Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Sun, 23 Jan 2022 13:51:01 +0100 Sun, 23 Jan 2022 13:51:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-29346 Wed, 19 Jan 2022 14:14:46 +0100 Taufe zum Eintauchen https://www.dekanat-braunschweig.de/nachrichten/artikel/news-title/taufe-zum-eintauchen-29291/ Die Neugestaltung der Kirche St. Petrus in Wolfenbüttel ist in vollem Gange. Das größte Projekt, der Taufbrunnen, ist inzwischen in Beton gegossen. Damit möchte die Gemeinde die Taufwürde aller besonders betonen. news-29313 Thu, 13 Jan 2022 11:30:34 +0100 Beratungsprozess „Christlicher Religionsunterricht in gemeinsamer Verantwortung“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/beratungsprozess-christlicher-religionsunterricht-in-gemeinsamer-verantwortung-29313/ Die Bildungsabteilung im Bischöflichen Generalvikariat lädt die Pfarrgemeinden des Bistums Hildesheim dazu ein, sich am Beratungsprozess zur Zukunft des Religionsunterrichts in Niedersachsen zu beteiligen: Dekanatspastoralräte, Sachausschüsse „Schule und Bildung“, Pfarrgemeinderäte... Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht wird immer mehr zur Regelform des konfessionellen Religionsunterrichts in Niedersachsen; innerschulisch und unter den Lehrkräften akzeptiert, ist er eine über zwanzigjährige Erfolgsgeschichte. Die positiven Erfahrungen dieser Zusammenarbeit auf allen Ebenen und die weiteren Fortschritte im ökumenischen Dialog der beteiligten evangelischen Kirchen und katholischen Bistümer ermöglichen nun eine Weiterentwicklung dieser Kooperation.

Vor diesem Hintergrund haben die Schulreferent*innen in Niedersachsen ein ökumenisches Positionspapier zu einem bekenntnisorientierten gemeinsam verantworteten christlichen Religionsunterricht erarbeitet.

Diese angedachte Weiterentwicklung braucht einen Beratungsprozess, der am 19. Mai 2021 mit der Veröffentlichung des Textes in einer digitalen Pressekonferenz begonnen hat, um die Erfahrungen und Kenntnisse möglichst vieler Expert*innen gewinnbringend aufzunehmen. Dieser Beratungsprozess erfolgt derzeit auf den unterschiedlichsten Ebenen: innerhalb der Bistümer und Kirchen, mit den Verantwortlichen im Land Niedersachsen und vor allem mit den Religionslehrkräften und allen an Beratung, Aus-, Fort- und Weiterbildung Beteiligten, sowie den Schüler*innen, den Eltern, den Schulleitungen und allen Interessierten.

Die erste Informationsveranstaltung findet digital am Donnerstag, 27.01.22 von 19.30 Uhr – 21.00 Uhr statt. Weitere Termine wird es am Montag, 21.02.22 und am Donnerstag, 17.03.22 jeweils von 19.30 Uhr – 21.00 Uhr geben. Referent*innen: PD Dr. Jörg-Dieter Wächter, Dr. Jessica Griese, Clemens Kilian und Renate Schulz.

Möglichkeit zur Einwahl:

Zoom-Meeting beitreten

https://eu01web.zoom.us/j/62824310655?pwd=N09CZFg0bzVIK1Nxb0EvTmY1VmNSdz09
Meeting-ID: 628 2431 0655
Kenncode: 248362

Schnelleinwahl mobil

+496950500952,,62824310655#,,,,*248362# Deutschland
+496950502596,,62824310655#,,,,*248362# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 5050 0952 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 69 3807 9884 Deutschland
+49 69 5050 0951 Deutschland
Meeting-ID: 628 2431 0655
Kenncode: 248362
Ortseinwahl suchen: https://eu01web.zoom.us/u/cbzRFwtvZ9

]]>
news-29299 Tue, 11 Jan 2022 11:23:38 +0100 117.000 Euro für das Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/117000-euro-fuer-das-bistum-hildesheim-29299/ Mit 117.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in diesem Jahr Projekte im Bistum Hildesheim. Ein Teil der Gesamtsumme von 17.000 Euro entfällt auf die Kinder- und Jugendarbeit für religiöse Bildungsmaßnahmen. 100.000 Euro an Bauhilfe gehen in den Neubau des Gemeindehauses der Pfarrei St. Josef in Einbeck. Der Neubau soll die spezifische Stadtarchitektur gleichermaßen attraktiv und sensibel bereichern und den Geist eines offenen, allen Menschen der Stadt zugänglichen Ortes für Versammlungen, Begegnungen und geistigen Austausch ausstrahlen. Mit seinen modernen und variablen Räumen und seinen übergemeindlichen Nutzungsmöglichkeiten bietet das Gebäude ein innovatives und zukunftsweisendes Potential für Stadt- und Kirchengemeinde.

Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen in der Diaspora in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum. Mit rund zwölf Millionen Euro wird das Hilfswerk in diesem Jahr in den vier Hilfsarten Glaubenshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Bauhilfe und Verkehrshilfe Projekte unterstützen. Das hat der Bonifatiusrat, das ehrenamtliche Aufsichtsgremium des Hilfswerks, in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

„Als Hilfswerk für den Glauben werden wir auch in diesem Jahr Projekte fördern, die den Menschen Zuversicht geben, wo sie Gemeinschaft und Sinnstiftung, caritative Hilfe und Glaubensbildung erfahren“, so Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks. „Auch in einer belasteten Zeit unserer Kirche sind viele Menschen auf der Sinnsuche. Ihnen wollen wir zeigen: Kirche ist für Euch da, sie ist offen und einladend vor Ort.“

So fließen rund 1,7 Millionen Euro in Projekte der Kinder- und Jugendhilfe, davon gut 1,4 Millionen Euro in die deutschen Bistümer. Unter anderem stehen  für religiöse Bildungsmaßnahmen in den deutschen Bistümern 280.500 Euro bereit, ebenso 370.400 Euro für die „Religiösen Kinderwochen (RKW)“. Auch die religionspädagogische Arbeit in katholischen Kitas in Ostdeutschland wird vom Bonifatiuswerk gefördert. Insgesamt 550.000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Im Bereich der Bauhilfe wird das Hilfswerk rund 2,35 Millionen Euro ausschütten – eine Steigerung von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier investiert das Bonifatiuswerk in „lebendige Steine“, also in Glaubensorte, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam den christlichen Glauben leben – getreu dem Motto des Bonifatiuswerks: „Keiner soll alleine glauben“.

