Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de de_DE Bistum Hildesheim Sat, 25 Jun 2022 16:12:30 +0200 Sat, 25 Jun 2022 16:12:30 +0200 TYPO3 EXT:news news-30903 Fri, 24 Jun 2022 10:17:17 +0200 Ehemaliger Generalvikar aus Münster feiert Gottesdienst im Dom https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/ehemaliger-generalvikar-aus-muenster-feiert-gottesdienst-im-dom-30903/ Das regelmäßig an wechselnden Universitätsstandorten stattfindende Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen im deutschen Sprachraum ist heute und morgen anlässlich des Godehardjahres erstmals in Hildesheim. Zum Programm gehört ein Gottesdienst im Dom. Die öffentliche Messfeier heute Abend um 18.30 Uhr in der Bischofskirche wird neben den Gläubigen aus Hildesheim auch von einer Gruppe von Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistorikern besucht. Zu ihnen gehört auch Prof. Dr. Norbert Köster von der Universität Münster, der zwischen 2016 und 2018 als Generalvikar im Bistum Münster gewirkt hat. Der Priester und Kirchenhistoriker wird dem Gottesdienst vorstehen, nachdem Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und Weihbischof Heinz-Günter Bongartz krankheitsbedingt absagen mussten.

Die Tagung der Fachleute findet von heute Nachmittag bis morgen Mittag im Lüchtenhof in Hildesheim, dem Tagungshaus des Bistums Hildesheim, statt. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss katholischer Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen, die mehrheitlich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol forschen und lehren. Sie umfasst mehr als hundert Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen. Angeschlossen ist eine Nachwuchsgruppe aus Habilitanden und Promovenden.

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news-30893 Thu, 23 Jun 2022 08:09:25 +0200 „Was uns stark macht“– Wertschätzung und Ermutigung im Religionsunterricht https://www.bistum-hildesheim.de/bildung-kultur/schulen-hochschulen/religionsunterricht/veranstaltungen-ru/details/event-title/was-uns-stark-macht-wertschaetzung-und-ermutigung-im-religionsunterricht-273433/ Gemeinsamer Tag der Religionslehrkräfte im Bistum Hildesheim am 22.09.2022 mit einem Vortrag und sechs verschiedenen Foren news-30879 Tue, 21 Jun 2022 10:52:51 +0200 Weihbischof veröffentlicht spirituelles Buch über Kunstwerke des Dommuseums Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/weihbischof-veroeffentlicht-spirituelles-buch-ueber-kunstwerke-des-dommuseums-hildesheim-30879/ Weihbischof Heinz-Günter Bongartz hat ein Buch geschrieben, das dazu einlädt, sich besonderen Werken des Hildesheimer Dommuseums auf spirituelle Art und Weise zu nähern. Der Hildesheimer Domdechant ermutigt die Leserinnen und Leser dazu, sich mit ihrem individuellen Glauben zu befassen. „Die Betrachtung der verschiedenen Exponate führt dazu, dass Menschen sich immer wieder in das Geheimnis des Glaubens vertiefen können, um dann selbst sagen zu können: So ist es! So ist unser Gott! Er trägt und lenkt unser Leben“, schreibt Bongartz im Vorwort.

Das 128 Seiten umfassende Buch trägt den Titel „Ich werfe mein Herz auf Gott und vertraue. Das Glaubensbekenntnis erklärt mit Kunstobjekten aus dem Dommuseum in Hildesheim“. Das Apostolische Glaubensbekenntnis, auch Credo genannt (lat. Ich glaube), ist von allen christlichen Kirchen anerkannt und fester Bestandteil in allen sonntäglichen Gottesdiensten.

Dass Bongartz in seinem Buch das Credo verwendet, um die Leserinnen und Leser zu einer Reise zu ihrem persönlichen Glauben einzuladen, ist naheliegend. Denn das Glaubensbekenntnis beschreibt in zusammen gefasster Form, was wesentliche Inhalte des christlichen Glaubens sind.

