Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Sat, 19 Jun 2021 14:08:02 +0200 Sat, 19 Jun 2021 14:08:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-27723 Sat, 19 Jun 2021 12:56:32 +0200 Bistum Hildesheim veröffentlicht Jahresabschluss für 2020 https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-hildesheim-veroeffentlicht-jahresabschluss-fuer-2020-27723/ Das Bistum Hildesheim hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Überschuss von 12,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das Ergebnis liegt 4 Millionen Euro unter den ursprünglichen Planungen, ist aber deutlich besser, als angesichts der Corona-Pandemie befürchtet. Der Diözesankirchensteuerrat hat den Jahresabschluss 2020 auf seiner heutigen Online-Sitzung einstimmig gebilligt. Das Bilanzvolumen des Bistums hat sich von 438,3 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 466,8 Millionen im vergangenen Jahr erhöht. Haupteinnahmeposten war die Kirchensteuer mit 174,2 Millionen Euro, sie ging um 3,7 Prozent zurück. Zu Beginn des Jahres war bundesweit ein Rückgang der Kirchsteuereinnahmen von 15 bis 20 Prozent angenommen worden. „Diese Prognosen sind glücklicherweise nicht eingetreten“, sagte Finanzdirektorin Anja Terhorst. Weitere wesentliche Einnahmen waren sogenannte Staatsleisten in Höhe von 4,3 Millionen Euro und Landesmittel für die katholischen Schulen von rund 17 Millionen Euro.

Größte Ausgabenpositionen waren im zurückliegenden Jahr die Personalkosten, gefolgt von Zuweisungen an Kirchengemeinden, die Caritas und verschiedene Seelsorgeeinrichtungen. Erstmals wurden im Haushalt Rückstellungen für Zahlungen an Missbrauchsbetroffene in Höhe von 7,3 Millionen Euro gebildet.

Die Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen für Priester, Kirchenbeamte und Lehrer wurden erneut erhöht, und zwar um 16,3 Millionen Euro. Zusätzlich wurde für diese Verpflichtungen eine Sonderrücklage über 26,9 Millionen Euro gebildet. „Hintergrund dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass sich der nach dem Handelsgesetzbuch vorgegebene Rechnungszins in Höhe von 2,3 Prozent derzeit an den Kapitalmärkten nicht erzielen lässt“, erläuterte Dorota Steinleitner, Leiterin der Abteilung Finanzen im Bischöflichen Generalvikariat. Für die Altenhilfe wurde eine Sonderrücklage von 10 Millionen Euro gebildet, für die Neuordnung der Bildungsarbeit eine Rücklage von 1,5 Millionen Euro.

27, 3 Millionen Euro befinden sich in der Allgemeinen Rücklage. Dieses Kapital dient als Risikovorsorge. „Angesichts nicht kalkulierbarer Risiken ist die Allgemeine Rücklage als zu gering anzusehen, wir müssen sie in den nächsten Jahren nach Möglichkeit erhöhen“, erklärte Terhorst.

Für das Wirtschaftsjahr 2021 rechnet die Finanzdirektorin mit einer leicht rückläufigen Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen, mittel- bis langfristig werde sich diese Tendenz fortschreiben. Der finanziellen Situation des Bistums müsse in den kommenden Jahren mit Sparmaßnahmen begegnet werden. Unter anderem ist geplant, die Zahl der Immobilien in den kommenden zehn bis 15 Jahren um die Hälfte zu reduzieren.

Ausführlich informiert der Geschäftsbericht 2020 über die finanzielle Lage des Bistums. Er erscheint in Kürze erstmals in hybrider Form, in Auszügen gedruckt, komplett im Internet. Voraussichtlich ab Ende Juni kann er unter www.bistum-hildesheim.de/geschaeftsbericht abgerufen oder in der Finanzabteilung des Bischöfliches Generalvikariates, (Domhof 18-21, 31134 Hildesheim) bestellt werden.

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news-27706 Thu, 17 Jun 2021 14:59:41 +0200 Führungen im Hildesheimer Dom und im Dommuseum starten wieder https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/fuehrungen-im-hildesheimer-dom-und-im-dommuseum-starten-wieder-27706/ Besucherinnen und Besucher des Hildesheimer Doms und des Dommuseums Hildesheim können wieder an Führungen teilnehmen. Während dieser „EinFührungen“ geben die Dom- und Museumsführerinnen und -führer Auskunft zu den Kulturstätten mit ihren Kunstwerken und lenken den Blick der Gäste auf spannende Geschichten und besondere Details. Anschließend sind sie zur weiteren eigenständigen Besichtigung eingeladen. Aufgrund der Corona-Pandemie war dieses Angebot in den vergangenen Monaten nicht möglich.

Die öffentlichen „EinFührungen“ im Museum starten am kommenden Samstag, 19. Juni 2021, und finden jeweils samstags und sonntags um 14 Uhr statt. In den Innenräumen werden Sitzplätze eingenommen, das Tragen einer Maske und die Einhaltung des Abstandsgebots sind ebenfalls für die Teilnahme erforderlich.

Die öffentlichen „EinFührungen“ im Hildesheimer Dom starten am Freitag, 25. Juni 2021. Diese finden jeweils freitags, samstags und sonntags um 15 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro, im Dommuseum kommt der reguläre Eintrittspreis hinzu. Gruppen können individuelle Termine bei der Dom-Information unter (05121) 307 770 vereinbaren.

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news-27696 Wed, 16 Jun 2021 10:07:59 +0200 Bericht nennt Missbrauchsfälle durch verstorbenen Geistlichen Georg M. https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bericht-nennt-missbrauchsfaelle-durch-verstorbenen-geistlichen-georg-m-27696/ Ein mittlerweile verstorbener Geistlicher des Bistums Hildesheim, Georg M., hat sich an fünf ihm anvertrauten Kindern des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht. Das geht aus dem Untersuchungsbericht hervor, den der Vorsitzende Richter am Landgericht a. D. Wolfgang Rosenbusch im Auftrag des Bistums... „Ich bin Herrn Rosenbusch außerordentlich dankbar für seine akribische Arbeit. Die Ergebnisse des Berichts sind verstörend und machen mich sehr betroffen. Kinder haben durch einen Geistlichen unseres Bistums sexualisierte Gewalt erlitten. Wir möchten allen Betroffenen unsere Hilfe und Unterstützung anbieten. Deshalb ermutige ich die Betroffenen, die unabhängigen Ansprechpersonen im Bistum zu kontaktieren”, sagt Generalvikar Martin Wilk.  

