Bistum Hildesheim http://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Tue, 22 Oct 2019 23:13:24 +0200 Tue, 22 Oct 2019 23:13:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-19510 Fri, 18 Oct 2019 16:18:32 +0200 Indischer Bischof berichtet in Duderstadt und Göttingen über seine Arbeit bistum/nachrichten/artikel/news-title/indischer-bischof-berichtet-in-duderstadt-und-goettingen-ueber-seine-arbeit-19510/ Der indische Bischof John Thomas Kattrukudiyil ist auf Einladung des katholischen Hilfswerkes Missio in den kommenden Tagen im Bistum Hildesheim unterwegs, um in kirchlichen Einrichtungen über die Seelsorge und die soziale Arbeit seiner Diözese in Nordostindien zu berichten. Dabei kommt der Bischof... In Duderstadt predigt Bischof Kattrukadiyil am kommenden Sonntag, 20. Oktober 2019, während des Gottesdienstes um 10.30 Uhr in der Basilika St. Cyriakus (Bei der Oberkirche). Dabei wird er aus seinem 2005 gegründeten Bistum berichten, von Missionaren und Ordensfrauen, die oft mehrere Wochen in entlegenen Dörfern verbringen und dort das Leben der Menschen teilen. Weitere Themen sind die Evangelisierungsarbeit und die Bewahrung der indigenen Traditionen, sowie die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation mit indigenen Kulturen.

Am kommenden Montag, 21. Oktober 2019, wird Bischof Kattrukadiyil mit den Katholikinnen und Katholiken in der Göttinger Kirche St. Michael (Turmstraße 6) die übliche Abendmesse um 18.30 Uhr mitfeiern. Anschließend hält er im Gemeindehaus einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Das andere Gesicht Indiens: soziale, politische und kirchliche Herausforderungen in Nordostindien“.

Viele Menschen in Nordostindien leiden an Malaria, Tuberkulose und weiteren Infektionskrankheiten. Die Sterblichkeit von Kindern und Müttern ist hoch. Auch der Alkoholismus ist ein großes Problem. Polygamie gehört im Nordosten Indiens noch zur traditionellen Lebensweise: Männer haben mehrere Frauen, um damit zu zeigen, dass sie wohlhabend sind. Kinder werden zur Ehe verkauft.

Der Besuch von Bischof Kattrukudiyil in Deutschland steht im Zusammenhang mit dem Weltmissionssonntag am 27. Oktober, der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln an diesem Sonntag für die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien. Schwerpunktregion ist in diesem Jahr Nordostindien. Mehr dazu unter: www.missio-hilft.de

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news-19496 Wed, 16 Oct 2019 11:26:10 +0200 „Heilsame Unterbrechungen“ https://www.hanns-lilje-stiftung.de/aktuell/news/2019/2019_09_10 Bischof Dr. Heiner Wilmer und Landesbischof Ralf Meister im Gespräch beim Hanns-Lilje-Forum am 22.10.2019 news-19485 Mon, 14 Oct 2019 15:48:05 +0200 Bischof Wilmer verurteilt türkischen Angriff auf Kurden scharf bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-verurteilt-tuerkischen-angriff-auf-kurden-scharf-19485/ Der neue Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ,  bezeichnet die türkische Invasion in Nordostsyrien als klaren Bruch des Völkerrechts. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, verurteilt im Lichte der Beratungen der Kommission Justitia et Pax die türkische Invasion in Syrien:

„Die türkische Invasion in Nordostsyrien stellt einen klaren Bruch des Völkerrechts dar. Auch wenn die türkische Regierung sich auf eine vermutete ,terroristische Bedrohung‘ durch kurdische Kräfte bezieht und erklärt, eine ,Sicherheitszone‘ einrichten zu wollen, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Türkei eine systematische Politik gegen die kurdische Bevölkerung betreibt. Die Berufung auf das Selbstverteidigungsrecht nach Art. 51 ist fadenscheinig und hält einer näheren Betrachtung nicht stand. Diese gravierende Verletzung des Völkerrechts ist kein Kavaliersdelikt, sondern untergräbt die Fundamente der internationalen Rechtsordnung und damit die Menschenrechte selbst. Sie trägt damit zur Verschärfung der Situation bei.

Die erste Auswirkung dieser Invasion ist eine massive humanitäre Krise in den betroffenen Gebieten. Ca. 100.000 Menschen haben sich auf die Flucht begeben. Es werden gewiss mehr werden. Die türkischen Angriffe auf städtische Räume zielen wesentlich auf die Zivilbevölkerung. Nimmt man die Ankündigung der Türkei, in der ,Sicherheitszone‘ syrische Flüchtlinge ansiedeln zu wollen, hinzu, zeichnet sich der Versuch ab, die kurdische Bevölkerung aus diesen Gebieten zu vertreiben. Es droht eine ,ethnische Säuberung‘. Wir wissen aus der Geschichte, gerade auch des Nahen und Mittleren Ostens, dass ,ethnische Säuberungen‘ massenhaftes Leiden und Unrecht schaffen und auf lange Sicht verheerend sind.

Es ist daher gut, dass der VN-Sicherheitsrat eine Sondersitzung einberufen hat, um auf die Lage zu reagieren. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den NATO-Partnern entschieden auf die Türkei einzuwirken, diese Invasion umgehend zu stoppen und der betroffenen Bevölkerung sofort Zugang zu humanitärer Hilfe zu ermöglichen. Dieser Forderung an die Türkei ist mit entsprechenden Sanktionen Nachdruck zu verleihen. Dies schließt auch einen Stopp der Rüstungsexporte an die Türkei ein. Es kann nicht angehen, dass ein Bündnispartner eine systematische Vertreibungspolitik ins Werk setzt und das Bündnis dies in zynischem sicherheitspolitischem Kalkül geschehen ließe."

Text: Pressemitteilung der Deutschen Kommission Justitia et Pax

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news-19479 Sat, 12 Oct 2019 13:21:03 +0200 Bischof Wilmer ist neuer Vorsitzender von "Justitia et Pax" bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-ist-neuer-vorsitzender-von-justitia-et-pax-19479/ Die Deutsche Kommission Justitia et Pax beschließt mit neuer personeller Besetzung die inhaltlichen Schwerpunkte der kommenden Arbeitsperiode. Vom 11. bis 12. Oktober 2019 kam die Deutsche Kommission Justitia et Pax zu ihrer Herbstversammlung in Berlin zusammen. Sowohl personell als auch inhaltlich wurden dabei wegweisende Entscheidungen für die künftige Arbeit der Kommission gestellt.

Eine wichtige personelle Veränderung betrifft den Vorstand der Kommission. Der langjährige Vorsitzende der Kommission, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), stand aufgrund anderer Verpflichtungen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Zum neuen Vorsitzenden wählte die Kommission Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim).

Neben dem neuen Vorsitzenden gehören dem Vorstand nun an: Karin Kortmann (Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken), Monsignore Pirmin Spiegel (Hauptgeschäftsführer von MISEREOR), Ulrich Pöner (Leiter des Bereichs Weltkirche und Migration im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz), Dr. Claudia Lücking-Michel (Geschäftsführerin der AGEH), Pf. Dirk Bingener (Präsident von Missio).

Einen weiteren Schwerpunkt der Kommissionssitzung bildete die inhaltliche Planung der kommenden Arbeitsphase. Hierbei wurde insbesondere Wert daraufgelegt, sowohl Bewährtes fortzuführen als auch innovative und zukunftsträchtige Themenfelder und Arbeitsweisen zu erschließen.

