Wege der Berufung

Wegmarken

Was macht Berufung aus? Wann ist man ein Berufener? Kann man Berufung testen?

Wenn man sich das erste Mal mit der Frage konfrontiert sieht, ob da vielleicht doch was dran ist an dem Weg in Richtung Priester für's Bistum werden, dann steht man schnell etwas neben sich. Sicher ist dann nur das Ungewisse, auf das man sich einlassen würde - sicher ist dann nur das Wagnis der Nachfolge zu dem man Ja! sagt.

Seminaristen und Regens Ostern 2010

Und doch ging es uns nicht anders, denjenigen, die im Moment für das Bistum Hildesheim in mehreren Städten Deutschlands Theologie studieren und uns auf den pastoralen und priesterlichen Dienst vorbereiten. Zunächst ist die Frage nach Berufung und auch dem Eintritt in ein Priesterseminar etwas Neues und sicher auch etwas 'Gewagtes'. Ganz abgesichert und unbeweglich kann man sich nicht auf die Suche nach seiner eigenen Berufung machen: Und für diese Suche steht vielleicht auch das Seminar.

 

Seminar - lateinisch für Gewächshaus. Gewächshaus im Sinne von 'Erst mal etwas wachsen lassen, was sich entwickeln muss'. Und genau hier gibt das Leben in der Gemeinschaft eines Seminars Halt und Unterstützung. Es eröffnet die Chance, seine Berufung mit anderen zu teilen - im gelebten Alltag auf seinem eigenen Lebens- und Glaubensweg voranzugehen und der Sehnsucht seines Herzens näherzukommen.

 

Zu uns Seminaristen kann man natürlich auch Kontakt aufnehmen und seine Fragen loswerden. Das kann natürlich bei den verschiedenen Zusammenkünften im Bistum sein (z.B. bei der Chrisammesse) oder - im Zeitalter der medialen Vernetzung - per E-Mail.