Diözesanstelle Weltkirche
Aufgaben:
- Bolivienpartnerschaft
- missio-Themen und - Kampagnen u. a. Sonntag der Weltmission, Schutzengel-Aktion "Kinder und Aids", Bibel teilen
- weltwärts-Freiwilligendienst, Revers-Freiwilligendienst aus Bolivien, Vermittlung anderer internationaler Freiwilligendienste
- Information und Beratung zu weltkirchlichen und entwicklungspolitischen Fragen für Multiplikatoren und die Bistumsleitung
- Begleitung partnerschaftlicher Kontakte weltweit
- Kontakt zu den aus dem Bistum stammenden Missionskräften
- Geschäftsführung der bischöflichen Kommissionen für die Vergabe von Projektmitteln
- Begleitung der Misereor-Fastenaktion, der Renovabis-Pfingst-Kollekte und der Adveniat-Aktion
- Vertretung der weltkirchlichen Arbeit des Bistums bei den kirchlichen Hilfswerken und Gremien sowie bei Nichtregierungsorganisationen und der Politik
Weltkirchliche Spiritualität
Die Hildesheimer Diözesansynode von 1989/90 hat als "eine wichtige und zugleich sensible Aufgabe" der Kirche benannt, "Gerechtigkeit herzustellen". Dies ist nur dadurch möglich, dass der Gerechtigkeit Gottes in unserer Welt zum Durchbruch verholfen wird: "Wie Gott im Alten Bund, so ergreift auch Jesus eindeutig Partei für die Armen und Schwachen. In der Tischgemeinschaft feiert er mit ihnen die anbrechende Gottesherrschaft. Er will, dass wir in Gerechtigkeit zusammenleben". In diesem Sinne ist es zentrales Anliegen unserer weltkirchlichen Arbeit, im Bistum zur Pflege einer Spiritualität der Gerechtigkeit beizutragen.
Lerngemeinschaft
Dabei können wir von den Christen anderer Länder wie auch von den indigenen Kulturen dieser Welt vieles lernen. Deshalb arbeitet die Diözesanstelle Weltkirche mit den Menschen in der sog. Dritten Welt und in Osteuropa partnerschaftlich zusammen und sorgt für einen wechselseitigen Austausch. Sie unterstützt Pfarrgemeinden und Gruppen des Bistums bei Aufbau von partnerschaftlichen Kontakten nach Bolivien und in andere Länder. Dabei geht es darum, "sich gegenseitig als mündige Partner an[zu]erkennen und vom je eigenen - materiellen oder geistlichen - Reichtum einander mit[zu]teilen" (Brief von Bischof Dr. Josef Homeyer zur Eröffnung der Partnerschaft mit Bolivien, 1987).
Solidarität
Gemäß dem Beschluss der Diözesansynode, "als Zeichen des Teilens ... 10 % vom jährlichen Kirchensteueraufkommen zur Verfügung stellen, um so den Menschen in den Entwicklungsländern zu helfen, ihre Grundbedürfnisse befriedigen zu können", sorgt die Diözesanstelle Weltkirche mit Hilfe der bischöflichen Kommissionen für eine transparente und partizipative Vergabe dieser Mittel. Damit bekennt sich das Bistum auch in schwierigen Zeiten zu seiner weltkirchlichen Verantwortung. Darüber hinaus ermuntern wir durch unsere Arbeit die Gläubigen, sich an diesem "Zeichen des Teilens" zu beteiligen, indem sie die weltkirchlichen Hilfswerke und die diözesane Bolivienpartnerschaft auch finanziell unterstützen.
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Dr. Katharina Bosl von Papp |
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Georg Poddig |
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Michael Czech |
Sekretariat und Sachbearbeitung
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Maria Bodmann |
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Adelheid Fritsch |