Rosenbusch hat ermittelt, dass Georg M. im Zeitraum von 1980 bis 2009 an fünf Kindern sexualisierte Gewalt begangenen hat, der eine pädosexuelle Veranlagung des Geistlichen zugrunde liegt. Demnach hat der Priester, über den rund drei Jahrzehnte währenden Tatenzeitraum „ein Setting entwickelt, das ihm den Zugang zu Kindern ermöglichte, die nicht in vollem Umfang unter dem Schutz der Gemeindenähe sicher aufgehoben waren.“

Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, dass Bischof Dr. Josef Homeyer und der damalige Personalchef, Domkapitular Werner Holst, als Entscheidungsträger im Jahr 1992 den Pfarrer Georg M. aus der Pfarrgemeinde Christ König (Salzgitter-Bad) in die Pfarrgemeinde St. Marien (Cuxhaven) versetzt haben, obwohl sie durch das Jugendamt Salzgitter über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch den Geistlichen in Kenntnis gesetzt worden waren.

„Im konkreten Fall Georg M. wäre es die absolute Pflicht des Bischofs und des Bistums gewesen, sich um die Betroffenen zu sorgen und die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern”, sagt Generalvikar Martin Wilk.

Für seinen Bericht hat der Jurist Rosenbusch zwischen Januar und Mai 2021 mit mehr als 50 Zeuginnen und Zeugen gesprochen, personen- und gemeindebezogene Akten aus dem Bistumsarchiv und aus Pfarrarchiven ausgewertet, Presseveröffentlichungen zur Causa Georg M. genutzt und weitere eigene Recherchen getätigt.

Unterstützt wurde Rosenbusch in seinen Nachforschungen von einer eigens dafür gebildeten Projektgruppe, der Fachleute des Bistums sowie die Obfrau der derzeit laufenden Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Amtszeit des verstorbenen Bischofs Heinrich Maria Janssen, Antje Niewisch-Lennartz, angehörten.

Der Geistliche Georg M. war nach seiner Weihe zum Priester im Jahr 1969 als Kaplan in den Pfarrgemeinden bzw. Kirchorten in Bad Gandersheim (St. Maria Himmelfahrt), Groß Ilsede (St. Bernward), Salzgitter-Gebhardshagen (St. Gabriel) und Uelzen (Zum göttlichen Erlöser) tätig.

Als Pastor oder Pfarrer arbeitete der Priester in Ronnenberg (St. Thomas Morus), Lehre (St. Martin), Salzgitter (Christ König) und Cuxhaven (St. Marien), ehe er 2005 in den Ruhestand versetzt wurde. Als Ruhestandsgeistlicher war Georg M. ab 2009 in Wolfenbüttel (St. Petrus) eingesetzt.

Anlass für die Untersuchung waren Angaben von Zeugen, die der Pfarrer der Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel, Matthias Eggers, im Herbst 2020 erhalten hatte. 

Der Untersuchungsbericht von Wolfgang Rosenbusch ist im pdf-Format verfügbar. Um Betroffene und weitere Zeitzeugen zu schützen, sind deren Namen im Bericht anonymisiert. Die Namen von Verantwortungsträgern des Bistums Hildesheim werden genannt.

Für Betroffene von sexualisierter Gewalt gibt es im Bistum Hildesheim professionelle Ansprechpersonen, die von der Kirche unabhängig sind. Die Kontaktdaten dieser vier Fachleute sind unter dem folgenden Link zu finden: www.bistum-hildesheim.de/missbrauch.

Der Beraterstab in Fragen sexualisierter Gewalt ist telefonisch (05121-17 48 266) und per E-Mail erreichbar (beraterstab(ät)bistum-hildesheim.de).

Menschen, die sich zum Inhalt des Untersuchungsberichtes äußern möchten, können sich an folgende Kontaktpersonen des Bistums Hildesheim wenden. Sie sind zu den unten genannten Zeiten unter der Telefonnummer (05121) 307 330 erreichbar. 

  • Gemeindereferentin Martina Forster (erreichbar am 17.06.2021 von 15 bis 18 Uhr). 
  • Diakon Martin Wolf (erreichbar am 17.06.2021 und 18.06.2021, jeweils von 15 bis 18 Uhr). 
  • Diplom-Psychologin Annette Karr-Schnieders (erreichbar am 18.06.2021 von 15 bis 18 Uhr).  

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news-27685 Mon, 14 Jun 2021 15:22:47 +0200 Leidenschaft – filmreif und virtous https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/leidenschaft-filmreif-und-virtous-27684/ Zweite Kulturandacht in der Basilika St. Clemens  in Hannover mit Geschichten und Tönen voller Leidenschaft – und was Hoffnung ausmacht. Und Gott. news-27676 Fri, 11 Jun 2021 15:47:10 +0200 Bistum veröffentlicht Handreichung zu geschlechtersensibler Sprache https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-veroeffentlicht-handreichung-zu-geschlechtersensibler-sprache-27676/ Das Bistum Hildesheim wirbt mit der neuen Handreichung für eine geschlechtersensible Sprache. Auf 17 Seiten finden sich zahlreiche Anregungen für das gesprochene und geschriebene Wort, eine geeignete Bildsprache und für das Einüben einer neuen Haltung. Die Broschüre wurde vom Stabsreferat Gleichstellung im bischöflichen Generalvikariat in Kooperation mit Verbänden und Einrichtungen des Bistums Hildesheim erarbeitet. Generalvikar Martin Wilk beschreibt die Motivation für das neue Papier:

„Im Bistum Hildesheim erleben wir viele Orte der Vielfalt. Diese Vielfalt setzt Sensibilität für Unterschiede und Gemeinsamkeiten ebenso voraus wie Respekt und Wertschätzung in unserem Umgang miteinander. Als Bistum sollten wir stets eine Vorbildfunktion bei der Realisierung von Toleranz, Fairness, Gleichberechtigung und Offenheit beanspruchen. Respekt und Wertschätzung füreinander kommen auch in unserer Sprache zum Ausdruck.“

Die Handreichung wurde mit einer Auflage von 3.300 Stück gedruckt und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarreien und Einrichtungen im Bistum Hildesheim versandt.

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news-27669 Fri, 11 Jun 2021 11:04:29 +0200 Neuer Durchlauf bei Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf für 2021/2022 https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/neuer-durchlauf-bei-kirche-im-mentoring-frauen-steigen-auf-fuer-20212022-27669/ Mit der Kick-Off-Veranstaltung gab das Bistum Hildesheim den Startschuss für die vier Tandems der neuen Runde in 2021/2022. Alle Mentees, Mentorinnen und Mentoren wurden ausführlich vorgestellt und es gab Raum, sich gegenseitig kennen zu lernen. Beim Auftakt gratulierte Generalvikar Martin Wilk den Frauen und warb dafür, dieses Jahr für die persönliche Entwicklung zu nutzen. Mit Blick auf die Kirche sagte er: „Mentoring schafft Kontext, in dem wir als Institution lernen können und uns entwickeln können.“ Personalchef Markus Güttler betonte, dass sich in Bewerbungsgesprächen immer wieder zeige, wie viel Potenzial es im Bistum gäbe.

