Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Fri, 29 Aug 2025 16:29:20 +0200 Fri, 29 Aug 2025 16:29:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-40907 Tue, 26 Aug 2025 15:37:28 +0200 „Hildesheimer Schöpfungslieder“: Sprengel und Bistum starten ökumenische Mitmach-Aktion https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/hildesheimer-schoepfungslieder-sprengel-und-bistum-starten-oekumenische-mitmach-aktion/ Mit zwei neuen geistlichen Liedern rufen das Bistum Hildesheim und der evangelisch-lutherische Sprengel Hildesheim-Göttingen zu einer ökumenischen Mitmach-Aktion auf. Unter dem Titel „Hildesheimer Schöpfungslieder“ lädt das Projekt Chöre, Bands, Gemeinden, Schulklassen und Einzelne ein, die Stücke... Die Texte stammen von der Lied- und Kinderbuchautorin Susanne Brandt. Sie orientieren sich am Sonnengesang des heiligen Franziskus. Brandt hofft, dass Menschen beim Singen „die Poesie der Schöpfung und die darin wohnende Verbundenheit als Lobgesang wahrnehmen“ können.

Die Musik komponierte Michael Čulo, Domkantor am Hildesheimer Mariendom. Ihn inspirierten die Bildkraft der Texte und die Idee, Lieder zu schaffen, „die viele gern und gemeinsam singen können“.

Auslöser für das Projekt war der Wunsch nach einer Alternative zum verbreiteten Lied Laudato si, dessen Text von einem mittlerweile verstorbenen katholischen Priester stammt, der sexualisierte Gewalt begangen haben soll. Mit den neuen Schöpfungsliedern soll eine weitere Option bereitstehen, die Schöpfung zu loben.

Seit der Uraufführung am Aschermittwoch im Hildesheimer Dom erklingen die Stücke bereits in Gottesdiensten beider Konfessionen. Die Mädchenkantorei am Dom hat beide Lieder eingesungen; Aufnahmen sind auf YouTube abrufbar. Noten und Playback-Versionen stehen auf den Internetseiten des Bistums zum Download bereit.

Einsendeschluss für Beiträge zum Klangmosaik ist der 17. September. Unter allen Teilnehmenden werden Preise mit Bezug zur Schöpfung verlost.

Informationen und Teilnahmebedingungen: www.bistum-hildesheim.de/schoepfungslieder

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news-40893 Mon, 25 Aug 2025 10:57:26 +0200 Marcus Scheiermann ist neuer Domkapitular https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/marcus-scheiermann-ist-neuer-domkapitular/ Der Pfarrer der katholischen Pfarreien Liebfrauen und St. Godehard in Hildesheim, Marcus Scheiermann, ist neues Mitglied im Hildesheimer Domkapitel. Die Einführung des 53-Jährigen ins Hildesheimer Domkapitel fand am Sonntagabend im Hildesheimer Dom statt. Scheiermann folgt in diesem Amt dem langjährigen Hildesheimer Innenstadtpfarrer und Stadtdechanten Wolfgang Voges nach, der im Februar in den Ruhestand gegangen ist. Er hatte im Frühjahr bereits die Leitung der Pfarreien Liebfrauen und St. Godehard von Voges übernommen und war zudem mit der Pfarrverwaltung der Pfarrei Mariä Lichtmess betraut worden. Zuvor war Scheiermann rund sechseinhalb Jahre lang Pfarrer der beiden Pfarrgemeinden Herz Jesu in Bremerhaven sowie stellvertretender Dechant des Dekanats Bremerhaven gewesen.

Das Domkapitel ist nach Kirchenrecht eine Gemeinschaft von Priestern, deren Aufgabe es ist, die feierlicheren Gottesdienste in der Kathedralkirche durchzuführen. Außerdem berät und unterstützt das Domkapitel den Bischof und wirkt im Falle einer Sedisvakanz bei der Leitung des Bistums mit. Darüber hinaus schickt das Domkapitel eine Liste mit Kandidaten für die Bischofswahl an den Apostolischen Nuntius. Das Gremium kann bei der Vorbereitung seiner Kandidatenliste einzelne Persönlichkeiten aus dem Bistum um vertrauliche Vorschläge bitten.

Neben dem Hildesheimer Domkapitel schlagen die Erzbischöfe und Bischöfe im Gebiet des ehemaligen Preußens und der Nuntius selbst geeignete Kandidaten für das Amt des Bischofs vor. So ist es im Preußenkonkordat, einem Staatskirchenvertrag von 1929, geregelt. Anschließend schickt der Nuntius alle Vorschläge zur Bischofskongregation nach Rom, deren Vollversammlung unter Würdigung der Listen eine Dreierliste zusammenstellt.

Der Papst entscheidet anschließend, ob er diese Liste akzeptiert oder die genannten Kandidaten durch neue ersetzt. Aus der vom Papst endgültig festgelegten Dreierliste wählt das Hildesheimer Domkapitel schließlich den Bischof.

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news-40860 Thu, 21 Aug 2025 14:57:17 +0200 Diözesanwallfahrt nach Ottbergen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/dioezesanwallfahrt-nach-ottbergen/ Zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September laden das Bistum Hildesheim und die katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Ottbergen zur Diözesanwallfahrt zum Kreuzberg nach Ottbergen ein. Höhepunkt sind die Prozession mit der Kreuzreliquie und das anschließende Festhochamt mit Weihbischof em.... Den Auftakt der Wallfahrt bildet eine Lichterprozession mit Domkapitular Markus Scheiermann am Freitag, 12. September, um 20 Uhr.  Sie führt von der Klosterkirche hinauf zur Kreuzkapelle.

Am Samstag, 13. September, wird dann der Kreuzweg auf dem Kapellenberg gebetet. Beginn ist um 10 Uhr an der 1. Station am Fusse des Berges.

Zu einem Pilgerweg vom Hildesheimer Dom nach Ottbergen sind Gläubige dann am Sonntag, 14. September, eingeladen. Start ist um 9.30 Uhr am Dom. Eine Zwischenstation im Pfarrheim Achtum bietet gegen 11.15 Uhr die Gelegenheit, zum späteren Einstieg in den Pilgerweg. Die Gemeinde bietet einen Fahrdienst vom Kloster Otterbergen zum Dom um 9 Uhr an. Anmeldungen dafür sind bis zum 31. August erforderlich unter Telefon 05123 4266 oder per E-Mail: st.nikolaus-ottbergen(ät)t-online.de.

Um 14 Uhr wird dann die Wallfahrt in der Klosterkirche in Ottbergen eröffnet. In einer Prozession wird die Kreuzreliquie dann hinauf zur Kreuzkapelle getragen, wo Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz dann das Festamt mit den Gläubigen feiert. Parallel dazu findet ein Kindergottesdienst statt. Anschließend sind alle zum Beisammensein am Sportplatz eingeladen.  

Die Kreuzreliquie ist ein Partikel des Kreuzes Jesu, den die Gemeinde im Jahr 1836 von Papst Gregor XVI. geschenkt bekommen hat. Diese Wallfahrt geht auf die Legende zurück, dass ein Schäfer im Jahr 1680 bei hereinbrechender Dunkelheit über dem Berg ein strahlendes Kreuz gesehen haben will. Die von der Pest gezeichneten Menschen im Dorf ziehen daraufhin in einer Prozession zur Stätte der Vision und rufen den Herrn um Hilfe an und begründeten so die Kreuzwallfahrt. Im Jahr 1726 wurde am Ort der Erscheinung eine steinerne Kapelle errichtet, die 1980 ihr heutiges Erscheinungsbild erhalten hat.

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news-40839 Tue, 19 Aug 2025 14:18:22 +0200 Treffen der katholischen Bischöfe mit der niedersächsischen Landesregierung https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/treffen-der-katholischen-bischoefe-mit-der-niedersaechsischen-landesregierung/ In regelmäßigen Abständen tauschen sich die Mitglieder der Niedersächsischen Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern der Katholischen Kirche in Niedersachsen über wichtige aktuelle Fragen aus. Die katholische Kirche in Niedersachsen pflegt schon seit Langem eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landesregierung. Dies zeigte sich auch beim heutigen Treffen im Haus der Religionen in Hannover.

"Das Treffen mit der niedersächsischen Landesregierung heute war ausgezeichnet," lobte Bischof Heiner Wilmer SCJ das Gespräch. "Wir haben Punkte angesprochen, die die Schulen betreffen, den Denkmalschutz, die Krankenhausversorgung. Wir haben auch über Krieg und Frieden gesprochen, angesichts einer Lage, die bedrohlich ist, nicht nur im Gebiet der Ukraine, sondern auch darüber hinaus."

Ministerpräsident Olaf Lies sagte: "Ein regelmäßiger persönlicher Austausch zwischen den Mitgliedern der Landesregierung und den Vertretern der katholischen Kirche ist ungemein wertvoll. Es geht dabei immer um sehr grundsätzliche Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, in diesem Jahr war das Hauptthema „Friede diesem Haus“. Es hilft uns, die wir in der Politik Verantwortung tragen, wenn wir gerade angesichts der höchst beunruhigenden weltweiten Entwicklungen die katholische Kirche an unserer Seite wissen."

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news-40820 Sun, 17 Aug 2025 17:04:20 +0200 Heiner Wilmer: Hoffnung ist ansteckend https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wilmer-hoffnung-ist-ansteckend/ Gemeinsam mit rund 500 Gläubigen, darunter vielen Vertreterinnen und Vertretern der muttersprachlichen Gemeinden im Bistum Hildesheim, hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ am gestrigen Samstag, einen Tag nach Mariä Himmelfahrt, das Patronatsfest des Hildesheimer Doms gefeiert. Dabei predigte Wilmer über die Hoffnung und weihte die Kräutersträuße der Gläubigen als Zeichen der Hoffnung: „Gott geht mit uns, Schritt für Schritt.“ Die Kräuterweihe ist ein alter Brauch zum Festtag Mariä Himmelfahrt. Dabei werden eine Rose (Maria), eine Lilie (Josef) sowie verschiedene Kräuter zu einem Strauß gebunden und in der Kirche geweiht. Die geweihten Kräuter sollen im Alltag Schutz vor Unheil und Krankheit bieten.

Im Zentrum des diesjährigen Bischofswortes steht das Thema Hoffnung. Darauf Bezug nehmend, sagte Wilmer in seiner Predigt: „Hoffnung ist kein Zufall. Sie fällt nicht einfach vom Himmel.“ Stattdessen werde sie uns geschenkt „als Kraft, die uns innerlich aufrichtet“, so der Bischof. Hoffnung beginne dort, wo wir bereit seien, anders zu sehen.  Sie lebe daraus, dass Gott in uns Wohnung finde. Gottes Liebe sei stärker als jede Angst.

Bischof Wilmer machte klar, dass Hoffnung kein „Schönwettergefühl“ sei, sondern eine Begegnung von innen nach außen, die davon lebe, dass sie von Mensch zu Mensch weitergegeben werde. Er sei in den vergangenen Monaten vielen Menschen begegnet, die trotz Fragen und Angst nicht aufgeben würden. Er habe von ihnen inspirierende Geschichten erfahren. Dies zeige, dass Hoffnung ansteckend sei.

