Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Thu, 26 Feb 2026 17:16:37 +0100 Thu, 26 Feb 2026 17:16:37 +0100 TYPO3 EXT:news news-42840 Tue, 24 Feb 2026 16:16:48 +0100 „Herzlichen Glückwunsch an unseren Bischof Heiner!" https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/herzlichen-glueckwunsch-an-unseren-bischof-heiner/ Generalvikar Martin Wilk hat dem Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. „Herzlichen Glückwunsch an unseren Bischof Heiner! Ich freue mich für unseren Bischof und ich freue mich auch für die Kirche in Deutschland, dass die Deutsche Bischofskonferenz einen so guten Vorsitzenden bekommen hat. Wir werden ihn in seiner neuen Aufgabe mit allem, was wir haben, unterstützen“, sagte Wilk in einer ersten Reaktion auf die Wahl am heutigen Vormittag.

Wilk ist der Auffassung, dass Wilmer gute Voraussetzungen hat, um das Amt in den kommenden Jahren erfolgreich ausfüllen zu können: „Bischof Wilmer ist jemand, der sowohl einen hervorragenden Blick für die deutsche Kirche hat, aber auch die Themen in der Weltkirche kennt. Aufgrund seiner Erfahrung als Generaloberer seiner Ordensgemeinschaft in Rom ist er jemand, der gut vermitteln kann, insbesondere bei aktuellen Themen.“

Mit Blick auf das Bistum Hildesheim sagte der Generalvikar: „Angesichts der großen Aufgabe, die unser Bischof nun übernommen hat, muss sich nun einiges bei uns neu sortieren, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden. Ich glaube, wir können auch ein bisschen stolz sein auf Heiner Wilmer, dass er jetzt nicht nur das Bistum Hildesheim, sondern auch die katholische Kirche In Deutschland repräsentiert.“

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news-42835 Tue, 24 Feb 2026 11:37:16 +0100 Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/bischof-dr-heiner-wilmer-scj-ist-neuer-vorsitzender-der-deutschen-bischofskonferenz Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24. Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten. Heiner Wilmer wurde am 9. April 1961 in Schapen (Emsland) geboren. Im August 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. Am 31. Mai 1987 wurde Wilmer in Freiburg zum Priester geweiht. Von 1987 bis 1993 studierte er in Rom und Freiburg. Nach verschiedenen Stationen als Referendar und Lehrer in Meppen, Vechta und der New Yorker Bronx wurde er Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup. Von 2007 bis 2015 war Wilmer Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn und im Anschluss bis 2018 Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom. Am 6. April 2018 wurde Heiner Wilmer von Papst Franziskus zum 71. Bischof von Hildesheim ernannt, am 1. September 2018 wurde er zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er seit September 2021 Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Er war von 2019 bis 2024 Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.
 

Hintergrund

Der Vorsitzende vertritt die Deutsche Bischofskonferenz nach außen. Er ist dabei an die Beschlüsse der Vollversammlung und des Ständigen Rates gebunden. Liegen zu einer bestimmten Frage keine Beschlüsse der Vollversammlung oder des Ständigen Rates vor, so ist der Vorsitzende gehalten, einen entsprechenden Beschluss herbeizuführen. Ist das nicht möglich, so ist wenigstens das Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der zuständigen Kommission anzustreben. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende der Bischofskonferenz von sich aus Erklärungen abgeben. Er unterrichtet die Mitglieder der Bischofskonferenz. Der stellvertretende Vorsitzende übernimmt die Aufgaben des Vorsitzenden, wenn bei rechtmäßiger Verhinderung dieser ihn mit seiner Vertretung betraut oder er auch daran gehindert ist.

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news-42825 Mon, 23 Feb 2026 15:46:52 +0100 Feier der Zulassung zu den Sakramenten https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/feier-der-zulassung-zu-den-sakramenten/ Insgesamt 51 Personen erhielten am Sonntag von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ in der Hildesheimer Seminarkirche die Zulassung zum Empfang der Sakramente. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ segnete die Bewerber:innen in einer eindrucksvollen Atmosphäre und gab ihnen die Zusage zu den Sakramenten des Christwerdens. Darunter befanden sich Taufbewerber:innen, die in der Osternacht und Osterzeit die Taufe als Erwachsene empfangen werden (inklusive Firmung und Kommunion), Firmbewerber:innen, die als Erwachsene gefirmt werden sowie Konvertiten, die Firmung und Kommunion empfangen werden. Darunter befanden sich zwei Personen, die wieder in die katholische Kirche eintreten wollen. Sie alle haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit ihrem Glauben beschäftigt und in Begleitung auf die Aufnahme vorbereitet. 

Bei der liturgischen Feier war wie im letzten Jahr eine Bibelerzählerin dabei. Kernstück der Feier war die namentliche Aufrufung der Bewerber:innen, die vortraten und dem Bischof ihr Empfehlungsschreiben überreichten. Darin bekräftigen sie ihren Wunsch, katholisch zu werden und bitten um Zulassung zu den Sakramenten. Der zuständige Pfarrer und die jeweiligen Begleiter:innen empfehlen durch ihre Unterschrift diese Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Anschließend wurden sie zugelassen und einzeln vom Bischof gesegnet.

Die Bewerber:innen und ihre Begleitpersonen füllten mit etwa 100 Personen die Seminarkirche. Die Feier mündete in einen feierlichen Empfang im Speisesaal. Die Empfehlungsschreiben werden in der Fastenzeit in der Domkrypta aufgestellt

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news-42805 Fri, 20 Feb 2026 18:22:23 +0100 Geschichte als gesellschaftliche Erfahrung https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/geschichte-als-erfahrung/ Am Abend des Aschermittwochs ist die Dombibliothek in Hildesheim bis auf den letzten Platz gefüllt. Vor den riesigen Bücherregalen stehen zwei rote Clubsessel: einer für den Journalisten Jens Bisky, einer für die Moderatorin Annette Schmidt-Klügmann von der Katholischen Akademie des Bistums... Bischof Heiner Wilmer eröffnet den Abend, stellt den Autor vor und begrüßt die Gäste. Einige seien eigens aus Köln, Freiburg und Heidelberg angereist, bemerkt er. Die Lesung bildet den Abschluss eines Tages mit Veranstaltungen rund um den Dom im Rahmen des Aschermittwochs der Künste.

Zu Beginn spielt das Treppenhaus-Quartett aus Hannover Werke des jüdischen Komponisten Hans Krása, der 1944 in Auschwitz ermordet wurde. Die Musik erinnere daran, dass mit der nationalsozialistischen Verfolgung auch ein reiches kulturelles Leben ausgelöscht worden sei, so Wilmer.

Jens Bisky, gebürtiger Leipziger, langjähriger Feuilletonredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und heute Leiter der Zeitschrift „Mittelweg 36“, stellt sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ vor. Die Endphase der Weimarer Republik beschreibt er nicht nur anhand politischer Ereignisse, sondern als gesellschaftliche Erfahrung.

Am 1. September 1929 explodiert im Reichstag eine Bombe, die er als „Höllenmaschine“ bezeichnet. Politisch bleibt der Vorfall zunächst kaum beachtet, steht für ihn jedoch beispielhaft für die zunehmende Radikalisierung jener Jahre. Gewalt wird sichtbar, aber von vielen Zeitgenossen noch nicht als Gefahr für die demokratische Ordnung erkannt.

Mit der Weltwirtschaftskrise wachsen Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und Abstiegsangst. Bisky richtet den Blick nicht nur auf Parteien und Regierungen, sondern auf die Gesellschaft insgesamt. Auch die Proteste der Landvolkbewegung erwähnt er. In Norddeutschland radikalisieren sich bäuerliche Gruppen, es kommt zu Demonstrationen und Anschlägen. Daran zeige sich, wie weit die Ablehnung der Republik über die politischen Zentren hinausreichte.

Den Untergang der Demokratie beschreibt Bisky nicht als plötzlichen Zusammenbruch, sondern als Folge von Entscheidungen und Fehleinschätzungen. Vor allem konservative Eliten hätten die Nationalsozialisten unterschätzt und geglaubt, sie politisch beherrschen zu können. „Die Demokratie geht nicht in einem dramatischen Augenblick unter, sondern Schritt für Schritt“, sagt er.

In der anschließenden Fragerunde mit dem Publikum geht es um Verantwortung in Krisenzeiten. Geschichte verlaufe nicht zwangsläufig, betont der Autor. Viele Menschen hätten Gefahren erkannt, andere hätten sich angepasst oder weggesehen. Demokratische Strukturen seien auf die Haltung ihrer Bürger angewiesen. Extremisten müsse man ernst nehmen: „Nazis muss man beim Wort nehmen, denn sie tun, was sie sagen – alles andere ist Illusion.“

Der „Aschermittwoch der Künste“ geht im Bistum Hildesheim auf eine Initiative von Bischof Josef Homeyer aus dem Jahr 1986 zurück. Nach der Lesung bleiben viele Besucher noch zum Gespräch in der Dombibliothek.