Der Sachbereich Menschenrechte wird sich künftig u. a. mit dem Menschenrecht auf angemessenen Umgang mit den Toten/Recht auf Wahrheit beschäftigen. Menschenwürdige Arbeit, nachhaltige Entwicklung und Klimagerechtigkeit markieren die Eckpunkte des Bereichs Entwicklung.

Der Sachbereich Frieden wird sich China zuwenden und insbesondere die europäischen strategischen Perspektiven hierzu kritisch begleiten und reflektieren. Ein neues Element in der Arbeit der Deutschen Kommission Justitia et Pax bildet die Bearbeitung sachbereichsübergreifender Themen. Ergänzend zu den genannten Themen beschloss die Kommission, dass hierbei die Schwerpunkte „Organisierte Kriminalität“ und „Aufarbeitung des kolonialen Erbes“ bearbeitet werden sollen.

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) wurde 1967 gegründet und versteht sich als „Runder Tisch“ der katholischen Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der internationalen Verantwortung der Kirche in Deutschland tätig sind. Justitia et Pax ist deren gemeinsame Stimme in Gesellschaft und Politik. Wir erarbeiten kirchliche Beiträge zur Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik Deutschlands und entwickeln Konzepte für die internationale Arbeit der katholischen Kirche.

Text: Pressemitteilung der Deutschen Kommission Justitia et Pax

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news-19420 Mon, 30 Sep 2019 12:00:09 +0200 Kolloquium befasst sich mit wichtigen Weichenstellungen für die Kirche von Hildesheim bistum/nachrichten/artikel/news-title/kolloquium-befasst-sich-mit-wichtigen-weichenstellungen-fuer-die-kirche-von-hildesheim-19420/ Unter dem Titel „Weichenstellungen“ beschäftigt sich ein öffentliches Kolloquium am Samstag, 19. Oktober 2019, mit synodalen Prozessen im Bistum Hildesheim. Die Veranstaltung im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim dauert von 10 bis 17 Uhr. Sie wird ausgerichtet vom Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim sowie dem Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Hildesheim.

Der Verein und die Vertretung der Laien möchten den Rückblick auf die Hildesheimer Diözesansynoden des 20. Jahrhunderts mit einem Ausblick verbinden und sich mit der Frage beschäftigen, welche Erfahrungen und Erkenntnisse sich für die Weiterentwicklung und synodalen Prozesse der Kirche von Hildesheim nutzen lassen.

Wer an dem Kolloquium teilnehmen möchte, kann sich bis zum 9. Oktober 2019 per E-Mail (bistumsarchiv@bistum-hildesheim.de oder dioezesanrat@bistum-hildesheim.de) anmelden. Die Teilnahmegebühr von 15 Euro (einschl. Mittags-Imbiss) ist vor Ort zu entrichten.

Das Programm beginnt mit einem Grußwort von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ. Anschließend folgen mehrere Fachvorträge von Expertinnen und Experten, ehe Mitglieder des Diözesanrates und der Hauptabteilung Pastoral mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein offenes Gespräch zum Morgen der Kirche von Hildesheim führen werden. Das Kolloquium endet mit einem Gottesdienst mit Bischof Wilmer um 17 Uhr im Hildesheimer Dom.

Eine Synode (griechisch synodos, also Zusammenkunft bzw. auch gemeinsamer Weg) ist ein Organ der Bistümer. Aufgabe einer Synode ist es, das Bistum betreffende Fragen zu beraten und zu beschließen. An der Spitze einer Synode steht jeweils der Bischof.

Die Fachvorträge im Überblick

Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff (Hannover): Das Synodalwesen in der Geschichte der Kirche und die Hildesheimer Diözesansynoden der frühen Neuzeit

Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim): Kernfragen zeitnaher Seelsorge. Die Diözesansynode von 1937

Jürgen Selke-Witzel (Wolfenbüttel): Diözesansynode in Duderstadt 1948: Kontinuität oder Wandel?

Benedikt Steenberg (Hildesheim): Aufgabe und Funktion von Diözesansynoden aus kirchenrechtlicher Sicht

Claus-Dieter Paschek (Hildesheim): Zwischenruf

Heinz-Wilhelm Brockmann (Osnabrück): Die synodale Kirche. Erbe des Zweiten Vatikanischen Konzils und Aufgabe

Dr. Melanie Kolm (Coesfeld): Die Hildesheimer Diözesansynode von 1968/69. Organisation, Durchführung, Themen, Neuerungen

Prof. Dr. Gottfried Leder (Hildesheim); Felizitas Teske (Hannover) und Dr. Melanie Kolm (Coesfeld): Die Hildesheimer Diözesansynode 1989/90

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news-19380 Wed, 25 Sep 2019 14:21:52 +0200 Diözesan-Kirchenmusiktag in Hildesheim bistum/nachrichten/artikel/news-title/dioezesan-kirchenmusiktag-in-hildesheim-19380/ Nach 2003, 2007, 2011 und 2015 lud der Diözesan-Cäcilien-Verband für den 28. September alle Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre zu einem diözesanen Kirchenmusiktag ein. Im Mittelpunkt des Treffens stand Felix Mendelssohns Oratorium PAULUS. Teile dieses Werkes der Romantik wurden von allen... Ein klanggewaltiger Chor aus 400 Chorsängerinnen und Chorsängern aus dem gesamten Bistum führte im Mariendom Mendelssohns Oratorium „Paulus“ op. 36 auf. Es spielte das Orchester „Sinfonietta Hildesheim“, es sangen hochkarätige Solisten.

Zuvor hatte Bischof Dr. Heiner Wilmer am Morgen die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker im Dom begrüßt, der durch eine halbkreisförmige Bestuhlung eigens für diesen Tag vorbereitet war. Anschließend probten die Chorsängerinnen und -sänger in vier Räumen unter dem Dirigat von Dommusikdirektor Thomas Viezens, und den drei Regionalkantoren Nico Miller (Hannover), Paul Heggemann (Duderstadt) und Bernhard Schneider (Braunschweig).  Seit Monaten hatten die Teilnehmer aus dem gesamten Bistum immer wieder dafür geübt.

Am Nachmittag fand schließlich das große Konzert mit den Solisten Martina Nawrath (Sopran), Michaela Ische (Alt), Tobias Meyer (Tenor) und Albrecht Pöhl (Bass) statt. Alle Mitwirkenden spendeten sich am Ende gegenseitig lang anhaltenden, begeisterten Applaus. Pfarrer Hans-Joachim Leciejewski, Präses des Diözesan-Cäcilien-Verbandes und Organisator des Kirchenmusiktages, dankte alle Mitwirkenden und Organisatoren, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

 

Im Interview äußerte sich Nico Miller, Regionalkantor an der Basilika St. Clemens für die Region Hannover, im Vorfeld über das Treffen der Kirchenmusiker.

Über 350 Sängerinnen und Sänger im Dom beim 5. Diözesanen Kirchenmusiktag. Ein Oratorium wird aufgeführt mit Solistinnen, Solisten und Orchester – aber ohne Publikum. Musik unter Ausschluss der Öffentlichkeit – ist das nicht etwas absurd?

Betrachten wir es vielleicht besser als „Service“ für unsere Chorsängerinnen und Chorsänger im gesamten Bistum. Der Kirchenmusiktag soll ja gerade für diese Sängerinnen und Sänger ein besonderes Angebot sein. Viele unserer Kirchenchöre leisten tolle Arbeit in der Liturgie, wünschen sich aber vielleicht auch einmal bei einer großen Oratorienaufführung, die sie aus finanziellen oder anderen Gründen in der eigenen Gemeinde nicht realisieren können, dabei zu sein. Dieses Angebot möchten wir mit dem Kirchenmusiktag machen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchenmusiktages erwartet ein intensives Programm: Vom Morgenimpuls mit Bischof Heiner Wilmer über Probenarbeit in Stimmgruppen und mit dem Orchester bis zur Aufführung. Organisiert wird das ganze vom Diözesancäcilienverband. Wer steckt dahinter?