Aus diesem Grund ruft Heiner Wilmer in seinem Bischofswort dazu auf, dass die Gläubigen ihre persönlichen Hoffnungsgeschichten als Text, Foto oder Video mit anderen teilen. Dies ist möglich über die Website des Bistums Hildesheim. Dort werden diese Hoffnungsgeschichten dann veröffentlicht.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Bischof zu einem Abend der Begegnung auf dem Domhof mit Essen und Trinken ein, an dem zahlreiche Gläubige teilnahmen. Bereits vor der Heiligen Messe hatte es die Möglichkeit gegeben, sich vor der Bischofskirche bei Kaffee und Kuchen auszutauschen, sich Sträuße für die Kräuterweihe binden zu lassen oder dem Gesang der Musikgruppe Wielbić Pana chcę (Polnische Mission Braunschweig) zu lauschen.

In der Gestaltung des Programms zum Patronatsfest sowie des Gottesdienstes waren neben den Maltesern sowie Mitarbeitenden der Pastoral und der Zentralen Dienste unterschiedliche muttersprachliche Gemeinden aus der Diözese engagiert, etwa aus Braunschweig, Hannover und Göttingen. Aktuell gibt es im Bistum Hildesheim katholische Gläubige mit 159 anderen Staatsangehörigkeiten. Die größten Sprachgruppen bilden Katholikinnen und Katholiken, die entweder polnisch, italienisch, kroatisch, russisch, spanisch oder portugisisch sprechen.

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news-40758 Fri, 08 Aug 2025 08:49:41 +0200 Zwischen Glaubenserfahrungen, Gemeinschaft und Geysiren https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/zwischen-glaubenserfahrungen-gemeinschaft-und-geysiren/ Drei Abiturientinnen aus dem Bistum Hildesheim entdecken Schweden und Estland mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Wo die Mitternachtssonne und Geysire die Landschaft prägen, lernen junge Menschen nicht nur ein neues Land und eine neue Kultur kennen, sondern erfahren den Glauben auch aus einer ganz anderen Perspektive. 25 junge Freiwillige aus 13 deutschen (Erz-)Bistümern machen sich mit dem „Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes in den kommenden Wochen für einige Monate auf, um diese besondere Diaspora-Kirche zu erleben. Sie werden sich in Gemeinden, in sozialen Projekten und Ordensgemeinschaften in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island, Lettland und Estland engagieren. Sie entdecken dabei ihre eigenen Stärken und Talente.

Aus dem Bistum Hildesheim reisen Johanna Burghardt am 20. August in das estnische Tartu, Lucia Hohgräbe am 5. September nach Marielund und Lea Rebekka Scholz wird ebenfalls am 5. September Richtung Vadstena aufbrechen.

In Estland sind nur 0,5 Prozent der Gesamtbevölkerung katholisch. In Tartu, im Südosten des Landes, wird Johanna Burghardt eine unterstützende Kraft im katholischen Bildungszentrum sein, zu dem neben einem Kindergarten, einer Grundschule und einer Gesamtschule auch ein Kulturhaus und ein Sportclub gehören. Die 19-Jährige wird beispielsweise im Deutschunterricht an der katholischen Schule helfen oder die Erzieher im Kindergarten unterstützen. „Das Praktikum bietet mir eine gute Möglichkeit, mich durch soziale Arbeit persönlich weiterzuentwickeln und praktische Erfahrungen für meinen angestrebten sozialen Berufsweg nach dem Abitur zu sammeln. Außerdem finde ich es spannend, die Arbeit der Diaspora-Kirche vor Ort kennenzulernen“, sagt die Abiturientin aus Giesen.

In Schweden startet Lucia Hohgräbe aus Hannover im „Stiftsgården Marielund“, der rund 30 Kilometer westlich von Stockholm liegt, ihren Freiwilligendienst. Dort wird sie sich um die Betreuung der Gäste kümmern, Schlafzimmer und Mahlzeiten vorbereiten oder aber auch bei Besuchen von Erstkommunion- und Firmgruppen aus dem Bistum Stockholm mitwirken. Weitere Einsatzstellen in Stockholm, wie der „Caritas-Mötesplats“, ein Treffpunkt für Menschen, die neu in Schweden sind, können die Arbeit vor Ort ergänzen.

Im Gästehaus der Birgittenschwestern in Vadstena ist die Mithilfe von Lea Rebekka Scholz gefragt. Damit sich Gäste, Pilgerinnen und Pilger aus Schweden und anderen Ländern in den 25 Zimmern willkommen fühlen können, wird sie sich unter anderem um die Herrichtung dieser Räume kümmern. Auch die Betreuung der Gäste und die Unterstützung der Ordensschwestern bei ihrer täglichen Arbeit werden zu ihren Aufgaben gehören. Die Abiturientin kann beispielsweise auch im Klosterladen oder beim Kirchenkaffee helfen. „Die zwei wichtigsten Bezugspunkte in meinem Leben sind mein Glaube und meine Mitmenschen. Durch das ‚Praktikum im Norden‘ kann ich diese Grundpfeiler in einem anderen Land entdecken und viele persönliche Erfahrungen sammeln“, sagt die 19-Jährige aus Hannover.

Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen, der in dem Programm einen persönlichen Mehrwert für die jungen Freiwilligen sieht, ist für ihren Einsatz sehr dankbar: „Die Praktikanten stellen ein Stück ihrer Lebenszeit in den karitativen Dienst, erweitern ihren Horizont, sie setzen sich ein und helfen in ihren Einsatzstellen mit eigener Initiative und engagierter Arbeit, die sonst oft schwer zu leisten wäre. Es ist bereichernd für Kirche und Gesellschaft, wenn junge Menschen sich auf den Weg machen und ihre Perspektiven mit uns teilen – so können wir gemeinsam voneinander lernen und auch über Inhalte des Glaubens in den Austausch kommen.“

Jährlich machen sich mehr als 20 junge Menschen aus Deutschland auf den Weg nach Nordeuropa und ins Baltikum, um sich sozial zu engagieren. Seit Praktikumsstart im Jahr 2011 haben mittlerweile schon mehr als 250 junge Menschen den Freiwilligendienst absolviert. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Seit vergangenem Jahr ist für das Programm eine Anerkennung als „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möglich.

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news-40756 Mon, 04 Aug 2025 15:29:00 +0200 Glockenkonzert und Fest auf dem Domhof https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/glockenkonzert-und-fest-auf-dem-domhof/ Das Patronatsfest des Hildesheimer Domes am 15. August wird in diesem Jahr eingerahmt von zwei Veranstaltungen: Am Vorabend gibt es ein Glockenkonzert, am Tag danach sind Jung und Alt zum Domhoffest eingeladen. Mit dem Glockenkonzert am Donnerstag, 14. August, wird das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel eingeläutet. Verantwortlich für das einstündige Konzert ist erneut Marvin Kaletta. Der ehrenamtliche Kirchenmusiker hat auch das Glockenkonzert vor zwei Jahren gestaltet. Beginn ist um 19 Uhr.

Zum Domhof-Fest für Jung und Alt lädt Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ dann am Samstag, 16. August, ab 15 Uhr ein. Kaffee und Kuchen stehen bereit, für die Kinder gibt es eine Hüpfburg. Das Dommuseum bietet von 15 bis 17 Uhr freien Eintritt für alle Gäste auf dem Domhof an. Außerdem finden von 15 bis 16.30 Uhr „Sprechstunden“ im Dom und Dommuseum statt. In diesem Zeitraum steht das Führungsteam des Dommuseums bereit, beantwortet individuelle Fragen, stellt einzelne Kunstwerke vor und teilt seine Begeisterung für die Schätze des Welterbes mit allen Interessierten.

Um 17 Uhr feiert Bischof Wilmer einen Gottesdienst im Dom. Nach der Feier der Heiligen Messe besteht bis 21 Uhr die Möglichkeit zum Beisammensein bei guten Gesprächen und kulinarischer Stärkung im Schatten des Domes.

Wer möchte, kann zuvor um 13 Uhr am Kloster Marienrode zu einem zweistündigen Pilgerweg zum Dom starten. Dafür wird eine Anmeldung erbeten unter www.bistum-hildesheim.de/patronatsfest-dom. Für den Rücktransport sorgt ein Shuttle-Service.

Das Hochfest selbst findet am Freitag, 15. August, statt. An diesem Tag feiert Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz das Pontifikalamt um 18.30 Uhr im Dom.

Der Hildesheimer Dom steht unter dem Patronat der Jungfrau und Gottesmutter Maria. Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel ist daher der Patronatstag des Domes, der daher auch Mariendom genannt wird. 

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news-40709 Mon, 28 Jul 2025 15:37:07 +0200 Priester fährt mit dem Rennrad von Hildesheim nach Rom https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/priester-faehrt-mit-dem-rennrad-von-hildesheim-nach-rom/ Pawel Nowak (39), katholischer Pastor in Bremen-Nord, will mit dem Rennrad von Hildesheim nach Rom fahren. Mit der 1.630 Kilometer langen Tour will der polnische Priester Spenden für das Kinderhospiz in Syke sammeln, das unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aufnimmt. Nowak... Als erste Etappe fährt Pawel Nowak am Freitag, 1. August von Syke nach Hildesheim. Er feiert dort im Dom einen Abendgottesdienst. Am Samstag, 2. August bricht er nach Rom auf und plant seine Ankunft für Dienstag, 5. August. Am Tag danach möchte der Priester während der Generalaudienz im Vatikan Briefe von Bewohnern des Kinderhospizes an Papst Leo XIV. überreichen. Nowak wählte Rom als Ziel wegen des Heiligen Jahres, das die katholische Kirche unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ begeht.

Vier Familien aus seiner Kirchengemeinde begleiten ihn während der Tour und nehmen in Fahrzeugen Ersatzräder, Proviant und Kleidung mit. Über https://rom.bbtracker.pl/ (Live-Tracking) oder über https://www.instagram.com/pastoronbike/ können Interessierte ihm während der Tour folgen.

Nowak, Pastor in der Gemeinde Heilige Familie aus Bremen-Grohn, hat bereits Erfahrung mit längeren Radtouren: Im Juni 2024 umrundete er in 54 Stunden das Bistum Hildesheim auf einer 1200 Kilometer Strecke und sammelte dabei Geld für Hilfsorganisation Bremer Engel, die schwerstkranke Kinder betreut. Davor startete er bereits in Polen zwei rund 1000 Kilometer lange Charity-Radtouren zugunsten kranker Kinder.

Gut eine Woche nach der Rom-Fahrt plant Nowak eine weitere Langstrecken-Fahrt: Ab dem 11. August will er an der Ultra-Cycling-Weltmeisterschaft rund um Österreich teilnehmen. Die Strecke ist rund 2.200 Kilometer lang. Der Erlös dieser Radtour soll der Bremer Kinderkrebsstiftung zugutekommen.

