Coronavirus: Maßnahmen und Informationen

Anordnungen und Handlungsempfehlungen des Generalvikars (Stand: 26.11.2020; neu: Gemeindegesang)

Verordnungen der jeweiligen Bundesländer sind maßgeblich

Die Verordnung von Niedersachsen und Bremen in ihren aktuell geltenden Fassung sind die maßgeblichen Vorgaben für die Planung und Durchführung von organisatorischen Maßnahmen und Veranstaltungen in den Pfarrgemeinden und Einrichtungen des Bistums Hildesheim.

Die aktuelle Fassung der niedersächsischen Corona-Verordnung findet man unter folgendem Link: www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung der Hansestadt Bremen findet man unter folgendem Link: www.bremen.de/corona

Grundsätzlich gelten für alle Pfarrgemeinden und Einrichtungen die Vorschriften der staatlichen und kommunalen Behörden.

Alle kanonischen Pfarrer und alle Führungskräfte sind verpflichtet, sich stets auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen des Bundes und des Landes Niedersachsen auf dem Laufenden zu halten (www.niedersachsen.de/coronavirus).

Konkrete Entscheidungen treffen der jeweilige kanonische Pfarrer, der Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderat (bzw. der Pastoralrat) und die Leitungen der Einrichtungen.

Leitfaden für Hygienekonzepte

Für jede (wiederkehrende) Veranstaltung und für jeden Standort ist ein Hygienekonzept entsprechend den Vorgaben des Landes Niedersachsen bzw. der Stadt Bremen zu erstellen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass

  • die Anzahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten zu begrenzen und Vorkehrungen für die Steuerung der Personenanzahl getroffen werden,
  • die Verpflichtung zum Mindestabstand eingehalten werden kann,
  • die Personenströme durch ein Wegekonzept gelenkt werden können
  • Warteschlangen oder kurzfristige Ansammlung von Personen verhindert,
  • die Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und die Sanitäranlagen gereinigt werden
  • die Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Feier von Gottesdiensten

Bei der Feier von gemeinsamen Gottesdiensten in den Kirchen ist darauf zu achten, dass neben dem Vorliegen eines entsprechenden Hygienekonzepts, folgende Punkte in die Überlegungen eingeflossen sind:

a) Vorbeugende Hygienemaßnahmen (z.B. gründliches Händewaschen und/oder Händedesinfektion) sind insbesondere von den liturgischen Diensten strikt einzuhalten.

b) Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, tragen eine Mund-Nase-Bedeckung. Am Sitzplatz kann die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden. Bei der Ausübung eines liturgischen Dienstes (z. B. Lektor*in) kann sinnvollerweise darauf verzichtet werden.

c) Die Weihwasserbecken bleiben leer. Es liegen keine Bücher zur leihweisen Verwendung aus (z. B. Gotteslob, Kindergebetbücher etc.).

d) Heizen in der Kirche: Im Auftrag von 20 Bistümern und Landeskirchen hat die Initiative "Energie & Kirche" die relevanten Hinweise für das Heizen und Lüften von Kirchen während der Corona-Pandemie zusammengestellt (Kurz-Version der Hinweise zum Lüften). Da diese Stellungnahme bundeslandübergreifend verfasst wurde, wird bei eventuellen Widersprüchen darum gebeten, die spezifischen Landesverordnungen als übergeordnet anzuwenden. 

Gemeindegesang

Vom Gemeindegesang im Gottesdienst muss zurzeit abgesehen werden. Möglich ist – bei ausreichendem Abstand (mindestens 2 m nach vorn und hinten sowie 1,5 m zu den Seiten) der Gesang durch eine Schola von höchstens vier Personen.

Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste sollte zeitlich auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dies betrifft vor allem jene Stellen, bei denen keine liturgische Handlung begleitet wird. Um eine Straffung des liturgischen Geschehens zu erreichen, sollte zum Einzug und Auszug Orgelmusik gespielt werden; auf Gesang sollte hier verzichtet werden.

Nutzung von Pfarrheimen

Die Pfarrheime stehen für das kirchliche Leben wieder zur Verfügung, wenn ein Hygienekonzept für die Öffnung von Pfarrheimen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand (bzw. Pastoralrat) entwickelt wurde. Bei Vermietung des Pfarrheims oder Räume an externe Nutzer*innen (darunter sind auch Gemeindemitglieder zu fassen, die eine private Veranstaltung durchführen) ist neben der üblichen Mietvereinbarung eine Verabredung schriftlich abzuschließen, dass die Nutzer*innen für die Nutzungszeit die Verantwortung für die Einhaltung der staatlichen Regelungen übernehmen.

Allgemeine dienstliche Regelungen

a) Die Umsetzung des Arbeitsschutzstandards im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist zu gewährleisten bzw. umzusetzen.

b) Analog zu den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird darum gebeten, dass alle Sitzungen – soweit dies technisch möglich ist und dem Thema nicht abträglich ist – telefonisch oder auf anderen digitalen Plattformen abgehalten werden. Falls dies aus dringenden/berechtigten Gründen nicht möglich sein sollte, müssen die einschlägigen Hygienemaßnahmen gewährleistet werden, der Mindestabstand eingehalten werden und die Möglichkeit zur gründlichen Reinigung gegeben sein. Vor, nach und ggf. während der Sitzung ist der entsprechende Raum gründlich zu lüften.

c) Die Teilnahme an Fortbildungen in Einrichtungen, die ein genehmigtes Hygienekonzept vorhalten, ist möglich.

d) Dienstreisen und Dienstfahrten sind möglich. Alle zugelassenen Dienstfahrten sind, soweit dies möglich ist, mit einem Dienstfahrzeug durchzuführen.