Text: Waldemar Lorenz

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news-42802 Fri, 20 Feb 2026 13:47:20 +0100 Impulse zur Fastenzeit von Bischof Heiner Wilmer https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/impulse-zur-fastenzeit-von-bischof-heiner-wilmer/ In der diesjährigen Fastenzeit richtet sich Bischof Heiner Wilmer an den fünf Fastensonntagen mit kurzen Video-Impulsen an die Gläubigen. Die Themen sind:

1. Fastensonntag: Versuchung
2. Fastensonntag: Verklärung
3. Fastensonntag: Buße
4. Fastensonntag: Lob Gottes
5. Fastensonntag: Umkehr

Die Videos können auch auf dem Facebook- und Instagramkanal des Bistums angeschaut werden.

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news-42781 Thu, 19 Feb 2026 18:33:19 +0100 Katholische Bischöfe treffen Vorstände der Jüdischen Landesverbände in Niedersachsen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/katholische-bischoefe-treffen-vorstaende-der-juedischen-landesverbaende-in-niedersachsen/ Zu einer interreligiösen Begegnung sind am heutigen Donnerstag katholische Bischöfe mit Vertreterinnen und Vertretern der beiden Jüdischen Landesverbände in Niedersachsen im Bischofshaus Hildesheim zusammengekommen. Das Treffen diente dem Austausch über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen... Teilgenommen haben seitens der katholischen Kirche Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und Weihbischof Wilfried Theising gemeinsam mit den zuständigen Referentinnen und Referenten für den interreligiösen Dialog der Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie des Bischöflichen Offizialats Vechta. Die Jüdischen Landesverbände wurden durch Michael Fürst, Michael Grünberg und Marina Jalowaja (Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen) sowie Dr. Achim Doerfer und Yevgen Bruckmann (Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen) vertreten.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Perspektiven und Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in Niedersachsen in der aktuellen gesellschaftlichen Situation. Vor dem Hintergrund eines erstarkenden Antisemitismus in Deutschland ging es insbesondere um konkrete Bedarfe beim Schutz jüdischen Lebens sowie um Möglichkeiten eines noch engeren gemeinsamen Engagements für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein gelingendes Miteinander.

Die katholischen Bischöfe betonen ihre Verantwortung, jüdische Gemeinden sichtbar zu unterstützen und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Anlässlich dieser Begegnung äußern sie sich wie folgt:

„Seitens der katholischen Kirche in Niedersachsen vertreten wir eine klare Haltung: Hass und Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden verurteilen wir auf das Schärfste. Mit Entsetzen und tiefer Trauer blicken wir auf Anschläge gegen jüdische Menschen mitten in unserer Gesellschaft. Die antisemitischen Übergriffe sind erschütternd und dürfen uns nicht schweigen lassen. Unsere jüdischen Schwestern und Brüder stehen nicht allein. Wer Jüdinnen und Juden angreift, greift die Würde des Menschen, unsere Demokratie und den Frieden in unserer Gesellschaft an. Als Christinnen und Christen widersprechen wir jeder Form von Feindseligkeit und stehen fest und solidarisch an der Seite aller Jüdinnen und Juden.“

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news-42765 Wed, 18 Feb 2026 10:09:10 +0100 Bistum Hildesheim erwartet viele Gäste zur Bischofsweihe von Dr. Martin Marahrens https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bistum-hildesheim-erwartet-viele-gaeste-zur-bischofsweihe-von-dr-martin-marahrens/ Am 28. Februar wird Domkapitular Dr. Martin Marahrens im Hildesheimer Mariendom zum Bischof geweiht. Als Weihbischof wird er künftig den Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ unterstützen. Zur feierlichen Messe um 10 Uhr erwartet das Bistum Hildesheim Gläubige aus der Diözese und geladene... Rund 700 Personen haben sich zur Heiligen Messe angemeldet. Insgesamt rechnet das Bistum Hildesheim mit mehr als tausend Personen, die die Bischofsweihe von Martin Marahrens vor Ort miterleben möchten. Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, außerhalb des Domhofs zu parken, etwa in den umliegenden Parkhäusern. Der Domhof wird am 28. Februar für Autos gesperrt.

Wer nicht in die Bischofskirche kommen kann, hat eine weitere Möglichkeit, das Ereignis zu verfolgen: Die Heilige Messe wird von 10 bis etwa 12.30 Uhr als Internet-Livestream unter https://www.youtube.com/bistumhildesheim übertragen.

Am Freitag, 27. Februar 2026, findet um 20 Uhr im Hildesheimer Dom anlässlich der Bischofsweihe von Marahrens eine Andacht mit eucharistischer Anbetung statt.

Der ernannte Weihbischof Dr. Martin Marahrens freut sich auf den Tag seiner Bischofsweihe und seine neue Aufgabe. Dass er vor dem Amt Respekt hat, verhehlt er nicht: „Aber ich habe ja ein bisschen Zeit, in die Aufgabe hineinzuwachsen, und ich bin in ein gutes Team eingebunden, das mich unterstützt.“

Über sich selbst sagt Marahrens: „Der spontan charismatische Auftritt, wo man erstmal ein Feuerwerk verschießt, das ist nicht so meins. Ich bin eher der Langstreckenläufer, ich mag es lieber ruhig angehen und bleibe dann lange dabei.“

Martin Marahrens wurde 1977 in Gehrden bei Hannover geboren. Er wuchs in Seelze auf. Sein Theologie-Studium absolvierte er in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main sowie in Rom, wo er im Jahr 2004 durch Bischof Dr. Joachim Wanke zum Priester geweiht wurde.

Als Priester war Martin Marahrens als Jugendseelsorger sowie als Leiter des Dekanatsjugendzentrums Emmaus in Duderstadt tätig. Seit 2014 ist er Regens, also Leiter des Hildesheimer Priesterseminars. Außerdem hat er im Bereich Personal im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim die Aufgabe des Priesterreferenten inne. Seit 2023 ist er als Domkapitular Mitglied des Hildesheimer Domkapitels. Papst Leo XIV. ernannte Marahrens am 28. November 2025 zum Weihbischof für das Bistum Hildesheim.

Ein Weihbischof ist ein zum Bischof geweihter Priester, der den Diözesanbischof in dessen Aufgaben unterstützt. Er steht keiner eigenen Diözese vor, sondern übernimmt bischöfliche Dienste wie Firmspendungen, Weihehandlungen oder Visitationen. Im Bistum Hildesheim gibt es mit Martin Marahrens künftig einen Weihbischof, der Bischof Wilmer zur Seite steht.

Übertragung der Bischofsweihe von Martin Marahrens ist in der Kirche Heilig Kreuz zu sehen – Ausweichangebot für Gläubige, falls der Dom überfüllt sein sollte

Das Bistum Hildesheim rechnet mit zahlreichen Gläubigen, die am kommenden Samstag, 28. Februar 2026, zur Bischofsweihe von Domkapitular Dr. Martin Marahrens in den Hildesheimer Dom kommen möchten. Das Dekanat Hildesheim bietet deshalb in der Kirche Heilig Kreuz, die vom Dom nur wenige hundert Meter entfernt ist, eine Übertragung des Livestreams zur Bischofsweihe an.

Menschen, die im Dom keinen Platz mehr finden, können auf einer Leinwand in Heilig Kreuz (Kreuzstraße 4, 31134 Hildesheim) das Ereignis mitverfolgen und den Gottesdienst inklusive Kommunionempfang mitfeiern. Dafür wird die Kirche Heilig Kreuz am Samstag ab 9.30 Uhr geöffnet sein. Beginn des Gottesdienstes im Dom ist um 10 Uhr.

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news-42759 Tue, 17 Feb 2026 15:13:36 +0100 Bischof sendet Segenswünsche an muslimische Gemeinden https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bischof-sendet-segenswuensche-an-muslimische-gemeinden/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat den muslimischen Gemeinden im Bistum Hildesheim eine Grußbotschaft zum diesjährigen Ramadan gesendet. Das Schreiben des Bischofs im Wortlaut: „Liebe muslimische Schwestern und Brüder,

mit dem Beginn des Fastenmonats Ramadan treten Sie in eine besondere Zeit, die gleichsam eine Brücke ist: eine Brücke zwischen der Geschäftigkeit des Alltags und der Stille der inneren Einkehr, dem lebendigen Miteinander der Gemeinschaft und leisen Momenten der Besinnung. So öffnet der Ramadan einen Raum, in dem Glauben, Achtsamkeit und Mitmenschlichkeit neu Gestalt gewinnen können. Er lädt dazu ein, vertraute Wege mit neuer Aufmerksamkeit zu gehen und zugleich offen zu werden für Begegnungen, die Herz und Geist bereichern.

Für uns Christinnen und Christen ist der Ramadan eine Zeit, in der wir die Gastfreundschaft muslimischer Familien und Moscheegemeinden in besonderer Weise erfahren dürfen. Die Einladungen zum abendlichen Fastenbrechen ehren uns und lassen uns die Verbundenheit zwischen Christinnen und Christen sowie Musliminnen und Muslimen spürbar erleben. Diese Begegnungen eröffnen häufig neue Perspektiven, vertiefen gegenseitige Wertschätzung und stärken das Miteinander in unserer Gesellschaft.

