2019 Gebetswoche: Wege zu einer ökologischen Bekehrung

Weiterführende Informationen

Eine missionarische Kirche zu sein, bedeutet auch, die Kulturen der Menschen zu schätzen und den Auftrag zu erfüllen, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Die Tatsache, dass wir alle Kinder Gottes sind, schließt gegenseitigen Respekt für Mensch und Umwelt und die Verantwortung für die Sorge um die Schöpfung und den Kampf gegen den Klimawandel ein.

Vom 6. bis 26. Oktober wird in Rom die sogenannte Amazonien-Synode tagen.  Die gesamte Region steht vor enormen sozialen und ökologischen Herausforderungen. Der Amazonas-Regenwald gilt als die grüne Lunge des Planeten. Seine Vernichtung hätte für das weltweite Klima dramatische Folgen. Außerdem ist er eines der Gebiete mit der höchsten Biodiversität der Erde. Schließlich lebt dort eine Vielzahl von kleinen, indigenen Völkern, einige von ihnen in freiwilliger Isolation.

Der unstillbare Hunger nach immer neuen Rohstoffen, der unsere Wirtschafsweise prägt, stellt eine ungeheure Bedrohung für Menschen, Tiere und Pflanzen in Amazonien dar. Da das nördliche Tiefland Boliviens zur Amazonasregion zählt, wollen wir uns insbesondere mit der Situation dort auseinandersetzen.

Plakatserie zur Gebetswoche