Manuela Weinhardt-Franz, als Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterin der Personalentwicklung verantwortlich für die Durchführung des Programms, erläuterte den Hintergrund und stellte in groben Zügen die Entwicklung der Frauenanteile in Leitungspositionen in den letzten 10 Jahren im Bistum dar. Sie betonte, welche Relevanz sie dem Programm und seinem Ansatz beimisst, verdeutlichte aber andererseits, dass das Mentoring-Programm ein Zahnrädchen von vielen hin zu mehr Chancengleichheit sei: „Das Mentoring-Programm ist keine Stellenmaschine, sondern ein persönliches Entwicklungsprogramm, in dem sich Wünsche und Fragen klären können – in aller persönlichen Freiheit und ohne Druck von außen.“

Alle Beteiligten aus der Auftaktveranstaltung kommen vom 21. bis 23. Juni - wieder im digitalen Format - zur Auftaktveranstaltung des Hildegardisvereins zusammen. Dabei geht es um die Rollenklärung und den gemeinsamen Einstieg ins Programm.

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news-27659 Wed, 09 Jun 2021 12:58:42 +0200 Schokoriegel und offene Ohren https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/schokoriegel-und-offene-ohren-27654/ Der [ka:punkt] in Hannover hat „Stärkungspakete“ an die Mitarbeitenden der Intensivstationen in der Stadt geschickt – „Nervennahrung“ im doppelten Sinn. news-27651 Tue, 08 Jun 2021 16:00:57 +0200 Werkwoche für Liturgie und Kirchenmusik findet verkürzt in Hildesheim statt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/werkwoche-fuer-liturgie-und-kirchenmusik-findet-verkuerzt-in-hildesheim-statt-27651/ Das Bistum Hildesheim veranstaltet für Kirchenmusikerinnen und -musiker in diesem Jahr wieder eine Werkwoche für Liturgie und Kirchenmusik -  wegen der pandemisch begründeten Einschränkungen auf einige Tage verkürzt: Sie findet statt von Donnerstag, 22. Juli 2021, 16 Uhr, bis Sonntag, 25. Juli... Veranstaltungsort ist das Michaeliskloster Hildesheim, einige Veranstaltungsteile finden auch in den Räumlichkeiten der Hildesheimer Dommusik statt.

P. Nikolaus Nonn OSB (Cella St. Benedikt, Hannover) wird mit Grundlagen des Gregorianischen Chorals vor allem in der Theorie (Notation), aber auch in der Praxis (sängerische Umsetzung) vertraut machen. Martin Pfeiffer (Wolfenbüttel) gibt Organisten, die mindestens eine D-Prüfung vorweisen können, Tipps und Hinweise zur Gestaltung von Literaturstücken, schult die Teilnehmernden außerdem in der Entwicklung von Intonationen und Liedvorspielen. Thomas Viezens (Hildesheim) stellt in diesem Jahr vor allem das „Hildesheimer Kantorenbuch“ vor. Die Teilnehmenden werden mit vielen Gesängen des laufenden Lesejahres Bekanntschaft schließen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, über die Möglichkeit der Teilnahme entscheidet der Eingang der Anmeldung. Die Kosten betragen bei Unterbringung im Einzelzimmer 252 Euro, im Doppelzimmer 207 Euro. Enthalten sind hier sämtliche Leistungen (Unterricht, Unterrichtsmaterial, Kost und Logis). Ermäßigungsberechtigte zahlen 170 Euro. Für Interessenten, die nicht der Diözese Hildesheim angehören, beträgt der Beitrag 302 Euro im EZ und 257 Euro im Doppelzimmer.

Anmeldeschluss ist der 22. Juni 2021. Informationen und Anmeldung: Fachbereich Liturgie im Bischöflichen Generalvikariat, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Tel. 05121/307-305, Mail: kirchenmusik(ät)bistum-hildesheim.de

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news-27611 Thu, 03 Jun 2021 15:14:04 +0200 Am 1000-jährigen Rosenstock zeigen sich erste Blüten https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/am-1000-jaehrigen-rosenstock-zeigen-sich-erste-blueten-27611/ Der 1000jährige Rosenstock an der Apsis des Hildesheimer Domes trägt erste Blüten. Die Hauptblüte wird in einigen Tagen erwartet und etwa drei bis fünf Tage dauern. Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums Hildesheim um das Jahr 815 zurück. Schriftlich bezeugt ist er seit über 400 Jahren. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Domes im März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor.

Das Wahrzeichen des Bistums und der Stadt Hildesheim ist über einen zentralen Zugang, das Domfoyer, zu erreichen. Der 1000-jährige Rosenstock gehört botanisch zur heimischen Wildart Rosa canina L und blüht zartrosa. Er wird von einer niedrigen Buchsbaum-Hecke eingefasst.

Das Domfoyer ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind Besichtigungen des Rosenstocks möglich. Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Im Domfoyer ist das Tragen einer Maske Pflicht.

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news-27607 Wed, 02 Jun 2021 12:28:37 +0200 „Im Mariano-Josephinum vereinen wir das Beste beider Schulen“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/im-mariano-josephinum-vereinen-wir-das-beste-beider-schulen-27607/ Der Name des neuen katholischen Gymnasiums in Hildesheim, das aus dem Gymnasium Marienschule und dem Bischöflichen Gymnasium Josephinum hervorgehen soll, steht fest. Die fusionierte Schule wird Mariano-Josephinum heißen. Das gab der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ während einer Informationsveranstaltung des Schulträgers am heutigen Mittwochnachmittag, 2. Juni 2021, bekannt. Eingeladen waren die Schulleitungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kollegien und der Schüler- und Elternschaft beider Schulen. Der Termin im Kolleggebäude beider Schulen war aus Gesundheitsschutzgründen personell eng begrenzt. Verbunden mit der Bekanntgabe des Namens war auch eine Finanzierungszusage für die angedachten Sanierungs- und Neubaumaßnahmen.