Der Weihbischof hat Exponate des historischen Domschatzes wie die Große Goldene Madonna oder das Scheibenkreuz ebenso ausgewählt wie Gegenwartskunst von Gerd Winner, um anhand der Kunstwerke einen sowohl spannenden als auch gut verständlichen Zugang zu den Kernaussagen des Credos zu schaffen. Ihm sei es ein Anliegen gewesen, „die Inhalte unseres Glaubens auf ihre Bedeutsamkeit für den Alltag auszulegen“.

Zugleich liefert der Autor damit eine geistliche Deutung qualitativ herausragender Kunst, die Glaubende und Suchende jederzeit im Dommuseum Hildesheim aus nächster Nähe bewundern können. Für Bongartz sind die Bilder und Kunstobjekte „in ihrer Einmaligkeit und Schönheit Ausdruck eines Glaubens von Menschen, die nicht spekulieren, die nicht dem Vielleicht oder dem Optionalen nachlaufen, sondern in ihrer Kunst ein klares Votum und Bekenntnis wagen“.

Das Buch ist im Verlag Schnell + Steiner in Zusammenarbeit mit der Bernward Mediengesellschaft erschienen. Erhältlich ist es zum Preis von 14,95 Euro im Foyer des Hildesheimer Doms sowie im Online-Shop des Hildesheimer Doms unter www.domshop-hildesheim.de

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news-30876 Mon, 20 Jun 2022 14:49:02 +0200 „Besser organisiert als 2015“ https://www.caritas-dicvhildesheim.de/pressemitteilungen/besser-organisiert-als-2015-weltfluechtlingstag-ca/2228669/ Weltflüchtlingstag: Caritas-Ortsverbände zur Betreuung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine news-30858 Fri, 17 Jun 2022 12:40:31 +0200 Die Realpräsenz ist Geheimnis des Glaubens https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/die-realpraesenz-ist-geheimnis-des-glaubens-30858/ Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat anlässlich des Festes Fronleichnam am Donnerstag, 16. Juni 2022, um 18 Uhr eine Heilige Messe im Hildesheimer Dom gefeiert. Im Anschluss fand eine Fronleichnam-Prozession im Umfeld des Domes statt.  Es sei das Geheimnis des Glaubens: "Gott ist ganz gegenwärtig in der Hostie beim Brechen des Brotes und beim Austeilen des Weines", betont Wilmer in seiner Predigt. Diese Realpräsenz sei unschlagbar, denn Gott werde anfassbar. "Die Pandemie hat uns nochmal vor Augen geführt, wie notwendig das Konkrete, das Reale ist. Wir haben erfahren müssen, wie wichtig doch die echten, unmittelbaren, direkten Begegnungen sind", erklärt Wilmer. "Wenn wir gleich durch die Straßen ziehen mit der Hostie, dann wir zeigen den anderen, das ist unsere Grundlage, das ist der Halt meines Lebens." 

Die Prozession, begleitet von Messdienern und Fahnenträgern, führte vom Domhof über Brühl und Kreuzkirche zurück zum Domhof.  Vor der Kreuzkirche und im Innenhof des Mutterhauses der Vinzentinerinnen am Brühl gab es Prozessionsaltäre. Im Anschluss waren die Teilnehmenden zur Begegnung auf dem Domhof eingeladen.  

Der Name Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen: vron – was den Herrn betrifft, lichnam – Leib. Der Leib Christi wird an diesem Tag vom Priester in Gestalt einer Hostie in einer Monstranz, einem Zeigegerät, durch die Straßen getragen.

Das Fronleichnamsfest wird 60 Tage nach Ostern gefeiert – immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Der Donnerstag als Festtermin knüpft an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahles, den Gründonnerstag, an.