Der Diözesancäcilienverband ist der Verband unter dem alle katholischen musikalischen Gruppierungen organisiert sind. Jeder Kirchenchor und jede Kirchenband sind also automatisch Teil dieses Verbandes. Es gibt einen Diözesanvorstand, der auch diesen Kirchenmusiktag organisiert hat, und in einigen Regionen unseres Bistums Regionalvorstände. Einmal im Jahr finden Chorsängerseminare statt, bei denen an einem Wochenende Chorliteratur erarbeitet und gemeinsam aufgeführt wird.

Aufgeführt wird das Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy? Warum dieses Werk?

In der Kirchenmusikgeschichte gibt es gewisse Meilensteine, wie zum Beispiel das Weihnachtsoratorium oder die Passionen von Johann Sebastian Bach, die es als Evergreens bis in unsere Zeit geschafft haben. Der Paulus und auch das Oratorium Elias von Mendelssohn gehören beide sicher ebenfalls in diese Kategorie. Für mich ist es faszinierend zu sehen und zu hören, mit welch enormer kompositorischer Qualität Mendelssohn arbeitet – ohne dabei das Gefühl und die Emotion in der Musik zu vergessen. Der Paulus bietet einige wahre Gänsehautmomente. Das haben wir auch beim Abschlusskonzert des 300-jährigen Jubiläums der Basilika St. Clemens in Hannover und im Juni im Hildesheimer Dom gespürt. Der Domchor, der Kammerchors der Dommusik und der Propsteichors St. Clemens haben mit dem Orchester Sinfonietta diese beiden Aufführungen gestaltet. Jedes Mal ein für Publikum und Künstler gleichermaßen beeindruckendes Erlebnis.

Worum geht es bei Paulus? Was macht den Stoff aus? Die Geschichte des Apostels ist ja von mehreren Komponisten vertont worden.

Der Apostel Paulus ist eine zentrale Figur der frühen Christenheit. Sein Handeln verstehen wir auch noch in der heutigen Zeit. Die Wandlung vom Saulus zum Paulus wird ja in unserer Zeit auch als geflügeltes Wort für eine Abwendung vom Bösen und die Hinwendung zum Guten verstanden. Dies und die Hartnäckigkeit und Überzeugung des Paulus, seinen neu gewonnenen Glauben gegen zahlreiche Widerstände zu verteidigen, lassen ihn mir als großen und starken Menschen erscheinen.

Was ist das Besondere, das Charakteristische an einem Oratorium? Was macht diese Musikform für einen Chor, für ein Orchester so interessant?

Das Oratorium ist im Prinzip die Oper der Kirche, um es mal etwas frei zu interpretieren. Sie enthält viele dramatische Elemente. Nur die Szene, also das Schauspiel fehlt bei einer Oratorienaufführung. Die Musiker in Chor und Orchester können für die Zuhörer mittels der Musik eine Geschichte erzählen, die in den Rezitativen, also denen am Sprechen angelegten Gesang weitergeführt und in den großen Chören, Arien und Chorälen ausgedeutet wird.

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news-19350 Thu, 19 Sep 2019 15:15:17 +0200 Wertvolle Stücke des Hildesheimer Domschatzes werden in Basel ausgestellt bistum/nachrichten/artikel/news-title/wertvolle-stuecke-des-hildesheimer-domschatzes-werden-in-basel-ausgestellt-19350/ Das Dommuseum Hildesheim verleiht mehrere herausragende Exponate aus dem Domschatz an das Historische Museum Basel. Die wertvollen Stücke gehören zum Kern des Hildesheimer Domschatzes aus der Zeit Bischof Bernwards, der Teil des UNESCO-Welterbes ist. Dass sie dennoch bald in der Schweiz zu sehen... Für die am 1. Oktober 2019 beginnende „Zeitenwende 1400“-Ausstellung werden die Museumsräume am Hildesheimer Domhof gegenwärtig komplett umgestaltet. „Die Anfrage aus Basel kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, da die meisten eigenen Objekte für einige Wochen ins Magazin wandern müssen, um der Sonderausstellung Platz zu machen“, sagt Prof. Dr. Claudia Höhl, die Direktorin des Dommuseums Hildesheim. Einer Ausleihe in die Schweiz stand deshalb nichts im Wege.

Fünf Hildesheimer Kunstwerke werden vom 11. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 im Historischen Museum Basel zu sehen sein: das Kostbare Evangeliar des hl. Bernward, die Silbernen Bernwardleuchter, die Erkanbaldkrümme, das Silberne Bernwardkreuz und die Bernwardkasel.

Die Stücke werden in der Ausstellung „Gold & Ruhm – Geschenke für die Ewigkeit“ gezeigt, die anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der Weihe des Basler Münsters ausgerichtet wird. Bei diesem Ereignis im Herbst 1019 war Kaiser Heinrich II. anwesend. Die Schau in Basel möchte die Herrschaft und Kultur des letzten ottonischen Kaisers für die Museumsgäste erschließen.

Die Ausstellung „Zeitenwende 1400. Hildesheim als europäische Metropole“ im Dommuseum Hildesheim zeigt vom 1. Oktober 2019 bis zum 2. Februar 2020 herausragende Kunstwerke aus der Zeit um 1400 und stellt sie zugleich in den kulturgeschichtlichen Kontext einer von Umbrüchen geprägten Zeit. Zeitgleich wird im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover als zweiter Ausstellungsteil unter dem Titel „Zeitenwende 1400. Die Goldene Tafel als europäisches Meisterwerk“ gezeigt.

Unter der Internetadresse https://www.zeitenwende1400.de informieren das Dommuseum Hildesheim und das Niedersächsische Landesmuseum Hannover über die gemeinsame, am 1. Oktober 2019 beginnende Ausstellung „Zeitenwende 1400“. Das Portal eignet sich besonders für Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer.

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news-19349 Thu, 19 Sep 2019 14:08:40 +0200 Ehrenamtliche sollen Kirche vor Ort eigenverantwortlich gestalten https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/denkbar-ehrenamtliche-sollen-kirche-vor-ort-eigenverantwortlich-gestalten/ Anstelle neuer Wege für die Zusammenarbeit von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen in den bisherigen Kirchenstrukturen warb Generalvikariatsrat Christian Hennecke beim „Denkbar“-Abend des Bistums Essen in Wattenscheid für ganz neue Formen des Kircheseins. news-19331 Tue, 17 Sep 2019 11:38:39 +0200 Bistum ruft am 20. September zum Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung auf bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-ruft-am-20-september-zum-einsatz-fuer-die-bewahrung-der-schoepfung-auf-19331/ Am kommenden Freitag, 20. September 2019, ruft die Fridays-for-Future-Bewegung zum globalen Klimastreik auf. Das Bistum Hildesheim unterstützt das Anliegen der jungen Menschen. In einem Brief ermuntert Generalvikar Martin Wilk alle 119 Pfarrgemeinden in der Diözese, sich im Gebet und mit eigenen... In dem Schreiben lädt Wilk die Pfarrgemeinden auch dazu ein, die Kirchenglocken zu läuten. Damit solle die Forderung der Fridays-for-Future-Bewegung nach einer „radikalen Transformation unserer Lebens- und Wirtschaftsweise“ unterstützt werden, schreibt Wilk. „Die Idee ist, um 11.55 Uhr für fünf Minuten die Glocken zu läuten, um darauf aufmerksam zu machen, dass es in Sachen Engagement für das Klima in der Tat fünf vor zwölf ist.“

Die katholischen Laien und mehrere katholische Verbände im Bistum Hildesheim begrüßten den Brief des Generalvikars und den darin enthaltenen Aufruf, die Glocken zu läuten.

