„Pessach Sameach!”

Bischof Norbert Trelle gratuliert den Juden zum Pessachfest

Hildesheim (bph) Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle gratuliert den jüdischen Gemeinden auf dem Gebiet des Bistums Hildesheim brieflich zum heute beginnenden Pessachfest.

 

„Möge Ihnen allen der Gott des Lebens und der Freiheit begegnen“, wünscht Trelle den jüdischen Kultusgemeinden im Bereich des Bistums zum Pessach-Fest, das in diesem Jahr mit dem christlichen Osterfest zusammen fällt. Nicht nur die Termine, auch die Inhalte beider Feste weisen eine große Nähe zueinander auf, so der Bischof. „Gerade in der Feier der Osternacht wird uns Christen unsere bleibende Verbundenheit mit dem Judentum bewusst“, heißt es wörtlich in dem Brief.

Der Hildesheimer Bischof erinnert an seine Begegnungen mit jüdischen Gemeinden in den letzten Wochen und Monaten, die ihn nach eigenen Worten „tief berührt“ haben. Er sei dankbar „für die gute und herzliche Atmosphäre unseres Miteinanders“ schließt Bischof Norbert Trelle seinen Brief.

Pessach gehört zu den zentralen Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug der Juden aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Das Fest dauert sieben Tage. Nach dem Brauch, in dieser Woche Matzen zu essen, heißt Pessach auch „Fest der ungesäuerten Brote“. Traditionell wünscht man sich ein frohes Pessachfest, auf hebräisch „Pessach sameach!“ In diesem Jahr wird Pessach zwischen dem 9. und 16. April gefeiert.