Projektförderung
partnerschaftlich - weltweit - solidarisch
„Wie Gott im Alten Bund, so ergreift auch Jesus eindeutig Partei für die Armen und Schwachen. In der Tischgemeinschaft feiert er mit ihnen die anbrechende Gottesherrschaft. Er will, dass wir in Gerechtigkeit zusammenleben.“ Ausgehend von dieser Option für die Armen hat die Hildesheimer Diözesansynode 1990 entschieden, dass das Bistum einen Teil seiner Kirchensteuereinnahmen für die Befriedigung der Grundbedürfnisse der Menschen in den Ländern des Südens und Ostens zur Verfügung stellt.
In diesem Sinn stellt das Bistum Hildesheim derzeit knapp 900.000 € jährlich bereit und vergibt sie in eigener Verantwortung. Davon werden Projekte gefördert
- im Partnerland Bolivien (ca. 30 %),
- in Afrika, Lateinamerika, Ozeanien sowie Mittel- und Osteuropa (ca. 60 %),
- im Inland, d.h. weltkirchliche Begegnungen, internationale Freiwilligendienste sowie weltkirchliche und entwicklungsbezogene Bildungs- und Lobbyarbeit (ca. 10 %).
Inhaltlich leitend bei der Vergabe der Mittel ist der Gedanke einer befreienden und ganzheitlichen Evangelisierung. Mit den weltkirchlichen Werken der katholischen Kirche Deutschlands, insbesondere mit Misereor, missio und Renovabis gibt es bei der Projektförderung eine enge Zusammenarbeit.
Anfragen und Projektanträge, die Bolivien betreffen, sind an die Bolivienkommission zu richten, alle anderen an die Kommission für kirchliche Entwicklungsarbeit.