Bischof Wilmer begründete seine Entscheidung damit, „dass die hervorragenden pädagogischen Qualitäten und die Traditionen von Marienschule und Josephinum im Namen der neuen Schule verbunden sind“. Wilmer sagte außerdem: „Das Evangelium ist unsere gemeinsame Wurzel. Zentrale Gestalten des Evangeliums sind Maria und Josef, die Eltern Jesu. Ihre Haltung eröffnet an der neuen Schule die pädagogische Perspektive. Konkret: Die Herzensbildung junger Menschen und die Sorge füreinander sind Leitmotive des neuen Gymnasiums. Im Mariano-Josephinum vereinen wir das Beste beider Schulen. Ich freue mich darauf.“

Klaus Neumann, der Schulleiter des Gymnasiums Marienschule, sagte: „Ich finde es sehr gut, dass mit dem neuen Namen nun auch der Fusionsprozess in eine neue Phase kommt. Ich spüre eine hohe Motivation bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Außerdem steht mit der Entscheidung nun auch die Ampel auf Grün für die dringend benötigten Neubaumaßnahmen am Standort Brühl. Damit wird der Schulstandort Hildesheim gestärkt.“

Der Schulleiter des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum, Stephan Speer, betonte: „Junge Menschen aus unserer christlichen Tradition heraus stark und zukunftsfähig zu machen, das hat beide Schulen bisher ausgezeichnet. Dieser wichtige und gute Anspruch findet sich auch im Namen der neuen Schule wieder. Jetzt kann es endlich losgehen. Auch an meiner Schule nehme ich eine große Vorfreude wahr. Die Weichen für unser neues und spannendes Schulvorhaben sind gestellt.“

Der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim, Dr. Jörg-Dieter Wächter, sagte als Vertreter des Schulträgers, dass sich mit dem neuen Namen auch das Konzept für ein zukunftsfähiges Gymnasium verbinde: „Der Name ist ein positives Signal, um nun gemeinsam kraftvoll weiterzuarbeiten, damit die neue Schule gut an den Start gehen kann.“

Er informierte die Anwesenden darüber, dass der Vermögensverwaltungsrat des Bistums Hildesheim eine Finanzierungszusage für das mit der Schulfusion verbundene Bauvorhaben gegeben hat. Rund 28,3 Millionen Euro hat das Gremium für umfangreiche Sanierungsarbeiten und einen Neubau bewilligt. Diese baulichen Maßnahmen dienen dazu, dass das fusionierte Gymnasium den Anforderungen an einen modernen Schulunterricht auch baulich gerecht werden kann.

„Das sind Investitionen in ein nachhaltig zukunftsfähiges katholisches Gymnasium in Hildesheim“, so Wächter.

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news-27601 Tue, 01 Jun 2021 15:50:33 +0200 Neue Perspektiven für junge Menschen in der Corona-Krise https://fiph.de/veroeffentlichungen/buecher/INE_5_KuJ_Nach_der_dritten_Welle.php Die Initiative Niedersächsischer Ethikrat (INE) fordert in einer neuen Stellungnahme vom 31. Mai 2021, die Perspektiven und Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise besser zu berücksichtigen. Kinderrechte und insbesondere das Recht auf Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen... news-27592 Sat, 29 May 2021 17:14:31 +0200 Bischof Wilmer: Frauen sind die Trägerinnen unserer Verkündigung https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-frauen-sind-die-traegerinnen-unserer-verkuendigung-27592/ Im Bistum Hildesheim wurde am Samstag erstmals ein digitaler Synodaler Tag ausgerichtet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit rund 300 Gläubigen aus der Diözese stand die Rolle der Frau in Ämtern und Diensten der Kirche. Dies machte auch der Titel deutlich: „frauenfragen. Neue Wege der...

Wie kann die Kirche von morgen aussehen? Um diese Frage zu beantworten, haben die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) im Dezember 2019 den Synodalen Weg angestoßen. Auch im Bistum Hildesheim haben sich Menschen vielerorts auf den Weg gemacht, um neue Antworten auf die Zukunftsfragen in der katholischen Kirche zu finden.

Mit dem Themenfeld „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ hat der Synodale Tag im Bistum Hildesheim nicht nur den Gegenstand des dritten Forums im Synodalen Weg aufgegriffen, sondern eine Zukunftsfrage der katholischen Kirche in den Mittelpunkt gerückt, die von vielen als besonders drängend empfunden wird. Dies wurde auch im gemeinsamen Austausch während des digitalen Treffens deutlich, das sich aus verschiedenen Formaten zusammensetzte. Darunter waren Vorträge, Podiumsdiskussionen und Gespräche in kleinen Gruppen, in denen viele Teilnehmerinnen schilderten, wie stark Frauen in den Pfarrgemeinden vor Ort das kirchliche Leben gestalteten und wie wichtig es sei, ihnen mehr Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

Dies betonte zum Auftakt auch Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, als er sagte: „Frauen sind die Trägerinnen unserer Verkündigung.“  Aus seiner Sicht sei es eine wesentliche Frage, wie Frauen in der Kirche gut eingebunden sein können: „Wir haben kleine Schritte gemacht und gehen den Weg weiter, gemeinsam mit der Kraft des Heiligen Geistes, von dem wir uns überraschen lassen.“ Zum Synodalen Tag im Bistum Hildesheim passe gut, „dass Papst Franziskus just in diesen Tagen zur Synodalität aufgerufen hat.“ Der Papst habe die gesamte Weltkirche auf einen synodalen Weg geschickt. 2023 wird es in Rom eine Bischofssynode geben, die sich der Synodalität widmet. Wilmer machte deutlich, was er darunter versteht: „Synodalität heißt zuhören, um den anderen Menschen zutiefst zu verstehen.“

Der Bischof hatte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Diözesanrates der Katholik*innen im Bistum Hildesheim, Dr. Christian Heimann, zu dem Synodalen Tag eingeladen. Beide gestalteten den Tag aus einem Studio in Emmerke im Landkreis Hildesheim mit. Heimann selbst wies darauf hin, dass die Planung der Veranstaltung eineinhalb Jahre in Anspruch genommen habe. Im vergangenen Jahr hätte die Veranstaltung eigentlich als Präsenzformat rund um den Hildesheimer Dom stattfinden sollen, wurde aufgrund der Corona-Pandemie allerdings auf das heutige digitale Format vertagt. „Wir starten, um gemeinsam auf den Weg zu sein“, sagte Heimann.

Im Laufe des Tages kamen mit Schwester Maria Elisabeth Bücker OSB (Kloster Marienrode), Anna-Lena Passior (Gemeindeassistentin in Stade), Ines Klepka (Leitung der KHG Hannover), Martina Manegold-Strobach (Leiterin des FrauenKirchOrts St. Magdalenen in Hildesheim), Anja Terhorst (Finanzdirektorin des Bistums Hildesheim), Manuela Weinhardt-Franz (Gleichstellungsbeauftragte im Bistum Hildesheim) und Karin Bury Grimm (Beerdigungsleiterin) Frauen aus der Diözese zu Wort, die haupt- oder ehrenamtlich mit viel Tatkraft und Engagement die Kirche von Hildesheim positiv beeinflussen. Dies gilt auch für Christiane Kreiß, die gemeinsam mit Pfarrer Matthias Eggers die Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel leitet und sich gemeinsam mit Eggers während des digitalen Meetings äußerte.