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news-40696 Mon, 28 Jul 2025 10:00:00 +0200 Generalvikar führt neue Pfarreileitungen in Gifhorn und Wolfsburg in den Dienst ein https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/generalvikar-fuehrt-neue-pfarreileitungen-in-gifhorn-und-wolfsburg-in-den-dienst-ein/ In Gifhorn und Wolfsburg sind nach der Entpflichtung des langjährigen Pfarrers Thomas Hoffmann neue Pfarreileitungen in den Dienst getreten. Generalvikar Martin Wilk ist deshalb im August und September zu mehreren Einführungsgottesdiensten vor Ort. Dass Thomas Hoffmann als Pfarrer der Pfarreien St. Altfrid (Gifhorn/Meine), St. Christophorus (Wolfsburg), St. Marien (Fallersleben) und St. Michael (Vorsfelde) aufhören würde, stand seit Längerem fest. Aus diesem Grund wurden seit dem vergangenen Sommer in den vier Pfarreien die Weichen gestellt hin zu neuen Modellen in der Pfarreileitung.

In Gifhorn sind zum 1. Juli 2025 die Verwaltungsleiterin Margarete Laumann, der pastorale Mitarbeiter André Pauwels sowie die ehrenamtlich tätigen Pfarreimitglieder Angela Christophersen und Christian Wanner zu sogenannten Pfarrbeauftragten ernannt worden. Zusammen mit Pater Nikolaus Nonn OSB als sogenanntem moderierenden Priester nehmen sie die Pfarreileitung wahr.

Ein moderierender Priester ist im Kirchenrecht vorgesehen, wenn eine Pfarrei dauerhaft vakant ist, also nicht mit einem Leitenden Pfarrer besetzt werden kann (can. 517 §2 CIC). Er ist nicht in den Pfarreien angesiedelt und fungiert als Bindeglied zum Bischof.

Ebenfalls seit dem 1. Juli 2025 haben in St. Christophorus und St. Marien die Gemeindereferentin Patricia Hinz und die Verwaltungsleiterin Simone Metz als Pfarrbeauftragte zusammen mit Pater Nikolaus Nonn OSB die Pfarreileitung übernommen. In St. Michael hat Patricia Hinz im Zusammenspiel mit dem ehrenamtlichen Kirchenvorstand vor Ort und Pater Nikolaus Nonn OSB die Pfarreileitung übernommen. Die Leitungsmodelle in St. Marien und St. Michael sind zunächst auf zwei Jahre befristet.

Die Einführungsgottesdienste mit Generalvikar Wilk finden an den folgenden Terminen statt:

  • St. Altfrid, Pommernring, Gifhorn: Sonntag, 17. August 2025 | 11 Uhr
  • St. Marien, Herzogin-Clara-Str., Fallersleben: Samstag, 23. August | 18 Uhr
  • St. Christophorus, Antonius-Holling-Weg, Wolfsburg: Sonntag, 24. August | 10 Uhr
  • St. Michael, Am Engelhop, Vorsfelde: Samstag, 6. September | 17 Uhr.
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news-40689 Thu, 24 Jul 2025 12:24:42 +0200 Das Konzil von Nizäa als Grundlage für die Gesellschaft heute https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/das-konzil-von-nizaea-als-grundlage-fuer-die-gesellschaft-heute Anlässlich des 1700. Jahrestages erläutert Bischof Wilmer als Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der dbk die Bedeutung des Konzils von Nizäa für den heutigen gesellschaftlichen Kontext. news-40636 Mon, 14 Jul 2025 13:28:40 +0200 tfn_philharmonie und renommierte Chöre sind vor dem Hildesheimer Dom zu hören https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/tfn-philharmonie-und-renommierte-choere-sind-vor-dem-hildesheimer-dom-zu-hoeren/ Vor der beeindruckenden Kulisse des Weltkulturerbes Hildesheimer Mariendom findet am Sonntag, 07.09.2025, um 19 Uhr das „Domhofkonzert“ in Kooperation von Dombauverein, Bistum Hildesheim und theater für niedersachsen statt. Neu ist der Auftritt namhafter Chöre. Der Eintritt für das kulturelle... Die tfn_philharmonie spielt unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Florian Ziemen Beethovens Neunte Sinfonie mit Schillers „Ode an die Freude“. Mit dabei sind auch der Opernchor und der Symphonische Chor des tfn sowie Chöre der Hildesheimer Dommusik. Die Solopartien werden Gabrielė Jocaitė (Sopran), Neele Kramer (Mezzosopran), David Soto Zambrana (Tenor) und Andrey Andreychik (Bariton) singen. Beethovens Neunte Sinfonie mit der bekannten und beliebten Musik zu „Freude, schöner Götterfunken“ zeichnet musikalisch die Vision eines harmonischen Zusammenlebens aller Menschen und ist somit das perfekte Musikstück für einen Abend der Begegnungen.

Der Hildesheimer Dombauverein hat sich nach seiner Gründung 2009 bei der Finanzierung der baulichen Sanierung des Hildesheimer Weltkulturerbes maßgeblich engagiert. Seit seiner Gründung ist der Dombauverein aber auch traditionell Kulturvermittler und hat mehrfach hochkarätige Konzerte präsentieren können. So wurden immer wieder Akzente und Blitzlichter der Kulturvermittlung gesetzt. Der Dombauverein macht gemäß seinem Leitbild Lust auf Teilhabe am kulturellen Leben. Die Reihe „Domhofkonzert“ fügt sich im besonderen Maße in dieses Leitbild ein.

Der Hildesheimer Dombauverein freut sich sehr, dass das Bistum Hildesheim erstmalig Mitveranstalter des Domhofkonzertes sein wird und das Konzert als kulturelles Highlight auf dem Domhof und für alle Menschen offen unterstützt. „Wenn die Philharmonie des theater für niedersachsen auf dem Domhof spielt, kann ein herausragendes Orchester in diesem Jahr mit renommierten Chören vor einer ganz besonderen Kulisse erlebt werden. Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr dieses beeindruckende Kulturevent wieder erleben dürfen und danke allen Beteiligten und Unterstützern herzlich, die dieses zum Abschluss des Jubiläumsjahres „40 Jahre Hildesheimer Weltkulturerbe“ möglich machen.“ (1. Vorsitzender Dr. Ingo Meyer).

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news-40382 Tue, 10 Jun 2025 13:36:54 +0200 Hildesheimer Innenstadtpfarrer wird neuer Domkapitular https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/hildesheimer-innenstadtpfarrer-wird-neuer-domkapitular/ Der Pfarrer der katholischen Pfarreien Liebfrauen und St. Godehard in Hildesheim, Marcus Scheiermann, wird neuer Domkapitular. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hatte den Geistlichen für das Amt vorgeschlagen. Das Hildesheimer Domkapitel stimmte anschließend zu. Wilmer ernennt Scheiermann nun mit Wirkung zum 24. August 2025 zum Domkapitular. Die Einführung des 53-Jährigen ins Hildesheimer Domkapitel findet am 24. August um 18 Uhr während einer Vesper im Hildesheimer Dom statt.

Scheiermann folgt in diesem Amt dem langjährigen Hildesheimer Innenstadtpfarrer und Stadtdechanten Wolfgang Voges nach, der im Februar in den Ruhestand gegangen ist. Er hatte im Frühjahr bereits die Leitung der Pfarreien Liebfrauen und St. Godehard von Voges übernommen und war zudem mit der Pfarrverwaltung der Pfarrei Mariä Lichtmess betraut worden. Zuvor war Scheiermann rund sechseinhalb Jahre lang Pfarrer der beiden Pfarrgemeinden Herz Jesu in Bremerhaven sowie stellvertretender Dechant des Dekanats Bremerhaven gewesen.

Der Hildesheimer Domdechant, Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz, sagt: „Ich freue mich sehr über die Ernennung von Marcus Scheiermann zum Domkapitular. Damit wird es weiterhin möglich sein, dass die Innenstadtgemeinde und der Dom miteinander kooperieren und an einem Strang ziehen.“

Pfarrer Scheiermann betont: „Der Hildesheimer Dom ist eine der beeindruckendsten Bischofskirchen Deutschlands. Mich als Mitglied des Domkapitels nun für unseren wunderbaren Dom einsetzen zu können, ist eine schöne und ehrenvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.“

Das Domkapitel ist nach Kirchenrecht eine Gemeinschaft von Priestern, deren Aufgabe es ist, die feierlicheren Gottesdienste in der Kathedralkirche durchzuführen. Außerdem berät und unterstützt das Domkapitel den Bischof und wirkt im Falle einer Sedisvakanz bei der Leitung des Bistums mit. Darüber hinaus entscheidet das Domkapitel über die Kandidatenliste für die Bischofswahl und wählt schließlich den Bischof.

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news-40233 Mon, 26 May 2025 12:13:48 +0200 Einheit, die aus Liebe wächst https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/einheit-die-aus-liebe-waechst/ Beim Dankgottesdienst für den neuen Papst Leo XIV. am Sonntag im Hildesheimer Dom betonte der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ die Bedeutung der Einheit für die Kirche. „Diese Einheit geschieht, wo Menschen sich auf Christus hin bewegen“, sagte Bischof Wilmer. Von daher sei die Kirche nichts anderes als diese Bewegung auf die Einheit Gottes hin. Dafür braucht es „Menschen, die nicht spalten, sondern verbinden, Menschen, die nicht richten, sondern aufrichten, Menschen, die nicht urteilen, sondern barmherzig sind“, so Wilmer.

Zur Einheit gehöre der Frieden. Der neue Papst Leo XIV. begrüßte die Menschen nach seiner Wahl mit den Worten: „Der Friede sei mit euch.“ Seinen Namen habe er bewusst gewählt, Leo XIII. wurde der „Sozialpapst“ genannt. Er sei gegen Klassenkampf und für Zusammenarbeit und Solidarität eingetreten, betonte der Hildesheimer Bischof. Dabei sei der Friede mehr als die Abwesenheit von Krieg: „Es ist die Vereinigung dessen, was zersplittert war.“

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news-40201 Thu, 22 May 2025 11:16:55 +0200 Bericht über Zukunftsfähigkeit der Sühnekirche in Bergen erschienen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bericht-ueber-zukunftsfaehigkeit-der-suehnekirche-in-bergen-erschienen/ Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover hat im Auftrag des Bistums Hildesheim einen Bericht mit Empfehlungen zum weiteren Umgang mit der Sühnekirche in Bergen (Landkreis Celle) erstellt. Die Sühnekirche wurde 1961 als Mahnmal für die Opfer im Konzentrationslager Bergen-Belsen gebaut, seit... Der heute erschienene Bericht des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover stellt die Bedeutung der Sühnekirche in Bergen als Ort der Totenwache und des Gebets dar. Er endet mit Empfehlungen zum Umgang mit der Kirche. Im Zentrum steht die Forderung nach einer aktiven Erinnerungssolidarität mit den „Untergegangenen und Geretteten“, die zur Verantwortungsübernahme in der Gegenwart herausfordert.

