Caritas-Seniorenstift St. Paulus

Caritas Seniorenstift St. Paulus gGmbH

Maria-Montessori-Weg 4

37073 Göttingen

Tel.: 0551 / 54732-0

Fax: 0551 / 54732-32

Geschäftsführer: Michael Reimann

Pflegedienstleitung: Eva-Maria Güthoff

 
Mehr Informationen unter: www.caritas-altenheim.de und www.pflege-in-goettingen.de

Top-Noten für Caritas Seniorenstift St. Paulus

Medizinischer Dienst der Krankenkassen stuft das Pflegeheim „sehr gut“ ein

Göttingen (kpg) – Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat das Caritas Seniorenstift St. Paulus in Göttingen in seinem Transparenzbericht zusammenfassend mit einem hervorragenden sehr gut (1,4) ausgezeichnet. Der Landesdurchschnitt liegt bei 2,1.

Besonders vorbildlich wurde der Bereich „Umgang mit demenzkranken Bewohnern“ bewertet. Hier erhielt das Haus eine glatte Eins. Auch beim Kriterium „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“ wurde diese Note vergeben. Eine 1,3 erhielt der Bereich „Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“. Und auch die Bewohner finden ihr Zuhause ausgezeichnet und gaben dem Pflegeheim eine glatte Eins, so das Ergebnis der Bewohnerbefragung. Die umfangreiche Prüfung umfasst insgesamt 82 Kriterien. Bisher sind in Göttingen fünf Häuser bewertet worden.

Michael Reimann, Leiter des Seniorenstiftes, zeigte sich über dieses Ergebnis hocherfreut: „Diese Note ist für uns das Ergebnis unseres ständigen Bemühens, das leibliche, geistige und seelische Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen.“

Das Caritas Seniorenstift St. Paulus bietet das komplette Programm von der Kurzzeit- über die vollstationäre- bis hin zur Palliativpflege. Darüber hinaus sind dem Stift acht Seniorenwohnungen angeschlossen. Das Caritas Seniorenstift versteht sich als eine Einrichtung der gelebten Ökumene. Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Konfessionen leben im Haus zusammen.

„Ein Stück gelebte Altenpflege“

Angehörige entlasten und Senioren aktivieren: das schafft die Caritas-Gruppe „Carena“

Göttingen (kpg) – „Sie kommen“, sagt Gudrun Trapphagen, die aus dem zweiten Stock des Caritas Seniorenstiftes St. Paulus Ausschau nach dem Kleinbus der Johanniter gehalten hat. „Sie“, das sind acht Seniorinnen und Senioren, die noch zu Hause leben und dort von ihren Angehörigen betreut werden. Einmal in der Woche besuchen sie für drei Stunden das Seniorenstift.

„CARENA“ heißt das Angebot, das der Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen, die Caritas-Sozialstation Göttingen-Gleichen, das Seniorenstift und das BONUS-Freiwilligenzentrum in Göttingen seit ein paar Monaten gemeinsam anbieten: „CARitas ENtlastet Angehörige“. Zwei Fachkräfte des Seniorenstiftes und der Sozialstation nehmen sich mit zwei ehrenamtlichen Helfern der älteren Herrschaften – die meisten leiden an einer leichten oder mittelschweren Demenz – an, damit deren Angehörige zumindest für ein paar Stunden in der Woche Zeit haben: Zeit für sich oder Zeit für nötige Erledigungen. Menschen, die ihre dementen Angehörigen zu Hause betreuen, stehen unter einer permanenten Anspannung, weiß Gudrun Trapphagen. Sie ist Fachkraft für Gerontopsychiatrie im Begleitenden Dienst des Seniorenstiftes. Weil Demenzkranke rund um die Uhr betreut werden müssen, sei die Grenze der Belastbarkeit für die pflegenden Angehörigen schnell erreicht.