Die Professorin Elisabeth Truider von der Universität Kassel hielt während des Synodalen Tages einen Vortrag über die soziologischen Aspekte zur Entwicklung von Frauenbildern. Ebenfalls dabei war Dr. Andrea Qualbrink, Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung im Bistum Essen. Als Mitglied im Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ berichtete sie den Teilnehmenden von ihren Erfahrungen während des bundesweiten Dialogformats der katholischen Kirche in Deutschland. In den Diskussionen auf Bundesebene gehe es um die Frage der Öffnung des Weiheamtes für Frauen sowie auch sehr handfest darum, Laiinnen und Laien innerhalb des geltenden Kirchenrechts mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu geben.

„Ich fand die Energie am heutigen Tag beeindruckend“, sagte Heimann am Ende der Veranstaltung. Man müsse die vorhandenen Potentiale stärken, indem man die Menschen in ihren Anliegen vor Ort unterstützt und darüber hinaus vernetzt. Man könne nicht alle Fragen im Bistum Hildesheim beantworten, wie die nach der Frauenweihe, aber vieles sei möglich ohne Bestätigung durch die Leitung. „Fakten schaffen Normen“, bestätigte Bischof Wilmer und ermunterte dazu, den Anfang zu wagen und weiterzugehen. „Ich vernehme eine neue Musik im Bistum, einen Klang, der einen Ton setzt und alle in Schwingung versetzt“, beschrieb der Bischof seine Eindrücke des Tages. „Wir sind wie ein großes Symphonie-Orchester, wir brauchen alle Instrumente“, betonte Wilmer.

Die Organisationsberaterin Jutta Loke aus dem Erzbistum Paderborn führte als Moderatorin durch das digitale Meeting. Zum Abschluss des sechsstündigen Veranstaltungsformates wurde dazu eingeladen, in digitalen Räumen weiter über wichtige Themen des Tages zu diskutieren: „Leitung in Pfarreien“, „Haupt- und Ehrenamtliche“, „Mehr Mut!“, „Wie kommt das Thema Synodalität in die Gemeinden“ und „Forderungen, wie es weitergeht“.

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news-27582 Fri, 28 May 2021 13:39:33 +0200 Matthäus trifft Antigone und Mr. Bojangles https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/matthaeus-trifft-antigone-und-mr-bojangles-27575/ Auftakt der Kulturandachten in der Basilika St. Clemens mit Alrun Hofert und „Learning to fly“: Über Privilegien in Pandemiezeiten, die Geringsten und die ausgelatschten Schuhe des Tänzers. news-27571 Thu, 27 May 2021 16:34:06 +0200 St. Gereon wird „Stempelstelle“ https://www.dekanat-braunschweig.de/nachrichten/artikel/news-title/st-gereon-wird-stempelstelle-27566/ Der Braunschweiger Jakobsweg erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wenn Pilger in der katholischen Kirche in Vechelde Station machen, können sie neuerdings ihren Pilgerpass dort abstempeln. news-27570 Thu, 27 May 2021 12:42:17 +0200 Familienforschung leicht gemacht https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/familienforschung-leicht-gemacht-27570/ Seit Ende Mai stehen auf dem Kirchenbuchportal Archion die Kirchenbücher des Bistumsarchivs Hildesheim online zur Verfügung. Als erstes katholisches Archiv nutzt Hildesheim diese Plattform zur Veröffentlichung seiner digitalen Bestände und setzt damit einen ökumenischen Meilenstein. Auf Archion ist... Familienforscher haben Grund zur Freude: Auf der Plattform Archion gehen über 450 neue historische Verzeichnisse online. Der umfangreiche Bestand stammt aus dem Bistumsarchiv Hildesheim, das – als erstes katholisches Archiv überhaupt – seine digitalisierten Kirchenbücher auf dem Kirchenbuchportal der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Der dadurch ermöglichte Zugriff auf gemischt-konfessionelle Quellen stellt nicht nur eine enorme Erleichterung für Genealogen dar – er reflektiert zudem die steigende Bedeutung der Ahnenforschung in Deutschland.

Die Suche nach den Wurzeln, der persönlichen Familiengeschichte und das Interesse für den eigenen Stammbaum nehmen in Deutschland immer weiter zu. Dabei stellen Kirchenbücher eine der wichtigsten Informationsquellen für die Ahnenforschung dar. Erste Anlaufstellen bilden hierfür digitale Plattformen wie Matricula Online und Archion.

„Aufgrund der strengen Konfessionseinteilung müssen Interessierte häufig bei unterschiedlichen Archiven und Plattformen recherchieren“, sagt Dr. Thomas Scharf-Wrede, Direktor des Bistumsarchivs Hildesheim. „Das ist umständlich und zeitaufwändig. Wir haben uns daher bewusst für die Doppelveröffentlichung einiger ausgewählter Kirchenbücher bzw. Kirchenbuchorte auf Matricula und Archion entschieden, um den Nutzerkreis zu erweitern und die ökumenische Forschung zu erleichtern.“

Der Bestand des Bistumsarchivs, der seit Ende Mai auf Archion verfügbar ist, umfasst Verzeichnisse aus den Städten Braunschweig, Celle, Göttingen, Hannover und Hildesheim. Er beinhaltet Taufen, Trauungen, Sterbefälle, Firmungen sowie alphabetische Register aus dem 17. – 20. Jahrhundert. Da bei Archion die evangelischen Kirchenbücher der Städte Hannover, Braunschweig und Celle bereits zum festen Bestandteil gehören, ist es Benutzern nun möglich, an einem einzigen digitalen Ort konfessionsübergreifende Forschung zu betreiben.

Während das Onlineportal Matricula kostenlos genutzt werden kann, ist die Recherche aufgrund der vielen attraktiven Features bei Archion kostenpflichtig. Neben der Bestandsüberschneidung mit evangelischen Büchern und einer Downloadfunktion profitieren Forschende nach Registrierung von einem persönlichen Benutzerbereich und einem umfassenden Support. Zudem hat es sich Archion zur Aufgabe gemacht, die soziale Interaktion unter Forschenden aktiv zu fördern.

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news-27556 Wed, 26 May 2021 11:51:04 +0200 300 Gläubige treffen sich digital, um über Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche zu sprechen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/300-glaeubige-treffen-sich-digital-um-ueber-frauen-in-diensten-und-aemtern-der-kirche-zu-sprechen-2755/ Das Bistum Hildesheim veranstaltet am kommenden Samstag, 29. Mai 2021, erstmals einen Synodalen Tag. Bei der digitalen Veranstaltung geht es von 10 bis 16 Uhr um „frauenfragen. Neue Wege der Verkündigung“. Angemeldet haben sich rund 300 Gläubige aus der Diözese. Dazu eingeladen hatten der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ sowie der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholik*innen im Bistum Hildesheim, Dr. Christian Heimann.