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news-30833 Tue, 14 Jun 2022 19:32:41 +0200 „Ein ganz besonderer Rückblick durch die Zeit“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/ein-ganz-besonderer-rueckblick-durch-die-zeit-30833/ Professor Hans-Georg Aschoff hat den ersten Teil einer auf drei Bände angelegten Geschichte des Bistums Hildesheim geschrieben. Heute Abend wurde das 800 Seiten starke Werk „Das Bistum Hildesheim zwischen Reformation und Säkularisation“ in der Dombibliothek Hildesheim vorgestellt. Einer, der das Buch vorab lesen konnte, war der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ. Er zeigte sich beeindruckt. Aschoffs Opus magnum sei „ein ganz besonderer Rückblick durch die Zeit". Der Historiker habe dem Bistum damit einen großen Dienst erwiesen. Dessen Buch sei, trotz des enormen Umfangs, einladend und sehr gut lesbar.

Auch das, was in der Geschichte der Diözese zwischen 1500 und 1800 falsch, engstirnig oder sogar dem Evangelium widersprechend gewesen sei, habe Aschoff dargelegt, so der Bischof, der betonte: „Unsere Kirche bedarf einer kontinuierlichen Erinnerung, um sich immer wieder zu fragen, ob sie noch in der Spur Jesu unterwegs ist.“

Das Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt des renommierten Regensburger Verlags Schnell & Steiner und der Bernward Medien GmbH aus Hildesheim. Verleger und Kirchenhistoriker Dr. Albrecht Weiland aus Regensburg hob die Qualität der historischen Darstellung hervor. Sie brauche den Vergleich mit Bistumsgeschichten anderer Diözesen nicht zu scheuen.

In diese Richtung gingen auch die lobenden Worte von Dr. Thomas Scharf-Wrede. Der Direktor des Bistumsarchivs Hildesheim sagte, Aschoff habe mit den „knapp drei Kilogramm Bistumsgeschichte" Standards gesetzt für die beiden weiteren Bände sowie einen zusätzlichen Bild- und Dokumentationsteil. Diese noch nicht erschienenen Teile der Bistumsgeschichte sollen die ersten 700 Jahre der Diözese abbilden sowie das 19. und 20. Jahrhundert in den Fokus rücken.

Der Autor selbst berichtete den Gästen der Buchvorstellung, zu der der Verein für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim eingeladen hatte, dass bereits Ende der 1980er-Jahre konkret daran gedacht wurde, eine derartige Bistumsgeschichte herauszugeben. „Der damalige Hildesheimer Oberbürgermeister und Geschäftsführer des Bernward Verlages, Heiko Klinge, hat sich seinerzeit sehr intensiv mit dem Projekt befasst.“

Als Klinge 1993 als Geschäftsführer der Medien-Dienstleistungs-GmbH nach München wechselte, geriet das Vorhaben zunächst in Vergessenheit, ehe Dr. Thomas Scharf-Wrede und der damalige Generalvikar Prälat Karl Bernert die Überlegungen dazu wiederaufnahmen. „Das hat dem ganzen neuen Auftrieb gegeben“, sagte der Historiker Aschoff, der für sein Werk unzählige Aufsätze, Monografien und weitere Forschungsliteratur auswertete, im Bistums- und Landesarchiv, im Vatikan und an weiteren Orten recherchierte.

Aschoffs Buch befasst sich mit dem Überlebenskampf der katholischen Minderheit in Ostniedersachsen nach der Reformation, beleuchtet das aggressiv geprägte Verhältnis der Konfessionen im 17. Jahrhundert, beschreibt die Zeit der vom Adel geprägten Kirchenhierarchie, widmet sich der Bedeutung der Orden und Stifte, dem religiösem Leben und vielem mehr.

Das Buch von Hans-Georg Aschoff „Das Bistum Hildesheim zwischen Reformation und Säkularisation. Geschichte des Bistums Hildesheim, Band 2“ ist im Verlag Schnell & Steiner in Kooperation mit Bernward Medien erschienen und kostet 50 Euro.