„Auf diese Weise kann man als Gemeinde die Stimme erheben und ein hörbares Zeichen für die Unterstützung der Klima-Proteste setzen“, heißt es in einem Schreiben des Diözesanrates der Katholik*innen. Als unabhängiges Gremium der im Bistum Hildesheim ehrenamtlich engagierten Menschen unterstütze man die Ziele von Fridays for Future ausdrücklich.

Der Diözesanverband Hildesheim des Kolpingwerkes forderte seine Mitglieder schriftlich dazu auf, sich aktiv für das Glockengeläut einzusetzen: „Abzukehren von der Zerstörung der Lebensgrundlagen von Natur und Mensch ist auch ein Anliegen des Kolpingwerkes.“

Der Diözesanverband Hildesheim des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) betonte, die Bewahrung der Schöpfung sei ein Gebot der Stunde. „Wir rufen daher alle Menschen, insbesondere alle Katholikinnen und Katholiken, dazu auf, am 20. September auf die Straße zu gehen, um ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen“, sagt Birte Pritzel, die Vorsitzende des BDKJ-Diözesanverbandes.

Konkrete Aktionen von Pfarreien sind bisher unter anderem aus den Dekanaten Unterelbe, Lüneburg und Untereichsfeld bekannt. So gehört die Pfarrgemeinde Heilig Geist in Stade mit zahlreichen weiteren gesellschaftlichen Akteuren zu den Veranstaltern der „Climate Action Week“ im Landkreis Stade (klimawoche-std.org).

Während dieser Klimawoche vom 20. bis 27. September 2019 wird es am Kirchort St. Josef in Stade mehrere Vorträge zum Thema Klimawandel und Umweltschutz geben. Auch ein ökumenischer Gottesdienst ist geplant.

In Lüneburg wollen Mitglieder der Pfarrgemeinde ein Transparent mit der Aufschrift „churches for future" an der Kirche St. Marien anbringen und sich außerdem mit einem solchen Transparent an der geplanten Klimaschutz-Demonstration am 20. September in Lüneburg beteiligen.

Im Dekanat Untereichsfeld beteiligt sich die katholische Kirche in Duderstadt mit einer ökumenischen Aktion am weltweiten Klimastreik. Während am kommenden Freitag ab 11.55 Uhr alle elf Glocken von St. Servatius und St. Cyriakus läuten, werden die Menschen auf der Markstraße zu einer Andacht eingeladen. Sie beginnt um 12.15 Uhr in der Basilika St. Cyriakus in Duderstadt.

 

Die Bewahrung der Schöpfung ist ein zentrales Anliegen der Kirche. Das Bistum Hildesheim engagiert sich seit vielen Jahren im Umwelt- und Klimaschutz.

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news-19321 Mon, 16 Sep 2019 14:09:15 +0200 „Es hat sich für uns Priester viel verändert und nicht alles ist gut!“ https://www.kiz-online.de/%E2%80%9Ees-hat-sich-f%C3%BCr-uns-priester-viel-ver%C3%A4ndert-und-nicht-alles-ist-gut%E2%80%9C Domkapitular i.R. Wolfgang Osthaus, Pfarrer Benno Wessels, Prälat Heinz Voges und Pfarrer Norbert Joachim wurden vor 50 oder mehr Jahren Priester. Vier kritische Rückblicke auf die Entwicklungen seit ihrer Weihe. news-19318 Mon, 16 Sep 2019 13:47:12 +0200 Jubiläums-Wallfahrt zu „Maria in der Ferne“ bistum/nachrichten/artikel/news-title/jubilaeums-wallfahrt-zu-maria-in-der-ferne-19318/ Die südniedersächsische Wallfahrtsstätte „Maria in der Ferne“ bei Bishausen / Nörten-Hardenberg feiert ihr 70-jähriges Jubiläum. Am Sonntag, dem 22. September 2019, findet die traditionelle Jahreswallfahrt statt. Die Messfeier mit Dechant Andreas Pape beginnt um 14:30 Uhr, im Anschluss wird zu Kaffee und Kuchen eingeladen, gegen 17:00 Uhr beschließt eine Andacht an der Mariensäule die Wallfahrt. Der Evangelische Posaunenchor Bishausen / Nörten sorgt für die musikalische Gestaltung. Parkplätze sind am Grillplatz Bishausen vorhanden.

1949, vier Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, errichteten unweit der Burg Hardenberg Flüchtlinge und Vertriebene eine Steinsäule mit einem Marienbild, zu dem gläubige Katholiken pilgern. Darüber hinaus wurde der Ort, der durch seine ruhige Lage am Waldrand geprägt ist, auch im ökumenischen Sinn ein Anziehungspunkt für die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden.

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news-19306 Fri, 13 Sep 2019 20:02:19 +0200 "Kirche ist heilig und sündig zugleich" bistum/nachrichten/artikel/news-title/kirche-ist-heilig-und-suendig-zugleich-19306/ „Kann die Kirche sich selbst wirklich noch heilig nennen?“ Diese Frage hat der 34. Studientag Ökumene aufgeworfen. Die Antwort darauf ist vor allem eines – alles andere als einfach. Zu Beginn des Studientages gibt es eine Programmänderung für die gut 100 Teilnehmer im Ökumenischen Kirchencentrum Hannover-Mühlenberg: Der katholische Referent, Dr. Burkhard Neumann vom Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik aus Paderborn, war erkrankt. So übernimmt die eigentlich für die evangelische Seite vorgesehene Referentin, Professorin Dr. Ulrike Link-Wieczorek von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, den Part in das katholische Verständnis der Heiligkeit der Kirche einzuführen. „Auch so geht Ökumene“, erklärt der Vorsitzende der Ökumenekommission des Bistums Hildesheim, Pfarrer Dr. Dieter Haite.

Ulrike Link-Wieczorek erinnert daran, das in jedem Gottesdienst der Glaube an die Heilige Kirche bekannt wird. Die Kirche kenne vier Wesensmerkmale: Es ist die „eine, heilige, katholische, apostolische Kirche“. So werde im Credo, im Glaubensbekenntnis gebetet.

Für die Theologin ist die kritische Anfrage an diese Heiligkeit gerechtfertigt – in beiden Kirchen. Nicht nur wegen des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen durch Amtsträger: „Wir sind so entsetzt über die Dimension dieser Taten, dass andere dunkle Flecken schnell ins Abseits geraten“. Die Vorsitzende des Kammer für weltweite Ökumene bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat dabei einen globalen wie geschichtlichen Blick: das Unterstützen diktatorischer Regime, das Gutheißen von Kriegen mit nationalistischen Absichten, Finanzskandale und nicht zuletzt die Schuld, die die Kirche durch die Ermordung von Juden, der Shoa, auf sich geladen haben.

Dennoch sage die katholische Lehre: Diese Kirche ist heilig. Sie müsse sogar  „heilig genannt werden, weil sie nicht nur Zeichen, sondern auch Werkzeug Gottes ist“, betont Ulrike Link-Wieczorek im Rückgriff auf Texte von Papst Johannes Paul II..

Zwar verstehe die Katholische Kirche die „Heiligkeit der Kirche angesichts unheiliger Ereignisse.“  Die Sünden der Vergangenheit müssen genau geschrieben werden, weil sie bis ins Heute reichen. Doch diese Sünden seien die Schuld der Kinder der Kirche, nicht der Kirche selbst.