Im Rahmen seiner Apostolischen Reise in die Türkei und den Libanon im vergangenen November unterstrich Papst Leo XIV. eindrucksvoll die Bedeutung von Zusammenhalt und Vielfalt, indem er betonte: „Eine Gesellschaft ist dann lebendig, wenn sie plural ist: Es sind die Brücken zwischen ihren verschiedenen Seelen, die sie zu einer Zivilgesellschaft machen.“ Gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und Polarisierungen ist es daher nötiger und wichtiger denn je, dass wir gemeinsam für die Werte eines friedlichen und respektvollen Zusammenlebens eintreten.

Ich bin dankbar für die guten Beziehungen unter uns, liebe muslimische Schwestern und Brüder. Lassen Sie uns daher gerne weiterhin gemeinsam Brücken bauen – Brücken des gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit für das Gemeinwohl und des Einsatzes für Gerechtigkeit und Solidarität. Solche Brücken sind keine abstrakten Ideale, sondern lebendige Wege, die im täglichen Miteinander Gestalt annehmen.

Es ist eine besondere Fügung, dass der Fastenmonat Ramadan und die vorösterliche Fastenzeit in diesem Jahr am selben Tag beginnen. Diese zeitliche Übereinstimmung ist für mich nicht nur ein kalendarischer Zufall; sie ist vielmehr ein starkes Zeichen und eine wunderbare Gelegenheit, die spirituellen Wege unserer Religionen bewusst wahrzunehmen und sie als gemeinsame Suche nach Gott, nach innerer Klärung und Umkehr sowie nach einem verantwortungsvollen Leben vor Gott und den Menschen zu verstehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und Ihren Gemeinden von Herzen eine gute Zeit der Besinnung und Gemeinschaft! Möge Ihr Ramadan gesegnet sein!

Ihr Heiner Wilmer, Bischof von Hildesheim“

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news-42715 Thu, 12 Feb 2026 12:15:00 +0100 Reden mit Gott – Schweigen mit Gott https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/reden-mit-gott-schweigen-mit-gott/ In der bevorstehenden Fastenzeit werden vom 22. Februar bis 29. März im Hildesheimer Dom wieder Fastenpredigten angeboten, jeweils an den Sonntagen um 18 Uhr. Ausnahme: Am 22. März wird um 19 Uhr das Oratorium „Lux in tenebris“ von Helge Burggrabe aufgeführt. Das Leitwort dieser besonderen Reihe lautet: „Reden mit Gott – Schweigen mit Gott. Das Gebet als Weg vom Ich zum Du“. Die Fragestellung dahinter: Wie geht Gebet? Die Predigten in diesem Jahr wollen eine kleine Gebetsschule sein und für das konkrete und alltägliche Christsein stärken.

Die Termine im Einzelnen:

  • 1. Fastensonntag, 22. Februar, Bruder Axel Bayer OSBcam: „Dein Wille geschehe“
  • 2. Fastensonntag, 1. März, Pater Benedikt M. Lindemann OSBcam: „Eucharistie – die Feier der Demut Gottes“
  • 3. Fastensonntag, 8. März, Pater Jeremias Marseille OSBcam: „Mit Gottes Wort in die Stille“
  • 4. Fastensonntag, 15. März, Pater Erasmus Kulke OSB: „Und wenn das Beten schwer fällt“
  • 5. Fastensonntag, 22. März, Oratorium „Lux in tenebris“ von Helge Burggrabe
  • Palmsonntag, 29. März, Bruder Axel Bayer OSBcam: „Das Herzensgebet“
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news-42586 Thu, 29 Jan 2026 14:51:16 +0100 Bischof lädt zum Aschermittwoch der Künste ein https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bischof-laedt-zum-aschermittwoch-der-kuenste-ein/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ lädt zum Aschermittwoch der Künste am Mittwoch, 18. Februar 2026, in die Kultureinrichtungen des Bistums am Domhof in Hildesheim ein. Auf dem Programm stehen ein Vortrag im Dommuseum, ein Gottesdienst im Dom, eine Lesung in der Dombibliothek sowie... Den Auftakt bildet um 14.30 Uhr ein Vortrag des Kölner Architekten Jörg Neubig über einen „internationalen Kunstwettbewerb Kölner Dom – zum christlich-jüdischen Verhältnis heute“. Für den Wettbewerb war der dialogische Charakter zentral. Der Sieger-Entwurf der international renommierten Künstlerin Andrea Büttner reflektiert die Stadtgeschichte Kölns hinsichtlich des belasteten Verhältnisses und zeigt beispielhaft die tiefen Verletzungen. Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit dem Architekten.

Um 15.30 Uhr wird das Treppenhaus Quartett aus Hannover im Dommuseum das „Quartet for Temperance von Jean Goldenbaum spielen.

Um 18 Uhr feiert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ dann eine Heilige Messe im Hildesheimer Dom. In der Messe wird das Aschenkreuz ausgeteilt. Das Treppenhaus Quartett spielt im Gottesdienst Musik verfemter Komponisten.

Um 20 Uhr liest Jens Bisky in der Dombibliothek aus seinem Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“.  Der gebürtige Leipziger und langjähriger Journalist im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung leitet seit 2022 die Zeitschrift „Mittelweg 36“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung, und ist Autor zahlreicher, preisgekrönter Bücher.  Sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ gehörte zu den Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 in der Kategorie Sachbuch. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch in den Räumen der Dombibliothek Hildesheim. 

Der Aschermittwoch wird weltweit in vielen Diözesen mit einer Würdigung zeitgenössischer Künstler verbunden. Im Bistum Hildesheim ergriff der verstorbene Bischof Dr. Josef Homeyer 1986 die Initiative zu einer Veranstaltungsreihe, die seitdem in wechselnden Formaten stattfindet und nun neu den Titel „Aschermittwoch der Künste“ trägt.

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news-42565 Tue, 27 Jan 2026 12:11:18 +0100 Kirche St. Michael in Harsefeld wird profaniert https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/kirche-st-michael-in-harsefeld-wird-profaniert/ Die Kirche St. Michael in Harsefeld wird profaniert. Das hat der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ entschieden. Zuvor hatte die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt (Buxtehude) während des Zukunftsräume-Prozesses beschlossen, sich von dem Gotteshaus zu trennen. Die letzte Heilige Messe feiert Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz mit der Gemeinde am kommenden Samstag, 31. Januar 2026, um 18 Uhr. Mit der Profanierung verliert die Kirche ihre Funktion als Ort für Gottesdienste.

Die Kirche St. Michael in Harsefeld wurde im Jahre 1967 in Fertigteilbauweise errichtet und ist inzwischen stark sanierungsbedürftig. Vor diesem Hintergrund entschied die Pfarrgemeinde, das Gotteshaus nicht weiter zu nutzen. Es soll abgerissen werden. Das kirchliche Leben in Harsefeld wird über Kooperationen in der Ökumene und mit der Zivilgesellschaft aber weitergehen.

Die Nachnutzung ist geklärt: Die diakonische Einrichtung Rotenburger Werke wird auf dem bisherigen Standort der Kirche Wohnungen für Menschen mit Betreuungsbedarf bauen.

 

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news-42408 Wed, 14 Jan 2026 08:30:42 +0100 Wo Glaube auf Freiheitsentzug trifft https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wo-glaube-auf-freiheitsentzug-trifft/ Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat die JVA Hannover für einen gemeinsamen Gottesdienst und Austausch mit den Gefangenen besucht.  Für viele Menschen ist es selbstverständlich, sonntags in die Kirche zu gehen. Doch wie sieht es aus, wenn dieser Sonntag hinter den Mauern einer Justizvollzugsanstalt stattfindet? In der JVA Hannover wurde diese Frage am vergangenen Sonntag konkret. Bischof Wilmer besuchte die Anstalt feierte gemeinsam mit den Gefangenen den katholischen Gottesdienst, anlässlich des Festes der Taufe des Herrn.

Ein besonderer Sonntag im Vollzug

In einer Umgebung, die von festen Abläufen geprägt ist, eröffnet der Gottesdienst einen seltenen Moment der Unterbrechung des Vollzugsalltags. Bischof Wilmer feierte den Gottesdienst gemeinsam mit den Gefangenen und dem Seelsorgeteam. Inhaltlich geprägt war die Feier von der biblischen Zusage „Du bist mein geliebter Sohn“, die viele Gefangene als Zeichen von Würde und neuer Hoffnung verstanden.

Während der Feier sprach Bischof Wilmer den Gefangenen, die es wünschten, einen persönlichen Segen zu. Dieser individuelle Zuspruch wurde von vielen als besonderer Moment der Ermutigung erlebt. Im Anschluss wurde die Gelegenheit für einen Austausch mit dem Bischof von vielen Gefangenen genutzt.