Wie kann die Kirche von morgen aussehen? Um diese Frage zu beantworten, haben die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) im Dezember 2019 den Synodalen Weg angestoßen. Auch im Bistum Hildesheim haben sich Menschen vielerorts auf den Weg gemacht, um neue Antworten auf die Zukunftsfragen in der katholischen Kirche zu finden.

Mit dem Themenfeld „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ greift der Synodale Tag im Bistum Hildesheim nicht nur den Gegenstand des dritten Forums im Synodalen Weg auf, sondern rückt eine Zukunftsfrage der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, die von vielen als besonders drängend empfunden wird.

Ziel des digitalen Treffens am Samstag ist es, im gemeinsamen Austausch Themen und Fragestellungen zu entdecken, die es zu vertiefen gilt – sei es im Rahmen des Synodalen Wegs oder in eigenen Foren und Arbeitsgruppen.

Ein erster Schritt wird im Anschluss an die Veranstaltung liegen. Dann erhalten Interessierte die Möglichkeit, in weitere digitale Formate einzusteigen. Die Themen werden sich unmittelbar aus der Veranstaltung ergeben.

Das Programm des Tages ist unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.bistum-hildesheim.de/synodaler-weg/

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news-27529 Sat, 22 May 2021 11:41:02 +0200 Bischof weiht Buslov und Gawel zu Priestern https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-weiht-buslov-und-gawel-zu-priestern-27529/ Zwei neue Priester für das Bistum Hildesheim: Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat am heutigen Samstag, 22. Mai 2021, die Diakone Kirill Buslov und Christian Gawel im Hildesheimer Dom zu Priestern geweiht. Während des feierlichen Weiheaktes versprachen die Priesteramtskandidaten dem Bischof Ehrfurcht und Gehorsam. Als Zeichen ihrer Hingabe und Demut gegenüber Gott legten sie sich ausgestreckt auf den Boden, während die Gottesdienst-Gemeinde in der Allerheiligenlitanei für sie betete.

Vollzogen wurde die Weihe schließlich durch Handauflegung des Bischofs und das Weihegebet. Als Priester werden Buslov und Gawel, den drei Grunddiensten der Kirche entsprechend, das Evangelium verkünden, die Sakramente feiern und sich um die Bedürftigen sorgen.

Buslov stammt aus Rotenburg (Wümme) und arbeitete als Diakon bisher im überpfarrlichen Personaleinsatz in den zu Hannover-Süd gehörenden Pfarrgemeinden. Gawel stammt aus dem Stiftsdorf Borsum und gehörte als Diakon zum Seelsorgeteam in Bremerhaven. Beide waren an diesen Orten bereits als Seelsorger tätig, die taufen, trauen und predigen durften.

Als Priester können Buslov und Gawel künftig auch die Eucharistie feiern und die Beichte hören. Beide werden nun an ihre bisherigen Wirkungsstätten in Hannover und Bremerhaven zurückkehren und als Kapläne die dortigen Pfarrer in der pastoralen Arbeit weiter unterstützen.

In seiner Predigt sagte Bischof Wilmer, dass die enge Verbundenheit zum Herrn das Zentrum der priesterlichen Identität sei: „Sie folgen dem Vorbild Jesu. Priester wird man nicht für sich selbst, sondern zur Ehre Gottes und für andere“. Dazu würden vor allem auch Menschen zählen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. „Katholisch sein heißt, die Größe des Herzens zu haben, zu allen Menschen zu gehen und bei ihren Erfahrungen anzusetzen“, mahnt Wilmer.

Der Weihegottesdienst war aufgrund der während der Corona-Pandemie geltenden Gesundheitsschutzauflagen den Angehörigen und geladenen Gästen der Weihekandidaten vorbehalten. Alle weiteren Gläubigen konnten die Priesterweihe als Internet-Live-Stream mitverfolgen. 

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news-27521 Fri, 21 May 2021 16:49:22 +0200 "How fragile we are" https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/how-fragile-we-are-27380/ „How fragile we are“ ist der Leitgedanke einer Reihe von Kulturandachten, die in der Zeit zwischen Pfingsten und den Sommerferien in der Basilika St. Clemens gefeiert werden. news-27509 Thu, 20 May 2021 14:37:27 +0200 Auszeichnung für schulisches Welterbe-Projekt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/auszeichnung-fuer-schulisches-welterbe-projekt-27509/ Ein Schulpreis des Collegium Cusanum für innovative pädagogische Netzwerke und christlich verantwortete Schulentwicklung geht an das Gymnasium Andreanum in Hildesheim. Projektpartner der Schule sind unter anderen das Dommuseum Hildesheim und die Dombibliothek Hildesheim. Die Kultureinrichtungen... Das Preisgeld von 5000 Euro ist frei verfügbar zur Realisierung der geplanten Initiative mit dem Projekttitel: „Wir sind das Erbe - unterwegs Spuren hinterlassen! Welterbe und Gymnasium Andreanum“. Die Jury hat deutschlandweit sieben Preise vergeben.

Der Preis wird von der Bischöflichen Studienstiftung verliehen, um kreative Wege zur (Neu-)Gestaltung des Lernraums Schule zu unterstützen und neuartige pädagogische Konzepte zur schulischen Bildung und Erziehung sowie zur Vermittlung christlicher Werte an Schulen in Deutschland zu fördern. 

 

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news-27501 Wed, 19 May 2021 16:05:23 +0200 Kirchen wollen gemeinsamen Religionsunterricht einführen https://www.domradio.de/themen/bistuemer/2021-05-19/ein-einmaliges-konzept-kirchen-wollen-gemeinsamen-religionsunterricht-einfuehren Katholische und evangelische Kirche in Niedersachsen wollen künftig einen "gemeinsam verantworteten christlichen Religionsunterricht" im Land einführen. Ein entsprechendes Positionspapier wurde am Mittwoch in Hannover vorgestellt. news-27498 Wed, 19 May 2021 13:29:23 +0200 Priesterweihe und Gottesdienst am Pfingstsonntag werden live gestreamt https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/priesterweihe-und-gottesdienst-am-pfingstsonntag-werden-live-gestreamt-27498/ Gläubige im Bistum Hildesheim können den Gottesdienst zur Priesterweihe am Samstag, 22. Mai 2021, und die Bischofsmesse am Pfingstsonntag, 23. Mai 2021, aus dem Hildesheimer Dom per Internet-Live-Stream verfolgen. Die Gottesdienste mit Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ beginnen jeweils um 10 Uhr. Sie können über https://www.bistum-hildesheim.de/livestream-dom, im Youtube-Kanal oder auf der Facebook-Seite des Bistums Hildesheim verfolgt werden.

Bischof Wilmer wird Diakon Kirill Buslov und Diakon Christian Gawel am Samstag zu Priestern weihen. Buslov stammt aus Rotenburg (Wümme) und arbeitet derzeit im überpfarrlichen Personaleinsatz in den zu Hannover-Süd gehörenden Pfarrgemeinden. Gawel stammt aus dem Stiftsdorf Borsum und gehört aktuell zum Seelsorgeteam in Bremerhaven.