Für die Katholische Lehre ist die Kirche die Inkarnation, die Verkörperung von Jesus Christus. Deshalb sei sie frei von Schuld. Mehr noch, führt Link-Wieczorek aus: „Die Heiligkeit der Kirche ist ein Sein, mit dem Menschen sich ihrer eigenen Sündhaftigkeit stellen können.“ Ohne heilige Kirche gebe es nicht die Möglichkeit zu Buße und Umkehr: „Heiligkeit und Sünde sind also miteinander verschränkt.“ Das berge die Gefahr der Mystifizierung, der Überhöhung, der Heiligkeit der Kirche.

Das evangelische Verständnis der Heiligkeit der Kirche sei nüchterner, erläutert Link-Wieczorek: „Kirche ist heilig und sündig zugleich“. Sie ist eher ein Ort, „wo das Evangelium gepredigt und die Sakramente verwaltet werden“. Heilig sei sie nur insofern, weil die Kirche Anteil habe an der Gabe Gottes. Auch hier sieht Link-Wieczorek eine Gefahr: das Auseinanderfallen in eine heilige Kirche, die im Himmel verklärt werde, und den Menschen, die sündig im wirklichen Leben bleiben.

In beiden Kirchen gibt es aber theologische Entwicklungen, die diesen Gefahren begegnen wollen: „Und es gibt überraschend gemeinsame Antworten.“ Diese theologischen Konzepte fußen zum einen auf der „ständigen Erneuerungs- und Reinigungsbedürftigkeit der Kirche – mit Umkehr und Buße als Werkzeugen. Zum anderen: Die Glieder der Kirche sind als pilgerndes Volk Gottes unterwegs – „auf dem Weg in die Vollendung, in einer Welt in der sie Gotteserfahrungen machen.“ Insofern sei Kirche „heilig, weil sie die von Gott geliebte Sünderin ist“. 

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news-19258 Sat, 07 Sep 2019 14:48:34 +0200 Zwei Männer im Hildesheimer Dom zu Diakonen geweiht bistum/nachrichten/artikel/news-title/zwei-maenner-im-hildesheimer-dom-zu-diakonen-geweiht-19258/ Weihbischof Heinz-Günter Bongartz hat am Samstag zwei Männer im Hildesheimer Dom zu ständigen Diakonen geweiht. Sie kommen aus Alfeld und Göttingen. Neben ihrem Zivilberuf arbeiten sie künftig in ihren Pfarrgemeinden als Seelsorger mit. Der studierte Elektrotechniker und Softwareentwickler Jens Pohl, 44 Jahre alt und ledig, engagiert sich vielfältig in der Pfarrgemeinde St. Marien in Alfeld: Er ist Ministrant, sitzt im Pfarrgemeinde- und im Dekanatspastoralrat, bringt sich in der Messdienerarbeit und in der Firmvorbereitung ein. Während seiner Ausbildung zum Diakon hat er ein sechsmonatiges Praktikum in der Bahnhofsmission Hannover absolviert.

Heinrich Detering (59) ist Literaturwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der gebürtige Neumünsteraner wurde reformiert getauft, während des Theologiestudiums lutherisch und 2014 schließlich katholisch. Detering assistierte während seines Halbjahrespraktikums in St. Paulus in Göttingen bei Gottesdienstfeiern mit Demenzkranken.

Der Begriff „Diakon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Diener“. Nachdem der ständige Diakonat im Mittelalter verschwunden war, hat ihn das zweite vatikanische Konzil in den 1960er Jahren wieder eingeführt.

Auch im Bistum Hildesheim sind seit etwa vier Jahrzehnten Diakone tätig. Sie werden in einer mehrjährigen, berufsbegleitenden Ausbildung auf ihren Dienst vorbereitet. Diakone nehmen sozial-caritative Dienste wahr, predigen, taufen, trauen und beerdigen Verstorbene. Außerdem assistieren sie dem Priester während des Gottesdienstes.

Diakone im Zivilberuf sind nach der Weihe weiter in ihrer Arbeitswelt tätig, außerdem in der Pfarrgemeinde ihres Wohnortes.

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news-19241 Thu, 05 Sep 2019 15:30:14 +0200 Dommuseum Hildesheim veranstaltet „Baustellenkonzert“ bistum/nachrichten/artikel/news-title/dommuseum-hildesheim-veranstaltet-baustellenkonzert-19241/ Nur Musikfans kommen noch herein: Das Dommuseum Hildesheim schließt vom 2. bis 30. September 2019 für Besucher. Während dieser Zeit werden die Räume des Museums für die große Ausstellung „Zeitenwende 1400. Hildesheim als europäische Metropole“ umgestaltet, die ab dem 1. Oktober 2019 zu sehen sein... Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Tickets sind zum Preis von 10 Euro im Foyer des Hildesheimer Doms und im Onlineshop unter www.dommuseum-hildesheim.de erhältlich.

Seit 2015 spielen Markus Stockhausen und Alireza Mortazavi im Duo. Der iranische Musiker lebt seit einigen Jahren in Italien und hat inzwischen international auf sich aufmerksam gemacht. Die Musik des Duos hat eine große Weite, ist zart, gefühlvoll, aber auch ausbrechend expressiv.

Kennengelernt hatten sich beide Musiker anlässlich eines Konzertes beim iranischen Frühlingsfest Nouruz in Erftstadt. Daraufhin folgte eine Einladung zum Mittelfest in Cividale del Friuli, Italien, wo auch die Live-Aufnahme entstand, die unter dem Titel HAMDELANEH – aus einem Herzen – im März 2019 beim italienischen Label Dark Companion Records veröffentlicht wurde. So wurde der Titel der CD auch zum Motto für das Duo.

Die Ausstellung „Zeitenwende 1400. Hildesheim als europäische Metropole“ im Dommuseum Hildesheim zeigt vom 1. Oktober 2019 bis zum 2. Februar 2020 herausragende Kunstwerke aus der Zeit um 1400 und stellt sie zugleich in den kulturgeschichtlichen Kontext einer von Umbrüchen geprägten Zeit. Zeitgleich wird im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover als zweiter Ausstellungsteil unter dem Titel „Zeitenwende 1400. Die Goldene Tafel als europäisches Meisterwerk“ gezeigt.

Unter der Internetadresse www.zeitenwende1400.de informieren das Dommuseum Hildesheim und das Niedersächsische Landesmuseum Hannover über die gemeinsame, am 1. Oktober 2019 beginnende Ausstellung „Zeitenwende 1400“. Das Portal eignet sich besonders für Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer.

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news-19238 Thu, 05 Sep 2019 14:02:33 +0200 Bistum Hildesheim unterstützt Wiederaufforstung in Bolivien mit 10.000 Euro bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-hildesheim-unterstuetzt-wiederaufforstung-in-bolivien-mit-10000-euro-19238/ Das Bistum Hildesheim stellt eine Soforthilfe von 10.000 Euro für das von Waldbränden stark betroffene Partnerland Bolivien zur Verfügung. Mit dem Geld soll die Wiederaufforstung unterstützt werden. „In dieser katastrophalen Situation stehen wir an der Seite der betroffenen Gemeinden und Regionen... Der Verlust der biologischen Vielfalt, der Schaden für die Natur und die Gesundheit der Menschen sei nicht zu kalkulieren und in vielen Fällen sicher unwiderruflich, sagt Dr. Dietmar Müßig, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Hildesheim: „Darauf hat mit Nachdruck die bolivianische Bischofskonferenz hingewiesen.“

Zudem machten die Bischöfe aus der Amazonien-Region auf mögliche Ursachen dieser Katastrophe aufmerksam, so Müßig. Mit einem Dekret habe die bolivianische Regierung erlaubt, „kontrollierte“ Brände durchzuführen, ohne Bedingungen zu stellen, wie die Kontrolle zu gewährleisten sei. „Nach Ansicht der Bischöfe hat das die illegale Brandrodung befördert“, sagt Müßig. Wie auch im Amazonasgebiet Brasiliens sei die Gewinnung neuer Acker- und Weideflächen zulasten der Amazonaswälder als ein entscheidendes Motiv für die gelegten Brände anzusehen. 

