Stiftung Justitia et Participatio
im Bistum Hildesheim
Der im Jahr 2001 verstorbene Hildesheimer Diözesanpriester Achim Muth hat sein ererbtes Vermögen testamentarisch für die Förderung von Armen und Ausgegrenzten in Bolivien bestimmt. Um dem Willen des Verstorbenen in geeigneter Weise nachzukommen, wurde im Bistum Hildesheim die Stiftung „Justitia et Participatio" gegründet. Zweck dieser Stiftung ist, in Bolivien kirchliche Entwicklungshilfe im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Im September 2003 unterzeichnete Bischof Dr. Josef Homeyer im Beisein von Erzbischof Edmundo Abastoflor aus La Paz die Gründungsurkunde. „Das Reich Gottes hat auch etwas mit den Welthandelspreisen zu tun“, wies Homeyer auf die „ungleiche wirtschaftliche Machtverteilung“ in der Welt hin. Die Erträge der Stiftung kommen insbesondere der im November 2003 in La Paz gegründete „Fundación Jubileo" zugute. Sie fördert die Beteiligung der marginalisierten und armen Bevölkerung Boliviens am politischen Prozess ihres Landes. Dies geschieht durch Maßnahmen der Aus- und Fortbildung (z. B. Schulung der Mitglieder für die Gremien zur Kontrolle der Gelder, die durch den 2001 für Bolivien erreichten Schuldenerlass frei wurden) und die Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit. Unterstützend leistet die Stiftung „Justitia et Participatio" Lobbyarbeit in Deutschland.
Kuratoriumsmitglieder:
- Uschi Bittmann, Uslar (Vorsitzende)
- Thomas Fehst, Salzgitter
- Susanna Kersting-Kuhn, Trier
- Pfarrer Kuno Kohn, Hannover
- Christine Siebert-Landsberg, Garbsen
Geschäftsführung:
- Dr. Katharina Bosl von Papp, Diözesanstelle Weltkirche