]]>
news-29266 Thu, 06 Jan 2022 11:06:39 +0100 Der Humanität Vorfahrt geben https://www.caritas-suedniedersachsen.de/aktuelles/der-humanit%C3%A4t-vorfahrt-geben Innenminister Pistorius beruft Caritasrat Heiner J. Willen erneut in die Härtefallkommission – nach Ausscheiden von Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt ist er einziger Vertreter aus Südniedersachsen. news-29264 Wed, 05 Jan 2022 17:31:22 +0100 Bundeskanzler Olaf Scholz empfängt Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim https://www.sternsinger.de/presse/pressemitteilungen/detail/ich-bin-sehr-dankbar-dafuer-dass-ihr-euch-so-einsetzt/ Bundeskanzler Olaf Scholz hat heute Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim in Berlin empfangen: Johannes (14), Julian (14), Agatha (17) und Clemens (12) aus der katholischen Pfarrei St. Christophorus in Wolfsburg. news-29244 Mon, 03 Jan 2022 10:31:01 +0100 Jutta Menkhaus-Vollmer als Präventionsbeauftragte verabschiedet https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/jutta-menkhaus-vollmer-als-praeventionsbeauftragte-verabschiedet-29244/ Als 2010 der Missbrauchsskandal die deutsche Kirche erschütterte, reagierten die Bistümer darauf mit der Schaffung von Präventionsbeauftragten. In der Diözese Hildesheim übernahm Anfang 2012 Jutta Menkhaus-Vollmer diese Aufgabe. Jetzt hat sie das Amt abgegeben und blickt zurück. Ein Schreibtisch, ein Stuhl, ein Computer – das war die Ausstattung, die Jutta Menkhaus-Vollmer zur Verfügung hatte, als sie vor zehn Jahren mit der Präventionsarbeit im Bistum Hildesheim begann. „Niemand hatte damals Erfahrung, wie man mit dem Thema umgehen kann, ich musste mir vieles anlesen, selbst erarbeiten“, sagt sie. Was ihr beim Start zugute kam: die Bistumsleitung, insbesondere der damalige Generalvikar Werner Schreer, stand hinter ihr, brachte ihr großes Vertrauen entgegen. Auch später habe sie immer problemlos die nötigen Mittel und Möglichkeiten erhalten, um ihre Arbeit tun zu können, sagt Menkhaus-Vollmer.

Viel hat sich seit diesen Anfängen getan. 20000 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Schulen, Kindergärten, Pfarreien und Krankenhäusern des Bistums erhielten eine Schulung zur Prävention sexualisierter Gewalt. 130 Männer und Frauen wurden zu Präventions-Fachkräften ausgebildet, 90 zu Multiplikatoren. Pfarrgemeinden und Einrichtungen erarbeiteten flächendeckend Schutzkonzepte, einmal im Jahr erschien bislang das Präventions-Magazin „Alle Achtung“, diverse Veröffentlichungen greifen das Thema auf, selbst Filmclips zur Vorbeugung sexualisierter Gewalt entstanden.

Besonders am Anfang hatte die Präventionsbeauftragte mit Widerständen zu kämpfen. „Es gab den Vorwurf, dass wir alle Priester unter Generalverdacht stellen. Doch darum ging es nie“, sagt Menkhaus-Vollmer. Wahrgenommen hat sie vor allem eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Thema. Mittlerweile ist die Präventionsarbeit selbstverständlicher geworden, dennoch gibt es auch heute hin und wieder noch Vorbehalte. „Dann ist es wichtig, dass es andere Priester und Mitarbeiter vor Ort gibt, die für Offenheit und Achtsamkeit stehen und die Skeptiker einbinden“ erklärt die Diplom-Pädagogin.

Ihr Ziel war es in den vergangenen zehn Jahren „Prävention als Haltung“ zu etablieren. Prävention sei nicht mit einer Schulung oder einem Schutzkonzept erledigt, sondern müsse immer wieder in den Alltag einfließen. „Die Kirche muss ein sicherer Ort sein und zudem ein Kompetenzzentrum für Menschen, die Missbrauch erlebt haben, innerhalb wie außerhalb der Kirche“, sagt sie.

Ähnlich sieht es auch Generalvikar Martin Wilk, bei Menkhaus-Vollmers Verabschiedung erklärte er: „Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch reicht nicht, wir müssen dafür sorgen, dass wir für die Zukunft eine andere Kultur haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir damit auch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.“ Wilk dankte der Präventionsbeauftragten für ihre Arbeit und meinte: „Ich habe immer wieder Ihre Kraft bewundert, trotz oder vielleicht gerade wegen der einen oder anderen Niederlage und Schwierigkeit.“

Die 60-Jährige arbeitet künftig im Bereich Personalentwicklung im Generalvikariat. „Nach zehn Jahren Präventionsarbeit wollte ich mich nochmal einer anderen Aufgabe widmen“, sagt sie. Hinzu kommt, dass die Präventionsarbeit im Bistum neu geordnet wurde.

Viele Missbrauchsbetroffene hätten lange Zeit das Gefühl gehabt, sie seien allein und selbst schuld an dem, was geschehen ist, meint Menkhaus-Vollmer im Gespräch mit der KiZ. „Mit meiner Arbeit konnte ich dazu beitragen, zumindest einigen Menschen dieses Gefühl zu nehmen“. Auch wenn das Bewusstsein für das Thema in den letzten Jahren gestiegen sei, brauche es noch immer Zeit, „um zu begreifen, was Missbrauch mit den Menschen macht“, erklärt Menkhaus-Vollmer. Froh ist sie darüber, dass sich die Kirche an die Spitze der Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft gesetzt hat und mittlerweile für andere Gruppen Vorbild sei. „Ich glaube, wir haben es als Kirche geschafft, dem Thema eine Sprache zu geben.“

Neuordnung der Präventionsarbeit im Bistum Hildesheim

Seit Ende des letzten Jahres gibt es im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim die neue „Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt“. Ziel der Neuordnung ist es, Kompetenzen zu bündeln: Die bisherige Fachstelle Prävention ist in die neue Stabsstelle eingegliedert. Auch die Referentin des Bischöflichen Beraterstabes in Fragen sexualisierter Gewalt wurde in den neuen Bereich integriert. Ebenso neu ist die Zusammenarbeit mit den für Prävention zuständigen Mitarbeiterinnen des Caritasverbandes der Diözese Hildesheim in dem insgesamt sechsköpfigen Team der Stabsstelle.

Die neue Stabsstelle wird von Martin Richter geleitet, der 58-Jährige stand bislang dem Fachbereich Jugendpastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim vor. Die neue Organisationseinheit soll die Strategie des Bistums im Umgang mit sexualisierter Gewalt weiterentwickeln. Die neue Stabsstelle steht außerdem für den Dialog mit Betroffeneninitiativen zur Verfügung. Für Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt sind weiterhin die von der Kirche unabhängigen Fachleute als Ansprechpersonen für Betroffene und deren Angehörige zuständig. 

]]>
news-29222 Sat, 01 Jan 2022 08:00:00 +0100 Christus als Leuchtfeuer in finsterer Welt https://www.kiz-online.de/christus-als-leuchtfeuer-finsterer-welt Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat in seiner Silvesterpredigt im Hildesheimer Dom dazu aufgerufen, trotz der großen Probleme dieser Welt nicht zu verzweifeln oder sich einzuigeln, sondern hoffnungsvoll und entschlossen voranzugehen. news-29228 Thu, 30 Dec 2021 11:24:36 +0100 Sternsinger aus Wolfsburg zu Gast im Kanzleramt https://www.sternsinger.de/presse/pressemitteilungen/detail/sternsinger-zu-gast-im-kanzleramt/ Bundeskanzler Olaf Scholz wird am Mittwoch, 5. Januar, um 13 Uhr Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim in Berlin empfangen. Johannes (14), Julian (14), Agatha (17) und Clemens (12) aus der  Pfarrei St. Christophorus in Wolfsburg werden beim ersten Sternsinger-Empfang des neuen Bundeskanzlers... news-29159 Wed, 22 Dec 2021 14:00:00 +0100 Ökumenische Seelsorge-Hotline zur Weihnachtszeit https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/oekumenische-seelsorge-hotline-zur-weihnachtszeit-29159/ Pünktlich um 14 Uhr werden die Leitungen freigeschaltet: Am 22. Dezember beginnt die Seelsorge-Hotline zur Weihnachtszeit, die nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr nun wieder rund um die Feiertage eingerichtet wird. Bis zum 2. Januar können Menschen, die einsam sind oder ein seelsorgliches Anliegen haben, täglich von 14 bis 20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 111 20 17 mit ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorgern sprechen.