Landesweit haben die bolivianischen Bischöfe zur Unterstützung der meist freiwilligen Brandbekämpfer und zu Sach- und Geldspenden für betroffene Familien und Gemeinden aufgerufen. Spenden für die bolivianische Amazonasregion werden erbeten auf das Konto der Diözese Hildesheim bei der Darlehenskasse Münster eG, IBAN: DE25 4006 0265 0000 0043 00, Verwendungszweck: 442000 Amazonien.

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news-19222 Mon, 02 Sep 2019 09:52:57 +0200 „Respektvolles Miteinander festigt unsere Glaubensgemeinschaft“ https://www.kath-kirche-seulingen.de/gemeindeleben/aktuelles/artikel/news-title/respektvolles-miteinander-festigt-unsere-glaubensgemeinschaft-19221/ Rund 500 Wallfahrer aus den Regionen rund um Munster, Hannover, Braunschweig, Hildesheim und dem Eichsfeld haben sich in Germershausen zur Diözesan-Männerwallfahrt mit Bischof em. Michael Wüstenberg versammelt.  news-19191 Fri, 30 Aug 2019 13:05:45 +0200 Martin Tenge hat sein Amt als Leiter der Hauptabteilung Personal / Seelsorge angetreten bistum/nachrichten/artikel/news-title/martin-tenge-hat-sein-amt-als-leiter-der-hauptabteilung-personal-seelsorge-angetreten-19191/ Der Hildesheimer Generalvikar Martin Wilk hat heute Vormittag während eines Gottesdienstes Domkapitular Martin Tenge in sein neues Amt als Leiter der Hauptabteilung Personal / Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim eingeführt. Der Gottesdienst fand im Dom statt, anschließend gab es... „Ich wünsche dir die Kraft und den Mut zu unterscheiden, was uns weiterbringt und von was wir uns trennen können“, sagte Wilk in der Predigt zu Tenge. Er sei dankbar, dass sich der ehemalige Propst von Hannover der neuen Aufgabe stelle. „Ich möchte gern mit dem mir anvertrauten Schatz der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten, ein tolles Team, mit dem es Spaß macht, zu arbeiten“, freute sich Martin Tenge auf die kommende Zeit.

Tenge (57) ist als Personalchef für die Priester und weiteren pastoralen Berufsgruppen der Nachfolger von Domkapitular Martin Wilk, der von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ Ende Juni zum Generalvikar ernannt worden war. Tenges Verabschiedung als Propst und Regionaldechant der katholischen Kirche in der Region Hannover findet am Samstag, 31. August 2018, um 15 Uhr in der Basilika St. Clemens in Hannover statt.

Während dieses Gottesdienstes mit Generalvikar Wilk wird auch Domkapitular Dr. Christian Wirz (45), Offizial des Bistums Hildesheim und bisher Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Joseph in Gronau, als neuer Propst und Regionaldechant in Hannover eingeführt. Wirz bleibt auch in seiner neuen Rolle Leiter des Hildesheimer Diözesangerichts, also oberster Kirchenrichter des Bistums Hildesheim. Die Pfarrgemeinde St. Joseph in Gronau wird von einem pastoralen Team unter Leitung von Pfarrer Martin Brzenska begleitet, das außerdem für die Pfarrgemeinde Alfeld zuständig ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst in St. Clemens wird mit kurzen Grußworten der Wechsel gewürdigt. Es sprechen der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, der Stadtsuperintendent des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover, Hans-Martin Heinemann, die Sprecherin des Rates der Religionen Hannover, Hamideh Mohagehghi und die 2. Vorsitzende des Dekanatspastoralrates, Felizitas Teske.

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news-19173 Thu, 29 Aug 2019 09:48:04 +0200 Positiv nach vorn schauen https://www.kiz-online.de/positiv-nach-vorn-schauen Nach einem Jahr im Amt zieht Bischof Heiner Wilmer im Interview mit der KirchenZeitung eine erste Bilanz. news-19168 Wed, 28 Aug 2019 09:23:09 +0200 Schöpfungszeit im Bistum Hildesheim bistum/nachrichten/artikel/news-title/schoepfungszeit-im-bistum-hildesheim-19168/ In Bleckede bei Lüneburg wird am Sonntag für den Umweltschutz gebetet. Der Schöpfungsgottesdienst in der Bleckeder Kirche St. Maria Königin vom Rosenkranz bildet den Auftakt der Schöpfungszeit im Bistum Hildesheim.  Beginn am 1. September ist um 11 Uhr. Nachmittags um 15.30 Uhr findet im Schöpfungsgarten der Pfarrei das interreligiöse Schöpfungsgebet mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften und Konfessionen statt.

Dazwischen halten ab 13 Uhr die Mitglieder der Allianz für die Schöpfung im Bistum Hildesheim ihr Jahrestreffen ab. Inhaltlich steht die Biodiversität in Gärten und Außenanlagen im Mittelpunkt. Anhand des Schöpfungsgartens von St. Maria Königin wird Dr. Franz Höchtl (Biosphärenreservat Niedersächsische Elbaue) erläutern, durch welche Maßnahmen Pfarrgärten oder Außenanlagen von Bildungshäusern naturnah, insekten- und vogelfreundlich gestaltet werden können.

In Anlehnung an die orthodoxe Tradition, die Anfang September der Schöpfung der Welt durch Gott gedenkt, hat Papst Franziskus den 1. September zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung erklärt. Damit ist dieses Schöpfungsgedenken für die katholische Kirche verbindlich.

In Anlehnung an eine bereits vorher gepflegte Praxis haben die katholische Kirche sowie die evangelisch-lutherische Kirche in Deutschland die Tage vom 1. September bis zum 4. Oktober, dem Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, als gemeinsame Schöpfungszeit vereinbart. In dieser Zeit soll mit Gottesdiensten und Gebeten in besonderer Weise der Schöpfungsgabe Gottes und der Verantwortung für deren Erhaltung gedacht werden.

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news-19159 Mon, 26 Aug 2019 12:24:24 +0200 Wilmer wirbt für eine Erneuerung der Kirche bistum/nachrichten/artikel/news-title/wilmer-wirbt-fuer-eine-erneuerung-der-kirche-19159/ Angesichts der Skandale um sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch plädiert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ für einen geistigen Neuaufbruch in der katholischen Kirche in Deutschland. Dafür ist aus seiner Sicht notwendig, dass die deutsche Theologie sich internationalen Einflüssen stärker öffnet.... Wilmer äußert sich in der aktuellen Ausgabe der Herder Korrespondenz (September 2019). Sein Essay trägt den Titel „Mehr Existenzielles wagen“ und verweist damit auch auf die Theologie unseres Nachbarlandes, insbesondere auf den Philosophen Maurice Blondel. Dieser betone in seinem Werk das inkarnatorische Prinzip: „Gott wird ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er hat gelitten und geschrien. Er hat geschwitzt und gerochen. Er war anfassbar.“

Blondels Frage, wie der Mensch in seine Haut komme, wie er zu seiner Identität und Bestimmung finde, sei uralt und gleichzeitig hochmodern, schreibt Wilmer, der in dem 1949 verstorbenen Franzosen einen Wegbereiter einer Theologie der Begegnung des Menschen mit Gott sieht. Für Blondel sei die eigentliche Erkenntnis, dass das Herz und die Intuition das Leben eines Menschen tragen, deutlich mehr als die Vernunft. „Die großen Entscheidungen des Menschen werden auf dieser Ebene gefällt, nicht auf der Ebene der mathematisch-naturwissenschaftlichen Berechnungen.“

Dem von der deutschen Theologie vernachlässigten Aspekt des Scheiterns trägt der französische Philosoph nach Auffassung des Bischofs in hohem Maße Rechnung. Für Blondel sei Scheitern die Kluft zwischen der erwünschten Idealvorstellung und dem, was ein Mensch im Leben tatsächlich erreiche. Diese Lücke könne allein durch das Transzendente geschlossen werden. Der Mensch harre einer Bestimmung entgegen, an deren Ende Gott stehe.

