Hörbeitrag in Radio 21
vom 21. März

"Hin zu himmlischen Energien"
Kirchenzeitung
Ausgabe vom 28. März

Das Klima-Kreuz
Zeichen für Sorgen und Ängste der Menschen



Beginn jeweils um 15.00 Uhr

Klimawandel in Bolivien
Partnerschaftsarbeit im Rahmen der Misereror-Fastenaktion 2009

Ökumenischer Kreuzweg 2010

"Wie viele Planeten haben wir eigentlich?"

Der jüngste Vorschlag des Bundesamtes für Strahlenschutz, den in der Asse eingelagerten Atom-Müll zu bergen und nach Schacht Konrad zu verbringen, führt bei den einen Betroffenen zu Erleichterung, bei den anderen zu größter Sorge. Als Kirche wollen wir besonders den Menschen nahe sein, die ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder gefährdet sehen.

Aber wir richten in unserer Verantwortung für die gesamte Schöpfung Gottes unseren Blick auch über die eigene Region hinaus. So macht das ungelöste Problem der Endlagerung atomaren Mülls offenbar, wie unbedacht wir in den letzten vier Dekaden gelebt und gewirtschaftet haben. In unbegrenztem Vertrauen auf technische Machbarkeit und quantitatives Wachstum haben wir Gottes Schöpfung an den Rand der Zerstörung gebracht. Der von uns Bewohnern der Industrieländer verursachte Klimawandel fügt zahllosen Menschen in den sog. Entwicklungsländern unsägliches Leid zu und stellt die Zukunft unserer Kinder in Frage. Er ist damit zu einem Problem internationaler und intergenerationeller Gerechtigkeit geworden.

Als Kirche von Hildesheim wollen wir uns dieser unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung stellen. Im Vertrauen darauf, dass Jesus sie mit uns trägt, nehmen wir die Last unserer vergangenen Lebensweise auf uns und tragen sie vor Gott. So laden wir an jedem Sonntag in der Fastenzeit ein, gemeinsam mit unseren Schwestern und Brüdern aus anderen Kirchen sowie mit allen Menschen guten Willens einen Kreuzweg der Schöpfung zu gehen.