Seelsorge als Brücke zwischen Alltag und Glauben

Die Seelsorge ist seit vielen Jahren Teil des Angebots der JVA Hannover. Sie schafft einen Raum, der nicht von Kontrolle oder Verfahren, sondern von persönlicher Ansprache und Vertraulichkeit geprägt ist. Gefangene haben hier die Möglichkeit über Schuld, biografische Brüche und Zukunftsfragen zu sprechen.

Zugleich ist die JVA Hannover ein Ort religiöser Vielfalt. Neben der katholischen Seelsorge tun hier auch evangelische und muslimische Seelsorger regelmäßig ihren Dienst. Durch diese Zusammenarbeit wird den unterschiedlichen religiösen Hintergründen der Gefangenen Rechnung getragen und ein respektvolles Miteinander gefördert.

Die enge Abstimmung zwischen Anstalt und Seelsorge stellt sicher, dass diese Angebote verlässlich in den Vollzugsalltag eingebunden sind und von der Anstaltsleitung ausdrücklich unterstützt werden.

Zum Abschluss seines Besuchs brachte Bischof Wilmer seinen Respekt gegenüber den Bediensteten der JVA zum Ausdruck und dankte den Seelsorgern für ihren Einsatz.

Die katholische und evangelische Kirche entsenden insgesamt vier Seelsorgerinnen und Seelsorger in die JVA Hannover. Darüber hinaus ist die muslimische Seelsorge mit zwei Seelsorgern fester Bestandteil des seelsorgerischen Angebots. 

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news-42362 Fri, 09 Jan 2026 08:12:32 +0100 Absage der Sternsingerdankaktion am 10. Januar 2026  https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/absage-der-sternsingerdankaktion-am-10-januar-2026/ Die für Samstag, 10. Januar 2026, geplante Sternsingerdankaktion muss schweren Herzens abgesagt werden. Grund für diese Entscheidung sind die angekündigten Wetterverhältnisse, die eine sichere Anreise der Kinder, Jugendlichen und ihrer Begleitungen aus dem gesamten Bistumsgebiet nicht... „Als Veranstalter tragen wir eine moralische Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen aller teilnehmenden Sternsingerinnen und Sternsinger. Die Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen hat für uns oberste Priorität“, betont das Organisationsteam der Sternsingerdankaktion. Die aktuellen Wetterprognosen lassen eine sichere Durchführung der Veranstaltung leider nicht zu. 

Die Organisatoren bedanken sich ausdrücklich bei allen engagierten Ehrenamtlichen, unterstützenden Firmen und treuen Kooperationspartnern für ihr Verständnis und ihren unermüdlichen Einsatz für die Sternsingeraktion. „Euer Engagement und eure Begeisterung haben viel Gutes bewirkt, dafür sind wir sehr dankbar!“, so das Team weiter. 

Alle Beteiligten werden gebeten, die Information an ihre Gruppen und Mitwirkenden vor Ort weiterzugeben. Für Rückfragen steht das Organisationsteam gerne zur Verfügung. 

Der BDKJ-Diözesanverband freut sich darauf, die aktiven Sternsingerinnen und Sternsinger sowie ihre Begleitpersonen im nächsten Jahr persönlich wiederzusehen. Bis dahin wünschen sie allen viel Gesundheit und alles Gute. 

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news-42343 Thu, 08 Jan 2026 09:00:00 +0100 Daniel Rudel erhält neue Aufgabe in der Abteilung Jugendpastoral https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/daniel-rudel-erhaelt-neue-aufgabe-in-der-abteilung-jugendpastoral/ Jugendreferent Daniel Rudel hat zum 1. Januar 2026 die neu geschaffene Position der Geistlichen Leitung in der Abteilung Jugendpastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim übernommen. Die Aufgabe ist nicht identisch mit der bisherigen Funktion des Diözesanjugendseelsorgers, die in der... Der 30 Jahre alte Rudel soll in der neuen Rolle junge Menschen und alle, die in der Jugendarbeit aktiv sind, im Leben, im Glauben und in ihrer jeweiligen Aufgabe befähigen und stärken. Die Rolle soll helfen, geistliche Begleitung und spirituelle Impulse in der Jugendpastoral neu zu denken – losgelöst von bisherigen Bildern und Erwartungen, die mit dem Amt des Diözesanjugendseelsorgers verbunden waren. Im Fokus steht die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Jugendpastoral, mit den Jugendverbänden, anderen Abteilungen sowie Ehren- und Hauptamtlichen im Bistum Hildesheim.

Zu Rudels neuen Arbeitsschwerpunkten zählen die Stärkung und Qualifizierung von Ehren- und Hauptamtlichen (u.a. im Bereich liturgischer Bildung), die Mitwirkung an einer Pastoral der Berufungen für junge Menschen sowie die Konzeption, Begleitung und Evaluation spiritueller und auch experimenteller Angebote. Weiterhin geht es darum, Gruppenformate, in denen junge Menschen Glauben leben und feiern, geistlich zu begleiten.

Daniel Rudel ist studierter Sozial- und Organisationspädagoge und seit 2016 im Bistum Hildesheim tätig: zunächst als Jugendreferent in Bremerhaven, seit 2019 im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim. Er hat in den vergangenen Jahren diverse Großveranstaltungen der Jugendpastoral geplant und mitverantwortet. Außerdem hat er eine Ausbildung zur geistlichen Begleitung von Gruppen junger Menschen absolviert. In den kommenden Jahren wird er zusätzlich ein Studium aufnehmen, das sich praxisnah mit seiner neuen Aufgabe verknüpft.

Ines Wetjen, Leiterin der Abteilung Jugendpastoral, sagt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit! Wir haben jemanden gefunden, der begeistert ist von der Arbeit mit jungen Menschen und der es bisher immer wieder vermocht hat, andere zu begeistern. Ich bin zuversichtlich, dass ihm das auch in seiner neuen Rolle gelingt!“ Die Geistliche Leitung ist unmittelbar in der Abteilung Jugendpastoral angesiedelt. Dienstsitz bleibt Hildesheim.

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news-42339 Wed, 07 Jan 2026 10:55:30 +0100 108 Sternsingerinnen und Sternsinger im Bundeskanzleramt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/108-sternsingerinnen-und-sternsinger-im-bundeskanzleramt/ Mit großen Sternen, glänzenden Kronen sind am Dienstagnachmittag 108 Sternsingerinnen und Sternsinger ins Bundeskanzleramt eingezogen. Empfangen wurden sie in Vertretung für Bundeskanzler Friedrich Merz von Minister Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts. Für das Bistum Hildesheim waren... „Ganz herzlichen Dank dafür, dass Ihr diesen Dienst tut für andere Kinder auf der Welt und natürlich auch für die Menschen in Euren Pfarreien, die sich freuen, wenn um den Dreikönigstag die Sternsinger vorbei kommen und die Häuser segnen", sagte Frei, der von Bundeskanzler Merz Grüße ausrichtet. Der Bundeskanzler selbst war wegen eines wichtigen politischen Termins in Paris kurzfristig verhindert. 

Minister Frei, der „acht oder neun Jahre selber Sternsinger“ in seiner Jugend war, machte gleich mehrfach in seiner Ansprache deutlich, wie sehr er das Engagement der vielen Königinnen und Könige schätzt, die sich an der Aktion Dreikönigssingen beteiligen. 108 von ihnen waren aus allen Himmelsrichtungen nach Berlin gekommen und mit glänzenden Kronen und großen Sternen ins Bundeskanzleramt eingezogen. Mit dabei, eine wichtige Botschaft: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Motto der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. Überall in Deutschland machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesen Tagen auf ihrem Weg zu den Menschen deutlich, wie wichtig es weltweit für Mädchen und Jungen ist, dass sie zur Schule gehen können statt arbeiten zu müssen.

„Bildung und die Chance, lernen zu dürfen, ist die Voraussetzung, dass man dann wirklich ein selbstbestimmtes Leben führen kann“, machte Kanzleramtsminister Thorsten Frei deutlich. Das Engagement der Sternsingerinnen und Sternsinger sei wichtig, um genau dies immer wieder ins Bewusstsein zu bringen. „Ihr seid damit auch ein Vorbild für viele Gleichaltrige. Und Ihr seid auch ein Vorbild für viele Erwachsene, weil Ihr selber etwas tut und auf die Probleme in der Welt hinweist.“

„Kinderrechte brauchen politische Unterstützung“

Im Namen der bundesweiten Aktionsträger bedankte sich Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), bei Minister Thorsten Frei für die Einladung und warb im Sinne der Kinder in aller Welt um die Unterstützung aus der Politik: „Kinderrechte brauchen politische Unterstützung. Sie brauchen klare Entscheidungen in der Entwicklungszusammenarbeit, ein konsequentes Vorgehen gegen Kinderarbeit entlang globaler Lieferketten und das klare Bekenntnis zu Deutschlands internationaler Verantwortung. Wir bitten Sie daher, sich dafür einzusetzen, dass Kinder weltweit geschützt werden, dass sie lernen können, statt zu arbeiten, dass Gewalt gegen sie benannt und verhindert wird, und dass Kinder, die besonders gefährdet sind, gezielt gestärkt werden. Im Namen des BDKJ, des Kindermissionswerks und aller jungen Menschen, die in den kommenden Tagen unterwegs sind, danke ich Ihnen sehr herzlich für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung.“ Daniela Hottenbacher hatte die Sternsingerinnen und Sternsinger gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, ins Bundeskanzleramt begleitet.