Daraus folge, so Wilmer, die Frage nach der Bedeutung Gottes im Leben eines Menschen und was aus dem Gottesglauben für die Einstellung und das konkrete Handeln eines Menschen folgt: „Wenn es Gott gibt und ich an ihn glaube – was bedeutet das für mein Leben? Was stellt der Glaube an Gott in meinem Leben um?“

Diese Frage weise auf die Missionstätigkeit. Auch hier könne die deutsche Kirche, der ein überzeugendes Konzept zur Evangelisierung fehle, von der französischen lernen, ist der Bischof überzeugt. Im Nachbarland spreche man davon, den Glauben vorzuschlagen und den Glauben zu teilen, einen moderneren Missionsbegriff gebe es nicht: „Ich kann den Glauben nicht weitergeben, ohne mich selbst zu geben. In Deutschland denken wir, man könne den Glauben weitergeben wie ein Glas Wasser: Hier, trink mal. Da gebe ich nicht mich selbst, sondern bleibe in der Distanz.“

Wilmer wendet sich gegen eine Weitergabe des Glaubens, die klinisch bleibe und die Kirchen zu Museen verkommen lasse. Er kritisiert, dass die Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch zwar auf vielen Ebenen richtig angegangen werde, das Missbrauchsthema aber existenziell-theologisch umschifft werde. „(…) solange wir die Theologie ausklammern, wenn es um Missbrauch geht, kommen wir nicht an die Wurzeln.“

Der Bischof geht in dem Text auf seine bekannte Äußerung ein, der Missbrauch von Macht stecke in der kirchlichen DNA, und erläutert, wie der Satz zu verstehen sei: Die Kirche ist heilig von Gott her, aber von den Menschen her sündig. Deshalb bedürfe sie der steten Reinigung im Sinne einer steten Umkehr. „Wir müssen lernen, dass unser Glaube uns Verzweiflung und Niedertracht, Ausweglosigkeit und Starrheit nicht erspart.“

Volltext des Essays 

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news-18995 Sun, 25 Aug 2019 13:34:00 +0200 Bischof gedenkt Priestern, die während der NS-Zeit ermordet wurden bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-gedenkt-priestern-die-waehrend-der-ns-zeit-ermordet-wurden-18995/ Sie galten als Staatsfeinde und wurden von den Nationalsozialisten umgebracht: Pfarrer Joseph Müller, Pfarrer Christoph Hackethal und Pater Friedrich Lorenz OMI. Zum Gedenken an die drei Geistlichen und weitere, durch das NS-Regime ermordete katholische Priester und Laien aus dem Bistum Hildesheim... Müller, Hackethal und Lorenz gerieten mit dem Regime in Konflikt, weil sie sich nicht einschüchtern ließen, weiter das Wort Gottes verkündigten und für die Menschen in ihren Pfarrgemeinden da waren. Als Folge daraus wurden die drei Priester verhaftet. Müller und Lorenz wurden zum Tode verurteilt und enthauptet. Hackethal starb an den Folgen von Haft und Folter im Konzentrationslager Dachau.

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news-19130 Thu, 22 Aug 2019 16:38:17 +0200 Bischof erteilte Missio Canonica an junge Lehrkräfte bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-erteilte-missio-canonica-an-junge-lehrkraefte-19130/ 62 junge Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus dem Bistum Hildesheim haben heute in der Hildesheimer Seminarkirche ihre Lehrbeauftragung von der katholischen Kirche erhalten, die sogenannte Missio Canonica. Die Männer und Frauen gaben das Versprechen ab, den Religionsunterricht im Sinne der katholischen Kirche zu erteilen sowie ihre Lebensführung den Glaubenslehren anzupassen.

Die Missio canonica wird in der Regel nach dem zweiten Staatsexamen verliehen, wenn die Ausbildung der Religionslehrer beendet ist. Damit haben die Lehrer die offizielle Beauftragung und Erlaubnis des Bistums, Religion an Schulen zu unterrichten.

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und PD Dr. Jörg-Dieter Wächter, Direktor der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, überreichten den jungen Lehrkräften die Missio-Canonica-Urkunde während eines Gottesdienstes in der Kirche des Priesterseminars Hildesheim.

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news-18989 Sun, 18 Aug 2019 19:04:49 +0200 Großes Bürgerfest auf dem Domhof bistum/nachrichten/artikel/news-title/grosses-buergerfest-auf-dem-domhof-18989/ Am 18. August feierte der Dombauverein sein 10-jähriges Bestehen mit einem gr0ßen Fest auf dem Domhof. Es gab viel Live-Musik, Kleinkunst und kostenlose Museumsbesuche und Domführungen. Der Tag endete vor begeisterten Zuschauern auf dem voll besetzten Domhof mit einem Open-Air-Konzert der... news-18965 Tue, 13 Aug 2019 16:03:38 +0200 Weibliche Spiritualität 12 Monate im Fokus in Göttingen und dem Untereichsfeld https://www.katholische-kirche-goettingen.de/ueber-uns/nachrichten/artikel/news-title/frauen-bewegen-kirche-startet-am-17-august-um-fuenf-vor-zwoelf-18963/ Während des einjährigen Projekts „Frauen bewegen Kirche“ sollen in den katholischen Dekanaten Göttingen und Untereichsfeld Frauen mit ihrer Spiritualität in den Fokus rücken. Den Auftakt veranstaltet das ehrenamtliche Vorbereitungsteam um „Fünf vor Zwölf“ (11.55 Uhr) am Samstag, 17. August, vor der... news-18955 Mon, 12 Aug 2019 09:51:02 +0200 Freier Eintritt zum Konzert der Domglocken am 14. August bistum/nachrichten/artikel/news-title/freier-eintritt-zum-konzert-der-domglocken-am-14-august-18955/ Die zwölf Glocken des Hildesheimer Doms erklingen am kommenden Mittwochabend, 14. August 2019. Mit dem feierlichen Konzert wird das Patronatsfest des Domes, Mariä Himmelfahrt am 15. August 2019, eingeläutet. Es beginnt um 19.30 und endet um 20.15 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die gregorianischen... Ausführender ist Domkantor Dr. Stefan Mahr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten der Dommusik wird gebeten. Der Domhof ist zu diesem Konzert nicht bestuhlt. Im Anschluss an das Glockenkonzert findet um 20.30 Uhr ein Orgelimprovisationskonzert mit Prof. Roland Maria Stangier in der Kirche St. Michaelis statt. Der Eintritt hierzu ist ebenfalls frei. Das Konzert gehört zum Programm der Akademie für Orgelimprovisation im Gottesdienst, die vom 11. bis 15. August 2019 in Hildesheim stattfindet.

