Telefonische Trauerbegleitung

Ausgangsbeschränkungen und Besuchsverbote in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen lassen Angehörigen oft nur wenig Möglichkeiten, sich von ihren Liebsten zu verabschieden. Menschen sterben, ohne dass Ehepartner, Kinder, Enkel oder vertraute Freunde sie noch einmal besuchen oder in den letzten Stunden begleiten können.

Für die Angehörigen ist dies eine extrem belastende Situation. Um ihnen Halt und Orientierung zu geben, haben die Malteser in der Diözese Hildesheim eine telefonische Trauerbegleitung eingerichtet. Sie bietet Hilfe zu den wichtigen Fragen an: Wie nimmt man in der Coronakrise von einem Menschen Abschied, den man nicht mehr sehen darf? Wie gehe ich mit meiner Trauer um? Wie möchte ich im Falle einer ernsten Erkrankung selbst behandelt werden?

Für die telefonische Trauerbegleitung stehen speziell ausgebildete Ehrenamtliche zur Verfügung. Sie sind erreichbar unter der Telefonnummer: 0511 / 21 37 48 51.

Unter derselben Telefonnummer kann man auch Beratung und Hilfestellung zur Patientenverfügung erhalten. Eine Patientenverfügung der Malteser, die an die christliche Patientenverfügung der katholischen Kirche angelehnt ist, kann unter www.malteser.de/patientenverfuegung abgerufen werden.

Nähere Informationen zu beiden Angeboten finden Sie unter: https://www.malteser-hildesheim.de/news-listenansicht/news-detailansicht/news/trost-und-hilfe-durch-den-hoerer.html

 

Die Malteser lassen Menschen in ihrer Trauer nicht alleine.