In Zusammenarbeit mit NDR 1 Niedersachsen organisiert Projektleiterin Anita Christians-Albrecht vom Zentrum für Seelsorge und Beratung das ökumenische Angebot, dessen Trägerschaft bei der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und beim Bistum Hildesheim liegt.

Technisch ermöglicht wird das Projekt von NDR-Media in Hamburg; die Finanzierung hat NDR 1 Niedersachsen übernommen. „Viele Menschen leben allein, sind allein. Besonders an Weihnachten brauchen sie Zuwendung. Deswegen ist es gut, dass die Kirchen und der NDR wieder das Weihnachts-Seelsorge-Telefon anbieten“, begründet Dr. Ludger Vielemeier, Hörfunkchef von NDR 1 Niedersachsen, das erneute Engagement des Senders.

Anita Christians-Albrecht konnte in den vergangenen Wochen zahlreiche qualifizierte Seelsorgerinnen und Seelsorger gewinnen, die für jeweils zwei Stunden Dienst am Seelsorge-Telefon tun werden. „Ich freue mich sehr über die große Bereitschaft, hier ehrenamtlich mitzuarbeiten“, sagt die Beauftragte für Altenseelsorge der evangelischen Landeskirche Hannovers. 

NDR 1 Niedersachsen wird seine Hörerinnen und Hörer regelmäßig über die Seelsorge-Hotline informieren und Interviews mit Seelsorgenden senden. Die Seelsorge-Hotline ist ein temporäres Angebot, in dem bei Bedarf auch auf dauerhafte Strukturen wie die Telefonseelsorge und die Chatseelsorge hingewiesen wird.

]]>
news-29161 Tue, 21 Dec 2021 11:40:58 +0100 Abschied von alten Bildern https://www.kiz-online.de/abschied-von-alten-bildern Wohin geht die Seelsorge im Bistum Hildesheim? Erst vor wenigen Wochen hat Bischof Heiner Wilmer den Abschied von kirchlichen Selbstverständlichkeiten gefordert. Jetzt hat der Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Christian Hennecke, ein Buch vorgelegt, das radikal die bisherige kirchliche Praxis... news-29115 Thu, 16 Dec 2021 16:25:36 +0100 Kunstwerk von Anna Ullrich wird dauerhaft im Dommuseum Hildesheim ausgestellt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/kunstwerk-von-anna-ullrich-wird-dauerhaft-im-dommuseum-hildesheim-ausgestellt-29115/ Das Dommuseum Hildesheim hat die Fotoinstallation „RESONANZ“ der Hildesheimer Künstlerin Anna Ullrich erworben. Der Ankauf in Höhe von 10.700 Euro wurde finanziell unterstützt durch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und die Volksbank Hildesheimer Börde mit insgesamt 5.000 Euro. Die Fotoinstallation erhielt nun einen dauerhaften Platz im Untergeschoss des Museums.

„Ich habe die Installation eigens für den archäologischen Bereich im Untergeschoss des Dommuseums konzipiert. Nun freue ich mich besonders, dass sie durch den Ankauf dauerhaft dort zu sehen sein wird,“ so Künstlerin Anna Ulrich.

Prof. Dr. Claudia Höhl betont: „Es ist eines unserer Anliegen, sehr qualitätvolle Künstler in der Region zu fördern. Dabei möchten wir eine enge Verbindung mit zeitgenössischer Kunst eingehen. Die Fotoinstallation als künstlerisches Medium hat ihren ganz besonderen Reiz.“

Marcus Hölzler, Niederlassungsleiter der Volksbank Hildesheimer Börde: „Wir freuen uns besonders, durch unsere Beteiligung an dem Ankauf eine regionale Künstlerin zu unterstützen. Gerne möchten  wir einen Beitrag dazu leisten, Kultur im Kontext der Pandemie zu fördern. Ich freue mich, die Arbeit von Frau Ullrich nun im Dommuseum sehen zu können – der Dom mit Museum, Domhof und dem gesamten Ensemble ist einer der schönsten Orte hier in Hildesheim."

Die Arbeit entstand 2018 für die Sonderausstellung „Genius Loci“ des Bundes Bildender Künstler (BBK) aus Anlass des 40-jährigen Gründungsjubiläums des Dommuseums. Das Kunstwerk ist inspiriert von mittelalterlichen Bildwerken und deren spiritueller Kraft. Die Installation arbeitet mit Fotos von Menschen aus dem persönlichen Umfeld der Künstlerin. Körper, Hände und Füße der Porträtierten werden zu eindrucksvollen Körperräumen gestaltet, die historische Bildtraditionen mit der heutigen Zeit verbinden.

Die Installation war bereits während der Sonderausstellung „Täglich Brot“ mit weiteren Fotografien von Anna Ullrich zum  „Aschermittwoch der Künstler“ im Jahr 2020 im Dommuseum zu sehen.

 Zurzeit ist das Dommuseum wie gewohnt geöffnet; es gelten die 2G-Regelungen.

]]>
news-29046 Thu, 09 Dec 2021 18:48:19 +0100 Caritas im Süden Niedersachsens rückt zusammen https://www.caritas-suedniedersachsen.de/aktuelles/caritas-im-s%C3%BCden-niedersachsens-r%C3%BCckt-zusammen „Fit für die Zukunft“: das Caritas Familienbüro Northeim gehört künftig zum Caritasverband Südniedersachsen e.V. news-29037 Thu, 09 Dec 2021 08:38:45 +0100 Impfen statt Singen https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/impfen-statt-singen-29035/ Das große Stadionsingen am 22. Dezember wird zum großen Stadionimpfen von 15 bis 22 Uhr. Mit Blick auf die Corona-Situation haben das die Veranstalter und Kooperationspartner des Stadionsingens entschieden. news-29032 Wed, 08 Dec 2021 14:00:55 +0100 Diözesankirchensteuerrat beschließt Wirtschaftsplan 2022 https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/dioezesankirchensteuerrat-beschliesst-wirtschaftsplan-2022-29032/ Der Diözesankirchensteuerrat hat den Wirtschaftsplan des Bistums Hildesheim für das kommende Jahr einstimmig gebilligt. Er hat ein Volumen von 223,6 Millionen Euro und liegt damit 11 Millionen Euro über dem von 2021. Voraussichtlich wird die Bilanzsumme erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro betragen, vorgesehen sind 516,5 Millionen. Haupteinnahmequelle ist die Kirchensteuer. Die Diözese rechnet damit, dass diese gegenüber dem laufenden Jahr um 2,4 Prozent auf 181,5 Millionen Euro zurück gehen wird.

