Dialogprozess im Bistum Hildesheim



Texte und Bilder

Brief von Bischof Norbert Trelle an die Gemeinden vom 20.1.2012 (pdf, 96 KB) mit Anlagen (Erläuterungen zu den beiden Gesprächsthemen) (pdf, 68 KB)

Video: Interview mit Generalvikar Werner Schreer

KirchenZeitung (28.9.2011): "Im Blick: Was das Bistum bewegt" - Interview mit Elisabeth Eicke und Generalvikar Werner Schreer

KirchenZeitung (4.10.2011): "Auftakt zum Hinhören" - Bericht vom Start des Dialog-Prozesses im Bistum Hildesheim

Deutsche Bischofskonferenz: Dokumentation Gesprächsforum Mannheim vom 8. - 9. Juli 2011


Ihre Meinung

Teilen Sie uns mit, welche Erwartungen und Hoffnungen Sie beim Dialogprozess haben. Die Einträge werden später in einen eigenen Internetauftritt münden, der im September online gehen soll. Dort wird es auch die Möglichkeit zu umfassendem Austausch und Diskussion geben.

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4. Elmar Hantzko  aus 29229 Celle, Deutschland schrieb am 13.12.2012 um 23:39 Uhr:

Kirche ist erstarrt in Religion, damit verbunden theologische Wissenschaft. Entscheidend ist und bleibt der Glaube an Gott, Vater/Mutter, Sohn/Tochter, Heiliger Geist. Rückbesinnung auf das Ursakrament der Kirche ist notwändig: Jesus Christus! Rückbesinnung auf die Kraft der Urkirche vor der Zeit der mittelalterlichen unseligen Verbindung mit der Macht. Aus der Zeit resultiert der Zölibat. Er war ein taktisches Mittel des deutschen Kaisers, Lehenserbe zu vermeiden! Jesus hat Menschen in seinen Dienst berufen, die bereit waren, seine Ziele aufzunehmen und als Menschenfischer zu wirken. Jesus sagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen!" Glaube, Hoffnung, Liebe, nicht Verwaltung, Demütigung, erhobener Zeigefinger. Trotz oder gerade wegen erbarmungsloser Verfolgung hat Kyriakä gelebt und überlebt. Zurück zum Ursprung! Jesus Christus, Heiliger Geist, Gott
Alles Gute zu Weihnachten

3. Rainer Neumann  aus 27607 Bremerhaven / St.Ansgar-Gemeinde, Deutschland schrieb am 30.09.2012 um 19:41 Uhr:

Ich kann mir kaum vorstellen, dass vom Bistum ein ernstgemeinter Dialog geführt werden will.
Im Frühjahr wurde uns mitgeteilt, dass die St.Ansgar-Schule in Bremerhaven geschlossen werden soll, weil Renovierungskosten in Höhe von Euro 1,2 Mio angefallen waren, weil das Bistum Renocierungsarbeiten, zu denen es verpflichtet war, über 8 Jahre nicht ausführte. Gleichzeitig wurde gesagt, wenn ein schlüssiges Sanierungskonzept vorliegen würde, dann könne man neu sprechen. Eine Initiative erarbeitete ein Konzept, das bedingt durch Hilfe vieler Firmen die Kosten um 50% senkte. Die Reaktion aus Hildesheim dazu : Wenn ihr weitere Euro 500.000 mobilisiert, dann ist der Bestand der Schule auch nicht sicher. Da soll Dialogbereitschaft vorliegen ?
Der Bischof selbst teilt dem Pfarrer vor Ort mit, dass die Leute sich wohl erstmal aufregen werden, danach regen sie sich auch wieder ab und man kann machen was man will.
Das ist keine Dailogbereitschaft.

2. Irmgard Hantzko  aus Lachendorf, Kr. Celle schrieb am 15.06.2012 um 10:45 Uhr:

Die Frage nach einer neuen Kultur der Gottesdienste in Zeiten sinkender Priesterzahlen ist meiner Meinung nach ganz einfach zu beantworten: die Lücke bei den Hauptamtlichen kann nicht mit ehrenamtlich tätigen gefüllt werden, denn die Menschen, die für diese Aufgabe geeignet sind, sind berufstätig und dazu schon aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage. Außerdem brauchen vielleicht gerade diese Menschen den "geistlichen Input", um Kraft für ihren Alltag zu gewinnen und nicht noch zusätzliche seelsorgerische Tätigkeit am Wochenende. Gute seelsorgerliche Arbeit braucht hauptamtliche Mitarbeiter, das hat schon Jesus gewusst, als er seine Jünger gesandt hat: nicht um sich um ihr tägliches Brot zu kümmern, sondern um sich um die Menschen zu kümmern. Den schrumpfenden Gemeinden fehlt jemand, der hauptamtlich Zeit für sie hat. Dann werden Gemeinden auch wieder zentrale Orte der Glaubensverkündigung sein

1. Angela Teich  aus 31177 Harsum/ OT. Asel, Deutschland schrieb am 09.05.2012 um 19:59 Uhr:

Ich wünsche mir einen offenen und ehrlichen Dialog, voller Achtung und Respekt gegenüber jedem, der die Sorgen und Nöte in unserer Kirche deutlich anspricht. Einen Dialog, der die hohen Werte, für die unsere Kirche steht, hervorhebt und trotzdem nicht übersieht, dass diese Werte den Menschen in seiner Lebensweise dienen und so von der Liebe und Nähe Gottes künden sollen. Ich habe die Hoffnung, dass sich unsere Kirche traut, den Menschen auch im Scheitern, in Brüchen, in Verzweiflung durch Jesu Beispiel, Gottes Nähe und Liebe zu zeigen. Ich wünsche mir, dass das Sakrament der Priesterweihe ("Ja" vor Gott) einen höheren Stellenwert bekommt als die verpflichtende Lebensweise zum Zölibat; Dieses Gesetz schafft in unserer Kirche unnötiges Leiden, und deshalb sollte unsere Kirche bestrebt sein durch eine freigestellte Wahl der Lebensgestaltung, ehrliche und aufrichtige Liebe zwischen zwei Menschen zuzulassen.