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news-30829 Tue, 14 Jun 2022 08:18:09 +0200 Und der Papst war auch schon da https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/und-der-papst-war-auch-schon-da-30827/ Kirchen- und Religionsmeile auf dem Tag der Niedersachsen in Hannover news-30799 Thu, 09 Jun 2022 17:29:48 +0200 „Wir müssen aus dem permanenten Kampfmodus heraus“ https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/wir-muessen-aus-dem-permanenten-kampfmodus-heraus-30799/ Vier Expertinnen und Experten diskutierten am Mittwochabend im Nachgang zur Ausstellung „Frauenwelten“, zu sehen im Hildesheimer Dommuseum bis Februar 2022, über Geschlechterfragen. Sie waren sich einig: Eine größere Sachlichkeit in der öffentlichen Diskussion ist erforderlich, um verhärtete Fronten... Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, der Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Toni Tholen (Universität Hildesheim), die Soziologin Prof. Dr. Mechthild Bereswill (Universität Kassel) und Dr. Andrea Qualbrink (Bistum Essen) waren die Diskutanten im Hildesheimer Godehardsaal, die Moderation lag bei Dr. Ruth Bendels, Leiterin der Akademie des Bistums Hildesheim. In vielen Dingen bestand große Einigkeit: Sozialisation und Kultur prägen die Geschlechtlichkeit, die binäre Geschlechterstruktur befindet sich in Auflösung und erreichte Fortschritte auf dem Weg zur Gleichberechtigung erscheinen nicht immer gesichert.

„Es ist für unsere Gesellschaft unglaublich wichtig, das Patriarchat zu überwinden, wir werden sonst keine Zukunft haben“, betonte Tholen, zu dessen Schwerpunkten die Männlichkeitsforschung zählt. Allein am Beispiel des Zugriffs auf die Natur zeige sich, wie zerstörerisch patriarchalische Strukturen seien. Zurzeit könne man den Rückfall in traditionelle Muster beobachten, sowohl im Ukraine-Krieg als auch bei der Großmacht China.

Die innerkirchliche Auseinandersetzung zu Fragen des Geschlechts sei „von einer Vehemenz geprägt, die mich erschreckt“, sagte Andrea Qualbrink aus der Organisationsentwicklung im Bistum Essen. Sie habe den Eindruck, dass manche Personen in der Geschlechter-Debatte in einer komplexen äußeren Welt nach Sicherheiten suchten, um etwas zu schützen, was so klar erscheine. Dabei eigne sich das Thema nicht als Kampfplatz: „Es gibt keine Gender-Ideologie“, betonte Qualbrink, die zum Thema „Frauen in kirchlichen Leitungspositionen“ promoviert hat und das Programm „Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf“ mitkonzipiert.

„Wir müssen aus dem permanenten Kampfmodus heraus“, unterstützte Tholen seine Nachbarin. Auch Bischof Wilmer machen „die vermeintlichen Hypersicherheiten“ sehr skeptisch. „Manche Begriffe werden überhöht und führen zu starken Abwehrreaktionen“, berichtete er von seinen Erfahrungen beim Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland, einem Erneuerungsprozess, bei dem auch Qualbrink involviert ist. Ihm persönlich sei es wichtig, weiter nach vorn zu kommen und nicht durch Verhärtung in Stagnation zu verharren: „Besser einen halben Schritt, als gar keinen.“

Kampf sei zu vermeiden, aber der Konflikt sei notwendig, damit Entwicklung stattfinden könne, hob Mechthild Bereswill, Professorin für Soziologie, hervor. „Demokratische Gesellschaft geht nur mit Konfliktfähigkeit, Ambivalenz muss ausgehalten werden“, sagte die Expertin für Geschlechterforschung. Auch sie hofft auf deutliche Fortschritte in der aktuellen Debatte und antwortete auf die Frage nach ihrer persönlichen Utopie: „Dass wir uns später einmal darüber wundern, dass wir heute zwei Stunden über das Thema diskutiert haben.“