Aufgrund der während der Corona-Pandemie geltenden Gesundheitsschutzauflagen ist die beschränkte Anzahl der Sitzplätze im Dom den Angehörigen und geladenen Gästen der Weihekandidaten vorbehalten. Damit alle weiteren Gläubigen die Möglichkeit zum Mitfeiern haben, wird der Gottesdienst im Internet übertragen.

Bei allen weiteren Gottesdiensten im Hildesheimer Dom, so auch an Pfingsten, ist die Anzahl der Personen bei den Gottesdiensten derzeit auf maximal 80 beschränkt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich: per Mail an dombuero(ät)bistum-hildesheim.de, online über https://dom-hildesheim.secretarius.de oder telefonisch in der Zeit von 9 bis 12 Uhr unter 05121/307-362. Für die Gottesdienste am Samstag und Sonntag ist eine Anmeldung jeweils bis spätestens Freitag um 11.30 Uhr erforderlich.

Eine Übersicht über Online-Angebote im Bistum Hildesheim gibt es auf www.bistum-hildesheim.de/livestream.

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news-27492 Tue, 18 May 2021 17:34:07 +0200 Neue Gremien sollen Anfang 2022 starten https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/neue-gremien-sollen-anfang-2022-starten-27492/ Das Bistum Hildesheim befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, was sich an einer Vielzahl von prägenden Entscheidungen und Projekten zeigt. Diözesane Gremien tragen dabei besondere Verantwortung. Sie sollen daher weiterentwickelt werden, auch um die Transparenz und Partizipation bei den... Dem Prozess liegt das Kirchenbild des „Volkes Gottes“ zugrunde, in dem es bei gleicher Würde aller Christinnen und Christen verschiedene Aufgaben, Verantwortungen und Sendungen gibt. Das Ziel für eine neue Gremienstruktur ist eine synodale Verfasstheit, die geistvolle Unterscheidungs- und Entscheidungsprozesse ermögliche. Grundelemente einer solchen Kirche sind Beteiligung und Partizipation, transparente Kommunikation und geordnete und für alle transparente Beratungs- und Entscheidungsprozesse.

Die Zusammensetzung der neuen Gremien sollen dabei einigen Grundprinzipien folgen: So sollen die Mitglieder der neuen Räte keine Partikularinteressen vertreten, sondern bei ihrer Aufgabe das Wohl des Bistums im Blick haben. Sie selbst sollen eine große Diversität aufweisen, was Frauen und Männer, Altersgruppen, Migrationserfahrungen, Lebensräume oder Tätigkeitsfelder betrifft. Auch sollen sie möglichst nicht in einem Beschäftigungsverhältnis mit dem Bistum stehen.

Nach Prüfung ist die Projektgruppe zu dem Ergebnis gekommen, dass einer Zusammenführung von Diözesanvermögensverwaltungsrat (DVVR) und Diözesankirchensteuerrat (DKStR) in einem Diözesanwirtschaftsrat nichts entgegensteht. Dadurch werde die fachliche Arbeit sogar noch weiter qualifiziert.

In der Startphase der beiden neuen Gremien wird die Arbeit weiter konkretisiert werden. Dazu gehört mindestens jährlich eine Auswertung der Arbeit und eine Fortschreibung der „Geschäftsordnung“. Geplant ist der Start der neuen Gremien zum Jahresanfang 2022.

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news-27486 Tue, 18 May 2021 09:37:57 +0200 „Neuer Atem – Neues Leben – Gott vertrauen wie Maria“ https://www.kirche-untereichsfeld.de/dekanat/aktuelles/artikel/news-title/neuer-atem-neues-leben-gott-vertrauen-wie-maria-27485/ Fahrradwallfahrt in Germershausen am 30. Mai – Wallfahrtsgruppe startet eigenes Anmeldetelefon news-27472 Sat, 15 May 2021 17:49:34 +0200 „Für Antisemitismus ist in Deutschland kein Platz“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/fuer-antisemitismus-ist-in-deutschland-kein-platz-27472/ Bischof Heiner Wilmer predigte bei zentraler Andacht in Hannover aus Anlass des ökumenischen Kirchentags. Mit deutlichen Worten hat der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in Deutschland scharf verurteilt. „Wir müssen gegen den Judenhass aufstehen, für Antisemitismus ist in Deutschland kein Platz“, sagte Wilmer bei einer Predigt in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover am Samstag.

Die Tatsache, dass Juden in Deutschland stärker Angst haben, als in der Vergangenheit, erfülle ihn mit Grauen. Sie seien die älteren Geschwister im Glauben. Daher könne es für Christen keine Alternative geben: „Wer Juden verhöhnt, verhöhnt uns. Wer Juden angreift, greift uns an. Wir Christen stehen an der Seite der Juden, ohne Wenn und Aber.“

Die Andacht wurde aus Anlass des 3. Ökumenischen Kirchentags unter dem Leitwort „Schaut ihn“ (Mk 6,38) gefeiert. Gemeinsam mit Wilmer standen Propst i.R. Matthias Blümel (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen), Landesbischof Ralf Meister (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers) und Pastor Michel Youssif (Internationale Konferenz Christlicher Gemeinden) am Altar. 50 Mitfeiernde konnten an der Andacht in der Hof- und Stadtkirche teilnehmen. Ausgestrahlt wurde sie über die YouTube-Kanäle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Bistums Hildesheim.

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news-27457 Wed, 12 May 2021 12:20:17 +0200 Ökumenische Andacht mit Bischof Wilmer in Hannover https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/oekumenische-andacht-mit-bischof-wilmer-in-hannover-27457/ Anlässlich des 3. Ökumenischen Kirchentages beteiligt sich der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ an einer ökumenischen Andacht in Hannover. Er wird die Predigt halten.  Gemeinsam mit Propst i.R. Matthias Blümel (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen), Landesbischof Ralf Meister (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers) und Pastor Michel Youssif (Internationale Konferenz Christlicher Gemeinden) lädt er am Sonnabend, 15. Mai, um 17 Uhr in die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover ein.

Die Andacht steht unter dem Leitwort des 3. Ökumenischen Kirchentages. Es lautet „Schaut hin!“ (Mk 6,38). Die Predigt hält Bischof Wilmer. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Zahl der Mitfeiernden vor Ort auf 50 Personen begrenzt. Die Andacht lässt sich daher auch als Internet-Livestream auf den Youtube-Kanälen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Bistums Hildesheim verfolgen.

Online-Anmeldungen zum Gottesdienst sind möglich über die Website der Kirchengemeinde St. Johannis unter https://hofundstadtkirche.org.