Kinder gehören in die Schule, nicht in die Fabrik

An einer Schultafel stellten die Sternsingerinnen und Sternsinger Liuba (16), Marie (12), Rebecca (11) und Sebastian (9) aus der Pfarrei St. Medardus in Lüdenscheid (Bistum Essen) das diesjährige Aktionsthema vor. Am Beispiel von Tazim und Nour, zwei ehemals arbeitende Kinder aus Bangladesch, machten die Sternsingerinnen und Sternsinger deutlich: „Ein Ausweg aus der Kinderarbeit ist die  Schule. Denn wenn Kinder zur Schule gehen, können sie später einen guten Beruf erlernen, um ihre Familie zu ernähren. Und dann können irgendwann auch ihre Kinder zur Schule gehen.“ Abschließend überreichten die vier Kinder aus Lüdenscheid Minister Thorsten Frei ein symbolträchtiges Geschenk – eine kleine Schultafel mit einer wichtigen Botschaft: „Kinderrechte sind Chefsache!“

Die Sternsingerinnen Klara (13), Marie (13), Amelie (13) und Alisha (14) aus der Pfarrei Schmerzhafte Mutter Gottes in Aufenau (Bistum Fulda) trugen den Segen der Sternsingerinnen und Sternsinger vor. Klara durfte mit ihrer Sammeldose die persönliche Spende von Minister Thorsten Frei entgegennehmen, mit der er ein Sternsinger-Hilfsprojekt für arbeitende Kinder in Bangladesch unterstützt. Alisha schrieb zum Abschluss den Segen „20 * C + M + B + 26 – Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus im Jahr 2026“ im Kanzleramt an.

Seit 1984 bringen die Sternsingerinnen und Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Jeweils vier Königinnen und Könige aus allen 27 Bistümern repräsentieren dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich bundesweit an der Aktion beteiligen. 

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news-42234 Tue, 30 Dec 2025 08:00:00 +0100 Solidarität mit der Kirche in Afrika https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/solidaritaet-mit-der-kirche-in-afrika/ Die Journalistin und Schirmherrin Gundula Gause ruft zur Unterstützung des Afrikatages 2026 auf, den das katholische Hilfswerk missio Aachen organisiert: „In einer Zeit, die vom Rückzug staatlicher Hilfen geprägt ist, ist die christliche Zivilhilfe umso wichtiger“. Mit der Kollekte am 11. Januar... „Die Ordensfrauen sind das Rückgrat der sozialen Arbeit in vielen afrikanischen Ländern. Wo andere aufgeben, spenden sie Hoffnung. Das habe ich selbst bei Reisen zu missio-Projektpartnern in Afrika erlebt“, sagt Gundula Gause. Im Jahr 2025 spendeten katholische Gläubige in Deutschland für den Afrikatag rund 790.000 Euro, im Bistum Hildesheim kamen davon 49.200 Euro zusammen. 

Wie dringend diese Hilfe ist, zeigt der Afrikatag 2026 am Beispiel der katholischen Ordensfrauen „Sacred Heart Sisters“ in Juba, Südsudan. Millionen Menschen sind dort auf der Flucht. Auch die Schwestern haben ihr Zuhause verloren und leben nun in einem baufälligen Konvent. Sie schlafen in Abstellkammern, kochen in einem alten Schuppen und teilen die Not der Menschen um sie herum. Trotz der schwierigen Umstände begleiten sie die Familien. Ihr Einsatz steht stellvertretend für viele Ordensgemeinschaften in Afrika.

„Diese Schwestern leisten Übermenschliches. Sie tragen Bildung, medizinische Hilfe und Trost in Regionen, die von Krieg und Vertreibung gezeichnet sind. Sie stärken und befähigen andere Frauen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Das ist mir ein besonderes Anliegen. Der Glaube dieser Schwestern, ihre Tatkraft, ihre Ausdauer und ihr Mut beeindrucken mich zutiefst“, sagt Gundula Gause.

„Wenn wir die Ausbildung von Ordensfrauen in Afrika unterstützen, investieren wir direkt in Frieden, Versöhnung, Gleichberechtigung der Frauen und Zukunft für viele Menschen“, ist Gundula Gause überzeugt.

Die Afrikatags-Kollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich wurde sie 1891 ins Leben gerufen, um Spenden für den Kampf gegen die Sklaverei zu sammeln und die Arbeit der Missionare zu unterstützen. Heute stärkt sie die Eigenständigkeit der Kirche in Afrika – besonders durch die Ausbildung einheimischer Ordensfrauen.

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news-42233 Mon, 29 Dec 2025 14:00:00 +0100 Radiogottesdienst aus Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/radiogottesdienst-aus-hildesheim/ Der Gottesdienst am Neujahrsmorgen im Hildesheimer Dom wird live im Radio zu hören sein. NDR Info überträgt am 1. Januar 2026 ab 10 Uhr live. Zelebrant ist der emeritierte Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. In seiner Predigt unter dem Thema „Anfänge sind wunderbar. Sie können Zukunft gestalten!“ nimmt Bongartz das Bild auf von den alten Gleisen, auf denen Menschen in ihrem Leben unterwegs sind. Gleise, die sie auch mitnehmen in jedes neue Jahr, obwohl sie immer wieder darauf hoffen, aus den eingefahrenen Spuren ausbrechen zu können, um selbst ganz Mensch zu werden.   

Musikalisch mit gestaltet wird der Gottesdienst von Dommusikdirektor Thomas Viezens an der 77 Register umfassenden Seifert-Orgel. Als Kantorin ist Silvia Höweling zu hören. 

Wer Fragen oder Anregungen hat, kann dafür im Anschluss an die Übertragung die Telefonnummer 05121 307865 nutzen.

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news-42224 Thu, 25 Dec 2025 11:00:00 +0100 Wilmer: „Unsere Welt braucht die politische Botschaft von Weihnachten“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wilmer-unsere-welt-braucht-die-politische-botschaft-von-weihnachten/ Hildesheimer Bischof betont in seiner Predigt am ersten Weihnachtstag, die Botschaft Jesu sei ein radikaler Widerspruch gegen eine Welt, die Probleme mit Gewalt löse. In seiner Predigt am ersten Weihnachtstag im Hildesheimer Dom hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ die Bedeutung von Weihnachten als „hochpolitisches Fest“ betont. „Unsere Welt braucht die politische Botschaft von Weihnachten – unbedingt“, sagte der Bischof während des feierlichen Gottesdienstes. Weihnachten sei nicht parteipolitisch, aber zutiefst politisch, weil es die Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt stelle.

Wilmer erinnerte an die Kriegsrealität in Europa und sprach von der „erschütternden Erfahrung“, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine den Glauben an ein friedliches Europa zerstört habe. Viele Menschen seien „hin- und hergerissen“ zwischen dem Wunsch nach Frieden und der Ohnmacht gegenüber der Gewalt. „Wir sehnen uns nach Schalom“, so der Bischof, und verwies auf die biblische Friedensbotschaft.

Die Botschaft Jesu sei ein radikaler Widerspruch gegen eine Welt, die Probleme mit Gewalt löse. „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“, zitierte Wilmer aus dem Matthäusevangelium. Er räumte ein, dass diese Forderung „überfordernd“ wirke, verstand sie aber als Ermutigung, „Frieden immer wieder zu versuchen“. Jesu Vision sei die einer Welt des Friedens, der Liebe und des Lichts – und diese Vision werde sich durchsetzen, „denn im Grunde genommen sind wir Menschen gut“.

Mit Blick auf aktuelle antisemitische Anschläge erklärte der Bischof: „Wer Juden angreift, greift die Würde des Menschen und den Frieden unserer Gesellschaft an.“ Christen stünden „fest an der Seite des jüdischen Volkes“ und widersprächen jedem Hass.

