Glauben in Gemeinschaft

Die Chrisammesse im Hildesheimer Dom wird zum Jugendtreffen

Hildesheim (bph) Jugendtreffen im Hildesheimer Dom: Zur diesjährigen Chrisammesse am Mittwoch vor Ostern, 8. April, um 18 Uhr, erwartet das Bistum Hildesheim mehr als 3.000 Jugendliche aus dem ganzen Bistum. Höhepunkt des Gottesdienstes ist die Weihe der Heiligen Öle, des so genannten Chrisamöls, das der Messe den Namen gab.

Aus dem ganzen Bistum werden die Jungen und Mädchen mit Bussen und Privatwagen nach Hildesheim kommen. Ab 15 Uhr können sich die Jugendlichen auf dem Domhof mit Kaffee stärken. Zugleich informieren Jugendverbände, Gruppen und verschiedene Einrichtungen mit Ständen und Zelten über ihre Arbeit. Im Kreuzgang wollen die Jugendlichen des „Friedensgrund“ einen Ort der Stille einrichten und wer ein Gespräch führen oder beichten möchte, hat in der Krypta Gelegenheit dazu. Dort wird das Jugendkreuz des Bistums stehen, das Bischof Norbert Trelle der Jugend des Bistums geschenkt hat.

Um 17 Uhr beginnt ein Vorprogramm im Dom mit Musik, Infos und Interviews. Höhepunkt des Tages ist dann um 18 Uhr die Chrisammesse mit Bischof Norbert Trelle. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Jugendchor Duderstadt.

Zur Chrisammesse werden Priester aus dem ganzen Bistum erwartet, die im Rahmen des Gottesdienstes ihr Weiheversprechen erneuern. Außerdem segnet Bischof Norbert Trelle für das gesamte Bistum die Heiligen Öle, mit denen im kommenden Jahr in den Gemeinden Kinder bei der Taufe gesalbt, Jugendliche gefirmt und Kranke gesalbt werden. Noch am gleichen Abend werden die Öle in der Domsakristei umgefüllt und in die Gemeinden des Bistums gebracht.

Nach dem Gottesdienst gibt es einen Imbiss auf dem Domhof.

Die traditionelle Chrisammesse ist in den Augen von Diözesanjugendseelsorger Martin Wilk eine große Chance, aber auch eine Herausforderung – für die Jugendlichen und das Bistum gleichermaßen. „So wie viele junge Menschen aus allen Regionen des Bistums nach Hildesheim kommen und damit ihre Solidarität mit dem Bistum zeigen, so müssen auch wir uns auf sie zubewegen“, sagt Wilk und meint das nicht nur räumlich.