Die Betreuung beginnt an der eigenen Haustür: Ein Bus der Johanniter holt die Seniorinnen und Senioren zu Hause ab, am Eingang des Seniorenstiftes nehmen die CARENA-Mitarbeiter ihre Gäste in Empfang. Der Verlauf des Nachmittages ist immer gleich. „Da für Demenzkranke jeder Tag eine neue Herausforderung ist, versuchen wir, unseren Gästen durch die immer gleiche Struktur ein Stück Sicherheit zu geben“, so Trapphagen. Bei einem gemütlichen Plausch im Wohnzimmer des Seniorenstiftes kommen die Frauen und Männer schnell miteinander ins Gespräch. Ganz gezielt versuchen Trapphagen und ihre Kollegin Sigrid Rippberger von der Sozialstation, durch Fragen, Anspielungen und vor allem durch gemeinsames Singen Erinnerungen wachzurufen. Und so geht ein Strahlen über die Gesichter, als Trapphagen ein altes Volkslied anstimmt. „Dieser Liederschatz ist auch bei Demenzkranken im Langzeitgedächtnis verankert“, hat sie festgestellt. Auch bei der anschließenden Sitzgymnastik, in der es darauf ankommt, mit einem kleinen Ball Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen, ertönt immer wieder lautes Lachen, wenn der Ball nicht mehr so will wie die Hände. „So lustig geht es bei uns immer zu“, sagt Steffen Bezold, der ehrenamtlich in der Gruppe mitarbeitet. Auch die häuslichen Fertigkeiten versuchen die Carena-Mitarbeiter zu aktivieren. So gehört zum anschließenden Kaffeetrinken in der Wohnküche des Seniorenstiftes dazu, dass die Senioren und Seniorinnen selbst den Tisch decken und später auch unter Anleitung den Abwasch übernehmen. „Die meisten freuen sich sogar, wenn sie helfen können“, so Trapphagen.

Auch in Duderstadt hat der Caritasverband mit dem Betreuungsangebot CARENA bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Im April vergangenen Jahres wurde die erste Gruppe eröffnet, der Zuspruch war bald so groß, dass eine zweite Gruppe folgte. Für Trapphagen keine Überraschung. „Für mich ist es einfach ein Stück gelebte Altenpflege.“

 

Wer seinen Angehörigen für die Gruppenbetreuung anmelden möchte, wendet sich in Göttingen an das Seniorenstift St. Paulus, Maria-Montessori-Weg 4, Tel.: 0551 / 547320 und in Duderstadt an den Caritasverband, Schützenring 1, Tel.: 05527 / 9813-0.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich melden beim Caritasverband in Göttingen, Godehardstraße 18, Tel.: 0551 / 999 59-0.

Alles aus einer Hand

Neues Internetportal www.pflege-in-goettingen.de

Göttingen/Duderstadt (kpg) – Welche Pflege-Angebote im Krankenhaus oder Seniorenheim gibt es in und um Göttingen? Wo gibt es Unterstützung für die häusliche Pflege? Welche Pflegeformen und Betreuungsangebote gibt es überhaupt? Und wo kann man eine Ausbildung zum Altenpfleger machen? Antworten auf diese Fragen gibt ab sofort der neue Internetauftritt www.pflege-in-goettingen.de des katholischen Pflegeverbundes der Region.

Die neue Portalseite soll ein Wegweiser für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sein: Vom Krankenhaus über die ambulante Versorgung bis zum Leben im Altenpflegeheim werden Betreuungsangebote und Serviceleistungen leicht verständlich erklärt. „So bieten wir alles aus einer Hand“, sagt Michael Reimann, Leiter des Caritas Seniorenstiftes St. Paulus.

In dem katholischen Pflegeverbund Göttingen haben sich zum 1. September das katholische Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen, das St. Martini-Krankenhaus und Altenpflegeheim in Duderstadt, der Caritasverband für Stadt und Landkreis mit seinen Sozialstationen und das Caritas Seniorenstift St. Paulus in Göttingen zusammengeschlossen. Die Vernetzung soll die häusliche und stationäre Versorgung hilfebedürftiger und behinderter Menschen in der Region verbessern und die pflegenden Angehörigen unterstützen. Dazu gehört beispielsweise, die Aufnahme bzw. Überleitung vom von der Sozialstation zum Seniorenheim, vom Seniorenheim zum Krankenhaus oder umgekehrt reibungslos zu gestalten. Auch gemeinsame Fortbildungen der beteiligten Einrichtungen gehören dazu ebenso wie der neue Internetauftritt.