Wilmer rief dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen: „Bleiben wir allen Widrigkeiten zum Trotz Visionäre des Friedens!“ Das Licht von Weihnachten solle „durch uns weiterleuchten“. Gewalt müsse man widerstehen, indem man „die Sprache nicht den Schreiern überlässt“ und Worte wählt, „die Leben schützen“. Sein Appell: „Lasst uns glauben. Lasst uns beten. Lasst uns handeln. Denn das Licht ist in der Welt. Und es leuchtet.“

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news-42197 Fri, 19 Dec 2025 12:10:09 +0100 Spraydose statt Spaten: Mit Streetart beginnt das Bauvorhaben am Gymnasium Mariano-Josephinum in Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/spraydose-statt-spaten-mit-streetart-beginnt-das-bauvorhaben-am-gymnasium-mariano-josephinum-in-hildesheim/ Das Bistum Hildesheim beginnt in diesen Tagen mit den ersten Schritten eines umfangreichen Bauvorhabens am katholischen Gymnasium Mariano-Josephinum in Hildesheim. Den offiziellen Start markierte am heutigen Freitagvormittag, 19. Dezember 2025, ein symbolischer Spatenstich in Form einer Kunst-Aktion... Dafür gestaltete der Hildesheimer Graffiti-Künstler Ole Görgens im Streetart-Stil das erste von mehreren Wandbildern, die den Bauprozess thematisieren und während der einzelnen Bauphasen an unterschiedlichen Orten an und innerhalb der Schule zu sehen sein werden. Unterstützt wurde Görgens dabei von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 d des Mariano-Josephinums.

Auch Generalvikar Martin Wilk, die Schulleiter Stephan Speer (Mariano-Josephinum) und Gerhard Scheithauer (Albertus-Magnus-Schule) sowie die Leiterinnen der beiden beteiligten Fachabteilungen des Bistums Hildesheim, Sabine Klages (Diözesanbaumeisterin und Leiterin der Abteilung Bau) und Katrin Gladen (Leiterin der Abteilung Schule und Hochschule), griffen zur Spraydose, um die letzten Farbtupfer auf das erste Streetart-Bild zu setzen.

„Hier wird Gegenwart und Zukunft des katholischen Schulstandorts Hildesheim gestaltet“, sagte Generalvikar Wilk und verwies damit auf die Tatsache, dass die geplanten Baumaßnahmen zwar zunächst vor allem das Mariano-Josephinum betreffen, sich in weiteren Phasen des Projektes aber auch positiv auf die St. Augustinusschule und die Albertus-Magnus-Schule auswirken werden. Die Schulleiter Stephan Speer und Gerhard Scheithauer betonten die bewährte Kooperation beider Schulen und bekräftigten, dass man auch während des Bauvorhabens eng zusammenarbeiten wolle.

Wie gute Zusammenarbeit aussehen kann, zeigte sich direkt an der Straße Brühl. Viele helfende Hände griffen zu Spraydosen und vollendeten das von Ole Görgens kreierte Wandbild, das einen Architekten, eine Lehrerin sowie eine Schülerin und einen Schüler zeigt, die gemeinsam einen Spaten in die Erde stechen - eine Anspielung auf die ansonsten üblichen Spatenstiche bei großen Bauvorhaben.

Im Hintergrund ist das Bild bunt gestaltet, ähnlich wie Buntglasfenster in Kirchen. Außerdem ist der Hildesheimer Dom zu sehen, da das Bauprojekt alle drei katholischen Schulen in Hildesheim betrifft, die sich in räumlicher Nähe zur Bischofskirche befinden.

Nach seiner Fertigstellung wurde das Bild am Mechthildenheim montiert, dem Gebäudeteil des Mariano-Josephinums, der im Zuge des Bauvorhabens zurückgebaut werden soll. In den kommenden Wochen werden dort auch die weiteren Wandbilder befestigt und direkt an der Straße Brühl sichtbar sein, die Ole Görgens mit den Schülerinnen und Schülern noch gestalten wird. Wenn der Rückbau des Mechthildenheims beginnt, erhalten die Wandbilder neue Plätze in oder an der Schule.

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news-42151 Mon, 15 Dec 2025 09:17:28 +0100 „Tidings of Joy – Weihnachten mit dem Voktett Hannover“ in St. Magdalenen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/tidings-of-joy-weihnachten-mit-dem-voktett-hannover-in-st-magdalenen/ Das preisgekrönte Voktett Hannover präsentiert sein Programm „Tidings of Joy – Weihnachten mit dem Voktett Hannover“ am Freitag, 19. Dezember 2025, um 19.00 Uhr in der Kirche St. Magdalenen (Mühlenstraße 24) in Hildesheim. Zu diesem musikalischen Highlight bei Kerzenschein laden die Pfarrei St. Godehard und das Team Liturgie+Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat ein. Das Vokalensemble stimmt dabei das Publikum auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Werke u.a. von Schütz, Praetorius, Mendelssohn, Cornelius und Reger, dazu moderne Arrangements und Eigenkompositionen versprechen ein abwechslungsreiches A-cappella-Programm von Barock bis Zeitgenössisch. An einigen Stellen ist auch das Mitsingen ausdrücklich erwünscht! An der Orgel spielt Kirchenmusikreferent Dr. Stefan Mahr.

Im Anschluss sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Ausklang bei warmen Getränken auf dem Vorplatz eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Wichtig zu wissen: Aufgrund der Baustelle in der Mühlenstraße ist kein barrierefreier Zugang gewährleistet.

Weitere Informationen unter: www.kirchenmusik-basilika.de

Über das Voktett Hannover

2012 gegründet, gehört das Ensemble heute zu den führenden A-cappella-Formationen Deutschlands. Die acht Sängerinnen und Sänger gastieren regelmäßig bei renommierten Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Rheingau Musik Festival oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ausgezeichnet u. a. mit dem Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2015, dem Deutschen Chorwettbewerb 2018 und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, wird das Voktett zudem regelmäßig in Rundfunkproduktionen präsentiert. Als Ensemble in Residence ist es seit vielen Jahren eng mit der Markus- und Apostelkirchengemeinde Hannover verbunden und wird seit 2024 von der Stadt Hannover gefördert.

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news-42087 Wed, 10 Dec 2025 09:53:50 +0100 Mitsingkonzert für Weihnachtslieder https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/mitsingkonzert-fuer-weihnachtslieder/ Am Sonntag, 28. Dezember, lädt die Hildesheimer Dommusik um 18 Uhr zu einem großen Mitsingkonzert in den Hildesheimer Mariendom ein. Gemeinsam werden Weihnachtslieder gesungen und von Oboe und Orgel begleitet. Anke-Christiane Beyer an der Oboe und Domkantor Michael Čulo an der Orgel wollen gemeinsam mit den Anwesenden den Dom zum Klingen bringen. Alle, die gern traditionelle Weihnachtslieder singen, sind zu diesem kostenlosen Mitsingkonzert eingeladen. Spenden werden erbeten.

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news-42066 Mon, 08 Dec 2025 14:01:30 +0100 Unsere Hoffnung: „Nichts fordert so viel Treue wie lebendiger Wandel“. https://www.vgk-hildesheim.de/aktuell/prof-em-dr-dr-helmuth-rolfes-bremen-unsere-hoffnung-nichts-fordert-so-viel-treue-wie-lebendiger-wandel.html In einem Vortrag am Donnerstag, 11. Dezember, um 18.3o Uhr in der Dombibliothek denkt Prof. em. Dr. Dr. Helmuth Rolfes (Bremen) über das Grunddokument und die zentralen Zukunftsideen der „Würzburger Synode“ der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland 1971 – 1975 nach.  news-42000 Tue, 02 Dec 2025 15:15:52 +0100 Familien-Adventskonzert bei Kerzenschein in St. Magdalenen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/familien-adventskonzert-bei-kerzenschein-in-st-magdalenen/ Am Freitag, 5. Dezember 2025, präsentieren die Ökumenische Singschule Hildesheim und die Mädchenkantorei am Hildesheimer Dom in der Kirche St. Magdalenen ein Programm mit adventlich-weihnachtlicher Musik zum Zuhören und Mitsingen. Beginn ist um 17 Uhr. Die Leitung hat Domkantor Michael Čulo. An der Orgel spielt Basilikakantor Tobias Meyer.

Im Anschluss an das ca. einstündige Konzert laden die Pfarrei St. Godehard und das Team Liturgie+Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat alle Besucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Ausklang bei warmen Getränken auf dem Vorplatz der St. Magdalenen-Kirche ein.

Der Eintritt ist frei.

Wichtig zu wissen: Aufgrund einer Baustelle in der Mühlenstraße ist kein barrierefreier Zugang gewährleistet.

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news-41941 Fri, 28 Nov 2025 12:08:15 +0100 Papst Leo XIV. hat Martin Marahrens zum Weihbischof ernannt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/papst-leo-vix-hat-martin-marahrens-zum-weihbischof-ernannt/ Papst Leo XIV. hat Domkapitular Dr. Martin Marahrens am 28. November 2025 zum Weihbischof ernannt. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird den 48 Jahre alten Domkapitular am Samstag, 28. Februar 2026, im Hildesheimer Dom zum Bischof weihen. Der Weihegottesdienst beginnt um 10 Uhr. Das Amt war vakant gewesen, nachdem der inzwischen verstorbene Papst Franziskus die Amtsverzichtsgesuche der beiden bislang amtierenden Weihbischöfe Dr. Nikolaus Schwerdtfeger (aus Altersgründen) und Heinz-Günter Bongartz (aus gesundheitlichen Gründen) angenommen hatte.

