Mitträgerbäume

Pflanzaktionen

Bolivienkommission im Bistum Hildesheim

Die Bolivienkommission des Bistums hat am 12. November 2016 seitlich des Parkplatzes am Bischöflichen Generalvikariat einen Apfelbaum gepflanzt. Damit unterstreicht sie ihr Engagement zugunsten der Allianz für die Schöpfung. Diese verbindet uns mit der bolivianischen Kirche in der Sorge für unser gemeinsames Haus.

Diözesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim

Auf der Vollversammlung im November 2015  beschloss der Diözesanrat die Mitträgerschaft in der „Allianz für die Schöpfung“.  Mit der Pflanzung des Mitträger-Apfelbaums am 3. September 2016 wurde dieses Bündnis neu ins Bewusstsein gerufen. Lesen Sie weiter auf der Internetseite des Diözesanrats.

Pfarrgemeinde St. Michael Wolfsburg-Vorsfelde

Mit der Pflanzung des Apfelbaums am ersten Novembersonntag 2015 ist die Mitträgerschaft der Pfarrgemeinde St. Michael in der „Allianz für Schöpfung“ nun auch sichtbar verortet.

Der Kirchenvorstand hat den Standort des Baumes im Pfarrgarten der katholischen Kirche St. Marien in Velpke bewusst ausgewählt: „Der Apfelbaum soll ganz in der Nähe der geplanten Flüchtlingsunterkünfte wachsen, als ein zukunftsorientiertes, schöpfungsbejahendes Zeichen“, sagt Norbert Batzdorfer, der Umweltmanagement-Beauftragte der Pfarrei St. Michael, zu der auch die Gemeinde in Velpke gehört. Im Anschluss an den Gottesdienst und die Baumpflanzung fand ein kleiner Empfang im Pfarrheim statt.

Bereits am 20. September wurde die Pfarrei St. Michael für die gelungene Umsetzung des kirchlichen Umweltmanagements „Grüner Hahn" mit dem anlässlich des "Ökumenischen Schöpfungstages 2015" erstmals ausgelobten Umweltpreis ausgezeichnet. Die Gemeindemitglieder wollen zur Senkung der Emission von Treibhausgasen beitragen, den Verbrauch von Ressourcen reduzieren und die Fortsetzung der Energiewende in Deutschland unterstützen.

Landeskirchenamt Wolfenbüttel

Auf dem Kirchencampus in Wolfenbüttel der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig nahm Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer ein bereits gepflanztes Apfelbäumchen entgegen. Es ist gut angewachsen, hat ordentlich geblüht und trägt nun eine Apfelfrucht. Der Baum der alte Apfelsorte „Schöner von Herrnhut“ ist ein Geschenk des Umweltbeauftragten des Bistums Hildesheim, Jürgen Selke-Witzel.

 Selke-Witzel (r.) dankt dem Landeskirchenamt auf diese Weise auch für das neue Büro, welches er als katholischer Umweltbeauftragter bei der evangelischen Landeskirche anmieten konnte. Hofer zeigte sich interessiert an den Hintergründen der Allianz für die Schöpfung und versprach, das Bäumchen zu hegen und zu pflegen.

El Puente GmbH Nordstemmen

Die partnerschaftliche Welthandelsorganisation El Puente in Nordstemmen beteiligt sich an der „Allianz für die Schöpfung“ des Bistums Hildesheim und der katholischen Kirche in Bolivien.

Die Vereinsvorsitzende Rosita Jung-Cocha (mit Plakat, rechts der Aufsichtsratsvorsitzende Richard Bruns) hat im Auftaktgottesdienst dieser Aktion im Hildesheimer Dom den "Mitträger-Apfelbaum" in Empfang genommen. Im Anschluss an die Stifterversammlung der El Puente-Stiftung und vor der Mitgliederversammlung des Vereins am 20. März 2015 haben die Teilnehmer neben der Einfahrt zur El-Puente-Zentrale diesen Apfelbaum gepflanzt. Er wird mit dem von bolivianischen Designern entwickelten Logo, das den Baum des Lebens zeigt, versehen.

El Puente verpflichtet sich hiermit, in weltweiter Solidarität durch einen veränderten Lebensstil zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen. So senkt El Puente bereits seit 2007 die Emission von Treibhausgasen durch eine 70-kwp-Fotovoltaikanlage. Seit 2014 wird mit dem Recycling von Kartonagen und die Wiederverwendung als Verpackungsmaterial sowie durch eine Wasserrückgewinnungsanlage auch der Rohstoffverbrauch drastisch reduziert.

Pfarrgarten St. Godehard Hildesheim

Domkapitular Wolfgang Voges hatte nach dem Gottesdienst zum Auftakt der Allianz für Schöpfung am 21. Februar 2015 schwer zu tragen: vertrat er doch mit dem Stadtdekanat Hildesheim und der Kommission für kirchliche Entwicklungsarbeit (KEA) zwei Mitträger der Allianz. So  nahm er in seiner Funktion als Dechant und als Vorsitzender zwei Exemplare der gesegneten Apfelbäume in Empfang.

Bei der Pflanzung der beiden Bäume im März im Pfarrgarten von St. Godehard in unmittelbarer Nähe zur Basilika hatte Dechant Voges (4. v. lks.) tatkräftige Hilfe von Pastoralreferent Martin Schwedhelm, Gemeindereferent Martin Schwab, Gemeindereferentin Angelika Röde, Gemeindereferentin Claudia Scholz und Johannes Gehrs als „gärtnerlicher Betreuer“ (v. lks. nach r.).