Der prognostizierte Jahresüberschuss von 10,9 Millionen Euro soll in Rückstellungen für die Priester- und Beamtenversorgung, in die Absicherung unerwarteter Risiken sowie in einen Fonds fließen, mit dem Investitionen für die Gestaltung der Diözese in der Zukunft getätigt werden können. Welche inhaltlichen Prioritäten und Vergabekriterien für das Geld aus diesem Fonds leitend sein werden, wird noch entschieden.

Die Absicherung wirtschaftlicher Risiken habe für die Finanzpolitik des Bistums Hildesheim weiterhin einen sehr hohen Stellenwert, betonte Anja Terhorst. Die Finanzdirektorin lobte in diesem Zusammenhang ihren Vorgänger Helmut Müller, der im Frühjahr 2020 in den Ruhestand gegangen ist: „Gerade im Hinblick auf unsere Versorgungsverpflichtungen stünden wir jetzt nicht so gut da, wenn unter Helmut Müllers Verantwortung nicht so eine großartige Arbeit geleistet worden wäre.“

Die Diözese wird nach den Worten der Finanzdirektorin das Risikomanagement in Form einer langfristigen Risikorücklage fest verankern. Der Wirtschaftsplan enthält deshalb erstmals eine Risikoerhebung in Tabellenform. Ebenfalls neu ist eine ewige Reserve in Höhe von 20 Millionen Euro. Dieser soll innerhalb der kommenden fünf Jahre ein bisher noch nicht klar definiertes Stammvermögen gegenübergestellt werden.

Mit Vorhersagen zur wirtschaftlichen Entwicklung hielt sich Anja Terhorst zurück. „In Pandemie-Zeiten ist die Prognosebildung schwieriger geworden. Klar ist, dass wir vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in der Zukunft die Ausgabenseite reduzieren müssen“, sagte sie. Eine Aufnahme von Krediten in der Zukunft schloss sie aus.

]]>
news-29004 Mon, 06 Dec 2021 16:03:52 +0100 Neue Stabsstelle für Prävention, Intervention und Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/neue-stabsstelle-fuer-praevention-intervention-und-aufarbeitung-von-sexualisierter-gewalt-29004/ Das Bistum Hildesheim professionalisiert sich weiter im Umgang mit sexualisierter Gewalt: Im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim gibt es nun die neue Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Hier arbeiten Fachleute der Diözese für den professionellen Umgang... Ziel ist es, wichtige Kompetenzen zu bündeln: Die bisherige Fachstelle Prävention ist deshalb in die neue Stabsstelle eingegliedert. Auch die Referentin des Bischöflichen Beraterstabes in Fragen sexualisierter Gewalt wurde in den neuen Bereich integriert. Ebenso neu ist die Zusammenarbeit mit den für Prävention zuständigen Mitarbeiterinnen des Caritasverbandes der Diözese Hildesheim in dem insgesamt sechsköpfigen Team der Stabsstelle.

„Es geht bei der Stabsstelle um das Zueinander und Miteinander der drei Bereiche. Wenn wir Risikofaktoren erkennen, können wir das in unser präventives Handeln implementieren“, sagt Martin Richter. Er leitet die neue Stabstelle und fungiert damit zugleich auch als Präventionsbeauftragter des Bistums Hildesheim. Der 58-Jährige stand bislang dem Fachbereich Jugendpastoral im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim vor.

„Die Aufarbeitung und Vorbeugung sexualisierter Gewalt sowie die schnelle und richtige Reaktion auf Verdachtsfälle sind unabdingbar für einen angemessenen Umgang mit diesem ernsten Thema. Die neue Stabsstelle und die damit verbundene Schaffung einer Leitungsstelle in Vollzeit geben diesem wichtigen Tätigkeitsfeld noch mehr Gewicht“, sagt Generalvikar Martin Wilk.

Die neue Organisationseinheit soll die Strategie des Bistums im Umgang mit sexualisierter Gewalt weiterentwickeln. Die erfahrenen Mitarbeiter*innen unterstützen die Aufarbeitung durch unabhängige Fachleute. Die neue Stabsstelle steht außerdem für den Dialog mit der Betroffeneninitiativen zur Verfügung. Ebenso kooperiert sie zukünftig eng mit der Aufarbeitungskommission und dem Betroffenenrat auf Ebene der norddeutschen Metropolie, die das Bistum Hildesheim gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg und dem Bistum Osnabrück etabliert.

Für Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt sind weiterhin die von der Kirche unabhängigen Fachleute als Ansprechpersonen für Betroffene und deren Angehörige zuständig. 

]]>
news-28951 Thu, 02 Dec 2021 16:28:55 +0100 Mit Geist und Geschick durch die City https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/mit-geist-und-geschick-durch-die-city-28949/ An elf Stationen sind Hannoveraner*innen und Besuchende der Stadt in der Adventszeit eingeladen, einen neuen spielerischen Adventsweg durch die Innenstadt mitzugehen. news-28912 Mon, 29 Nov 2021 15:45:15 +0100 Bescherung hinter Gittern https://www.dekanat-braunschweig.de/nachrichten/artikel/news-title/bescherung-hinter-gittern-28866/ Gefängnisseelsorger und Gemeinde St. Aegidien bitten um Unterstützung für Weihnachtspäckchen-Aktion. news-28851 Thu, 25 Nov 2021 18:20:26 +0100 1,3 Millionen Euro für Digitalisierung der Schulen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/13-millionen-euro-fuer-digitalisierung-der-schulen-28851/ Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat heute in einer kleinen, coronakonformen Feier den Schulen in Trägerschaft des Bistums und der Stiftung Katholische Schule Bewilligungsbescheide von knapp über 1,3 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule überreicht. „Digitale Bildung ist für die Zukunft unverzichtbar und für junge Leute alternativlos“, sagt Dr. Jörg-Dieter Wächter. Als Leiter der Hauptabteilung Bildung ist er verantwortlich für die Schulen und dankbar für den „Kraftakt, mit dem Bund und Länder die Mittel bereitgestellt und ans Fließen gebracht haben“. Der Digitalpakt sei ein gelungenes Beispiel einer öffentlichen Finanzierung freier Träger.

Begünstigt wurden dabei jetzt die Albertus-Magnus-Schule, die St.-Augustinus-Schule, die Bonifatiusschule II, das Gymnasium Josephinum, die Ludwig-Windthorst-Schule, die Oberschule und das Gymnasium Eichendorffschule vom Bistum Hildesheim sowie das Gymnasium St. Ursula-Schule und das Gymnasium Marienschule von der Stiftung Katholische Schule, die ebenfalls zum Bistum gehört. Das Geld fließt u. a. in den Aufbau von WLAN-Strukturen, Verkabelungen und in die Anschaffung technischer Geräte.

„Es ist eine gute Anschubfinanzierung, doch es kommen auch Folgekosten auf uns zu“, blickt Wächter mit Sorge in die Zukunft.

