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Das Schöpfungsverständnis der indigenen Völker

Biodiversität und Ernährungssouveränität
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Wann sich Bolivien allein ernähren könnte

Folgen des Klimawandels in Bolivien
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Warum es immer die Ärmsten trifft

„Das ist ein Fasten wie ich es liebe“ (Jes 58,6)
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Warum Fasten auch Genuss bedeuten kann

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl
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Wie wir den vom Klimawandel Betroffenen eine Stimme geben können

Anregung für die Gestaltung eines Fasten-Gottesdienstes mit dem Misereor-Hungertuch
Vorlage (PDF, 160 KB)

 

„Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können“
Klimawandel und Gerechtigkeit
www.umwelt.bistum-hildesheim.de

Jetzt handeln - damit wir alle überleben können

Bolivien-Partnerschaftsarbeit setzt sich mit dem Klimawandel auseinander

Foto: Carlos Hugo Vaca, Bolivien 

„Arche Noah“ bei Überschwemmungen in Bolivien
 

Hildesheim/Trier (bph) Das Bistum Hildesheim und die Kirche in Bolivien wollen sich in Zukunft auch mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Das beschlossen Mitglieder der Bolivianischen Bischofskonferenz, der Hildesheimer Bolivienkommission und des katholischen Hilfswerks Misereor am Montag (17.11.2008) auf einer gemeinsamen Sitzung in Trier.

Vertreter von Misereor wiesen bei der Sitzung darauf hin, dass die Erderwärmung vor allem von den Industrienationen im Norden verursacht wird. Zu leiden unter den Folgen des zunehmenden Ausstoßes von Treibhausgasen hätten dagegen vor allem die Armen in den Ländern des Südens. Monseñor Luis Casey, Bischof von Pando in Bolivien und Vorsitzender der bischöflichen Kommission für Sozialpastoral und Caritas berichtete davon, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt in Bolivien deutlich zu spüren seien. So würden die Dürreperioden länger und die Regenzeiten veränderten ihren Rhythmus. In den letzten drei Jahren sei das bolivianische Tiefland jeweils von katastrophalen Überschwemmungen heimgesucht worden, die große Landesteile unter Wasser setzten. Verstärkt werde dieses Phänomen durch das Abschmelzen der Gletscher in den Anden. Der bolivianischen Regierung sei es jedoch aus finanziellen Gründen kaum möglich gegen zu steuern, beispielsweise durch den Bau von Schutzdämmen. Deshalb sei gerade die arme Bevölkerung den Naturkatastrophen schutzlos ausgeliefert.

Deshalb wollen alle Beteiligten ihre christliche Verantwortung für künftige Generationen wahr nehmen. So soll sowohl in Deutschland als auch in Bolivien das Bewusstsein für die Folgen des Klimawandel geweckt und Maßnahmen zur Verminderung des CO2-Ausstoßes angestoßen werden. Außerdem setzen sich die Teilnehmer der Sitzung für erneuerbare Energien ein.

In Bolivien ist die Kirche in Zusammenarbeit mit Misereor bereits jetzt in Projekten engagiert, die eine nachhaltige, kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern und zugleich die Folgen des Klimawandels mindern. Solche Initiativen sollen gemeinsam ausgebaut werden.