Wie geht vergeben?

Fortbildung für Mitarbeitende im pastoralen Dienst und für Geistliche Begleiter. - Kooperation mit Kloster Bursfelde

Die Bitte im ‚Vater unser’: „Vergib uns, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben“ verweist darauf: Die Bitte um Vergebung ist an die Bereitschaft geknüpft, selbst zu vergeben. D. h. Vergebung als Kernthema des Christentums ist keine Frage äußerer Verhaltenskultur, sondern die Frage nach innerseelischer Veränderung, Wandlung. Wie aber geht vergeben?

Jeder Mensch trägt Beziehungsverletzungen in und mit sich. Diese inneren Wunden können zu einer Art innerer Vergiftung führen, zu Zorn, Wut, Ohnmacht, Freud- und Kraftlosigkeit, zu Verhärtung. Nicht bewusste seelische Verletzungen bewirken Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit, d. h. die Verletzung wird weitergegeben.

Vergebungsarbeit kann ein Weg sein, sich der eigenen Verletzungen bewusst zu werden, die Wunde ins Leben zu integrieren und sie heilen zu lassen.

Der Arzt, Neurologe und Psychotherapeut Konrad Stauss entwickelte ein Modell mit sieben Phasen der Vergebungsarbeit, das psychotherapeutische und christlich-spirituelle Inhalte miteinander verbindet.

Referentin und Referent sind von Dr. Stauss ausgebildet und Mitglied im „Netzwerk für Vergebungs- und Versöhnungsarbeit".
Für das Seminar ist es bedeutsam ein eigenes Vergebungsthema mitzubringen.

Termin
05.03.2018, 12:00 Uhr
- 07.03.2018, 13:30 Uhr
Ort
Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
Klosterhof 5
34346 Hann.Münden
Tel.: 05544 1688
Zielgruppe

Forum Geistliche Begleitung und Mitarbeitende im pastoralen Dienst

Referentin / Referent

Michaela Ständer, AFB Hildesheim; Matthias Karwath, Bad Kissingen

Leitung / Ansprechperson
Dr. Silke Harms, Bursfelde
Veranstalter
Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
Arbeitsstelle für Pastorale Fortbildung und Beratung
Anmeldefrist
05.02.2018
Kosten

240,00 €

Information und Anmeldung
Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
Klosterhof 5
34346 Hann.Münden
Tel.: 05544 1688
info(ät)kloster-bursfelde.de