„Der Digitalpakt ist das größte Förderprogramm, das Bund und Länger je auf den Weg gebracht haben“, erklärt Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Und doch seien Anschlusslösungen sinnvoll und notwendig. „Es wird ein DigitalPakt 2.0“ geben“, ist sich der Minister sicher. Er freue sich über das tatkräftige digitale Engagement des Bistums Hildesheim und seiner Schulen. „Mit den Mitteln aus dem Digitalpakt können sie nun diesen erfolgreichen Weg weitergehen und viele ihrer geplanten Projekte umsetzen.“ Die Technik sei aber kein Selbstzweck: „Das Primat der Pädagogik bleibt bestehen. Lernen findet zwischen Menschen statt, Technik kann dabei unterstützen“, betont Tonne.

Der Digitalpakt unterstützt Schulen bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Unterrichtsstrukturen. In Niedersachsen stehen hierfür rund 522 Millionen Euro bereit. Auf diese Weise sollen die Schulen fit gemacht werden für das digitale Zeitalter.

]]>
news-28796 Thu, 18 Nov 2021 19:31:31 +0100 Journalistische Recherche und der präzise, einordnende Blick gefragt wie nie https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-verleiht-zum-19-mal-den-katholischen-medienpreis Zum 19. Mal hat die Deutsche Bischofskonferenz den Katholischen Medienpreis verliehen. Weihbischof Heinz-Günther Bongartz (Hildesheim), Mitglied in der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, nahm die Auszeichnungen in Frankfurt vor.  news-28794 Thu, 18 Nov 2021 16:18:11 +0100 Kirche und Demokratie – ein nicht ganz einfaches Verhältnis https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/kirche-und-demokratie-ein-nicht-ganz-einfaches-verhaeltnis-28794/ Gesprächsabend mit Pfarrer Rainer Eppelmann, der Schriftstellerin Helga Schubert, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ in der Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim in Hannover. Welches Verhältnis hat die Kirche zur Demokratie: „Ein ambivalentes“, sagt Bischof Dr. Heiner Wilmer. Für dieses doppeldeutige Verhältnis blickt er weiter in die Geschichte zurück. Priester wie Abbé Emanuel Sieyès gehörten zu den Haupttheoretikern der Französischen Revolution, mit der die Idee von Aufklärung, Menschenrechten und Demokratie in Europa verbreitet wurde. Gleichzeitig habe der Vatikan „rote Priester“ verfolgt, die sich für demokratische Ideale starkgemacht haben – darunter auch Pater Léon Dehon, den Gründer der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester, der Wilmer selbst angehört.

In einem Staat aber, in dem eine einzige Partei meint im Besitz der Wahrheit zu sein, stellt sich dieses Verhältnis von Kirche und Demokratie ganz anders dar: „In der DDR war die Kirche der einzige demokratische Freiraum“, erläutert Helga Schubert. Für die heute 81-jährige Schriftstellerin, die in der DDR als Psychologin gearbeitet hat, war es „nur im Schutzraum der Kirche möglich, freie Worte zu sprechen“. Dabei sei die Erkenntnis gewachsen, dass die „weltliche Macht keine allmächtige Macht“ ist. Neben dem freien Wort waren für Schubert auch kirchliche Rituale bedeutsam: „Den Zuspruch durch einen Segen habe ich immer als besondere Stärkung erfahren.“

Wie Schubert zählte auch der evangelische Pfarrer Rainer Eppelmann zur Bürgerrechtsbewegung in der DDR. Die Samariterkirche in Ost-Berlin, an der er von 1974 an als Gemeindepfarrer arbeitete, wurde ein Zentrum der Friedens- und Oppositionsbewegung der DDR. Eppelmann erinnert an die Blues-Messen, in der nicht nur eine vom DDR-Regime unerwünschte Musik gespielt wurde. Kritische Sketche wurden gespielt und Bibelstellen gelesen, die auf dem Höhepunkt des Wettrüstens zwischen West und Ost zum Frieden aufriefen: „Das führte dazu, dass immer mehr Menschen in die Kirchen kamen, um zu beten und zu diskutieren.“ Darunter auch Engagierte aus der Friedens- und Umweltbewegung, die eigentlich nicht mit der Kirche verbunden waren. „Von da an war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kirchen zu voll wurden und die Menschen auf die Straße gingen“, sagt Eppelmann. Es war der Auftakt zur friedlichen Revolution in der DDR.

„Dieser friedliche Übergang ist etwas, dass wir bewahren und wertschätzen müssen“, ergänzt Grant Hendrik Tonne. Der niedersächsische Kultusminister vertritt Ministerpräsident Stephan Weil, der kurzfristig verhindert war – Koalitionsverhandlungen in Berlin. Tonne, in dessen Amtsbereich die Kirchen und Religionsgemeinschaften fallen, geht es aber nicht nur um historisches Erinnern: „Wir müssen heute wieder dafür werben, dass Frieden, Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind und wir gemeinsam dafür eintreten müssen.“ Für den Sozialdemokraten eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Kirche. Das sei im Übrigen nicht nur eine Erfahrung aus der friedlichen Revolution, sondern auch aus der jetzt 75-jährigen Geschichte des Landes Niedersachsen. „Werte wie Würde und Gleichberechtigung müssen immer wieder mit Leben gefüllt werden.“

Eppelmann verweist darauf, dass sich mit Blick auf die Kirche als Raum für Demokratie in der DDR etwas Entscheidendes geändert hat: „Wir waren ja nicht nur der einzige Freiraum zum Reden, sondern auch die einzige Stimme, die neben den Machthabern in der ganzen DDR gehört werden konnte.“ Heute können sich in einer vielgestaltiger werdenden Gesellschaft viele Stimmen Gehör verschaffen. In einer solchen Situation sei es aber umso wichtiger für die Kirche, für bestimmte Werte zu werben: für Achtung, Respekt, für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eppelmann selbst gehörte der letzten demokratisch gewählten DDR-Regierung als Minister für Abrüstung und Verteidigung an und gehörte nach der deutschen Wiedervereinigung bis 2005 für die CDU dem Bundestag an. Seit 1998 ist er Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Für Helga Schubert hat das Vermächtnis der Kirche in der DDR noch einen weitere, eine eher psychologische Folge: Eine Haltung, die in der DDR christlich geprägte Politikerinnen und Politiker in die Demokratie eingebracht haben. Als Beispiele nennt sie die scheidende Bundeskanzlerin Merkel und den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck: „Wir waren als Christen nicht so dem Freund-Feind-Denken verhaftet.“ Daher sei der von ihnen geprägte Politikstil von Ruhe und der Überzeugung gekennzeichnet, dass sich Dinge friedlich lösen lassen. „Das hat dem Land und der Gesellschaft gutgetan“, meint die Autorin und Psychologin. Diese Haltung wünscht sie sich weiterhin für die Demokratie.

Bischof Wilmer verbindet die Rolle einer zu verändernden, zu reformierenden Kirche in der Demokratie mit drei Adjektiven: frömmer, nachdenklicher, politischer. „Fromm“ knüpft dabei an die jüdisch-christliche Tradition und die Kernbotschaft der Bibel an: „Du bist von Gott gewollt und geliebt“, betont Wilmer. „Nachdenklich“ setzt auf den Dialog mit den Wissenschaften und mit der Philosophie, um die Fragestellungen der Zeit zu durchdringen. Und „politisch“: „Sich an die Seite derer zu stellen, denen es nicht gut geht.“

Dennoch müsse sich die Kirche auch fragen lassen, wie es in ihr um die Demokratie bestellt ist: „Wie ist das mit dem Zugang von Frauen zu Ämtern der Kirche, wie ist das mit dem Segen für gleichgeschlechtliche Paare“, fragt Kultusminister Tonne. Denn auch die Kirche lebt im Hier und Heute. Die Kirche kann und soll die Politik kritisch begleiten: „Aber die Politik darf auch die Kirche kritisch begleiten, so geht Dialog.“ Für den Kultusminister rückt angesichts der gesellschaftlichen Verwerfungen in der Gesellschaft, die nicht allein durch die Pandemie ausgelöst sind, der Religionsunterricht in den Blickpunkt: „Ich würde sagen, nie war er wertvoller als heute.“ Denn er biete den Schülerinnen und Schüler einen Freiraum zum Reden und Reflektieren über das, was sie im Inneren bewegt.

