Coronavirus: Maßnahmen und Informationen

Anordnungen und Handlungsempfehlungen des Generalvikars (Stand: 16.07.2020)

1) Allgemeine Hinweise 

a) Alle kanonischen Pfarrer und alle Führungskräfte sind verpflichtet, sich stets auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen des Bundes und des Landes Niedersachsen auf dem Laufenden zu halten (www.niedersachsen.de/coronavirus).

b) Der Krankheitsverlauf nach einer Infektion verläuft offenbar in der Mehrheit mild und ist daher oftmals nur schwer zu erkennen. Besonders in diesen Tagen gilt daher, dass Mitarbeitende, die die Symptome eines grippalen Infekts zeigen (z.B. Husten, Schnupfen, Fieber, etc.) bis zur Genesung zu Hause bleiben bzw. nach Hause geschickt werden.

c) An dieser Stelle wird auf die allgemeinen Hygiene- und Vorsichtsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts hingewiesen. Jeder Pfarrer und jede Führungskraft hat die Aufgabe, allen Mitarbeitenden diese Informationen zur Verfügung zu stellen.

d) Die Benutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung wird ausdrücklich empfohlen. Die Nutzung der App ist freiwillig.

2) Gottesdienste und offene Kirchen

a) Die Kirchen sind für das persönliche Gebet zu den gewohnten Zeiten offen. Die Pfarrgemeinde trägt Sorge, dass die vorgeschriebene Abstandsregel eingehalten wird und hygienische Vorkehrungen getroffen werden.

b) Gottesdienste können gefeiert werden, wenn die diözesanen „Hinweise für die Feier von Gottesdiensten“ beachtet werden. (Stand 16. Juli 2020)

3) Pfarrheime

Die Pfarrheime stehen für das kirchliche Leben wieder zur Verfügung, wenn ein Hygienekonzept für die Öffnung von Pfarrheimen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand (bzw. Pastoralrat) entwickelt wurde. Ein Musterkonzept dafür liegt vor (siehe Anlage). Bei Vermietung des Pfarrheims oder Räume an externe Nutzer*innen (darunter sind auch Gemeindemitglieder zu fassen, die eine private Veranstaltung durchführen) ist neben der üblichen Mietvereinbarung eine Verabredung schriftlich abzuschließen, dass die Nutzer*innen für die Nutzungszeit die Verantwortung für die Einhaltung der Regelungen übernehmen und dokumentieren, wer an einer Veranstaltung teilgenommen hat.

4) Dienstliche Veranstaltungen

a) Die Umsetzung des Arbeitsschutzstandards im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist zu gewährleisten bzw. umzusetzen. (siehe Link)

b) Analog zu den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird darum gebeten, dass alle Sitzungen – soweit dies technisch möglich ist und dem Thema nicht abträglich ist – telefonisch oder auf anderen digitalen Plattformen abgehalten werden. Falls dies aus dringenden/berechtigten Gründen nicht möglich sein sollte, müssen die einschlägigen Hygienemaßnahmen gewährleistet werden, der Mindestabstand eingehalten werden und die Möglichkeit zur gründlichen Reinigung gegeben sein. Vor, nach und ggf. während der Sitzung ist der entsprechende Raum gründlich zu lüften.

c) Die Teilnahme an Fortbildungen in Einrichtungen, die ein genehmigtes Hygienekonzept vorhalten, ist möglich. Zurzeit werden keine Fortbildungen verpflichtend angeordnet.

d) Dienstreisen und Dienstfahrten sind wieder möglich. Alle zugelassenen Dienstfahrten sind, soweit dies möglich ist, mit einem Dienstfahrzeug durchzuführen.

5) Publikumsverkehr

Das Bischöfliche Generalvikariat Hildesheim ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Auf den Verkehrswegen müssen externe Personen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen. Der Publikumsverkehr ist für alle Einrichtungen und Institutionen bei Einhaltung der bereichsspezifischen Hygienemaßnahmen für den Publikumsverkehr wieder geöffnet.