Coronavirus: Maßnahmen und Informationen

Anordnungen und Handlungsempfehlungen des Generalvikars (Stand: 27.09.2021 - Hinweise für die Heizperiode)

Verordnungen der jeweiligen Bundesländer sind maßgeblich

Die Verordnung von Niedersachsen und Bremen in ihren aktuell geltenden Fassung sind die maßgeblichen Vorgaben für die Planung und Durchführung von organisatorischen Maßnahmen und Veranstaltungen in den Pfarrgemeinden und Einrichtungen des Bistums Hildesheim.

Die aktuelle Fassung der niedersächsischen Corona-Verordnung findet man unter folgendem Link: www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Die aktuelle Fassung der Corona-Verordnung der Hansestadt Bremen findet man unter folgendem Link: www.bremen.de/corona

Grundsätzlich gelten für alle Pfarrgemeinden und Einrichtungen die Vorschriften der staatlichen und kommunalen Behörden.

Alle kanonischen Pfarrer und alle Führungskräfte sind verpflichtet, sich stets auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen des Bundes und des Landes Niedersachsen auf dem Laufenden zu halten (www.niedersachsen.de/coronavirus).

Konkrete Entscheidungen treffen der jeweilige kanonische Pfarrer, der Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderat (bzw. der Pastoralrat) und die Leitungen der Einrichtungen.

Grundsätzliche Hinweise für Niedersachsen

Am 21. September 2021 ist die neueste Niedersächsische Corona-Verordnung veröffentlicht worden, die am 22. September 2021, in Kraft getreten ist. Die Verordnung gilt zunächst bis einschließlich zum 10. November 2021.

Für viele Bereich des kirchlichen Lebens, insbesondere in den Pfarrgemeinden, gelten die allgemeinen Regelungen der Verordnung. Die Verantwortung für die Umsetzung ruht weiterhin auf den Zuständigen in den Kirchengemeinden und Einrichtungen.

Der aktuellen Verordnung liegt die veröffentlichte Warnampel anhand der Leitindikatoren zu Grunde. Einen schematischen Überblick über die Regelungen in den einzelnen Warnstufen finden Sie unter folgendem Link: Niedersachsen und Corona: Aktuelle Leitindikatoren | Portal Niedersachsen

Auf der Homepage des Landes Niedersachsen finden Sie die aktuelle Corona- Verordnung schematisch in Grafiken zum Download dargestellt sowie hilfreiche FAQ: Alltag in Zeiten des Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen | Portal Niedersachsen

Einige der umzusetzenden Maßnahmen hängen davon ab, in welcher Warnstufe sich der jeweilige Landkreis befindet. Diese Tatsache muss gemäß § 2 der Landesverordnung mit einer eigenen Allgemeinverfügung durch diesen Landkreis festgestellt werden. Es wird daher sehr dazu geraten, die Verlautbarungen des Landkreises zu verfolgen und entsprechende Veränderungen bei den Maßnahmen einzuleiten.

Die allgemeinen Vorschriften zur medizinischen Maskenpflicht gem. § 4 sowie zum Hygienekonzept gem. § 5 der Landesverordnung sind zudem zwingend zu beachten. Die medizinische Maske kann am Sitzplatz abgenommen werden. Laut aktueller Verordnung sind religiöse Veranstaltungen von den 3G-Beschränkungen ausgenommen.

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter 0511 120 6000 ab 1. Juli von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr.

Feier von Gottesdiensten/Kirchenmusik

Bei der Umsetzung durch die Verordnung vorgesehenen Maßnahmen sollten folgende Überlegungen in das Hygienekonzept einfließen:

Nutzung von Pfarrheimen

Die Pfarrheime stehen für kirchliche Veranstaltungen gemäß der jeweiligen Landesverordnung zur Verfügung, wenn ein Hygienekonzept für die Öffnung von Pfarrheimen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand (bzw. Pastoralrat) entwickelt wurde.

Allgemeine dienstliche Regelungen

a) Die Umsetzung des Arbeitsschutzstandards im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist zu gewährleisten bzw. umzusetzen.

b) Analog zu den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird darum gebeten, dass alle Sitzungen – soweit dies technisch möglich ist und dem Thema nicht abträglich ist – telefonisch oder auf anderen digitalen Plattformen abgehalten werden. Falls dies aus dringenden/berechtigten Gründen nicht möglich sein sollte, müssen die einschlägigen Hygienemaßnahmen gewährleistet werden, der Mindestabstand eingehalten werden und die Möglichkeit zur gründlichen Reinigung gegeben sein. Vor, nach und ggf. während der Sitzung ist der entsprechende Raum gründlich zu lüften.

c) Die Teilnahme an Fortbildungen in Einrichtungen, die ein genehmigtes Hygienekonzept vorhalten, ist möglich.

d) Dienstreisen und Dienstfahrten sind möglich. Alle zugelassenen Dienstfahrten sind, soweit dies möglich ist, mit einem Dienstfahrzeug durchzuführen.