Zum Beginn der Veranstaltung hatte Akademiedirektorin Dr. Ruth Bendels auf die besondere Verbindung von Staat und Kirche hingewiesen: „Es geht um Fragen wie Freiheit, Gleichheit und Eigenverantwortung, darum, wie wir in der Gesellschaft miteinander umgehen.“ Die evangelische und katholische Kirche hat sich in ihrer Geschichte mit der Demokratie alles andere als leichtgetan: „Als Kirche muss uns an einer demokratischen Gesellschaft gelegen sein – und idealerweise profitiert davon auch die Demokratie.“

]]>
news-28787 Tue, 16 Nov 2021 14:30:24 +0100 ABGESAGT: Bischof Wilmer debattiert mit Fachleuten über Geschlechterfragen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/abgesagt-bischof-wilmer-debattiert-mit-fachleuten-ueber-geschlechterfragen-28787/ ABGESAGT WEGEN CORONA:  Am Dienstag, 30. November 2021, sollten Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, der Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Toni Tholen (Universität Hildesheim), die Soziologin Prof. Dr. Mechthild Bereswill (Universität Kassel) und Dr. Aurica Jax (Leiterin der Stelle... Online-Tickets werden storniert und die Buchungsgebühren erstattet.

]]>
news-28756 Fri, 12 Nov 2021 07:58:56 +0100 Singen. Laut. Zu Weihnachten https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/singen-laut-zu-weihnachten-28744/ 18 Songs, tausend Stimmen, ein Stadion. Mit Posaunen und Trompeten. Wenn Hannover am Mittwoch, den 22. Dezember um 18 Uhr in der HDI-Arena zusammenkommt, wird die Premiere des großen Charity-Weihnachtsfestes zu Gunsten der Wohnungslosenhilfe gefeiert. news-28755 Fri, 12 Nov 2021 07:33:29 +0100 Der Glaube wird anders wachsen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/der-glaube-wird-anders-wachsen-28755/ Bescheiden, ökumenisch und Anwältin für die Mühseligen und Beladenen: Dieses künftige Bild der Kirche hat Bischof Heiner Wilmer beim Jahresempfang des Katholischen Büros in Hannover gezeichnet. Was hat ein Bischof heute noch zu sagen? Was suchen Menschen? Und: Sind die Kirchen heute noch nützlich? Diese drei Fragen ziehen sich durch den Vortrag von Bischof Dr. Heiner Wilmer beim Jahresempfang des Katholischen Büros in Hannover. Gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften sind vor Ort im Alten Rathaus in Hannover. Eine weitere Anzahl von Interessierten ist per Livestream zugeschaltet.

Für Wilmer sind die Zeiten vorbei als zum Beispiel ein Bischof von oben herab Ansagen machen konnte. Oder dass ein Hirte der Kirche über dem Gesetz steht. Mehr noch: „Ein Gebrauchtwagenhändler hat heute mehr Kredit als ein Bischof.“

Trotzdem seien Menschen heute mehr denn je auf der Suche – nach Halt und Orientierung: „Vielleicht nach Zeiten, in denen die Welt noch in Ordnung war oder es zumindest den Anschein hatte“, mutmaßt Wilmer. Ein Gefühl von Verlorenheit macht der Hildesheimer Bischof in der Gesellschaft aus. Die Corona-Pandemie und der Klimawandel verschärfen diese ohnehin schwierige Situation noch.

Gleichzeitig steht gerade die Katholische Kirche nach seinen Worten vor einem Scherbenhaufen: „Durch den Missbrauchsskandal haben wir massiv Vertrauen verspielt.“ Der Schutz der Institution, der Schutz der Täter stand über allem. Die Betroffenen dagegen kamen überhaupt nicht vor.

Wie können aber in einer solchen Situation die Kirchen sich noch als nützlich erweisen? Mut macht Wilmer das handfeste Anpacken von Christinnen und Christen während der Pandemie: „Engagierte Menschen waren erfinderisch und haben sich gekümmert.“ Gleichzeitig werde die Kirche noch als Brückenbauerin angefragt: Zum Beispiel, wenn zwischen unterschiedlichen Interessen bei ökologischen Notwendigkeiten und sozialen Folgen des Klimawandels vermittelt werden muss.

Nur: Die Kirche hat keinen Alleinvertretungsanspruch mehr. „Wir sind nur noch ein Anbieter von Sinn, neben anderen“, betont Wilmer: „Wir beherrschen nicht mehr die Gesellschaft.“ Die Zukunft der Kirche wird „bescheidener“ sein. Sie werde sich der Lebenswirklichkeit von Menschen stellen, Anwältin für die Mühseligen und Beladenen sein – „und sie wird dies ökumenisch tun.“

Zwar werde die Rolle der Kirche künftig kleiner: „Doch überall werden Christinnen und Christen aus dem Evangelium heraus Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft mitgestalten.“ In seiner institutionellen Kirchlichkeit werde der Glauben abschmelzen, erläutert Wilmer: „Aber wachsen wird der Glaube in seiner biblischen Begründung und geistgewirkten Tradition.“

Dabei dürfen die Kirchen nicht ihre jüdischen Wurzeln vergessen: „Die Shoah zeigt, dass wir uns versündigt haben, das war eine Katastrophe.“ Für Wilmer liegt in der Erinnerung die Möglichkeit der Erlösung: „Wir können heute und morgen nur gut leben, wenn wir unser Gedächtnis nicht tilgen.“

„SOS“ – Save our souls – hat Wilmer seinen Vortrag überschrieben. Ein Rettungsruf aus der Seefahrt. Für Wilmer ein Rettungsruf aus und für die Kirche: „Es geht um nichts Geringeres als die Rettung unserer Seelen.“

Vor Wilmer haben der Vizepräsident des Landtages, Bernd Busemann, und Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf die nach wie vor wichtige Rolle der Kirchen für die Weiterentwicklung der Gesellschaft hingewiesen. „Wichtige christliche Grundhaltungen sind allgemein geworden“, betont Busemann. Der biblische Leitsatz „Einer trage des anderen Last“ sei das Grundprinzip der Sozialpolitik geworden. Wenn aber die Kirchen nicht weiter christliche Werte einbringen, „dann fliegt eine Gesellschaft auseinander“.