Der Bericht wird in den kommenden Wochen an verschiedenen Orten im Bistum Hildesheim vorgestellt. Die Diözese wird auf der Basis des Berichts und der Diskussionen zwischen Herbst 2025 und Januar 2026 eine Entscheidung darüber treffen, ob und in welcher Weise die Kirche künftig genutzt werden kann.

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news-40175 Mon, 19 May 2025 16:12:54 +0200 Die berühmteste Rose Hildesheims erstrahlt wieder https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/die-beruehmteste-rose-hildesheims-erstrahlt-wieder/ Das Wahrzeichen des Bistums Hildesheim und der Stadt Hildesheim erstrahlt wieder: Der tausendjährige Rosenstock an der Apsis des Hildesheimer Domes hat zu blühen begonnen. Die Hauptblüte wird in einigen Tagen erwartet und etwa drei bis fünf Tage dauern. Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums Hildesheim um das Jahr 815 zurück. Schriftlich bezeugt ist er seit über 400 Jahren. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Doms im März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor.

Die berühmteste Rose Hildesheims ist über einen zentralen Zugang, das Domfoyer, zu erreichen. Der tausendjährige Rosenstock gehört botanisch zur heimischen Wildart Rosa canina L und blüht zartrosa. Er wird von einer niedrigen Buchsbaum-Hecke eingefasst.

Das Domfoyer ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind Besichtigungen des Rosenstocks möglich. Weitere Informationen zum tausendjährigen Rosenstock sind online unter https://www.dom-hildesheim.de/dom/der-tausendjaehrige-rosenstock-in-hildesheim/ zu finden.

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news-40122 Wed, 14 May 2025 14:03:45 +0200 Dankgottesdienst für neuen Papst Leo XIV. am 25. Mai im Hildesheimer Dom https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/dankgottesdienst-fuer-neuen-papst-leo-xiv-am-25-mai-im-hildesheimer-dom/ Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ feiert am Sonntag, 25. Mai 2025, im Hildesheimer Dom einen Dankgottesdienst. Anlass ist die Einführung des neuen Papstes Leo XIV. Die Heilige Messe beginnt um 10 Uhr. Der feierliche Gottesdienst wird musikalisch begleitet von dem Barockensemble Moxos aus Bolivien. Die jungen Musikerinnen und Musiker des Ensembles Moxos aus San Ignacio de Moxos im bolivianischen Tiefland werden nach dem Gottesdienst in der Bischofskirche noch ein etwa halbstündiges Konzert geben, das europäische Barockmusik aus der Zeit der Jesuitenmissionen mit traditionellen Klängen der indigenen Bevölkerung vereint. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vor seinem Auftritt im Hildesheimer Dom gastiert das Ensemble ab dem 19. Mai in verschiedenen Orten im Bistum Hildesheim. Die weiteren Auftrittstermine sind:

  • 19.05.2025 – Pfarrkirche Hl. Herz Jesu in Bremerhaven-Geestemünde – 19 Uhr
  • 21.05.2025 – Propsteikirche Basilika St. Clemens in Hannover – 19 Uhr
  • 22.05.2025 – Pfarrkirche St. Ludgeri in Helmstedt – 19 Uhr
  • 23.05.2025 – Pfarrkirche St. Marien in Lüneburg – 19 Uhr
  • 24.05.2025 – Kirche St. Maria Regina in Garbsen – 19 Uhr
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news-40091 Mon, 12 May 2025 10:08:15 +0200 Auf dem Hildesheimer Domhof wird drei Tage lang das Welterbe gefeiert https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/auf-dem-hildesheimer-domhof-wird-drei-tage-lang-das-welterbe-gefeiert/ Vor 40 Jahren wurden der Hildesheimer Dom und die Hildesheimer St. Michaeliskirche mit ihren Schätzen von der UNESCO mit dem Welterbetitel ausgezeichnet. Aus diesem Grund lädt das Dommuseum Hildesheim von Freitag, 30. Mai 2025, bis Sonntag, 1. Juni 2025, zu einem Fest auf dem Domhof ein. „Das Fest mit einem umfangreichen Programm rund um den Dom und im Museum ist unser Beitrag zum Jubiläumsjahr. Wir heißen alle Menschen herzlich willkommen, laden alle ein, mit uns zu feiern und das kulturelle Erbe an diesem besonderen Ort zu erleben“, sagt Dr. Felix Prinz, der Direktor des Dommuseums Hildesheim.

Der Domhof wird zum Festivalgelände mit einem vielfältigen Programm an Konzerten und Führungen bis hin zu Mitmachstationen für die ganze Familie. Das Festprogramm geht in den bundesweiten Welterbetag am 1. Juni über, der ebenfalls in Hildesheim stattfindet.

Die Programmpunkte reichen von Konzerten mit Musik unterschiedlicher Genres, kreativen Workshops, Spiel- und Mitmachstationen und Führungen bis zu Präsentationen von Projektpartnern. Ausgehend vom Hildesheimer Welterbe soll ein lebendiger Austausch zwischen den Menschen und ihrer Welterbestätte aber auch untereinander ermöglicht werden.

Ein Programmhöhepunkt am frühen Freitagabend, 30. Mai, ist ein Wandelkonzert unter Regie der Dommusik, das mit Stationen auf dem Domhof, im Kreuzgang und im Dommuseum das Welterbe zum Klingen bringt. Am Samstag, 31. Mai, gibt es ab mittags unterschiedliche Angebote zum Mitmachen, Erkunden und Genießen. Um 18 Uhr beginnt das Konzertprogramm mit verschieden Acts, die bis Mitternacht für Unterhaltung sorgen.

Am Sonntag findet die bundesweite Eröffnung des Welterbetags mit einem offiziellen Festakt der UNESCO-Kommission und des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. in der Kirche St. Michaelis statt. Auch an diesem Tag gibt es ein vielfältiges Programm, dass beide Welterbe-Kirchen umfasst.

Alle Programmpunkte sind kostenfrei. An allen Tagen werden verschiedene Speisen und Getränke von Ständen auf dem Domhof zum Verkauf angeboten. Das Dommuseum steht zur Besichtigung offen. Es gibt Führungen, „Sprechstunden“, Erkundungsspiele, Konzerte und eine Kreativwerkstatt. Eine ausführliche Programmübersicht mit allen Details ist im Internet unter www.dommuseum-hildesheim.de/veranstaltungen/dein-welterbe-dein-fest/ zu finden.

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news-40057 Thu, 08 May 2025 21:15:44 +0200 „Die Worte des neuen Papstes treffen die Sehnsucht der Menschen nach Frieden“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/die-worte-des-neuen-papstes-treffen-die-sehnsucht-der-menschen-nach-frieden/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ gratuliert dem neuen Papst Leo XIV. zu seiner Wahl. „Der neue Papst wird sich mit vollem Herzen und seiner ganzen Kraft für die Verkündigung des Evangeliums in unserer Welt einsetzen. Dafür wünsche ich ihm Gottes reichen Segen“, erklärt der Bischof. Im... „Papst Leo XIV. beginnt sein Pontifikat mit den österlichen Worten „Der Friede sei mit Euch!“, dies in einer Zeit, die geprägt ist von Kriegen und bewaffneten Konflikten in verschiedenen Regionen der Erde. Die ersten Sätze des neuen Papstes treffen die Herzen der Menschen und ihre tiefe Sehnsucht nach Frieden. Mich hat das sehr beeindruckt“, so Wilmer.

„Schon die erste Rede von Papst Leo XIV. weist darauf hin, dass er in der Spur seines Vorgängers Papst Franziskus weitere wichtige Schritte hin zu mehr Synodalität in der Kirche gehen wird. Er wird seinen eigenen Stil haben, auf die Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und ihnen Hoffnung zu schenken. Er wird an der Seite aller armen und bedrängten Menschen stehen und sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen“, sagt der Hildesheimer Bischof.

„Als Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken kann Papst Leo XIV. einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brücken zu bauen zwischen den Menschen, von denen jede und jeder vor Gott die gleiche Würde hat, unabhängig von Weltanschauung und Religion“, betont Bischof Wilmer.

Interview mit Pater Mauritius Wilde aus Rom

Pater Mauritius Wilde hat bis 2016 sechs Jahre lang in den USA gelebt - als Prior des Benediktinerklosters Schuyler im US-Staat Nebraska. Seitdem lebt er in Rom, im internationalen Benediktinerkolleg Sant’Anselmo. Er stammt aus dem Bistum Hildesheim.

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news-40027 Tue, 06 May 2025 11:43:34 +0200 Dialog mit China: Verrat oder Notwendigkeit? https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/dialog-mit-china-verrat-oder-notwendigkeit/ Die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, sprach am Montagabend im Hildesheimer Dom beim Jahresempfang der Diözese Hildesheim über die Schwierigkeiten und Chancen von diplomatischen Beziehungen mit China. „China braucht selbstbewusste Gesprächspartner. Die Weltkirche gehört dazu“, lautete das Fazit der Rede von Annette Schavan. Dem Vatikan könnten die Millionen von Katholiken im Land nicht gleichgültig sein. Experten sprächen von 10 Prozent Christen in der chinesischen Bevölkerung, die Tendenz sei steigend. Der Dialog mit chinesischen Gesprächspartnern sei allerdings zunehmend erschwert, da immer mehr Themen als innere Angelegenheit bezeichnet werden. „Dialogforen leben davon, dass sich die Partner auch kritische Fragen stellen. Ansonsten erübrigt sich der Dialog“, so Schavan.

Der Umgang mit den Religionen in der Volksrepublik sei bedrückend, von Religionsfreiheit könne keine Rede sein. „Religion bleibt der Kommunistischen Partei suspekt, sie gilt als unberechenbar“, betonte Schavan. Autokraten würden keine anderen Einflüsse gelten lassen, über die sie nicht bestimmen könnten: „Das gehört zum Grundkonflikt Chinas mit offenen und pluralen Gesellschaften.“ Die katholische Kirche sei ein schwieriger Partner für China, weil sie einflussreich sei, Autorität besitze und weltweit präsent sei.

Wie kann unter diesen Umständen der Dialog des Vatikans mit China gelingen? „Ganz katholisch und ädaquat chinesisch“, zitierte die ehemalige Bundesministerin Erzbischof Paul Gallagher, unter Papst Franziskus „vatikanischer Außenminister“. Daraus spräche ein Selbstbewusstsein, das auch China zu eigen sei, welches „von seinem Aufstieg überzeugt ist“. Entscheidend seien sehr genaue Vorstellungen und klare Ziele, sowie langfristige Strategien. „Ist der Dialog nun Verrat, Naivität oder Zynismus?“, fragte Schavan die Zuhörinnen und Zuhörer im Mariendom. Diese Bewertungen seien falsch, in einer fragil gewordenen Welt ist „der Wert des Dialogs zwischen dem Heiligen Stuhl und China nicht zu unterschätzen“.

