Beatrix Michels,
Maria-Montessori-Weg 4,
Koordinierungsstelle für Altenheimseelsorge
37073 Göttingen, Maria-Montessori-Str. 4
Tel. 0551-4956348
E-Mail: altenheimseelsorge-goettingen(at)t-online.de
An dieser Stelle können Sie lesen, was die Koordinierungsstelle für Altenheimseelsorge leistet. Die Broschüre dokumentiert den 1. Diözesantag der Altenheimseelsorge.
Ausgezeichnete Arbeit!
Das Netzwerk Freiwilligenarbeit in Altenpflegeheimen Göttingen, NFAG, an dem die Koordinierungsstelle Altenheimseelsorge in der Steuerungsgruppe beteiligt ist, wurde jüngst vom Niedersächsischen Sozialministerium mit dem 1. Preis des Ideenwettbewerbs Pflege ausgezeichnet.
Mehr zum Netzwerk finden Sie hier.
Einen ausführlichen Bericht zur Preisverleihung lesen Sie hier.
Am Horizont die Premiere
Demnächst erfolgt sie, die Premiere: das regelmäßige Gestalten und Leiten der Andachten durch Laien in Altenheimen unserer Stadt.
Im Oktober trafen sich sieben Frauen und Männer zum ersten Mal im Pfarrheim der Christophorus-Gemeinde, um sich mit fachkundiger Hilfe auf die Liturgie der Wortgottesfeiern vorzubereiten. Vier Programmpunkte bildeten den Inhalt des Abends:
mittels Symbolen und kleinen Übungen miteinander bekannt und vertraut werden;
Sammeln und Ordnen der verschiedenen Elemente einer Wortgottesfeier;
Information über die Standards bei Gottesdiensten in Altenheimen;
Einführung in das Materialheft mit verschiedenen Gebets- und Liedvorschlägen.
Im Mittelpunkt des zweiten Abends im November standen Inhalt und Bedeutung von Liturgie. Weil wir Liturgie hauptsächlich sonntags erleben, begannen wir mit dem Austausch über frühere und heutiger Sonntagsgestaltungen und konfrontierten diese Erfahrungen mit den Vorstellungen der Bibel (Gen.2,2f.). Da Gott weder ermüdet noch der Erholung bedarf, dachten wir darüber nach, was das göttliche Ruhen und Segnen dieses siebten Tages bedeutet. Zusammenfassendes Ergebnis: Im Lobpreis Gottes zielt Liturgie im ganzheitlichen Sinn auf das Heilsein des Menschen und auf den Frieden in der Welt.
Im Januar ging es weiter. Die Zwischenzeit diente der Hospitation. Jeder der TeilnehmerInnen erhielt einen Plan über die in der Advents- und Weihnachtszeit vermehrt stattfindenden Gottesdienste in den Altenheimen. Sie oder Er konnte sich aussuchen, an Welchem er zwecks Sammeln von Erfahrungen teilnehmen wollte. Im Februar stehen Austausch über die Hospitationen an sowie das Üben öffentlichen Sprechens im Vorbereitungskreis oder Kirchenraum.
Ein halbjähriger Praxistag zum gegenseitigen Austausch und Beraten runden das Projekt ab.
(Manfred Bayer)