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news-30728 Thu, 02 Jun 2022 07:28:45 +0200 Bischof Wilmer steigt zur Taufbrunnenweihe in den 1000 Liter fassenden Brunnen https://www.dekanat-braunschweig.de/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-steigt-zur-taufbrunnenweihe-in-den-1000-liter-fassenden-brunnen-30725/ Wolfenbüttel. Bei einem feierlichen Abendgebet hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ das erste Ganzkörper-Taufbecken im Bistum in der St. Petrus Kirche - unter ökumenischer Beteiligung - geweiht. Dabei stand er mit der brennenden Osterkerze bis weit über die Knie im Wasser. news-30709 Tue, 31 May 2022 10:53:52 +0200 Bischof Wilmer debattiert mit Fachleuten über Geschlechterfragen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-debattiert-mit-fachleuten-ueber-geschlechterfragen-30709/ Geschlechterfragen lautet der Titel einer Podiumsdiskussion im Dommuseum Hildesheim. Am Mittwoch, 8. Juni 2022, diskutieren Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, der Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Toni Tholen (Universität Hildesheim), die Soziologin Prof. Dr. Mechthild Bereswill... Die Moderation liegt bei Dr. Ruth Bendels, der Leiterin der Akademie des Bistums Hildesheim.

Beginn ist um 17 Uhr im Godehardsaal des Dommuseums Hildesheim. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kostenfreie Platzkarten gibt es im Domfoyer (täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr) oder im Online-Ticketshop auf www.dommuseum-hildesheim.de. Die Veranstaltung knüpft an die Ausstellung „Frauenwelten“ des Dommuseums Hildesheim an.

Die Gesellschaft insgesamt und ebenso die Kirche setzen sich derzeit mit Geschlechterfragen auseinander. In den teilweise mit großem polemischem Aufwand geführten Debatten wird über Begriffe wie Sexus und Gender, über gendergerechte Sprache oder die Auflösung einer binären Geschlechterstruktur zugunsten vielfältiger Zuordnungsvarianten gestritten. Die Intensität der Auseinandersetzungen verdeutlicht, dass es um Grundsatzfragen menschlicher Identität geht, die keineswegs nur in abgehobenen Kreisen universitärer Forschung eine Rolle spielen.

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news-30669 Fri, 27 May 2022 10:00:38 +0200 "Mach neu, was dich kaputt macht" - Lesung mit Johanna Beck in Gifhorn https://www.dekanat-wob-he.de/veranstaltungen/details/event-title/mach-neu-was-dich-kaputt-macht-warum-ich-in-die-kirche-zurueckkehre-und-das-schweigen-breche-26910/ Die Autorin Johanna Beck kämpft nicht nur für eine lückenlose Aufarbeitung des geistlichen und sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, sondern auch für einen radikalen Neuanfang der Kirche. news-30668 Fri, 27 May 2022 09:41:42 +0200 Erstmals Buch über Altar des Hildesheimer Doms erschienen https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/erstmals-buch-ueber-altar-des-hildesheimer-doms-erschienen-30668/ Zu den mittelalterlichen Kunstwerken des Hildesheimer Doms gibt es viele Veröffentlichungen. Was es bisher nicht gab, ist eine Publikation über den zeitgenössen Altar der Bischofskirche. Diese hat nun die Kunsthistorikerin Dr. Petra Meschede vorgelegt. Petra Meschede ist eine langjährige und profunde Kennerin des Hildesheimer Doms und seiner Kunstschätze. Als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Hildesheim hat sie die Sanierung der Bischofskirche in den Jahren 2010 bis 2014 aus nächster Nähe mitbegleitet und miterlebt, wie der Altar aus Anröchter Dolomit installiert worden ist.

In Ihrer Werkmonografie beschreibt Meschede, wie der Chorraum des Hildesheimer Doms vor der Sanierung aussah und wie gelungen sich der neue Altar in die sanierte Bischofskirche und in Beziehung zu deren weiteren Kunstwerken einfügt.

Dabei wird deutlich, dass der zeitgenössische Altar eigentlich das mit Abstand älteste Kunstwerk des Doms ist, zumindest in Bezug auf das Material. Denn Rückriem hat mit einem Millionen Jahre alten Sandstein gearbeitet. Die Autorin würdigt den neuen Altar des Hildesheimer Doms und listet erstmals das Œuvre aller Altäre Rückriems auf.