KAB Diözesanverband Hildesheim

Der Apfelbaum der Sorte "Schöner vom Herrnhut", der die Mitträgerschaft der KAB in der Allianz für die Schöpfung symbolisiert, hat am 21. Februar in Heinum seinen Platz gefunden.

Am 17. März würdigten im KLEINEN ARBORETUM von Bernward und Silvia Scharfenberg (stellvertretende KAB-Diözesanvorsitzende) Mitglieder der KAB die Pflanzung des Apfelbaumes und die Allianz der Schöfpung mit einer kleinen Feier.

Unter freiem Himmel ließen sich an diesem schönen Vorfrühlungstag alle den Kaffee und den von Ehepaar Scharfenberg selbstgebackenen Apfelkuchen (eigene Ernte aus Heinum) schmecken.

Pfarrgemeinde St. Maria vom hl. Rosenkranz Bleckede

Am Sonntag, 15. März 2015, versammelten sich die Erstkommunionkinder mit ihren Familien, der Boliviengruppe und weiteren Gemeindemitgliedern nach derm Gottesdienst neben der Kirche, um den Apfelbaum, der die Mitträgerschaft in der Allianz der Schöpfung symbolisiert, in den Partnerschaftsgarten zu pflanzen.

An den Zweigen hängen grüne Blätter, die mit guten Wünschen, Gebeten, Hoffnungsgedanken beschrieben sind. Sie werden zusammen mit einer kleinen Gruppe aus der Gemeinde in 10 Tagen nach Titicachi im Hochland Boliviens reisen und an das dortige  Bäumchen gehängt, das gemeinsam mit den bolivianischen Freunden gepflanzt wird.

In Titicachi ist die Gruppe „buen vivir“ (ein winziges, landwirtschaftliches Misereorprojekt) gerade dabei, Wasserrohre aus La Paz zu holen. Ein anonymer Spender aus der Schweiz hat die Finanzierung übernommen und man beginnt in diesen Tagen mit der Einfassung einer Quelle in 3.900 m Höhe. Man wird die Rohre über 14 km unwegsames Bergland verlegen, dann durch drei dicht besiedelte, immer mehr von Trockenheit bedrohte Dörfer bis hin zu den neu angelegten Agroforstgärten in den trockenen, fruchtbaren und klimatisch tiefer gelegenen Äckern unten beim Fluss.

Die Erstkommunionkinder und alle Gemeindemitglieder aus Bleckede begleiten den Beginn dieses besonderen Projektes mit guten Wünschen für Gottes Segen. Sie gaben ihrer Freude Ausdruck mit einem fröhlichen Lied, begleitet von vielen Rhythmusinstrumenten.

St.-Martinus-Schule Hildesheim-Himmelsthür

"Seit dem 21.2.15 sind wir als einzige Schule Mitglied in der „Allianz für die Schöpfung“, die bereits im Jahr 2012 im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft des Bistums mit Bolivien ausgerufen wurde. Nun soll dieses Bündnis neu ins Bewusstsein gerufen werden." Lesen Sie weiter auf der Internetseite der St.-Martinus-Schule.

Titicachi in Bolivien

Im Rahmen des Partnerschaftsbesuches einer Gruppe aus Bleckede im März 2015 wurde als Zeichen der gemeinsamen Verantwortung für die Schöpfung auch in Titicachi ein Apfelbaumschössling gepflanzt.

Zusammen mit den geschwisterlichen Freunden aus Bleckede gab es in der diesjährigen Karwoche ein bescheidenes kleines und frohes Fest in der Behindertengruppe Mosoq Punchay im indianischen Dorf Titicachi, neun Jeepstunden von La Paz entfernt in 3.400 m Höhe.

Nach einer Dankmesse, zusammen mit Eltern und Geschwistern der behinderten Kinder und Erwachsenen sowie dem ganzen Team, darunter auch zwei jugendlichen Voluntarios aus dem Bistum Würzburg, wurden neben zwei schnellwüchsigen „pinos“ ein winziger Apfelbaumschössling neben den fast reifen Mais und die dicken Bohnen des Klimagartens der Gruppe gepflanzt.

Anschließend wurde in fröhlicher Stimmung das kleine Papiertheaterstück „Wie der Kolibri seinen Schnabel verlor“, welches schon in Bleckede Uraufführung hatte, noch einmal gespielt, nun zusammen mit den improvisationsfreudigen Voluntarios und Kindern des Zentrums.

Am nächsten Morgen konnte das  wunderschön geschmückte Bäumchen in einem kostbaren sonnigen Moment bestaunt werden.

Derweilen hatte die kleine Misereor-Projektgruppe „buen vivir“ an diesen gewittrigen, regenreichen und kühlen Tagen hoch oben auf 3.800 m ein Camp aufgebaut und mit einer großen Zahl an engagierten Frauen und Männern damit begonnen, eine Quelle in Beton einzufassen und das Verlegen von 14 km Wasserrohren vorzubereiten, die ein Schweizer Einzelspender gestiftet hatte.

Neben der symbolischen Pflanzung des Apfelbäumchens eine handfeste Möglichkeit, den immer häufigeren und atypischeren Trockenheitsperioden in den Dörfern mit ihren bescheidenen Äckern entkommen zu können. Ein ehrgeiziges und mutiges Projekt, dem die Bleckeder Gruppe von Herzen Erfolg wünscht.