„Demokratie, Frieden und Freiheit sind unglaublich große Geschenke“, stellt Kultusminister Tonne heraus. Der Einsatz für ihren Erhalt verbinde Staat, Kirche und Zivilgesellschaft. Es gelte, sich gemeinsam Spaltungstendenzen und Populismus entgegenzustellen. Das Werben für Zusammenhalt erfordere nach Einschätzung des Sozialdemokraten zweierlei – sowohl das gute Beispiel als auch das deutliche Wort gegen Unrecht und Ungerechtigkeit: „Dafür bin ich den Kirchen dankbar.“

]]>
news-28743 Thu, 11 Nov 2021 16:26:51 +0100 Martinsessen auf dem Domhof https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/martinsessen-auf-dem-domhof-28743/ Rund 40 Gäste von Vinzenzpforte und Guter Hirt sind am Martinstag auf dem Domhof zusammengekommen. Eingeladen hatte Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ. „Es ist gut, dass wir uns auf dem Domhof unterhalten, in die Augen schauen und gemeinsam zu Mittag essen können“, begrüßte Bischof Wilmer die Gäste und Engagierten von Vinzenzpforte, Guter Hirt sowie des Malteser Hilfsdienstes .

Dafür waren Tische und Bänke gegenüber des Westportals des Doms aufgebaut. Der Malteser Hilfsdienst verteilte Chili mit und ohne Fleisch, zum Nachtisch gab es Stracciatella-Quark. „Viele, die heute hier sind, kenne ich schon lange“, erzählte eine Besucherin der Vinzenzpforte, „aber es ist schon etwas Besonderes, hier auf dem Domhof eingeladen zu sein.“ Ein Besucher ergänzte, dass der Martinstag ein guter Anlass sei, zusammenzukommen. „Weihnachten wird ja immer sehr viel organisiert, auch in sozialer Hinsicht. Heute ist etwas weniger Trubel, das gefällt mir.“

Dem stimmte auch Andreas Handzik, Diakon der Gemeinde Guter Hirt, zu. „Schön, dass so etwas stattfinden kann. Es ist natürlich ein Zeichen der Wertschätzung für die Menschen, wenn der Bischof einlädt.“ Und Jeanne Golla, Leiterin der Vinzenzpforte, fügte hinzu, eine besondere Bedeutung habe an diesem Tag das Zusammensein. „Am Martinstag geht es ja darum, zu teilen. Und dass sich die Menschen und der Bischof heute die Zeit nehmen, zusammen zu essen und ins Gespräch zu kommen, das hat für mich sehr viel mit Teilen zu tun.“

So brachte Jeanne Golla an diesem Tag auch ihre Vorgängerin in der Leitung der Vinzenzpforte Schwester M. Cäcilia Evers mit auf den Domhof. Ein starkes Bild dafür, dass die Vinzenzpforte der Schwesterngemeinschaft der Vinzentinerinnen Hildesheim ein besonderes Herzensanliegen sei, so Bischof Heiner Wilmer. „Einrichtungen wie Vinzenzpforte und Guter Hirt, die für alle Menschen offen sind, sind bedeutender Teil der Seele unseres Bistums.“ Der Bischof plant, ein solches Treffen auch in den kommenden Jahren am Martinstag anzubieten.

Der Gute Hirt in der Nordstadt sowie die Vinzenzpforte in der Innenstadt betreiben jeweils Mittagstische für bedürftige Menschen. Die Vinzenzpforte ist an Werktagen von 11.30 Uhr bis 14 Uhr zum gemeinsamen Essen unter 2G geöffnet. Der soziale Mittagstisch Guter Hirt öffnet täglich von 12 bis 13 Uhr, das Essen wird dort auf Grund der Auflagen zum Gesundheitsschutz nur zum Mitnehmen ausgegeben.

]]>
news-28711 Sun, 07 Nov 2021 17:20:46 +0100 Von der Logik des Teilens https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/von-der-logik-des-teilens-28711/ Mit einem Gottesdienst im Hildesheimer Dom ist die bundesweite Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerks eröffnet worden. Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer erinnerte in seiner Predigt an den christlichen Grundsatz des Teilens. Mit einem Pontifikalamt unter den geltenden Corona-Schutzmaßnahmen hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. am heutigen Sonntag, 7. November, um 10 Uhr im Hildesheimer Dom die bundesweite Diaspora-Aktion der katholischen Kirche eröffnet. Das Leitwort der diesjährigen Aktion heißt „Werde Liebesbote!“. Bischof Heiner Wilmer SCJ feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Erzbischof Zbigņevs Stankevičs aus Riga in Lettland, Bischof David Tencer aus Reykjavik in Island, Bischof Erik Varden aus Trondheim in Norwegen sowie Bischof Wolfgang Ipolt aus Görlitz.

Der gastgebende Bischof Heiner Wilmer ging in seiner Predigt auf die erste Lesung des heutigen Sonntags ein, die von der Witwe in Sarepta handelt. Obwohl sie selber bettelarm ist, gibt sie dem Propheten Elia etwas zu essen und zu trinken. Bischof Wilmer sprach von einer „Logik des Teilens“. Auch heute bräuchten wir Menschen, die ihre Hoffnung nicht auf sich selbst, sondern auf Gott setzten. „Wer so lebt, weiß: Gott trägt mich“, so der Hildesheimer Bischof.

„Wie sehr sehnen wir Menschen uns nach positiven Nachrichten, nach Botschaften der Hoffnung und der Liebe, gerade in diesen in vielerlei Hinsicht herausfordernden Zeiten“, so der Geschäftsführer des Bonifatiuswerks, Ingo Imenkämper, zur Bedeutung des diesjährigen Mottos. Daher passe das Leitwort „Werde Liebesbote!“ wunderbar in diese Zeit. Imenkämper eröffnete die Aktion anstelle von Monsignore Georg Austen, dem Generalsekretär des Bonifatiuswerks. Er musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig seine Teilnahme an der Aktionseröffnung in Hildesheim absagen.

Beim anschließenden Festakt zur Diaspora-Eröffnung – der coronabedingt nach zwei Jahren erstmals wieder als Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der geltenden Regeln stattfinden konnte, erinnerte der Präsident des Bonifatiuswerks, Heinz Paus, an die über 170-jährige Geschichte des Werkes, die immer wieder von historischen Umbrüchen geprägt war. Auch heute verändere sich der Diaspora-Begriff vor dem Hintergrund der existenziellen Krise der Kirche.

Wie der Weg zu einer lebendigeren, motivierenden Kirche gelingen könnte, darauf ging Professor Dr. Jan Loffeld von der Universität Tilburg (Niederlande) in seinem Impulsvortrag zur Wirksamkeit des „synodalen Weges“ ein, den die katholische Kirche in Deutschland begonnen hat. Er erinnerte an die Aussage von Papst Franziskus, der sich eine „verbeulte“ Kirche wünscht, die verletzlich und verwundbar ist, weil sie in die Welt hinausgeht. Gott sei nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Welt zu entdecken, erinnerte Loffeld an eine Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Kirche müsse auch die die jungen, flexiblen und nicht an einen Wohnort gebundenen Menschen ansprechen, um wirksam zu sein.

Was Diaspora ganz praktisch bedeutet, daran erinnerte Heiger Scholz, niedersächsischer Staatssekretär für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in seinem Grußwort. „Wer wie ich immer in der Diaspora gelebt hat, für den ist das Bonifatiuswerk vor allem gelb“, erinnerte er an die rapsgelben BONI-Busse der Verkehrshilfe, die das Werk seit vielen Jahrzehnten den Gemeinden und Verbänden vor Ort zur Verfügung stellt.