„Der Altar von Ulrich Rückriem – aus Felsen gezogen“ ist im Verlag Schnell + Steiner in Zusammenarbeit mit der Bernward Mediengesellschaft erschienen. Die 64-seitige Monografie ist der vierte Band in der Reihe „Schätze aus dem Dom zu Hildesheim“, die vom Dommuseum Hildesheim im Auftrag des Hildesheimer Domkapitels herausgegeben wird.

Erhältlich ist das Buch zum Preis von neun Euro im Foyer des Hildesheimer Doms sowie im Online-Shop des Hildesheimer Doms unter www.domshop-hildesheim.de.

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news-30662 Wed, 25 May 2022 14:36:30 +0200 Zeichen und Wunder?! https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/zeichen-und-wunder-30662/ Um neue Perspektiven auf die Wundererzählungen der Bibel geht es beim Ökumenischen Fachtag Bibel am Samstag, 2. Juli 2022, zu dem das ökumenische Netzwerk Bibel Niedersachsen unter dem Motto „Zeichen und Wunder?!“ nach Hannover einlädt. „Wer kennt nicht das Hoffen auf ein Wunder, auf das Ende des Schreckens oder den Wandel einer ausweglosen Situation“, sagt Dr. Christian Schramm, Referent im Fachbereich Glaubenswege des Bistums Hildesheim. Sein evangelischer Kollege Steffen Marklein, Bibelpastor in der Landeskirche Hannovers, ergänzt: „Gleichzeitig herrscht jedoch große Skepsis, was an Wundererzählungen dran sein mag.“

Beim diesjährigen Fachtag führt die Neutestamentlerin Professorin Dr. Susanne Luther aus Göttingen daher in biblische Wundererzählungen und neue Interpretationsmöglichkeiten ein. In Austauschrunden und musikalischer Resonanz wird das Thema aktualisiert und vertieft.

Bibelinteressierte und -engagierte sind beim Fachtag zur Begegnung und zur gemeinsamen Arbeit mit der Bibel eingeladen. Die Veranstaltung im Tagungshaus St. Clemens, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover beginnt um 9.30 Uhr und endet um 16 Uhr mit einem Reisesegen. Anmeldeschluss ist am 3. Juni.

Informationen und Anmeldung im Internet unter www.netzwerk-bibel.de

 

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news-30657 Wed, 25 May 2022 10:02:48 +0200 Im Godehardjahr: Pilgern in Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/im-godehardjahr-pilgern-in-hildesheim-30657/ An den Samstagen vom 11. Juni bis 9. Juli starten um 11 Uhr Pilgerinnen und Pilger bei der St. Godehard-Kirche und gehen auf einer kurzen oder etwas längeren Strecke zum Hildesheimer Dom. Zwei zentrale Orte in Hildesheim sind eng mit dem hl. Godehard verbunden: der Mariendom mit dem Godehardschrein und die Basilika St. Godehard, als erste Kirche nach seiner Heiligsprechung erbaut. „Auf dem Weg zwischen St. Godehard und dem Hohen Dom finden sich zahlreiche Spuren christlichen Glaubens vom Mittelalter bis in die Gegenwart, die entziffert werden wollen“, beschreibt eine extra für die Pilgersamstage erstellte Broschüre den Reiz der Pilgerwege. Nach der Begrüßung bei St. Godehard durch einen Priester des Domkapitels erfolgt ein Impuls durch eine Nonne oder einen Mönch. Beim anschließenden Picknick um 12 Uhr im Garten der Basilika wird mitgebrachter Proviant verzehrt, Getränke gibt es vor Ort. Bei Regen ist der Aufenthalt im Bischof-Bernhard-Haus möglich.

Danach geht es um 13.30 Uhr los: gemeinsam in kleinen Gruppen, in Stille oder im Gespräch über Fragen aus dem Pilgerheft für die jeweilige Station oder den Weg. Dabei kann aus zwei Varianten gewählt werden: einer kürzeren Strecke von etwa 800 Metern und einer längeren von 1.500 Metern. „Der Mensch sieht zuerst mit den Augen, dann mit dem Herzen. Das gilt für das Leben wie für die Religion“, heißt es in der Pilgerbroschüre. So sollen die Wege zu einer persönlichen Entdeckungseise werden. Die Broschüre bietet dafür mit ihren umfassenden historischen Informationen und zahlreichen Meditationen und Gebeten einen Anreiz zur Vertiefung.

