Evangelisch-katholische Streitgeschichte. Abgrenzungen und Annäherungen in Niedersachsen seit der Reformation

Kolloquium im Dommuseum Hildesheim

Das Kolloquium „Evangelisch-katholische Streitgeschichte. Abgrenzungen und Annäherungen in Niedersachsen seit der Reformation“, das in ähnlicher Weise bereits im letzten Jahr in der Evangelischen Akademie Loccum stattgefunden hat, will dem „Auseinanderdriften“ wie dem „Wiederannähern“ der evangelischen und katholischen Christen seit dem 16. Jahrhundert nachspüren.

Das Jahr 2017 steht in besonderer Weise im Zeichen der Reformation vor 500 Jahren – gerade auch in Hildesheim, wo im März in der St. Michaelis-Kirche der zentrale Versöhnungsgottesdienst der evangelischen und katholischen Christen Deutschlands stattgefunden und hat und wo jetzt in einer Sonderausstellung im Dommuseum von der Geschichte der Konfessionalisierung im östlichen Niedersachsen erzählt wird.

Wie ist es seit dem frühen 16. Jahrhundert zur Ausbildung einer evangelischen bzw. katholischen Identität gekommen? Wie haben sich die konfessionellen Prägungen und die wechselseitige Wahrnehmung über die Jahrhunderte entwickelt? Was zeichnete ein „katholisches“ bzw. „evangelisches Milieu“ aus? Welche Streitgeschichten und schmerzhaften Erinnerungen verbinden sich bis heute mit der konfessionellen Trennung?

Referenten sind der katholische Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover), der ehemalige Leiter des Landeskirchlichen Archivs Hannover Prof. Dr. Hans Otte (Hannover), der Leiter des Standorts Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs Dr. Brage Bei der Wieden (Wolfenbüttel), die Leiterin des Landeskirchlichen Archivs Braunschweig Birgit Hoffmann (Wolfenbüttel) und der Leiter des Bistumsarchivs Hildesheim Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim).

  • 9.30 Uhr Begrüßungskaffee
  • 10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
    Birgit Hoffmann (Braunschweig): Evangelische Christen im 20. Jahrhundert. Von der Kirche geprägt?
    Dr. Brage Bei der Wieden (Wolfenbüttel): Drei Akteure der Reformation zwischen Weser und Elbe
    Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover): Katholische Reform und Gegenreformation im Hochstift Hildesheim
  • 12.15 Uhr: Imbiss und Möglichkeit zur Besichtigung der Sonderausstellung „Glaubenssache. Konfessionalisierung in Hildesheim“ im Dommuseum Hildesheim
  • 13.30 Uhr
    Prof. Dr. Hans Otte (Hannover): Re-Konfessionalisierung im 19. Jahrhundert
    Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim): Katholische Christen im 20. Jahrhundert. Von der Kirche geprägt?
  • 15.00 Uhr Verabschiedung 
Termin
05.08.2017, 10:00 Uhr
- 05.08.2017, 15:00 Uhr
Ort
Dommuseum Hildesheim
Domhof
31134 Hildesheim
Referentin / Referent

Der katholische Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover), der ehemalige Leiter des Landeskirchlichen Archivs Hannover Prof. Dr. Hans Otte (Hannover), der Leiter des Standorts Wol-fenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs Dr. Brage Bei der Wieden (Wolfenbüttel), die Leite-rin des Landeskirchlichen Archivs Braunschweig Birgit Hoffmann (Wolfenbüttel) und der Leiter des Bistumsarchivs Hildesheim Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim)

Veranstalter

Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim

Anmeldefrist
28.07.2017
Kosten

10,00 Euro (einschl. Imbiss und Ausstellungsbesichtigung)

Information und Anmeldung
Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim
Tel.: 051217 307-930
bistumsarchiv(ät)bistum-hildesheim.de