Katholische Universitäts- und Hochschul-Zentren (KUHZ)
Kirche an der Hochschule hat die Kompetenz und Bereitschaft zu erbringen, sich auf einen offenen Dialog mit Lehrenden und Forschenden einzulassen und sich mit der Lebenswelt von Studierenden immer wieder auseinander zu setzen. Zu diesem Zweck wurden im Bistum Hildesheim vom Bischof sechs Hochschulgemeinden errichtet, die Katholischen Universitäts- und Hochschul-Zentren (KUHZ).
Hochschulgemeinden sind
- seismographische Orte, die Veränderungen registrieren, und Zukunftswerkstätten für Kirche und Gesellschaft,
- Orte der Bemühung um eine lebendige Einheit von Glauben, Wissenschaft, Studium und Leben,
- Kirche an der Hochschule, die dort in einer weithin säkularisierten Welt ihre Stimme erhebt im Namen des christlichen Menschenbildes,
- Gasthäuser weltkirchlich orientierten Glaubens, christlicher Ökumene, interreligiösen Dialogs und einer Begegnung interdisziplinären wie internationalen Wissens,
- Stätten gelebter christlicher Spiritualität, aus der auch die Gottesdienstfeier mit dem Beteiligtsein aller erwächst.
Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den KHG´n
- absolvieren zur Vorbereitung auf ihre Tätigkeit einen auf Bundesebene angebotenen, weiterbildenden Einführungskurs,
- haben in ihrem Team einen vom Bischof zugesicherten und von ihm beauftragten Priester, auch wenn er nicht leitender Hochschulpfarrer ist,
- treffen sich zweimal jährlich auf der Konferenz für Hochschulpastoral Hildesheim zu Information, Austausch und Fortbildung,
- veranstalten mehrmals einen Tag kollegialer Beratung,
- nehmen in der Regel teil an der KHP (Konferenz für Hochschulpastoral Bund) oder an regionalen Konferenzen wie Konferenz für Hochschulpastoral Nord, zu der sie sich aus den norddeutschen Bistümern in Hamburg treffen,
- begleiten die Stipendiatinnen und Stipendiaten des KAAD (Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes),
- halten Kontakt zu den im kirchlichen Cusanus-Werk geförderten hochbegabten Studierenden,
- bieten für Deutsche und ausländische Studierende vielfältige Beratungsdienste an,
- erstellen ein umfassendes Semesterprogramm, halten Meditation und Gottesdienstfeier,
- pflegen in Kontakt und Zusammenarbeit mit ESG (Evangelischer Studierenden Gemeinde) ökumenischen Geist, ebenso mit Angehörigen anderer Religion oder solcher ohne Bekenntnis,
- versuchen den für das Lehramt Theologie / Religionspädagogik Studierenden besondere Angebote zu machen, manchmal auch für Schülerinnen und Schüler von Gymnasien,
- bleiben im Gespräch mit Leitung, Institutionen und Gremien der Hochschulen, mit Hochschullehrern, besonders denen der theologischen Fachbereiche,
- sind einbezogen in die Kirche vor Ort durch Mitgliedschaft im DIES und Beteiligung an dortigen Projekten,
- sind beauftragt mit der pastoral-spirituellen Begleitung und Beratung für die Studierenden in den katholischen Studierenden-Wohnheimen.
