Das Lebensgut Wasser schützen

Weiterführende Informationen

Der Zugang zu sicherem Trinkwasser [ist] ein grundlegendes, fundamentales und allgemeines Menschenrecht, weil es für das Überleben der Menschen ausschlaggebend und daher die Bedingung für die Ausübung der anderen Menschenrechte ist. Diese Welt lädt eine schwere soziale Schuld gegenüber den Armen auf sich, die keinen Zugang zum Trinkwasser haben, denn das bedeutet, ihnen das Recht auf Leben zu verweigern, das in ihrer unveräußerlichen Würde verankert ist.“ (Enzyklika Laudato si´ 30)

Ganz im Sinne von Papst Franziskus haben die Vereinten Nationen im Jahr 2010 das Recht auf sauberes Wasser zu einem Menschenrecht erklärt. Dies geschah nicht zuletzt auf die Initiative Boliviens hin.Denn dort ist der Zugang zu sauberem Wasser keine Selbstverständlichkeit. Immer noch gibt es Haushalte ohne Anschluss ans Trinkwassersystem. Der traditionelle Bergbau im Hochland und die Goldförderung mit Quecksilber im Tiefland verschmutzen einen Großteil der bolivianischen Flüsse. Und durch das zunehmende Abschmelzen der Gletscher wird das Wasser für den Ackerbau und das Trinkwasser immer weniger. Auch bei uns in Deutschland nimmt die Belastung des Grundwassers mit Giftstoffen aus der Landwirtschaft immer mehr zu. Und die Verschmutzung der Meere vor allem mit Plastikmüll nimmt ungeahnte Ausmaße an. Es gibt also genug Gründe, sich im Rahmen unserer Partnerschaft näher mit dem Thema Wasser zu beschäftigen.

Die weiterführenden Informationen werden laufend ergänzt.