Chronik von St. Monika
Geschichtlicher Überblick
Der Anfang von St. Monika (St. Augustinus)
Am 11. Dezember 1910 wurde im Ricklinger Gesellschaftshaus (Wrampenhof) beim Wirt Bunge zum ersten Mal nach der Reformation kath. Gottesdienst gefeiert. Der Herz-Jesu-Missionar P. Robert Männersdörfer hielt diesem Gottesdienst unter äußerst bescheidenen Voraussetzungen.
Der am 27. Juni 1913 von Kaplan Mecke gegründete 'Katholischer Männerverein Ricklingen' war eine tragende Größe in der Aktivierung des frühen Gemeindelebens unter den Katholiken im Stadtteil Ricklingen, was dem zuständigen Pfarrer von St. Godehard in Hannover-Linden, Pastor Dr. Maxen, ein großes Anliegen war. So wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder ständig.
Im Mai 1921 hat die kath. Kirchengemeinde die Edelhofkapelle für 10 Jahre angemietet.
Am 21. Mai 1921 konnte dort die erste hl. Messe gefeiert werden.
Die Kapelle wurde bald zu klein, die Großstadt weitete sich bis in die Vororte aus. Am 04. März 1925 wurde ein Kirchbauverein gegründet.
Weil das Geld zum Neubau einer eigenen Kirche fehlte, entschloss man sich die Gartenwirtschaft „Ricklinger Turm" mit seinem großen Fest- und Kinosaal zu kaufen.
Bischof Nikolaus Bares errichtete am 26. August 1930 mit kirchen- oberlicher Anordnung in Ricklingen eine eigene Seelsorgestelle, die weiterhin der Pfarrer von St. Godehard in Hannover - Linden betreute.
(„Achse des Altenbekener-Dammes von der Leine bis zur Stammestraße, die Umgehungsgüterbahn über den Bahnhof Fischerdorf bis zur Hamelner Chaussee, die Achse der Hamelner Chaussee in süd-süd-westlicher Richtung.").
Der Saal wurde als Kirche eingerichtet, die am Sonntag, den 31. August 1930, feierlich eingeweiht wurde.
Sie erhielt den Namen St. Augustinus.
Das zum „Ricklinger Turm" gehörende Hauptgebäude, der Wirtschaftshof und die angrenzende Villa wurden gleichzeitig von der „Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul“ gekauft und als „Erholungsheim St. Monika" für Frauen und Mütter und für Kinder eingerichtet und ebenfalls ab 31. August 1930 von ihnen geführt.
Seniorenheim - St. Monika - heute
Heute wird das St. Monika – Heim von den „Barmherzigen Schwestern“ als Seniorenheim geführt. Seit dem 28. April 2005 leitet Schwester Notburga das Monika–Heim.
Ein umfassender Neubau des gesamten Monika-Heimes soll bald begonnen werden.
Die Kirche St. Monika ist heute eine Filial-Kirche von St. Augustinus
Am 05. Juli 1950 wurde St. Augustinus eine weitgehend selbständige Kirchengemeinde (Kuratie).
Die erste Pfarrkirche wurde in St. Monika umbenannt und dient seitdem als Filialkirche.
Zum 1. Januar 1962 wurde die Gemeinde juristisch zur eigenständigen Pfarrgemeinde erhoben.