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news-39990 Fri, 02 May 2025 11:20:54 +0200 Segen to go https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/segen-to-go/ Mutig - stark - beherzt. So lautet das Motto des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hannover. Auch missio ist vor Ort mit dem missio-Truck zum Thema "Eine Welt. Keine Sklaverei" und einer Gebetskapelle. Am Stand von missio können sich Besucherinnen und Besucher für ein persönliches Anliegen segnen lassen, um mutig, bestärkt und auch etwas berührt weiterzugehen. Einige zünden digital eine Kerze an, andere nehmen sich die Heilsamen Gedanken - einen guten Zuspruch in Krankheit - mit nach Hause oder melden sich für vier solcher Impulse im Spiriabo an.

Wem allerdings niemand widerstehen kann, ist der Kaugummiautomat mit einem Segen to go - denn Segen heißt, etwas Gutes sagen. Und das macht mutig, stark und weitet das Herz.

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news-39943 Tue, 29 Apr 2025 11:59:50 +0200 Mit Herz und Expertise https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/mit-herz-und-expertise/ Am 28. April wurde Prof. Dr. Claudia Höhl, Direktorin des Hildesheimer Dommuseums, mit einer Andacht im Mariendom und einem feierlichen Empfang offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Generalvikar Martin Wilk würdigte ihr Engagement als Brückenbauerin zwischen den Kulturen: Claudia Höhl habe das Dommuseum nicht als Schatzkästchen geleitet, sondern als Ort des Dialogs, an dem alle Menschen willkommen seien und der sich den Problemen der Gegenwart nicht verschließe. So habe sie mit Expertise und Herz gezeigt, wie das Evangelium im Medium der Kunst weitererzählt werde: „Das ist gelebte Nächstenliebe durch Kunst“, fasste Generalvikar Wilk Claudia Höhls Wirken zusammen.

Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, sich bei Claudia Höhl mit guten Wünschen für den Ruhestand zu verabschieden. Als ein Höhepunkt ihrer Arbeit wurde die Ausstellung „Islam in Europa. 1000-1250“ aus dem Jahr 2022 hervorgehoben. Emin Tuncay vom interreligiösen Arbeitskreis Abrahams Runder Tisch dankte Claudia Höhl für ihren Einsatz für den interreligiösen Dialog. „Sie haben das Verständnis in Hildesheim für den Islam vertieft und die Verflechtungen eindrucksvoll sichtbar gemacht. Das gab es noch nie in einer christlichen Einrichtung in Deutschland.“ Das mache ihn stolz auf Hildesheim, so Tuncay.

Claudia Höhl verabschiedete sich mit Worten des Dankes an die Bistumsleitung, ihr Team, die vielen Förderer, Unterstützer:innen, Dienstleister und Kooperationspartner:innen. Sie gehe mit einem guten Gefühl in den Ruhestand, denn sie wisse: „Es ist alles in guten Händen.“ Seit Anfang April leitet Dr. Felix Prinz als ihr Nachfolger das Dommuseum.

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news-39924 Sun, 27 Apr 2025 14:05:13 +0200 „Wir danken Gott für Papst Franziskus“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wir-danken-gott-fuer-papst-franziskus/ Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat heute Vormittag mit vielen Gläubigen im Hildesheimer Dom einen Dankgottesdienst für den verstorbenen Papst Franziskus gefeiert. Gestern noch war Wilmer in Rom gewesen, wo er auf dem Petersplatz am Trauergottesdienst für den Pontifex teilgenommen hatte. Zurück in Hildesheim, betonte der Bischof, er habe den Petersplatz „noch nie in meinem Leben so voll erlebt“. Trotzdem sei die Atmosphäre entspannt und bewegend zugleich gewesen. Das habe ihm gezeigt, dass „die Kirche in bewegter Zeit ein Zufluchtsort für die Menschheit ist“. An die Gottesdienst-Gemeinde gewandt, sagte Wilmer: „Wir danken Gott, dass wir Papst Franziskus haben konnten – in der Kirche und in der Welt.“

Der Tod von Papst Franziskus erfüllt viele Menschen mit Trauer, zugleich aber steht die österliche Hoffnung im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Der Gottesdienst im Hildesheimer Dom war deshalb Ausdruck des Dankes für das Leben und Wirken des verstorbenen Papstes, eingebettet in die Feier des Sonntags der göttlichen Barmherzigkeit, der am zweiten Sonntag der Osterzeit gefeiert wird.

Dies war thematisch passend für ein Gedenken an Papst Franziskus, weil sich die Barmherzigkeit wie ein roter Faden durch dessen Amtszeit zieht. Papst Franziskus hat sich während seines Pontifikats sehr stark für Menschen in Armut und Bedrängnis eingesetzt und dieses Engagement stets als Kernaufgabe für die katholische Kirche angesehen.

Darauf ging Bischof Wilmer auch während seiner Predigt ein. Drei Pfeiler trugen nach Auffassung des Bischofs das Pontifikat von Papst Franziskus: Barmherzigkeit, Geschwisterlichkeit und Frieden. Der Heilige Vater habe den Stil gepflegt, einfach, zugänglich und humorvoll zu sein. „Ein Stil, der Brücken baute – nicht Mauern“, so Wilmer.

Nach den Worten des Hildesheimer Bischofs steht Papst Franziskus für „einen neuen Stil des Christentums“. Er habe den Weg der Barmherzigkeit gezeigt und uns gelehrt, dass Kirche dann glaubwürdig sei, wenn sie heile, liebe und sich bücke, nicht wenn sie herrsche.

„Beten wir für ihn – und gehen wir weiter auf dem Weg, den er uns gezeigt hat. Nicht laut. Nicht triumphal. Sondern leise. Im göttlichen Geist der Barmherzigkeit. Mit Hoffnung. Mit offenen Augen. Und mit dem Mut, dem Blick Jesu zu trauen. Dem Blick, der nicht verurteilt. Sondern ruft“, sagte Wilmer, der im Anschluss an die Heilige Messe nach Bergen-Belsen im Landkreis Celle fuhr. Dort erinnert heute Nachmittag eine Gedenkfeier an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 80 Jahren.

Zu der Veranstaltung werden mehr als 50 Überlebende mit ihren Angehörigen erwartet, ebenso Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, die britische Vize-Premierministerin Angela Rayner und der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Neben Wilmer nimmt auch der evangelisch-lutherische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover an der Gedenkfeier teil.

Die heutige Predigt von Bischof Wilmer über Leben und Wirken von Papst Franziskus ist im Volltext hier dokumentiert:

„Miserando atque eligendo“ – Er sah ihn voller Barmherzigkeit an und erwählte ihn

Liebe Schwestern und Brüder,

es gibt Worte, die ein Leben zusammenfassen. Ein einziges Wort kann reichen, um den innersten Pulsschlag eines Menschen, sein Ringen, seine Hoffnung, sein Vermächtnis auszudrücken. Für Papst Franziskus war dieses Wort: Barmherzigkeit.

„Misericordia“ – das war nicht nur ein theologischer Begriff, nicht nur ein Thema seiner Enzykliken oder ein Schlagwort kirchlicher Reform. Für Jorge Mario Bergoglio war Barmherzigkeit der Herzschlag Gottes – und der Atem seiner eigenen Berufung. Als junger Mann wurde er von einem einzigen Bibelvers tief getroffen:
„Als Jesus von dort weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach. Da stand er auf und folgte ihm nach.“ (Mt 9,9)

Dieser Blick Jesu auf Matthäus – liebevoll, durchdringend, nicht verurteilend, sondern rufend – dieser Blick wurde zur Lebenswende für ihn. Franziskus hat sich selbst immer wieder als Sünder bezeichnet, als einer, der dennoch geliebt ist. Sein Wahlspruch als Bischof und Papst war darum: „Miserando atque eligendo“ – „Er sah ihn voller Barmherzigkeit an und erwählte ihn“.

Und genau so hat er auf die Welt geschaut, eben mit den Augen Gottes. Mit einem barmherzigen Blick – auf Menschen in Armut, auf Geflüchtete, auf Missbrauchsopfer, auf Kranke, auf alle, die durch das Raster fallen.
Sein Pontifikat begann 2013 – und gleich die erste Reise führte ihn nach Lampedusa. An diesen Ort, an dem das Leid der Flüchtlinge sichtbare Wunden in die Küste Europas gräbt. Dort sprach er von einer Globalisierung der Gleichgültigkeit. Und dort sagte er: „Wir haben das Weinen verlernt.“

Franziskus hat das Weinen nicht verlernt. Er hat geweint – über den Krieg in der Ukraine, über die Kinder in Gaza, über die Ohnmacht der Menschheit. Und doch hat er nie aufgehört zu hoffen. Noch in seinem letzten Buch ruft er der Welt zu: „Spera“ – Hoffe!

Wer ihm begegnete, spürte: Hier steht ein Mann des Volkes, ein Bruder, kein Herrscher. Ein Papst im Rollstuhl mit Poncho, eine Woche vor Ostern in der Basilika. Ein Papst, der allein im Regen auf dem Petersplatz stand und betete und die Menschen der Welt segnete, als während der Pandemie die Welt stillstand. In diesem Moment, in dieser beängstigenden Leere, hat er uns das Evangelium nicht gepredigt – er hat es verkörpert. Allein. Im Sturm. Auf einem Boot, das fast unterzugehen drohte. Und er sagte nur: „Auf diesem Boot sind wir alle.“
Das war sein Stil: einfach, zugänglich, humorvoll.

Ein Stil, der Brücken baute – nicht Mauern.

Sein Programm war klar. Drei Pfeiler trugen sein Pontifikat:

1. Barmherzigkeit.
Papst Franziskus sah die Kirche als „Feldlazarett“, ein Ort der Heilung. Er unterstrich immer wieder die heilende, tröstende und versöhnende Kraft der Sakramente. Im Namen Gottes hat er Tor und Tür der Kirche weit geöffnet, auch für die, die fern waren. Im Namen Gottes veränderte er den Blick und eröffnete eine neue Perspektive für die Schöpfung, für das Klima und für das Bewusstsein, dass die soziale und die ökologischen Frage nicht zwei Fragen sind, sondern in ihrer Problematik ineinander verwoben sind. Den Schrei der Armen kann man nicht vom Schrei der Mutter Erde trennen. Seine Enzyklika über das Herz Jesu („Dilexit nos“) aus dem vergangenen Herbst ist jener theologische Schlussstein, der die Kathedrale Franziskus zusammenhält. Wie Jesus, so sollten auch wir uns treffen lassen von den Sorgen und Nöten der Menschen. Wie Jesus sollten auch wir zu Heilenden werden, die die Wunden der anderen verbinden. Wie Jesus sollten auch wir nah beim anderen Menschen sein, miteinander reden, von Herz zu Herz, füreinander da sein, nah, zärtlich und mutig.