Mit der nun erfolgten Ernennung von Martin Marahrens wird künftig nur noch ein Weihbischof im Bistum Hildesheim tätig sein; die bisherige Struktur mit zwei Weihbischöfen wird nicht fortgeführt.

„Über die Ernennung von Martin Marahrens zum Weihbischof durch den Heiligen Vater freue ich mich sehr. Martin Marahrens kennt unser Bistum bestens und wird aufgrund seiner besonnenen, ausgleichenden Art als Seelsorger von den Menschen sehr geschätzt. Ich wünsche ihm alles Gute und Gottes reichen Segen für seine neue Aufgabe“, sagt der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer.

Der ernannte Weihbischof Dr. Martin Marahrens sagt: „Ich danke dem Heiligen Vater und unserem Bischof Heiner für ihr großes Vertrauen. In meinem Heimatbistum künftig als Weihbischof wirken zu dürfen, ist eine große Ehre. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in der Verkündigung des Evangeliums. Dabei weiß ich mich vom Heiligen Geist und vielen wunderbaren Menschen getragen, die sich für unsere Diözese einsetzen.“

Martin Marahrens wurde 1977 in Gehrden bei Hannover geboren. Er wuchs in Seelze auf. Sein Theologie-Studium absolvierte er in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main sowie in Rom, wo er im Jahr 2004 durch Bischof Dr. Joachim Wanke zum Priester geweiht wurde.

Als Priester war Martin Marahrens als Jugendseelsorger sowie als Leiter des Dekanatsjugendzentrums Emmaus in Duderstadt tätig. Seit 2014 ist er Regens, also Leiter des Hildesheimer Priesterseminars. Außerdem hat er im Bereich Personal im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim die Aufgabe des Priesterreferenten inne. Seit 2023 ist er als Domkapitular Mitglied des Hildesheimer Domkapitels.

Ein Weihbischof ist ein zum Bischof geweihter Priester, der den Diözesanbischof in dessen Aufgaben unterstützt. Er steht keiner eigenen Diözese vor, sondern übernimmt bischöfliche Dienste wie Firmspendungen, Weihehandlungen oder Visitationen.

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news-41842 Fri, 21 Nov 2025 12:08:31 +0100 „Lux in tenebris“ am 21. und 22. März 2026 im Hildesheimer Dom https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/lux-in-tenebris-am-21-und-22-maerz-2026-im-hildesheimer-dom/ In Erinnerung an die Zerstörung Hildesheims vor 81 Jahren findet am Samstag, 21. März 2026, um 20 Uhr und Sonntag, 22. März 2026, um 19 Uhr die Wiederaufführung des Friedensoratoriums „Lux in tenebris“ von Helge Burggrabe statt.  Das zweistündige Oratorium erzählt anhand des Bildprogramms auf den Flügeln der Bernwardtür des Mariendoms von Krieg und Zerstörung und der Sehnsucht nach Frieden. Damit ist es ein Werk über den Fall des Menschen in die Dunkelheit und seine Suche nach dem Licht. Helge Burggrabe hatte 2015 für das 1200-jährige Jubiläum des Bistums Hildesheim das Werk komponiert. Inzwischen haben es Kirchen in ganz Deutschland gesehen: Liebfrauendom München, Kaiserdom Speyer, Dome in Stendal und Bremen, Stiftskirche Tübingen, Sebalduskirche Nürnberg. 

Im Mittelpunkt steht das biblische Drama von Kain und Abel und die heute genauso aktuelle Frage, ob der Mensch im Gegenüber noch Schwester oder Bruder sehen kann. Das Werk macht mit Solisten, Chören, Orchester und Lichtkunst die Stufen von Entfremdung zu Hass bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen erlebbar und entwickelt mit Kernaussagen des Neuen Testaments und lyrischen Texten von Rose Ausländer, Rainer Maria Rilke und Hilde Domin die Vision eines anderen Miteinanders.

Das Libretto hat Helge Burggrabe in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Theologen Dr. Reinhard Göllner und der Kölner Journalistin Angela Krumpen verfasst. Die Texte erinnern auch an die Zerstörung der Stadt Hildesheim am 22. März 1945 und den anschließenden Wiederaufbau. Ausführende bei den beiden Vorstellungen sind die Filmschauspielerin Julia Jentsch, Solisten und Chöre der Hildesheimer Dommusik und der Michaelismusik unter der Leitung von Dommusikdirektor Thomas Viezens und Domkantor Michael Čulo. 

Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 24. November 2025; die Tickets sind erhältlich über www.bistum-hildesheim.de/tickets-dommusik oder im Domfoyer an der Nordseite des Domes.

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news-41743 Thu, 13 Nov 2025 18:41:56 +0100 Papst Leo XIV. empfängt Bischof Wilmer https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/papst-leo-xiv-empfaengt-bischof-wilmer/ Papst Leo XIV. hat Bischof Heiner Wilmer am Donnerstag in einer Audienz empfangen. Bei dem Gespräch ging es insbesondere um die Situation im Bistum Hildesheim und die pastoralen Herausforderungen der norddeutschen Diözese. Der Vatikan machte keine näheren Angaben zu den Gesprächsinhalten.

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news-41661 Thu, 06 Nov 2025 14:46:51 +0100 Gesagt. Gehört. Geholfen. https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/gesagt-gehoert-geholfen/ Das neue ökumenische Projekt „Gesagt. Gehört. Geholfen. Seelische Erste Hilfe in der Arbeitswelt“ ist gestartet. Es nimmt psychische Belastungssituationen in der Arbeitswelt – privat wie beruflich – in den Blick und will die seelische Gesundheit und eine bessere Lebensqualität fördern. „Weil Reden entlastet. Weil Zuhören hilft. Weil Hilfe möglich ist.“ heißt es in der Projektbeschreibung. Das Angebot richtet sich an Mitarbeiter:innen und Arbeitgeber:innen von zukünftig am Projekt teilnehmenden Unternehmen aus der Arbeitswelt und ist interreligiös: Es basiert auf christlicher Nächstenliebe und dem Grundgedanken der Hilfe zur Selbsthilfe und ist offen für alle Menschen – unabhängig von Konfession oder Religion. Projektkoordinatorin ist Katja Wischnewski (Telefon: 0170 2607651, E-Mail: katja.wischnewski(ät)bistum-hildesheim.de, katja.wischnewski(ät)evlka.de).

Das ökumenische Projekt wird getragen von der Evangelischen Agentur (EA), Team Arbeit und Wirtschaft, und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) – Diözesanverband Hildesheim und wird unterstützt durch das Bistum Hildesheim.

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news-41658 Thu, 06 Nov 2025 12:06:35 +0100 Bauvorhaben am katholischen Gymnasium Mariano-Josephinum in Hildesheim startet in Kürze https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bauvorhaben-am-katholischen-gymnasium-mariano-josephinum-in-hildesheim-startet-in-kuerze/ Das Bistum Hildesheim wird in den kommenden Monaten mit einem über mehrere Jahre angelegten Bauvorhaben beginnen, das die drei weiterführenden Schulen in katholischer Trägerschaft in Hildesheim umfasst. Im Fokus steht das Gymnasium Mariano-Josephinum. Zugleich betrifft das Projekt die Oberschule... Die baulichen Maßnahmen sollen vor allem dazu dienen, das vor vier Jahren aus der Marienschule und dem Bischöflichen Gymnasium Josephinum hervorgegangene Mariano-Josephinum baulich so auszustatten, dass dort auch in Zukunft ein qualitativ hochwertiger Unterricht nach den aktuellen pädagogischen Standards angeboten werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt des Bauvorhabens auf der Nachhaltigkeit: Die Bestandsgebäude sollen verstärkt genutzt und der Bedarf an neuer Bausubstanz auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden.

Konkret geht es darum, alle sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten an den Standorten Brühl und Domhof zu ertüchtigen und möglichst flexibel nutzbare Lernräume für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist geplant, die Sporthalle des Gymnasiums am Brühl zu modernisieren. Das rechts von der Turnhalle befindliche Mechthilden-Heim nebst Anbau soll abgerissen und an gleicher Stelle durch einen Neubau für die Jahrgangsstufen ersetzt werden.

Für die Umsetzung der Baumaßnahmen am Standort Brühl wird das Bistum Hildesheim 28,3 Millionen Euro bereitstellen. Zu diesem Zweck hatte die Diözese bereits vor geraumer Zeit eine entsprechende Rücklage im Haushalt gebildet, die nun für das Projekt genutzt werden kann.

Im Zuge eines weiteren Bauabschnitts wird das Kolleggebäude an der Kreuzstraße mittelfristig als Schulort des Mariano-Josephinums aufgegeben. Es wird saniert und zukünftig der St.-Augustinus-Schule und der Albertus-Magnus-Schule für die schulische Nutzung zur Verfügung stehen.