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news-27456 Wed, 12 May 2021 12:13:45 +0200 Brühe per Bollerwagen https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/bruehe-per-bollerwagen-27453/ Mit dem „Café Abstand“ auf Tour durch die Innenstadt von Hannover: Eine Aktion des [ka:punkt], dem Treffpunkt der Katholischen Kirche in der niedersächsischen Landeshauptstadt.  news-27436 Mon, 10 May 2021 12:25:36 +0200 Bischof Wilmer zu Gast bei den Polizeiseelsorgern https://www.katholische-kirche-goettingen.de/ueber-uns/nachrichten/artikel/news-title/bischof-heiner-zu-gast-bei-den-polizeiseelsorgern-27418/ Thematisch stand das „Böse“ im Mittelpunkt der ersten rein virtuell durchgeführten Bundestagung der katholischen Polizeiseelsorger. news-27403 Thu, 06 May 2021 14:50:52 +0200 Bistumsarchivar hält digitalen Vortrag über Bischof Sommerwerck https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistumsarchivar-haelt-digitalen-vortrag-ueber-bischof-sommerwerck-27403/ Der Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim lädt zu einem digitalen Vortrag ein. Am Mittwoch, 12. Mai 2021, spricht der Direktor des Bistumsarchivs Hildesheim, Dr. Thomas Scharf-Wrede, über Bischof Daniel Wilhelm Sommerwerck. Er leitete das Bistum Hildesheim von 1871 bis 1905. Der... Wer dabei sein möchte, kann diesen Zugangslink nutzen: https://us02web.zoom.us/j/84168550576?pwd=dXZvTWlNRnU2K243TjhIakZtTGc4Zz09. Alternativ ist eine Teilnahme auch über die Meeting-ID 841 6855 0576 und den Kenncode 311428 möglich.

Eine Registrierung bzw. die Einrichtung eines eigenen Zoom-Kontos ist nicht notwendig. Teilnehmende können sich ab 19.15 Uhr in das Meeting einloggen. Wer den Vortrag verfolgen möchte, wird gebeten, Mikrofon und Kamera auszuschalten. Dies dient der Verbesserung der Übertragungsqualität.

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news-27398 Thu, 06 May 2021 13:44:44 +0200 „Möge Godehard uns inspirieren“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/moege-godehard-uns-inspirieren-27398/ Am Gedenktag des Heiligen Godehard hat der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ einen Gottesdienst im Hildesheimer Dom gefeiert. In seiner Predigt hat er dabei mit Blick auf das in einem Jahr beginnende Godehardjahr deutlich gemacht, wie der Heilige die Menschen im Bistum inspirieren könne. Im... „Inspiriert durch den Heiligen Godehard sollen uns im Bistum drei Adjektive leiten, die das Leben des Heiligen Godehard durchziehen und auch uns im Bistum zu einer inneren, geistlichen und spirituellen Erneuerung verhelfen: jesuanisch, benediktinisch, menschlich“, sagt Bischof Wilmer.  

Godehard sei ein Mensch gewesen, der zeitlebens versuchte, in den Spuren Jesu zu wandeln: „In der Haltung Jesu zu leben, hat den Heiligen Godehard zutiefst durchdrungen – als Mensch, als Benediktiner und als Bischof“. Godehard sei ein großartiger Seelsorger und Erneuerer gewesen.

Mit Blick auf das Benediktinische von Godehard heiße das für das Bistum, das „wir uns ganz bewusst öffnen wollen, hinhören auf das Wort der Schrift und auf Gottes Geist, auf sein Wehen und Hauchen in unserer Zeit“, erläutert Wilmer. Wie Jesus habe auch Godehard einen Blick für den Einzelnen gehabt.

„Jesuanisch, benediktinisch und menschlich - möge in diesem Dreiklang der Heilige Godehard uns inspirieren und einen neuen Ton angeben“, bittet der Bischof.   

Der Heilige Godehard ist einer der berühmtesten und einflussreichsten Hildesheimer Bischöfe (1022-1038) und hat viele Generationen von Gläubigen inspiriert. Das Godehardjahr wird 1000 Jahre nach der Amtseinführung von Godehard begangen: vom 5. Mai 2022 bis zum 6. Mai 2023. Im Fokus des Festjahres wird ein vor allem spirituelles Programm stehen, das gegenwärtig entwickelt wird. Es steht unter dem Motto "Glauben geht. Go!"

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news-27388 Wed, 05 May 2021 15:25:07 +0200 Martin Wrasmann erhält Bundesverdienstkreuz https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/martin-wrasmann-erhaelt-bundesverdienstkreuz-27388/ Aus den Händen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat der Gifhorner Martin Wrasmann das Bundesverdienstkreuz erhalten. Wrasmann war mehr als 35 Jahre als Pastoralreferent der St.-Altfrid-Gemeinde in Gifhorn und als Referent im Bischöflichen Generalvikariat tätig. Ausgezeichnet wurde der 66-Jährige allerdings für seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit, bei der sein Einsatz für die Schwächsten im Mittelpunkt stand.

Wrasmann war maßgeblich an der Gründung des Gifhorner Caritasverbands beteiligt, der seit 1993 das Gifhorner Frauenhaus betreibt und allgemeine Sozialberatung anbietet. Zudem engagiert sich Martin Wrasmann im Kuratorium der Hospiz Stiftung für den Landkreis Gifhorn.

Martin Wrasmann war an der Gründung des Gifhorner Bündnisses „Bunt statt Braun" beteiligt, das sich für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft und gegen rechtsextremes Gedankengut einsetzt und aus Kirchen, Parteien und Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft besteht. Im Sinne eines Paradigmenwechsels im Umgang mit geflüchteten Personen gründete Wrasmann zusammen mit Diakonie, evangelischer und katholischer Kirche sowie der Gmyrek-Stiftung im Jahr 2016 das Café Aller, eine Beratungs- und Begegnungsstätte für geflüchtete Menschen. Im Jahre 2019 war Martin Wrasmann Mitinitiator des Bündnisses „Sicherer Hafen Landkreis“, um die ersten Signale einer Willkommenskultur in politische und kulturelle Strukturen zu verfestigen.

Ein besonderes Projekt gelang Martin Wrasmann mit der Gründung der deutschlandweit ersten Zwei-Religionen-Kindertagesstätte „Abrahams Kinder" in Gifhorn. In Zusammenarbeit mit der evangelischen Dachstiftung Diakonie, der katholischen St.-Altfrid-Gemeinde und der muslimischen DITIB-Moschee lernen Kinder hier in frühen Jahren interreligiöses Zusammenleben, was große Beachtung fand.

Martin Wrasmann setzt sein ehrenamtliches Engagement an den vielen Fronten sozialer Benachteiligung und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen im Landkreis Gifhorn auch im Ruhestand fort.

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