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news-18935 Wed, 07 Aug 2019 15:57:53 +0200 Lichterprozession auf dem Höherberg am 15. August bistum/nachrichten/artikel/news-title/lichterprozession-auf-dem-hoeherberg-am-15-august-18935/ Am Donnerstag, 15. August 2019, findet auf dem Höherberg um 19.30 Uhr die liturgische Feier zum Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel statt. Mehr als 2.500 Gläubige, darunter viele Familien mit ihren Kindern, versammelten sich in den vergangenen Jahren zur Eucharistiefeier mit der anschließenden großen Lichterprozession auf dem Berg. Seit über 15 Jahren findet am Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel auf dem Höherberg die Lichterprozession statt. Seit 2005 wurde die Eucharistiefeier wegen der großen Beteiligung von ca. 900 Gläubigen an den Außenaltar vor die Kapelle verlegt.

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius, Gieboldehausen lädt wieder alle Gläubigen und Freunde des Höherberges aus nah und fern ganz herzlich ein zum Festamt mit Kräuterweihe am Freialtar. Beginn: 19.30 Uhr. Hauptzelebrant ist in diesem Jahr ist Pfarrer Matthias Kaminski.

Vor dem Gottesdienst werden Kräutersträuße verkauft; der Erlös kommt der Missionsarbeit der Mariannhiller Missionsschwestern vom Kostbaren Blut zugute.

Im Anschluss an das Amt findet eine große Lichterprozession statt. Zu Ehren der Gottesmutter ziehen die Gläubigen betend und singend zweimal um die Höherbergkapelle. Kerzen für die Lichterprozession sind vor dem Gottesdienst an der Wallfahrtskapelle erhältlich. Selbstverständlich können auch eigene Lichter mitgebracht werden.

Hinweis für Autofahrer: Aufgrund des zu erwartenden Besucherverkehrs ist die Zufahrt zum Höherberg nur über Wollbrandshausen und Bodensee (Langenberg) möglich (Einbahnstraßen-Regelung wie bei der großen Wallfahrt!). Es stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Nach der Feier (Dauer ca. 2 Stunden) wird der Berg von der Feuerwehr ausgeleuchtet. So kann jeder wieder sicher den Weg zum Parkplatz finden.

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news-18925 Fri, 02 Aug 2019 14:58:39 +0200 Orgelkonzerte in Hildesheimer Kirchen bistum/nachrichten/artikel/news-title/orgelkonzerte-in-hildesheimer-kirchen-18925/ Bis zu 36 Kirchenmusikstudierende treffen sich vom 11. Bis 15. August in Hildesheim, um gemeinsam zu arbeiten, Gottesdienst zu feiern und die Vielfalt der Orgelimprovisation zu präsentieren. Die Ergebnisse werden in Konzerten und Gottesdiensten beider Konfessionen zu erleben sein. Ziel der Akademie ist es, die enorme Ausdruckskraft gottesdienstlicher Orgelmusik öffentlich darzustellen und den Stellenwert der Orgelimprovisation im Kirchenmusikstudium und im Kontext anderer musikalischer Disziplinen zu stärken. Veranstalter sind die Evangelische Direktorenkonferenz Kirchenmusik und Konferenz der Leiter katholischer kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten.

Die öffentlichen Veranstaltungen finden statt:

Sonntag, 11. August
18.00 Uhr, Dozentenkonzert im Dom

Montag, 12. August
10.00 Uhr, Öffentlicher Impulsvortrag und Diskussion im Michaeliskloster
20.00 Uhr, „Abend des Singens“ – Konzert zum Mitmachen in St. Magdalenen

Dienstag, 13. August
09.30-12.00 und 15.00-17.30 Uhr, Schaufenster Orgelimprovisation in St. Andreas: Teilnehmende arbeiten für jedermann zugänglich an ihren Projekten
20.00 Uhr, „Improvisation im Dialog“ – Konzert in St. Andreas

Mittwoch, 14. August
09.30-12.00 und 15.00-17.30 Uhr, Schaufenster Orgelimprovisation in St. Andreas
19.30 Uhr, Glockenkonzert auf dem Domhof
20.30 Uhr, Konzert mit Roland Maria Stangier in St. Michael,
anschließend Orgelnacht mit Dozenten und Teilnehmenden

Donnerstag, 15. August
10.00-12.00 Uhr, Öffentliches Podium im Michaeliskloster:
Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven

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news-18909 Tue, 30 Jul 2019 08:01:12 +0200 Wo das Jesuskind Unfug macht https://www.kiz-online.de/wo-das-jesuskind-unfug-macht Die Annenkapelle im Kreuzgang des Hildesheimer Domes ist ein Schmuckstück. Jetzt wird sie saniert - mithilfe des Dombauvereins. news-18892 Wed, 24 Jul 2019 10:57:15 +0200 „Weniger über Kirche, mehr über den Glauben reden“ https://www.kiz-online.de/%E2%80%9Eweniger-%C3%BCber-kirche-mehr-%C3%BCber-den-glauben-reden%E2%80%9C Was können wir heute tun, damit Menschen in unserer Kirche eine Heimat finden und mit Gott in Berührung kommen? Wie und wo können neue Orte und Formen von kirchlichem Leben entstehen? Diese Fragen will Generalvikar Martin Wilk stärker in den Mittelpunkt stellen, betont er im Interview mit der... news-18891 Wed, 24 Jul 2019 09:05:07 +0200 Generalvikar Wilk zu Gast beim Bonifatiuswerk bistum/nachrichten/artikel/news-title/generalvikar-wilk-zu-gast-beim-bonifatiuswerk-18891/ Der neue Generalvikar des Bistums Hildesheim, Martin Wilk, war für ein Informationsgespräch zu Gast im Bonifatiushaus des kirchlichen Hilfswerkes in Paderborn. Gerade erst vor drei Wochen hatte Wilk das Amt von Weihbischof Heinz-Günter Bongartz übernommen. Das sich Generalvikar Wilk bereits nach so kurzer Zeit in seiner neuen Funktion die Zeit nimmt unser Hilfswerk in Paderborn zu besuchen und unsere Arbeit kennenzulernen, ist für uns ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Es untermauert die seit Jahren bestehende enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Bistum und unserem Hilfswerk“, sagte Generalsekretär Monsignore Georg Austen.

Im Gespräch wurden unter anderem die unterschiedlichen Formen der langjährigen Zusammenarbeit und der Förderungen des Bonifatiuswerkes thematisiert. In Anbetracht der sich stets verändernden gesellschaftlichen und auch kirchlichen Situation diskutierten die Vertreter die Herausforderungen aber auch die Chancen, die sich im Bistum Hildesheim und auch darüber hinaus in anderen Diasporaregionen stellen, in denen katholische Christen in der Minderheit leben. „Wir freuen uns immer wieder sehr über Besuche aus unseren Förderregionen. Gerade die Verbundenheit mit den Verantwortlichen in den (Erz-)Diözesen zeigt uns, wie wichtig der persönliche Kontakt ist und bleibt“, sagte Generalsekretär Monsignore Georg Austen.

In den vergangenen beiden Geschäftsjahren konnte das Bonifatiuswerk die Katholiken im Bistum Hildesheim mit 749.000 Euro unterstützen. Mit dieser Spendensumme wurden Bauprojekte mit 307.000 Euro, die Kinder- und Jugendseelsorge mit 57.000 Euro, die Anschaffung von 13 Boni-Bussen mit 256.000 Euro und missionarische Projekte mit 129.000 Euro gefördert.

Generalvikar Wilk dankte allen Mitarbeitern des Hilfswerkes für ihr Engagement für die Katholiken in der Diaspora. Die Förderungen durch das Paderborner Hilfswerk seien eine außerordentlich wichtige Hilfe, um das Gemeindeleben im Bistum mit Leben zu füllen.

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