Franziskanische Gemeinschaft
(früher Dritter Orden des hl. Franziskus der Brüder und Schwestern von der Buße)
1221 von Franzikus als dritter Zweig des Ordens gegründet, umfasst die Franziskanische Gemeinschaft katholische Christen aller Stände und Berufe, aller Lebensverhältnisse und Altersstufen, Verheiratete und Unververheiratete. In der Nachfolge des hl. Franziskus das Evangelium leben – ist Ziel und Aufgabe unserer Berufung. Wir bemühen uns, das Evangelium immer besser zu verstehen und im eigenen Leben so zu vollziehen, dass unsere Mitmenschen in uns Christus und seiner Liebe begegnen können. In ständig neuer Hinwendung zum Guten über wir Buße in täglich neu vollzogener Umkehr, im brüderlichen Verzeihen und Liebe zu den Ärmsten und denen, die abstoßen. In Vereinigung mit Christus folgen wir Franziskus in seiner Kreuzesliebe in allen Schwierigkeiten und Prüfungen. Vor allem die hl. Eucharistie ist die Mitte unseres Lebens. Wir verehren sie mit großer Liebe und Ehrfurcht. In der Kirche leben bedeutet für uns, in Treue und Gehorsam zur Kirche und ihren Amtsträgern stehen in verantwortlichem und liebendem Mitdenken und Mittragen. Wir sind bereit, Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehört religiöse Weiterbildung und Glaubensvertiefung.
Merkmale der Spiritualität
Die Franziskanische Gemeinschaft ist wesentlich auch eine Gemeinschaft des Gebetes. Höhepunkt ist die Mitfeier der hl. Eucharistie. Mindestens eine Viertelstunde täglich für Schriftlesung und persönliches Gebet nach freier Wahl ist angemessen. Wir verehren und lieben Maria, die Schuztpatronin der ganzen franziskanischen Familie, als Urbild unserer Teilnahme an der Sendung Christi.
Brüderlich lieben
Wir bemühen uns, jeden Menschen anzunehmen wie er ist und zu lieben durch die Tat. Wir wenden uns besonders den Armen zu, den Menschen in Schwierigkeiten, den Alten und Kranken.
Christus dem Armen folgen
Im Bewusstsein alles zu empfangen, hüten wir uns vor Egoismus und sind bemüht, dem Vater all seine Gaben – materielle wie geistige – zurückzuerstatten, indem wir sie mit unseren Schwestern und Brüdern teilen. Unser Leben soll einfach und anspruchslos sein.
In Treue arbeiten
Unserer tägliche Arbeit sehen wir als eine Form des Dienstes für Gott und den Nächsten, wenn wir sie gewissenhaft und treu erfüllen.
Dem Frieden dienen Unsere Sendung zu Versöhnung und Frieden nehmen wir ernst, indem wir keine Mühe scheuen, Frieden zu stiften und zu erhalten.
Den Herrn erwarten
Wir bejahen Lebensfreude und Hoffnung, wie sie dem Evangelium gemäß sind und im Leben des hl. Franziskus zum Ausdruck kommen. Wie Franziskus sehen wir uns als Pilger mit der Kirche unterwegs und den Tod Gläubig als Durchgang zur vollendeten Lebensgemeinschaft mit Gott.