Am übernächsten Sonntag, dem 21. November, wird dann der so genannte „Diaspora-Sonntag“ begangen. Dann werden in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland die Kollekten für die Projekte des Bonifatiuswerks gesammelt. Bis dahin will das Hilfswerk mit der Aktion verstärkt auf die Situation der katholischen Glaubensgeschwister in der Diaspora aufmerksam machen. Unter werde-liebesbote.de können dazu umfangreiche Informationen und Materialien bestellt und heruntergeladen werden.

Für das Bonifatiuswerk ist dieser Tag mit einem dreifachen Jubiläum verbunden: Vor 55 Jahren fand die erste Diaspora-Aktion statt. Zudem gibt es seit 15 Jahren den Bonifatiuspreis, mit dem Initiativen für missionarisches Handeln in Deutschland gewürdigt werden. Und vor zehn Jahren ging das „Praktikum im Norden“ an den Start, bei dem junge Menschen aus Deutschland rund ein Jahr in einer katholischen Einrichtung in Skandinavien, Island oder dem Baltikum mitarbeiten.

„Das Bonifatiuswerk unterstützt mehr als 700 Projekte in den Diasporagebieten Deutschlands, Nordeuropas, Estlands und Lettlands. Überall in diesen Ländern, wo katholische Christinnen und Christen in einer Minderheit leben, helfen wir, dass sie Gemeinschaft erleben können. Dafür sind wir auf Spenden und Kollekten angewiesen“, unterstreicht Geschäftsführer Ingo Imenkämper.

]]>
news-28681 Fri, 05 Nov 2021 11:11:34 +0100 „Ein Segen für die ganze Welt“ https://www.kiz-online.de/%E2%80%9Eein-segen-f%C3%BCr-die-ganze-welt%E2%80%9C Eine spirituelle Gemeinschaft für alte Menschen, vielleicht sogar ein richtiges Kloster – das schwebt Schwester Regina vor. Im Bistum Hildesheim will sie herausfinden, ob sie mit ihren Gedanken den Nerv der Zeit getroffen hat. news-28677 Fri, 05 Nov 2021 08:28:51 +0100 Bischof Wilmer: Leidenschaftlich an der Seite der Armen stehen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-leidenschaftlich-an-der-seite-der-armen-stehen-28677/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat ein Hirtenwort an die Pfarrgemeinden im Bistum Hildesheim geschrieben. Anlässlich des Festes des Heiligen Martin, das am 11. November 2021 gefeiert wird, thematisiert der Bischof globale und nationale Krisenereignisse und beschreibt, wie Menschen zu... „Mit diesem Geist entstehen so immer wieder neue Initiativen für solidarisches, diakonisches Handeln der Kirche. Christlicher Glaube und Nachfolge Jesu werden leibhaftig spürbar, wo Menschen einander zu Mitmenschen werden“, schreibt Wilmer. Der auferstandene Christus sei gegenwärtig in den Armen und Notleidenden, so der Bischof. Der Dienst an den Geringsten sei wirklicher Gottesdienst. Hier trete Gott in unser Leben.

An die Gemeinden gewandt, betonte Wilmer, er wolle mit ihnen weiterhin engagiert unterwegs sein, nahe bei den Menschen: „Schon jetzt erfahre ich bei meinen Besuchen vor Ort von beeindruckenden großen und kleinen Initiativen und Projekten. Und ich freue mich darauf, künftig noch mehr von solchem diakonisch-solidarischen Engagement kennenzulernen.“ Er rief dazu auf, „begeistert und leidenschaftlich an der Seite der Armen“ zu stehen.

Der Brief wird am Sonntag, 7. November 2021, in allen Sonntagsgottesdiensten einschließlich der Vorabendmesse verlesen.

]]>
news-28665 Thu, 04 Nov 2021 10:58:52 +0100 ZDF dreht in Göttingens katholischer Bonifatiusschule https://www.katholische-kirche-goettingen.de/ueber-uns/nachrichten/artikel/news-title/zdf-dreht-in-goettingens-katholischer-bonifatiusschule-28664/ Über die Erfahrungen, die Göttingens Bonifatiussschule II als eine der ersten Schulen Deutschlands mit mobilen Luftfiltergeräten gemacht hat, informierte sich ein Kamerateam des Zweiten Deutschen Fernsehens. news-28653 Tue, 02 Nov 2021 15:37:00 +0100 „Werde Liebesbote!“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/werde-liebesbote-28653/ Mit einem Gottesdienst im Hildesheimer Dom eröffnet das Bonifatiuswerk am Sonntag, 7. November, die bundesweite Diaspora-Aktion der katholischen Kirche. Das Leitwort der diesjährigen Aktion heißt „Werde Liebesbote!“. Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer feiert um 10 Uhr den Gottesdienst gemeinsam mit Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks. Konzelebranten sind Erzbischof Zbigņev Stankevičs aus Riga in Lettland, Bischof David Tencer aus Reykjavik in Island sowie Bischof Erik Varden aus Trondheim in Norwegen. Der Gottesdienst wird vom Domradio auf www.domradio.de sowie dem Fernsehsender EWTN live übertragen.

Zwei Wochen später, am bundesweiten Diaspora-Sonntag, dem 21. November, wollen wir auf die Situation der katholischen Glaubensgeschwister in der Diaspora aufmerksam machen. Unter www.werde-liebesbote.de bieten wir dazu umfangreiche Informationen und Materialien an. Am Diaspora-Sonntag sammeln katholische Christinnen und Christen im Rahmen einer bundesweiten Kollekte für die Katholiken in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum.

Zum diesjährigen Motto „Werde Liebesbote!“ sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Monsignore Georg Austen: „Wir wünschen uns eine Kirche, in der die Menschen spüren, dass sie ohne Ausnahme von Gott geliebt sind. Auch der Einsatz für die Glaubensgeschwister in der Diaspora sind gelebte Nächstenliebe und tätiges Glaubenszeugnis. Als Hilfswerk für den Glauben helfen wir insbesondere in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum, lebendige Glaubens- und Lebensorte zu schaffen. Ebenso werden zahlreiche soziale und caritative Projekte gefördert, die in die ganze Gesellschaft ausstrahlen.“

„Der Diaspora-Sonntag am 21. November ist ein wichtiger Tag der Solidarität mit unseren Glaubensgeschwistern, die in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Die Corona-Zeit hat diese Situation nochmals verschärft. Zum Diaspora-Sonntag bitten wir daher darum, die Arbeit des Bonifatiuswerkes zu unterstützen, damit wir weiterhin den Menschen in den Diasporaregionen finanziell und ideell zur Seite stehen können“, sagt der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

]]>
news-28646 Mon, 01 Nov 2021 08:45:27 +0100 Glaubensräume erschließen und den Glauben weitertragen https://www.kiz-online.de/glaubensr%C3%A4ume-erschlie%C3%9Fen-und-den-glauben-weitertragen Interview mit dem Hildesheimer Generalvikar Martin Wilk zur Bedeutung des Hilfswerkes für das Bistum Hildesheim. Er ist Mitglied im Bonifatiusrat des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken mit Sitz in Paderborn und der Vorsitzende des diözesanen Bonifatiuswerkes.