Ökumenischer Kreuzweg: 2. Station in Wolfenbüttel, 28.02.2010

Am Klima-Kreuz: Region Doba im Tschad

Auf der zweiten Kreuzweg-Station von der ev.-luth. Thomaskirche zur katholischen Kirche St. Petrus in Wolfenbüttel wird die Namenstafel von der Region Doba im Tschad ans Kreuz geheftet.

Warum Doba? In der Region Doba fördern internationale Ölkonzerne Erdöl, um den Energiehunger in den Industriestaaten zu stillen. Die Einnahmen aus der Förderung werden aber nicht für die Armutsbekämpfung und die Entwicklung des Landes eingesetzt. Der Bischof von Doba sagt: „Die Bevölkerung im Erdölgebiet lebte vor dem Erdölboom in Armut, jetzt lebt sie im Elend“. Korruption und soziale Probleme vor allem durch Arbeitsmigration nehmen zu. Konflikte um Land häufen sich. Aids und Alkoholismus breiten sich aus. Die landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen werden durch große Umweltschäden geschmälert.