Orte am Klima-Kreuz

Auf unserem Kreuzweg von der Asse nach Schacht Konrad tragen wir das sog. „Klima-Kreuz“ mit. Das drei Meter hohe Kreuz wurde aus dem Dachbalken einer Scheune im Gebiet des Braunkohle-Tagebaus von Garzweiler hergestellt. Neben der Scheune mussten in der Region elf Ortschaften dem Abbau von Braunkohle weichen. Ihre Namen wurden in Form von kleinen Tontafeln ans Klima-Kreuz geheftet. An jeder Station unseres Kreuzweges werden wir eine weitere Orts-Tafel an das Kreuz nageln. Damit machen wir deutlich, dass unsere nicht nachhaltige Form der Energieerzeugung weltweit negative Auswirkungen hat – auf Menschen und auf das Klima.
Denn die Verstromung von Braunkohle raubt nicht nur den Menschen in der betroffenen Region ihr Zuhause. Sie beschleunigt durch den hohen CO²-Ausstoß auch den Klimawandel. So erinnern wir mit unserem Klima-Kreuz an die Last, die unser Lebensstil uns Menschen aber auch der Schöpfung aufbürdet.
Nach dem Kreuzweg im Bistum Hildesheim wird das Klimakreuz im Mai auf dem Ökumenischen Kirchentag in München aufgerichtet.
