Hilfe für die Ukraine

Hilfsmaßnahmen im Bistum Hildesheim für die Ukraine

Welche Möglichkeiten zur Hilfe gibt es?

Es gibt zurzeit im Bistum Hildesheim zahlreiche Hilfsmaßnahmen für die Ukraine, besonders auch in den Pfarreien.

Wir möchten auf dieser Internetseite Informationen dazu bereitstellen und damit allen hilfsbereiten Personen Möglichkeiten aufzeigen, wie den betroffenen Menschen geholfen werden kann.

Caritas international: Spenden für die Ukraine

Wie können Gemeinden helfen?

Empfehlungen der Hauptabteilung Pastoral

Citykirche St. Michael, Göttingen

Die Citykirche St. Michael, Göttingen, bittet um Spenden, die über persönliche Kontakte der Flüchtlingshilfe an der ukrainischen Grenze in Polen zu Gute kommen. Auch Sachspenden werden angenommen.

Hilfsangebote

St. Johannes Bapt. Osterode, St. Josef Herzberg und St. Benno Bad Lauterberg

Hilfsaktion der Katholischen Pfarrgemeinden im Südharz für die Ukraine, Spenden aller Art sind willkommen.

Abgabe der Spenden 

Ukrainische Kirche St. Wolodymyr

Die katholische ukrainische Kirche St. Wolodymyr in Hannover koordiniert Hilfen. 

Bitte bringen Sie vorerst keine Sachspenden nach Hannover-Misburg!


Für die Ukrainische Gemeinde in Göttingen koordiniert Kvitka Hampe die Hilfen. Benötigt wird vor allem medizinische Ausrüstung.
Kontakt: Kvitka Hampe, Tel: 0175 930 39 21, E-Mail: Kvitka.Hampe(ät)hampe.de

Caritas im Bistum Hildesheim

Während sich in den 34 Zentren der Caritas Ukraine Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Geflüchteten kümmern, sind auch die Caritas-Einrichtungen im Bistum Hildesheim auf die Ankunft von Menschen aus den Kriegsgebieten vorbereitet.

Hilfe und Aufnahme von Flüchtlingen

 Antworten auf häufig gestellte Fragen von Menschen, die humanitäre Hilfe unterstützten und den Betroffenen in der Ukraine helfen möchten:

Wie kann ich Menschen aus der Ukraine helfen?

Kolpingwerk Diözesanverband Hildesheim

Der Kolping-Diözesanverband hat für Hilfen in seinem Partnerland ein Spendenkonto eingerichtet.

Infos und Spendenkonto

St. Altfrid, Gifhorn/Meine

Die Pfarrei St. Altfrid in Gifhorn hat einen Spendenaufruf zugunsten der ukrainischen Stadt Korssun gestartet. Gifhorn und Korssun verbindet eine Städtepartnerschaft.

Spendenaufruf

St. Christophorus, Wolfsburg

Die Pfarrei St. Christophorus Wolfsburg sammelt Sachspenden und bittet um finanzielle Unterstützung.

Sach- und Geldspenden

Hl. Geist, Braunschweig

Die Gemeinde Hl. Geist in Braunschweig hat mehrere Hilfsaktionen durchgeführt und bittet weiterhin um Spenden. 

Spendenkonto

Pfadfinder St. Bonifatius Wunstorf

Die Georgspfadfinder in der Gemeinde St. Bonifatius Wunstorf rufen zu Sachspenden auf.

Liste benötigter Sachspenden und Abgabeorte

Hilfe ja, aber wie? 

Das Bistum Hildesheim stellt Geld über den Bernward-Hilfsfonds bereit, das Pfarrgemeinden oder anderen kirchlichen Institutionen zur Unterstützung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nutzen können. Doch welche Hilfen sind möglich und sinnvoll?

Die Hauptabteilung Pastoral gibt dazu die folgenden Empfehlungen: 

  1. Die ukrainischen Flüchtlinge haben Söhne, Männer und Väter im Kriegsgebiet zurücklassen müssen. Wahrscheinlich benötigen sie zunächst einen Ort der Begegnung, an dem sie sich gegenseitig treffen, aber eben auch unsere Hilfe erfahren können. Um eine häufige Öffnungszeit über einen längeren Zeitraum anbieten zu können, wären zentrale Orte, die gemeinsam von allen Akteuren vor Ort (Kirche, Kommune und Ehrenamtlichen) betreut werden, sehr sinnvoll – und es wäre gut, dass dort auch polnische Schwestern und Brüder mitwirken, aber auch die Ehrenamtlichen der katholischen Gemeinden mitmachen, um dann auf spezielle Angebote zu verweisen.
  2. Ein wichtiges Angebot der Kirchengemeinden kann es sein, die Kirche als Raum der Stille und der Sammlung für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: die Verzweiflung und die Trauer, die innere Dunkelheit und die Sehnsucht nach Frieden brauchen einen gestalteten Raum.
  3. In den Kirchengemeinden gibt es eine große Spendenbereitschaft. Bei Kleiderspenden ist zu beachten, dass mögliche Kleiderkammern ansprechend mit Auswahlmöglichkeiten gestaltet werden. Kleidung „en gros“ wirkt eher herabwürdigend.
  4. Kirchengemeinden können - vielleicht in Zusammenarbeit mit den örtlichen Volkshochschulen - ihre Gemeindehäuser für Integrations- und Deutschkurse öffnen. Es wäre vor Ort zu eruieren, welche Bedarfe hier vorliegen.
  5. Sinnvoll ist es in jedem Fall, dass in den Kirchengemeinden geschaut wird, welche Möglichkeiten für Unterkünfte zur Verfügung stehen. Diese Angebote könnten dann den Kommunen zur Kenntnis gegeben werden.