2. Geschwisterlichkeit.
Er sprach von der „großen Menschheitsfamilie“. Er appellierte als Bischof von Rom an die Staaten Europas, sich mehr den Schutzsuchenden zuzuwenden. Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter deutete er nicht nur individuell, sondern auch kollektiv: Nicht nur der Einzelne habe sich um den Ausgeplünderten am Wegesrand zu kümmern und ihm die Wunden zu verbinden, sondern in der Menschheitsfamilie haben sich die starken Völker auch um die schwachen, die ausgebeuteten und die in jeder Hinsicht bedrängten Völker zu kümmern. Und in Venedig sagte er: „Die Kraft liegt nicht in den Händen der Großen dieser Welt, sondern im Volk.“ Er ging ins Gefängnis. Er wusch Häftlingen die Füße. Er ließ Duschen für die Obdachlosen am Petersplatz bauen. Er wollte Kirche nicht als Machtinstitution, sondern als dienende Gemeinschaft. Eine Kirche, die keine Angst hat, auf die Straße zu gehen, sich schmutzig zu machen, die keine Angst hat, eine verbeulte Kirche zu sein. Er wollte eine Kirche, die raus geht und nicht eine Kirche, die sich nur um den eigenen Bauchnabel dreht und vor Selbstverliebtheit krank ist.

3. Frieden.
Papst Franziskus hat den Frieden nie als bloßes Ideal verstanden, sondern als einen Auftrag, der aus dem tiefsten Inneren kommt – aus dem Wirken des Heiligen Geistes. So wie im heutigen Evangelium Jesus die Jünger, die sich verängstigt hinter verschlossen Türen verbarrikadiert hatten, sagt: Der Friede sei mit euch! - Immer wieder hat Papst Franziskus betont: Der Heilige Geist ist der wahre Protagonist der Kirche – wir sind nur seine Werkzeuge. Und so hat er unermüdlich dafür gebetet, dass dieser Geist uns lehrt, den Weg des Dialogs zu gehen – denn Frieden beginnt nicht in Verträgen, sondern im Herzen, im Schweigen des Gebets. Wenn Bomben fallen, wenn Völker sich zerreißen, wenn Gewalt herrscht – dann, so Franziskus, darf ein Hirte nicht stumm bleiben. Der Geist Gottes drängt uns, aufzustehen gegen Krieg und Hass, drängt uns, nicht müde zu werden im Einsatz für das Leben. Franziskus glaubte an den sanften, aber kraftvollen Sturm des Heiligen Geistes – einen Sturm, der Mauern niederreißen kann: die zwischen Völkern, die zwischen Konfessionen, aber auch die in unseren Herzen. Für ihn war das Gebet um Frieden keine Flucht, sondern eine stille Revolution – denn der Geist Gottes will Leben, nicht Tod. Und so sah er für die Kirche den Auftrag, Ort des Friedens zu sein, nicht durch Macht oder Einfluss, sondern durch Barmherzigkeit – durch das Wirken des Geistes, der in jedem Menschen das Ebenbild Gottes erkennt.

Wie sah der Heilige Vater, der aus Argentinien kam, vom „Ende der Welt“, wie er selbst sagte, die Grundform der Kirche?

Papst Franziskus hatte die Kirche des dritten Jahrtausends als eine synodale Kirche vor Augen – als eine Gemeinschaft, die miteinander auf dem Weg ist, nicht als eine Institution, die von oben herab bestimmt. Für ihn war die Synode nicht bloß ein Ereignis oder ein Treffen – sie ist ein Stil. Der Stil Jesu: zuhören, unterscheiden, gemeinsam den Weg suchen. Synodal zu sein bedeutet, einander ernst zu nehmen, den Anderen als von Gott gesandt zu begreifen – und im Miteinander zu entdecken, was der Heilige Geist uns heute sagen will. Es ist die Grundform der Kirche, sagt Franziskus – weil nur so das Volk Gottes wachsen kann: in Wahrheit, in Freiheit, in Verantwortung. Und das ist tröstlich – denn es heißt, dass niemand allein gehen muss, dass die Kirche ein Ort sein kann, an dem jede Stimme zählt und jede Wunde gesehen wird. Es ruft uns aber auch auf: Geh mit! Hör hin! Frag nicht zuerst: Wer hat Recht? – sondern: Wo ruft uns der Geist gemeinsam hin?

Und nun ist Papst Franziskus gegangen. Am Ostermontag um 7:35 Uhr. In der hellen Zeit unseres Glaubens an die Auferstehung.  Er, der Papst der Armen, der Schwachen, der Gedemütigten, eben jener, die niemand will – sie waren bei ihm zu Hause.

Und so schließt sich sein Lebenskreis an einem Ort, den er liebte wie keinen anderen: Santa Maria Maggiore in Rom.
Vor jeder Reise ging er dorthin. Über hundert Mal war er dort. Er ging in die Stille. Zu Maria. Dort betete er. Dort weinte er. Dort fand er Trost. Und nun ist dort seine letzte Ruhestätte.

Papst Franziskus hat uns nicht nur Worte und veränderte Strukturen hinterlassen. Er steht für einen neuen Stil des Christentums. Papst Franziskus hat uns einen Weg gezeigt – den Weg der Barmherzigkeit. Papst Franziskus hat uns gelehrt, dass Kirche dann glaubwürdig ist, wenn sie heilt, liebt und sich bückt. Nicht wenn sie herrscht.

Beten wir für ihn – und gehen wir weiter auf dem Weg, den er uns gezeigt hat. Nicht laut. Nicht triumphal. Sondern leise. Im göttlichen Geist der Barmherzigkeit. Mit Hoffnung. Mit offenen Augen. Und mit dem Mut, dem Blick Jesu zu trauen. Dem Blick, der nicht verurteilt. Sondern ruft.

Amen.

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news-39891 Fri, 25 Apr 2025 10:54:44 +0200 „Dennis, segne mich“: Warum ein Hildesheimer Papst Franziskus einen besonderen Segen spenden durfte https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/dennis-segne-mich-warum-ein-hildesheimer-papst-franziskus-einen-besonderen-segen-spenden-durfte/ Franziskus hat als Papst unzählige Menschen gesegnet. Nach seinem Tod denkt ein Hildesheimer mit besonderer Dankbarkeit an vertauschte Rollen bei einer Begegnung vor anderthalb Jahren zurück. Da bat Franziskus den jungen Kaplan Dennis Giesa, ihn zu segnen – so kam es dazu. Franziskus hat als Papst ungezählte Menschen gesegnet, zuletzt vor einigen Tagen beim traditionellen Ostersegen „Urbi et orbi“ – am Tag vor seinem Tod. Dankbar denkt ein Hildesheimer in diesen Tagen an ein besonderes Ereignis zurück, bei dem die Rollen anderthalb Jahre vorher vertauscht waren: Papst Franziskus bat Dennis Giesa auf dem Petersplatz darum, von dem damals 27-Jährigen gesegnet zu werden.

Es ist der 13. September 2023. Giesa ist mit einer 40-köpfigen Pilgergruppe in Rom zu Besuch. Einige Monate vorher, am Pfingstsamstag, wurde er im Hildesheimer Dom von Bischof Heiner Wilmer zum Priester geweiht. Er ist in Drispenstedt aufgewachsen, war dort in der Kirchengemeinde Mariä Lichtmess verwurzelt, machte das Abitur an der Marienschule und studierte anschließend Theologie – ein Jahr lang auch in Rom, an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Nun ist er Kaplan in Salzgitter und mit einer Gruppe aus den dortigen Gemeinden zurück in der ewigen Stadt. „Ich wollte mich für meinen bisherigen Weg bedanken“, erzählt er heute rückblickend. In Rom hat er Gelegenheit, einige Heilige Messen zu zelebrieren – auch in der Kirche Santa Maria Maggiore, in der der verstorbene Papst nun bestattet wird.

Tatsächlich in der ersten Reihe: „Damit hätte ich nie gerechnet“

Ein Höhepunkt soll natürlich der Besuch der wöchentlichen Generalaudienz des Papstes werden. Zu dem Anlass kommen immer Tausende von Menschen auf dem Petersplatz zusammen. Giesa weiß, dass zum Beispiel Brautpaare sich um einen Platz in der ersten Reihe bewerben können, um sich vom Papst segnen zu lassen. Vielleicht hätte er als Neupriester auch eine Chance? Giesa versucht es, bewirbt sich schon Monate vorher um eine Karte für einen Platz ganz vorn. Dann hört er vom Vatikan nichts mehr. Erst als er die bestellten Karten kurz vor der Audienz abholt, sieht er: Vier Karten sehen anders aus als die anderen für seine Gruppe – Giesa, seine Eltern und der Pfarrer der Kirchengemeinde in Salzgitter dürfen tatsächlich ganz vorn sitzen. „Damit hätte ich nie gerechnet“, sagt er.

Nach der Audienz wird Franziskus im Rollstuhl an den Gläubigen vorbeigeschoben, schon damals von Altersgebrechen gezeichnet. „Andere hatten kleine Geschenke für den Papst dabei“, erinnert sich der heute 28-Jährige. Der Hildesheimer hat nichts dabei – er hat ja überhaupt nicht damit gerechnet, Franziskus so nahe zu kommen. Also gibt er ihm ein Primizbild, das mit seinem Namen und einem Spruch an die erste Heilige Messe erinnert, die Giesa als Hauptzelebrant in Drispenstedt gehalten hat – die sogenannte Primiz eben. Er sei ein Neupriester aus Deutschland, sagt Giesa auf Italienisch. Der Papst schaut auf das Bild, blickt dann Giesa an und sagt: „Dennis, segne mich, segne mich.“

Banger Blick zu den Bodyguards

Sollte er wirklich? Der Kaplan blickt erst auf die Respekt einflößenden Bodyguards, die den Papst einrahmen, fragt auf Italienisch: „Darf ich?“. Er darf: Der Kaplan legt dem Papst auf dessen Bitte die Hände auf und spendet ihm den Primizsegen, der im ersten Jahr einer Priesterlaufbahn im Verständnis der katholischen Kirche mit besonderen Gnaden verbunden ist. Dann schüttelt Franziskus noch die Hände von Giesas Eltern, wird weitergeschoben, und der junge Kaplan fragt sich: Ist das jetzt wirklich passiert? „Der Moment war surreal“, sagt er später.

Mittlerweile hat der Hildesheimer die Kirchengemeinden in Salzgitter wieder verlassen. Er schreibt in Frankfurt an seiner Doktorarbeit. Vor einigen Wochen war er noch einmal in Rom, diesmal allein. Bei dem Besuch erlebte er noch auf einem Bildschirm vor dem Petersdom mit, wie Franziskus sich das erste Mal seit Wochen im Krankenhaus zeigte.