Nach der ersten Station geht es weiter zur ehemaligen Kirche St. Nikolai gegenüber der Basilika. Von dort führt der Weg zur Kirche St. Paulus, heute Teil eines Altenpflegeheims. Nicht weit entfernt von St. Paulus gelangen die Gruppen zum Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern, den Vinzentinerinnen, mit der „Vinzenzpforte“. Weiter geht es zur „Karthause“, ein Barockportal mit großem Tor ist das einzige Überbleibsel eines ehemaligen Kartäuserklosters.

Hier teilen sich die Strecken: Die kurze führt über die Stinekenpforte direkt zum Dom, die längere zum Franziskanerkloster St. Martini, heute Teil des Römer- und Pelizaeus-Museums. Von dort gelangt der Weg zur katholischen und ehemaligen Klosterkirche St. Magdalenen, die heute auch Frauenkirchort von Hildesheim ist. Ein Abstecher in den benachbarten Klostergarten bietet sich an. Durch das Paulustor gelangen die Pilgerinnen und Pilger schließlich ebenfalls auf den Domhof. Dort besteht die Möglichkeit zu einem Besuch im Dom-Museum und beim 1000-jährigen Rosenstocks.

Im Hildesheimer Dom besteht um 15 Uhr die Gelegenheit zur Beichte, ab 16 Uhr ist eine persönliche Einzelsegnung am Godehardschrein in der Krypta möglich. Mit der Vorabendmesse um 17 Uhr endet der gemeinsame Pilgertag.

Um Anmeldung für das kostenlose Angebot wird unter der Mail-Adresse dombuero(ät)bistum-hildesheim.de gebeten. 

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news-30652 Wed, 25 May 2022 08:01:37 +0200 Queer? Weiß? Oder was? https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/queer-weiss-oder-was-30573/ Katholisch und queer – gibt's das? Ja, sagt Mara Klein. Schon immer. Eine andere Frage: Wie ist Jesus weiß geworden? Das fragt sich Sarah Vecera. Beide Autor*innen werden über ihre Fragen im [ka:punkt] lesen und diskutieren – am 3. Juni und 1. Juli. news-30646 Tue, 24 May 2022 16:27:03 +0200 Nachhaltigkeitsbericht an Generalvikar Martin Wilk übergeben https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/nachhaltigkeitsbericht-an-generalvikar-martin-wilk-uebergeben-30646/ Klimaneutralität im Bistum Hildesheim wird bis 2035 angestrebt. Jetzt wird es ernst: Anfang Oktober vergangenen Jahres ist mit einer großen Auftaktveranstaltung das Nachhaltigkeitsprojekt des Bistums gestartet. 13 Arbeitsgruppen haben in den vergangenen sechs Monaten einen umfangreichen Abschlussbericht erarbeitet und ihre Empfehlungen ausgesprochen. Nun wurden ihre Ergebnisse von den Vorsitzenden des Lenkungskreises, Finanzdirektorin Anja Terhorst und Rat Dr. Christian Hennecke, an Generalvikar Martin Wilk übergeben. Die Vorschläge werden in den kommenden Wochen in verschiedenen Gremien beraten, so dass im Spätsommer eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen werden kann.

Im Vorfeld waren die wichtigsten Handlungsfelder wie Liturgie, Bildung, Kirchliche Immobilien, Beschaffung und Finanzen, Mobilität, Mitwirkung in Politik und Gesellschaft sowie Kommunikation identifiziert worden. Die Arbeitsgruppen setzten sich dann mit Themen wie Biodiversität, Anlagentechnik, Energieeinkauf oder Beschaffung intensiv auseinander.

