Coronavirus: Maßnahmen und Informationen

Anordnungen und Handlungsempfehlungen des Generalvikars (Stand: 04.06.2021; neu: Stufenplan 2.0))

Verordnungen der jeweiligen Bundesländer sind maßgeblich

Die Verordnung von Niedersachsen und Bremen in ihren aktuell geltenden Fassung sind die maßgeblichen Vorgaben für die Planung und Durchführung von organisatorischen Maßnahmen und Veranstaltungen in den Pfarrgemeinden und Einrichtungen des Bistums Hildesheim.

Die aktuelle Fassung der niedersächsischen Corona-Verordnung findet man unter folgendem Link: www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung der Hansestadt Bremen findet man unter folgendem Link: www.bremen.de/corona

Grundsätzlich gelten für alle Pfarrgemeinden und Einrichtungen die Vorschriften der staatlichen und kommunalen Behörden.

Alle kanonischen Pfarrer und alle Führungskräfte sind verpflichtet, sich stets auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen des Bundes und des Landes Niedersachsen auf dem Laufenden zu halten (www.niedersachsen.de/coronavirus).

Konkrete Entscheidungen treffen der jeweilige kanonische Pfarrer, der Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderat (bzw. der Pastoralrat) und die Leitungen der Einrichtungen.

Grundsätzliche Hinweise für Niedersachsen

Am 30. Mai 2021 ist die neueste Niedersächsische Corona-Verordnung veröffentlicht worden, die am Montag, 31. Mai 2021, in Kraft getreten ist. Die Verordnung gilt zunächst bis einschließlich zum 24. Juni 2021.

Für viele Bereich des kirchlichen Lebens, insbesondere in den Pfarrgemeinden, gilt die Regelung des § 6 der Verordnung. Die Verantwortung für die Umsetzung ruht weiterhin auf den Zuständigen in den Kirchengemeinden und Einrichtungen.

Der aktuellen Verordnung liegt der veröffentlichte Stufenplan 2.0 zu Grunde. Einen schematischen Überblick, über die Regelungen in den einzelnen Stufen finden Sie unter folgendem Link: https://www.niedersachsen.de/download/168654

Die umzusetzenden Maßnahmen hängen davon ab, in welcher Stufe sich der jeweilige Landkreis befindet. Diese Tatsache muss gemäß §1a der Landesverordnung mit einer eigenen Allgemeinverfügung durch diesen Landkreis festgestellt werden. Es wird daher sehr dazu geraten, die Verlautbarungen des Landkreises zu verfolgen und entsprechende Veränderungen bei den Maßnahmen einzuleiten. Die Vorschriften zur Maskenpflicht gem. §3 der Landesverordnung sind zudem zwingend zu beachten.

Feier von Gottesdiensten

Neben der Umsetzung durch die Verordnung vorgesehenen Maßnahmen sollten folgende Überlegungen in das Hygienekonzept einfließen:

a) Vorbeugende Hygienemaßnahmen (z.B. gründliches Händewaschen und/oder Händedesinfektion) sind insbesondere von den liturgischen Diensten strikt einzuhalten.

b) Die Weihwasserbecken bleiben leer.

c) Bücher können zur leihweisen Verwendung ausgelegt werden (z. B. Gotteslob, Kindergebetbücher etc.), wenn für eine anschließende Desinfizierung gesorgt wird.

d) Weitere Hinweise zur Feier von Gottesdiensten, zur Kirchenmusik und zur Feier der Sakramente

Gemeindegesang

Vom Gemeindegesang im Gottesdienst muss abgesehen werden, wenn der Landkreis sich nicht mehr in Stufe 1 befindet. Möglich ist - bei ausreichendem Abstand (mindestens 2 m nach allen Seiten, mindestens 3 m zur Gemeinde) - der Gesang durch eine Schola von höchstens vier Personen.

In Stufe 1 ist, bei Erlass einer entsprechenden Allgemeinverfügung der jeweiligen Kommune, Gemeindegesang möglich. Es wird empfohlen, den Gemeindegesang auf drei Lieder mit je zwei Strophen zu begrenzen. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste sollte zeitlich auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dies betrifft vor allem jene Stellen, bei denen keine liturgische Handlung begleitet wird. Um eine Straffung des liturgischen Geschehens zu erreichen, sollte zum Einzug und Auszug Orgelmusik gespielt werden; auf Gesang sollte hier verzichtet werden. Bei einer 7-Tage-Inzidenz eines Landkreises oder einer Stadt über 35 ist der Gemeindegesang generell untersagt.

Für Gruppen von Instrumentalisten gelten dieselben Maßnahmen wie für den Scholagesang: höchstens vier Personen, mindestens 2 m Abstand nach allen Seiten, mindestens 3 m zur Gemeinde.

Nutzung von Pfarrheimen

Die Pfarrheime stehen für kirchliche Veranstaltungen gemäß der jeweiligen Landesverordnung zur Verfügung, wenn ein Hygienekonzept für die Öffnung von Pfarrheimen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand (bzw. Pastoralrat) entwickelt wurde.

Allgemeine dienstliche Regelungen

a) Die Umsetzung des Arbeitsschutzstandards im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist zu gewährleisten bzw. umzusetzen.

b) Analog zu den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird darum gebeten, dass alle Sitzungen – soweit dies technisch möglich ist und dem Thema nicht abträglich ist – telefonisch oder auf anderen digitalen Plattformen abgehalten werden. Falls dies aus dringenden/berechtigten Gründen nicht möglich sein sollte, müssen die einschlägigen Hygienemaßnahmen gewährleistet werden, der Mindestabstand eingehalten werden und die Möglichkeit zur gründlichen Reinigung gegeben sein. Vor, nach und ggf. während der Sitzung ist der entsprechende Raum gründlich zu lüften.

c) Die Teilnahme an Fortbildungen in Einrichtungen, die ein genehmigtes Hygienekonzept vorhalten, ist möglich.

d) Dienstreisen und Dienstfahrten sind möglich. Alle zugelassenen Dienstfahrten sind, soweit dies möglich ist, mit einem Dienstfahrzeug durchzuführen.

Dokumente

Verhaltensregeln

Damit sich Keiner ansteckt- Richtig Husten und Niesen

Händewaschen - 5 Schritte