Die Nachricht von seinem Tod erreichte Giesa am Ostermontag, kurz bevor er selbst eine Messe zelebrierte. In die Trauer mischt sich für den Kaplan nun auch das Gefühl, dass der Tod für den geschwächten Franziskus wohl auch eine Erlösung war. „Und das zu Ostern, dem Fest der Auferstehung“, sagt er, „da schließt sich ein Kreis.“

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news-39881 Thu, 24 Apr 2025 15:21:38 +0200 Dankgottesdienst für verstorbenen Papst Franziskus im Hildesheimer Dom https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/dankgottesdienst-fuer-verstorbenen-papst-franziskus-im-hildesheimer-dom/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ feiert am kommenden Sonntag, 27. April 2025, einen Dankgottesdienst, um Leben und Wirken des verstorbenen Papstes Franziskus zu würdigen. Die Heilige Messe im Hildesheimer Dom beginnt um 10 Uhr. Der Tod von Papst Franziskus erfüllt viele Menschen mit Trauer, zugleich aber steht die österliche Hoffnung im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Der Gottesdienst im Hildesheimer Dom ist Ausdruck des Dankes für das Leben und Wirken des verstorbenen Papstes – eingebettet in die Feier des Sonntags der göttlichen Barmherzigkeit.

Papst Franziskus hat das Thema Barmherzigkeit zu einem Leitmotiv seines Pontifikats gemacht. Mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit rückte er die Notleidenden, Ausgegrenzten und Vergessenen in den Mittelpunkt der kirchlichen Aufmerksamkeit. In Predigten, Gesten und Lehrschreiben betonte er, dass eine glaubwürdige Kirche immer auch eine barmherzige Kirche sein müsse.

Franziskus besuchte Geflüchtete, Gefängnisse und Slums – und setzte sich für eine Kirche ein, die an den Rändern präsent ist. Sein pastorales Wirken war getragen von der Überzeugung, dass christlicher Glaube sich in Nähe und konkreter Hilfe zeigt.

Bis zur Beerdigung von Papst Franziskus am Samstag, 26. April 2025, sind die Pfarrgemeinden im Bistum Hildesheim aufgerufen, jeweils mittags um 12 Uhr das Totengeläut erklingen zu lassen. Im Hildesheimer Dom liegt ein Kondolenzbuch aus, in dem Menschen ihre Anteilnahme am Tod von Papst Franziskus zum Ausdruck bringen können.

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news-39743 Tue, 22 Apr 2025 12:20:00 +0200 „Öffnen Sie Kirchen und Herzen“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/oeffnen-sie-kirchen-und-herzen/ In einem Brief an die Gläubigen sowie die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum lädt Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ein, den Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 11. Mai aufzugreifen und vor Ort mit lebendiger Fantasie zu gestalten. Berufung ist kein Konzept für eine kleine, fromme Minderheit: „Berufung ist das stille Ja, das Gott jedem Menschen ins Herz legt – und manchmal braucht es Menschen wie Sie, die dieses Ja mit Geduld, Wärme und Glauben hörbar machen“, schreibt Wilmer.

Schon Jesus habe im Matthäus-Evangelium gesagt, dass die Ernte groß sei, es aber nur wenige Arbeiter gebe. Das sei kein Stoßseufzer der Resignation, sondern ein Weckruf und darum bittet der Bischof: „Gestalten Sie diesen 11. Mai mit lebendiger Fantasie. Laden Sie ein zum stillen Gebet, zum Gespräch über Lebenswege, zu einem Abend unter dem Sternen-himmel, an dem das Wort Berufung kein Fremdwort bleibt. Öffnen Sie Kirchen und Herzen, zünden Sie Lichter an, segnen Sie Wege. Und vielleicht – ganz vielleicht – beginnt irgendwo ein Mensch zu ahnen, dass Gott ihn ruft“, betont der Bischof.

Informationen und Materialien gibt es unter https://weltgebetstag-berufung.de/

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news-39790 Mon, 21 Apr 2025 12:00:38 +0200 Wichtige Stimme für Menschen in Armut und Bedrängnis https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wichtige-stimme-fuer-menschen-in-armut-und-bedraengnis/ Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ trauert um Papst Franziskus: "Er war global eine enorm wichtige Stimme für Menschen in Armut und Bedrängnis, für all jene, die nicht gehört und nicht beachtet werden." Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ:

„Mit tiefer Trauer habe ich heute vom Tod von Papst Franziskus erfahren. Er begann sein Pontifikat mit „Urbi et Orbi“ und er beendete es mit diesem Segen für die Welt am Fest der Auferstehung. Dieses Vermächtnis wird bleiben. Ich habe mich dem Heiligen Vater immer sehr verbunden gefühlt. Er war ein tiefgläubiger Mensch, der nicht nur mir, sondern Millionen von Menschen weltweit ein großes Vorbild gewesen ist. Es ist die unbändige Freude am Evangelium, die dem Papst so wichtig gewesen ist und Gläubige jeden Alters weltweit inspiriert und elektrisiert hat.

Papst Franziskus war ein Weltbürger und eine weltweit bedeutende Persönlichkeit. Als ein herausragender Intellektueller besaß er die Fähigkeit, komplexe Themen so klar und manchmal auch kompromisslos deutlich anzusprechen, dass jede und jeder ihn verstanden hat. Sein Einsatz für Nächstenliebe, Frieden und Verständigung sowie gegen Ungerechtigkeit, Hass und Gewalt war unermüdlich. Er war global eine enorm wichtige Stimme für Menschen in Armut und Bedrängnis, für all jene, die nicht gehört und nicht beachtet werden.

Er hat den Scheinwerfer der Weltöffentlichkeit wie kaum ein anderer auf die Not geflüchteter Menschen und die menschengemachte Zerstörung unserer Lebensgrundlagen gerichtet. Seine Enzyklika Laudato si' hat weit über die Grenzen der katholischen Kirche hinaus große Beachtung gefunden.

Papst Franziskus hat den Stil des einfachen Mannes und des offenen Herzens gepflegt und damit für alle sichtbar gezeigt, was eine wahrhaft christliche Haltung ausmacht. Bescheidenheit, Demut, Offenheit und die Gabe zum Zuhören haben ihn ausgezeichnet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, was er mir sagte, nachdem mich das Hildesheimer Domkapitel zum Bischof gewählt hatte: „Sei ein Pastor, geh zu den Menschen, sei nah bei ihnen.“ Damit hat er deutlich gemacht, worum es im Kern geht: all unser Handeln als Kirche auf die Menschen auszurichten.

Während seines Pontifikats hat sich Papst Franziskus mit aller Kraft und auch gegen beträchtliche Widerstände dem Kampf gegen sexualisierte Gewalt innerhalb der katholischen Kirche gewidmet. Zu seinen Errungenschaften gehören die Schaffung einer Kinderschutzkommission im Vatikan, eine weltweite Meldepflicht für Missbrauchsfälle und Verschärfungen des Kirchenrechts. Er hat immer deutlich gemacht, dass Verbrechen gegen junge und schutzbefohlene Menschen niemals toleriert werden dürfen.

Es ist nicht übertrieben, wenn ich feststelle, dass Papst Franziskus die katholische Kirche als eine weltweite Glaubensgemeinschaft in einer besonderen und sehr positiven Weise geprägt hat. Er kannte die unterschiedlichen Mentalitäten und kulturellen Eigenheiten der vielen Ortskirchen und hat mit Diplomatie und viel Geschick die verschiedenen Bedürfnisse, Anforderungen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten in den Reformbestrebungen austariert, um den Wandel mutig zu gestalten und zugleich die Einheit der Kirche zu bewahren. Ihm ging es stets um das Überwinden polarisierender Positionen.

In dieser Spur ist auch der weltweite synodale Prozess zu sehen, den Papst Franziskus initiiert hat. Synodalität vollzieht sich nach den Worten des Papstes von unten nach oben. Es sei nicht möglich, eine große Synode zu halten, ohne die Basis in Betracht zu ziehen, hat er einmal festgestellt.

Ihm ging es darum, das Zuhören in der Kirche zu entwickeln. Zugleich war es sein Anliegen, die Evangelisierung zu vertiefen. Er wusste ganz genau: Erst wenn ich für die Botschaft Jesu Christi brenne, entfache ich dieses Feuer im Herzen der anderen. Wir werden Papst Franziskus immer in Erinnerung behalten als treuen Diener seiner Kirche, der unnachahmlich Feuer und Flamme war für die frohe und befreiende Botschaft des Christentums.“

Bischof Wilmer hat die Pfarrgemeinden im Bistum Hildesheim gebeten, bis zum Tag der Beerdigung des Papstes jeweils um 12 Uhr mittags für fünf Minuten das Totengeläut vorzusehen und in den Hochgebeten der Eucharistiefeiern für den verstorbenen Papst Franziskus zu beten („Gedenken der Verstorbenen“).

Bischof Wilmer hat einen Psalm und Fürbitten formuliert, die von Papst Franziskus inspiriert sind, und von den Pfarrgemeinden in den Gottesdiensten verwendet werden können.

In den nächsten Tagen wird im Hildesheimer Dom das Requiem für Papst Franziskus gefeiert. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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news-39671 Sun, 20 Apr 2025 10:30:00 +0200 „Das Credo, das die christlichen Kirchen miteinander verbindet“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/das-credo-das-die-christlichen-kirchen-miteinander-verbindet/ Es ist 1.700 Jahre her: Im Jahr 325 wurde während des Konzils von Nicäa das zentrale christliche Glaubensbekenntnis formuliert. Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ging in seiner Predigt am Ostersonntag im Hildesheimer Dom auf die herausragende Bedeutung des Konzils für die christlichen... Liebe Schwestern und Brüder,

es braucht solche Gottesdienste voller Jubel, die an Ostern gefeiert werden wie hier im Hildesheimer Dom. – Doch dabei verlieren wir die Menschen in Not und Elend nicht aus dem Blick. Ja, sie stehen im Mittelpunkt, weil der Gekreuzigte Mittelpunkt unseres Glaubens ist. So leiden wir mit, versuchen solidarisch zu sein mit den Geplagten und Verzweifelten. Uns trägt der Glaube, dass es eine Hoffnung gibt, die sogar über den Tod hinaus reicht! Denn der Leidende ist nicht im Tod geblieben. Als Auferstandener setzte er eine Bewegung voller Dynamik in Gang. Wir als Jüngerinnen und Jünger Jesu sollen neuer Sauerteig sein, der die Weltgesellschaft durchdringt im Sinne seiner Frohen Botschaft der Liebe und des Friedens.  So orientieren wir uns an Jesus, der das Königreich Gottes verkündete.  Die Menschen, die ihn damals erlebten oder von ihm hörten, staunten, so die Apostelgeschichte, „wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.“ (Apg 10,38). Sie fragten sich: Wer ist dieser Jesus? Woher kommt er?  Diese Frage nahm nach Jesu Tod und Auferstehung an Bedeutung zu. So geriet Jesus selbst immer mehr in den Mittelpunkt des Nachdenkens. Wie ist seine Nähe zu Gott zu beschreiben? Mit welchem Begriff? Etwa mit „Sohn Gottes“? War Jesus schon immer Gottes Sohn? Oder wurde er es erst - bei der Taufe? Christen stritten immer heftiger darüber, so dass es einer Klärung bedurfte.