Bei dem Bauvorhaben arbeiten die Abteilungen Bau sowie Schule und Hochschule des Bischöflichen Generalvikariats Hildesheim mit den beteiligten Schulen zusammen. Das Konzept dazu beinhaltet Ergebnisse aus dem Austausch der beteiligten Fachabteilungen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schulen sowie Fachleuten aus der Schulentwicklung. Eine enge Abstimmung soll es nun auch in den einzelnen Umsetzungsstufen des auf mehrere Jahre angelegten Vorhabens geben. Die Leitung der reinen Baumaßnahmen übernehmen die Fachleute aus der Bauabteilung des Bistums.

Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ freut sich über das von vielen Beteiligten erarbeitete Konzept für das Bauvorhaben: „Ich danke allen sehr herzlich, die daran mitwirken, den katholischen Schulstandort Hildesheim weiter nach vorne zu bringen. Es ist für die Zukunftsfähigkeit unserer Schulen sehr wichtig, dass wir unsere Lernräume auf das digitale Zeitalter ausrichten.“

Martin Wilk, Generalvikar des Bistums Hildesheim, sagt: „Um ein Bauprojekt dieser Größenordnung stemmen zu können, haben wir über viele Jahre Geld zurückgelegt, das wir nun zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen klug investieren möchten.“

Konkret zuständig für das Vorhaben sind die entsprechenden Fachabteilungen im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim. Sabine Klages, Leiterin der Bauabteilung, und Katrin Gladen, Leiterin der Abteilung Schule und Hochschule, erläutern, wie das Bauprojekt nun angegangen werden soll: „Wir werden in den kommenden Wochen bis zum Ende des Jahres mit ersten kleineren Baumaßnahmen am Mariano-Josephinum starten. Anschließend wollen wir sukzessive und wie bisher im guten Dialog mit den Schulen alle weiteren Schritte in der Modernisierung unserer Schulstandorte durchführen. Dabei werden wir ökologisch nachhaltig vorgehen und zugleich die zukünftige Entwicklung von Schule und Bildungsräumen einbeziehen“, so Klages und Gladen.

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news-41635 Mon, 03 Nov 2025 16:43:47 +0100 „Komm den Frieden wecken!“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/komm-den-frieden-wecken/ Die 45. Ökumenische FriedensDekade ruft unter dem Motto „Komm den Frieden wecken!“ in einer Zeit, die von Kriegen, Klimakrise und sozialer Spaltung geprägt ist, dazu auf, Frieden aktiv zu gestalten: durch Dialog, gewaltfreie Lösungen und gelebte Versöhnung. Aktionen dazu gibt es auch im... In Lüneburg greift ein gemeinsamer Gottesdienst im Ökumenischen Gemeindezentrum St. Stephanus am Sonntag, 9. November, um 10.30 Uhr das Motto der Ökumenischen FriedensDekade auf.

Die ACK Hannover beteiligt sich mit einem Ökumenischer Friedensweg durch die Konfessionen. Jeweils um 19 Uhr finden zwischen dem 9. und 19. November dazu Andachten, Gottesdienste und der vom Bistum Hildesheim organisierte Ökumenische Studientag statt: 

  • Sonntag, 9.11. – Eröffnungsgottesdienst, Reformierte Gemeinde (Lavesallee 4, 30169 Hannover)
  • Montag, 10.11. – Friedensgebet, Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten, Walderseestr. 10, 30177 Hannover)
  • Dienstag, 11.11. – Friedensgebet, Neuapostolische Gemeinde Süd, Wülfel, Garkenburgstr. 3; 30519 Hannover
  • Mittwoch, 12.11. – Friedensgebet, Neuapostolische Gemeinde Herrenhausen und Siebenten-Tags Adventisten (Fischerstr. 19, 30167 Hannover)
  • Donnerstag, 13.11. – Ökumenischer Studientag online per Zoom
  • Freitag 14.11. – Friedensgebet, Selbständig Evangelisch-lutherische Kirche Bethlehemkirche (Große Barlinge 35, 30171 Hannover)
  • Montag 17.11. – Friedensgebet, Freie Evangelische Gemeinde, Bothfeld und St. Philippus, Isernhagen (Langenforther Str. 12, 30657 Hannover)
  • Dienstag 18.11. – Friedensgebet, Evangelisch-methodistische Gemeinde (Johanneskirche, Otto-Brenner-Str. 12, 30159 Hannover)
  • Mittwoch 19.11. – Abschlussgottesdienst, Ev.-luth. Herrenhäuser Kirche (Hegebläch 18, 30419 Hannover)

Auch in Göttingen finden verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade statt:

  • Sonntag, 9. 11., 10 Uhr – Gottesdienst mit Amnesty International (Evangelisch-Reformierte Gemeinde, Untere Karspüle 11, Göttingen)
  • Mittwoch, 12. 11., 18 Uhr – Friedensgebet der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (Johanniskirche, Johanniskirchhof 2, Göttingen)
  • Donnerstag 13. 11., 19 Uhr – Vortrag: Auf Frieden hoffen - Friedensgruppen in Israel, Referent: Dr. Ulrich Kusche (Corvinusgemeinde, Grotefendstraße 36, Göttingen)
  • Mittwoch, 19. November, 18 Uhr – „Friedensgebete im Göttinger Süden“: Friedensgebet (Stephanusgemeinde, Himmelsruh 17)

Die FriedensDekade hat eine lange Tradition: Seit den 1980er-Jahren verbindet sie Kirchengemeinden, Schulen und Initiativen über die damalige innerdeutsche Grenze hinweg. Besonders in der DDR war sie ein wichtiger Raum, um trotz staatlicher Einschränkungen Friedensfragen sichtbar zu machen und Gemeinschaft zu erleben.

2025 steht das Motto im Zeichen des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs. Es erinnert uns daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern täglich erkämpft werden muss.

Weitere Informationen zur Ökumenischen FriedensDekade 2025 finden Sie hier.

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news-41604 Thu, 30 Oct 2025 11:07:32 +0100 Sammelband mit einzigartigen Handschriften kehrt nach Hildesheim zurück https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/sammelband-mit-einzigartigen-handschriften-kehrt-nach-hildesheim-zurueck/ Die Dombibliothek Hildesheim erweitert ihre Sammlung um ein einzigartiges Zeugnis niedersächsischer Klosterkultur. Die über fünfzig Texte wurden zwischen der Mitte des 13. und der Mitte des 14. Jahrhunderts im Hildesheimer Kloster St. Godehard angefertigt. Die Kulturstiftung der Länder fördert den... Dazu sagt Prof. Dr. Frank Druffner, kommissarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „Mit dem Erwerb dieser Handschrift konnte der Bestand der heute größtenteils in der Dombibliothek Hildesheim befindlichen, ursprünglichen Klosterbibliothek von St. Godehard entscheidend ergänzt werden. Dies ist besonders bedeutsam, da dieser Sammelband teils einzigartige, nur hier überlieferte Texte enthält. Als solcher stellt er ein eindrucksvolles Zeugnis der Bildungs- und Kulturgeschichte der niedersächsischen Klöster im Hoch- und Spätmittelalter dar.“

Dr. Monika Suchan, die Direktorin der Dombibliothek Hildesheim, betont: „Wir sind der Kulturstiftung der Länder sehr dankbar für die Förderung. Von den noch erhaltenen Teilen der einstigen Klosterbibliothek St. Godehard befindet sich die Mehrzahl bei uns in der Dombibliothek Hildesheim. In diese Reihe passt nun dieser Sammelband mit einzigartigen mittelalterlichen Handschriften. Man kann sagen: Der Sammelband kehrt endlich nach Hildesheim zurück.“

Der vermutlich um 1500 im Benediktinerkloster St. Godehard in Hildesheim zusammengestellte Sammelband vereint eine Vielzahl von Handschriften aus dem 13. und 14. Jahr-hundert. Er enthält unter anderem 52 Sonntagspredigten, ein zeitgenössisches Priesterhandbuch, Heiligenlegenden sowie Redensarten und Weisheiten. Es handelt sich dabei auch um ein typisches Beispiel für die bereits im 15. Jahrhundert unternommenen Bemühungen, verstreute Überreste älterer Handschriften thematisch zu ordnen und für die weitere Nutzung zu bewahren.

Der Neuerwerb ermöglicht einen außergewöhnlich tiefen Einblick in die seelsorgerische und spirituelle Praxis der Benediktiner im Kontext der spätmittelalterlichen Klosterreformen. Zugleich zeigt er, wie St. Godehard in Hildesheim mit verstärktem Fokus auf schulische Ausbildung den Herausforderungen seiner Zeit begegnete.

Der Sammelband gelangte im 17. Jahrhundert vermutlich als Geschenk in den Besitz der englischen Benediktiner im nahegelegenen Kloster Lamspringe, die nach der Auflösung der Orden in ihrer Heimat auf den Kontinent geflohen waren. Nach der Säkularisation des Klosters im Jahr 1803 kehrten die Mönche mit einem Großteil ihrer Handschriften nach Großbritannien zurück. Dort war der Sammelband über zwei Jahrhunderte Teil der Klosterbibliothek der Abtei Ampleforth nördlich der Stadt York in England – nun kehrt er an seinen Ursprungsort Hildesheim zurück.

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