Diese Klärung sollte vor genau 1700 Jahren, im Jahre 325, das Konzil von Nizäa bringen; Nizäa eine Stadt ganz in der Nähe des heutigen Istanbul. Es kam zu den schönen Formulierungen: Jesus ist „Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott“.  Es entstand ein ausführliches Glaubensbekenntnis, das in den folgenden Jahrzehnten und auf dem ersten Konzil von Konstantinopel, 56 Jahre später, weiterentwickelt wurde.  Dieses nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis ist Fundament der Glaubenslehre fast aller christlichen Kirchen. So erkannte man: Gott ist dreifaltig: Vater – Sohn – Heiliger Geist. Dieses Glaubensbekenntnis wird immer wieder in den Gottesdiensten gesprochen (wie bei uns nachher auch). Es hat die großen Kirchenspaltungen überstanden, auch die der Reformation.

Es ist das Credo, das die christlichen Kirchen miteinander verbindet. Zwar sprechen wir „Ich glaube“. Doch es ist das große „Wir“ unseres Glaubens. Es ist die ökumenische Grundlage unseres Glaubens.
Ja, wir sprechen es. Doch was denken wir dabei? Wir sprechen in der Sprache der Antike, vor 1700 Jahren, einer feierlichen Sprache, die uns in einigen ihrer Formulierungen fremd ist, die wir allerdings in ihrer Fremdheit auch gewohnt sind und geheimnisvoll finden: Da heißt es von Jesus: „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch ihn ist alles geschaffen.“
Schon damals wusste man: Menschliche Sprache kann das göttliche Geheimnis nie erfassen, nur berühren!

Heute würde man sich nicht mehr auf ein christliches Glaubensbekenntnis in moderner Sprache einigen können. So ist man froh und feiert heute, dass vor 1700 Jahren eine solche Einigung zustande kam. So wurde der Glaube der Kirche formuliert. - Dennoch glaube ich!

Vor 25 Jahren gab es eine vom Publik-Forum veranstaltete Aktion „Mein Credo“.  Hunderte haben da ihr persönliches Glaubensbekenntnis geschrieben. Sie formulierten: „Ich glaube an das Unaussprechliche…“ - „Ich glaube an den Weg.“ - „Ich glaube an die Energie…“ – „Ich glaube an das Göttliche in allen Bewohnern dieser Erde…“. Einige schrieben anders: „Ich vertraue.“ - „Ich glaube, dass Du, Gott, mein tiefster Brunnengrund bist.“ - „Du über Namen und Natur… wer bist du?“.
Manche spürten: „Ich glaube an“ - das genügt nicht. Es fehlt das „Du“!

Am Anfang der Jesusbewegung stand die persönliche Beziehung zu Jesus, stand das „Du“. So sagte Petrus zu Jesus: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Mt 16,18). Später wurde versucht, die individuellen Bekenntnisse in einer objektiven Sprache zu formulieren. Das Glaubensbekenntnis sollte eine Vergewisserung sein, wer das ist, den ich als „Du“ erfahre.

Im heutigen Evangelium hörten wir: „Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.“ (Joh 20,8f.). Wie passt das zusammen: Er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht (die Schrift) verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse?
Der Glaube an – der Glaube an das leere Grab führte und führt nicht weiter.

Entscheidend ist: Ich glaube Dir, ich vertraue Dir! Es geht um die Begegnung mit dem geheimnisvollen göttlichen DU! Das führt zum Glauben!

Diesem Geheimnis sind Petrus, Maria von Magdala und die vielen anderen begegnet, als sich ihnen gegenüber der auferstandene Jesus erfahren ließ. Sie sind dem lebendigen Jesus begegnet und spürten: In ihm zeigt sich Gott. Später wurden - in den Evangelien - Geschichten geschrieben, wie man sich die Begegnungen mit dem Auferstandenen vorstellte. Auch in ihrer Plastizität haben diese Erzählungen das Geheimnisvolle bewahrt, wie etwa bei den Emmausjüngern.  Sie gingen mit einem Unbekannten. Beim Brotbrechen erkannten sie in ihm Jesus; und in diesem Moment entschwand er ihren Blicken. Eine geheimnisvolle Begegnung! Der Versuch, etwas Unaussprechliches in Sprache zu fassen!

Wir sind auch hier im Dom zum „Brotbrechen“ zusammengekommen – so nannte man in der frühen Kirche die Feier der Heiligen Messe. Sie soll uns die Erfahrung schenken, dem geheimnisvollen göttlichen DU zu begegnen. Wir können dem Auferstandenen begegnen! Auch - mitten im Alltag!

Von Gott als dem „ewigen Du“ sprach der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber.

Wir können mit diesem „ewigen Du“, das sich für uns in Jesus Christus offenbart hat, durch unser Leben gehen. Sagen wir immer wieder „Du“! Es ist ein kurzes Gebet und vermittelt die Erfahrung der Begegnung mit dem geheimnisvollen Urgrund unseres Seins. In einem Gebet der Kirche heißt es: „Gott, du bist da. Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns wie die Luft, die wir atmen, ohne die wir nicht leben können. Gib, dass wir dir ganz vertrauen und leben ohne Angst.“  Sagen wir immer wieder „Du“ zum großen Geheimnis, das uns umfängt.

Verlebendigen wir in diesem Sinne das Große Glaubensbekenntnis, das auf das Konzil von Nicäa zurückgeht (und das wir nachher miteinander sprechen): Ich glaube Dir, Jesus! Du!

Amen

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news-39756 Fri, 18 Apr 2025 12:02:03 +0200 Bischof feiert Gottesdienst mit über 1500 Jugendlichen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/bischof-feiert-gottesdienst-mit-ueber-1500-jugendlichen/ Unter dem Leitwort „#Hoffnung“ feierte der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer die Chrisammesse am Vorabend des Gründonnerstags. Bei einem bunten Treiben auf dem Domhof konnten sich die Jugendlichen bereits vor dem Gottesdienst über die Angebote der Jugendpastoral des Bistums, der Verbände und... Sie konnten sich sportlich betätigen, ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, beim Basteln ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder sich bei Mitmachaktionen einbringen. Besonders beliebt bei Groß und Klein waren das Bobbycar-Rennen, Basketball, Torwandschießen und das Kirchen-Stadt-Land-Fluss.

Doch nicht nur Spiel und Spaß standen auf dem Programm. Die jungen Menschen nutzten auch die Gelegenheit, sich zu aktuellen Fragen zu äußern: Was ist uns in der Kirche wichtig? Wofür sollte sich Kirche engagieren? Oder passend zum Thema: Was macht mir Hoffnung?

Angereist waren Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Teilen des Bistums. Fast 200 Ministrantinnen und Ministranten nahmen am Gottesdienst teil, viele von ihnen hatten liturgische Aufgaben übernommen. Auch dabei waren zahlreiche Mitglieder aus den muttersprachlichen Gemeinden und ausländische Christen, die im Bistum beheimatet sind.

Im Zentrum der Chrisammesse stand dann die Weihe der heiligen Öle, die bei der Sakramentenspendung verwendet werden - zum Beispiel bei Taufe, Firmung, Priesterweihe, oder als Stärkung für Kranke und Sterbende. Statt einer Predigt berichteten diesmal Menschen verschiedener Generationen davon, warum sie Hoffnung haben und was Hoffnung für sie bedeutet.

Nach dem Gottesdienst war noch Zeit für Gespräche und Begegnung bei belegten Baguettes, Laugenstangen, Limo, Apfelsaft und Wasser.

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news-39722 Wed, 16 Apr 2025 12:38:27 +0200 Wilmer würdigt verstorbenen Erzbischof em. Dr. Werner Thissen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/wilmer-wuerdigt-verstorbenen-erzbischof-em-dr-werner-thissen/ Zum Tod von Erzbischof em. Dr. Werner Thissen hat der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer seinem Amtskollegen Erzbischof Dr. Stefan Heße und dem ganzen Erzbistum Hamburg sein Beileid ausgesprochen. "Erzbischof Dr. Thissen hat in der Erzdiözese Hamburg und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen und das noch junge Erzbistum nachhaltig geprägt. Er hat wichtige Akzente in der pastoralen Entwicklung des Bistums gesetzt. Dabei war ihm der Austausch mit den Nachbarbistümern Osnabrück und Hildesheim immer ein wichtiges Anliegen. Noch im vergangenen September war Erzbischof Thissen bei der Verabschiedung von Weihbischof Heinz-Günter Bongartz in Hildesheim dabei.

Das Bistum Hildesheim wird Erzbischof em. Werner Thissen ein ehrendes Andenken bewahren", sagt Wilmer. 

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news-39637 Sat, 05 Apr 2025 15:07:00 +0200 90. Geburtstag von Weihbischof em. Hans-Georg Koitz https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/90-geburtstag-von-weihbischof-em-hans-georg-koitz/ Bei der SamstagMittagsMusik im Hildesheimer Dom feierten die Dommusik und zahlreiche Gäste den 90. Geburtstag von Weihbischof em. Hans-Georg Koitz, den dieser am 4. April begangen hatte. Domchor, Dommusikdirektor Thomas Viezens und Domkantor Michael Čulo hatten ein besonderes Programm für den... Im voll besetzten Mariendom würdigte zunächst Weihbischof em. Heinz-Günter Bongartz den Jubilar und blickte auf dessen Leben zurück. Er beschrieb die Herkunft der Familie aus Schlesien und das Ankommen in der neuen Heimat. Auf 62 Jahre als Priester und 32 Jahre als Weihbischof blickt Koitz zurück. Einige wichtige Stationen benannte Bongartz: die Priesterweihe, das Wirken als Missionar in Afrika, die Zeit als Religionslehrer am Bischöflichen Gymnasium Josephinum, die für viele prägende Zeit als Regens des Priesterseminars und das Wirken als Domdechant mit der Verantwortung für die Domsanierung.

Koitz hatte darum gebeten, nicht in der ersten Reihe im Dom zu sitzen, sondern in der Mitte. Bongartz bemerkte mit einem Augenzwinkern, dass „man diese Bitte einem 90-Jährigen nicht abschlagen darf.“ So stand Koitz inmitten der Menschen, geehrt durch einen 6-stimmigen Kanon mit Orgelbegleitung. Mit langanhaltendem, herzlichem Applaus gratulierten und dankten ihm die Menschen um ihn herum.

Das folgende Programm startete der Domchor in Begleitung von Michael Čulo mit „Singen will ich dem Herrn“. Nach Orgelwerken von Audrey Snyder, Léon Boëllmann und Felix Mendelssohn Bartholdy sangen alle Besucherinnen und Besucher zusammen mit dem Domchor „Maria, breit den Mantel aus“ – einer der bewegenden Momente im Mariendom. Als Höhepunkt zum Schluss spielte Viezens von Charles-Marie Widor die „Toccata F-Dur“ aus der Orgelsinfonie Nr. 5.

In einer langen Schlange standen die Gratulantinnen und Gratulanten im Anschluss an das Konzert an. Eine besondere SamstagMittagsMusik für einen besonderen Menschen.

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