57 Mitwirkende aus dem gesamten Bistum hatten sich an dem Projekt beteiligt. Finanzdirektorin Anja Terhorst bedankte sich bei allen Engagierten: „Das war eine großartige Arbeit, die von allen viel Konzentration und Disziplin verlangt hat. Aber das umfangreiche Ergebnis und Ihre kreativen Ideen können sich sehen lassen!“

„Sechs Monate sind ein relativ kurzer Zeitraum – gemessen an der Größe des Projekts“, berichtet Projektleiter Dr. Dirk Preuß. „Ich bin gespannt, wie unsere erarbeiteten Szenarien aufgenommen werden und freue mich auf die Umsetzung.“

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news-30634 Mon, 23 May 2022 12:43:56 +0200 Bischof weiht außergewöhnlichen Taufbrunnen https://www.dekanat-braunschweig.de/nachrichten/artikel/news-title/feierliche-wiedereroeffnung-der-st-petrus-kirche-in-wolfenbuettel-und-weihe-des-taufbrunnens-30633/ Die Kirche St. Petrus kann in der Woche vor Pfingsten wieder eröffnet werden. Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten wird die Weihe des 1000 Liter fassenden Taufbrunnens durch Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ sein. news-30631 Mon, 23 May 2022 09:00:00 +0200 Der 1000-jährige Rosenstock blüht https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/der-1000-jaehrige-rosenstock-blueht-30631/ Die Rosen an der Apsis des Hildesheimer Doms tragen erste Blüten. Die Hauptblüte wird in einigen Tagen erwartet und etwa drei bis fünf Tage dauern. Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums Hildesheim um das Jahr 815 zurück. Schriftlich bezeugt ist er seit über 400 Jahren. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Domes im März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus seiner von Trümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe hervor.

Das Wahrzeichen des Bistums und der Stadt Hildesheim ist über einen zentralen Zugang, das Domfoyer, zu erreichen. Der 1000-jährige Rosenstock gehört botanisch zur heimischen Wildart Rosa canina L und blüht zartrosa. Er wird von einer niedrigen Buchsbaum-Hecke eingefasst.

Das Domfoyer ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind Besichtigungen des Rosenstocks möglich.

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news-30590 Thu, 19 May 2022 15:36:37 +0200 „Die Partnerschaft ist eine große Bereicherung“ https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/die-partnerschaft-ist-eine-grosse-bereicherung-30589/ Online-Talk in Hannover über die besondere Verbindung von Bolivien und dem Bistum Hildesheim news-30588 Thu, 19 May 2022 10:58:01 +0200 „Wir müssen noch einiges tun!“ https://www.kiz-online.de/%E2%80%9Ewir-m%C3%BCssen-noch-einiges-tun%E2%80%9C Die christlichen Kirchen in Niedersachsen hatten am vergangenen Sonntag zu einer jüdisch-christlich-muslimischen Begegnung ins Forum St. Joseph nach Hannover eingeladen. Ihr Thema: „Gemeinsam. Schöpfung. Bewahren.“ news-30571 Mon, 16 May 2022 11:43:46 +0200 „zusammenHalt“: Zentrale Anlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge in Hildesheim eröffnet https://www.stadt-hildesheim.de/portal/meldungen/detail-900000535-33610.html?fbclid=IwAR1uqcs-bKhxJhhJWyRedFb__C6sanbUqAUXR94B3zOhsmXisG4aVi5O4U0 Die Stadt Hildesheim, die Arneken Galerie und das JobCenter eröffnen gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe FLUX, dem Bistum Hildesheim sowie Beratungsstellen, Behörden und Diensten ein Begegnungs- und Beratungszentrum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. news-30505 Wed, 11 May 2022 08:47:03 +0200 Zwölf benediktinische Impulse zum Godehardjahr im Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/zwoelf-benediktinische-impulse-zum-godehardjahr-im-bistum-hildesheim-30505/ Wie kann die Spiritualität benediktinischer Mönche das eigene Leben bereichern? Fragen wie diese stehen im Fokus von zwölf digitalen Dialog-Veranstaltungen mit dem gebürtigen Hildesheimer Benediktinerpater Dr. Mauritius Wilde anlässlich des Godehardjahres im Bistum Hildesheim. Der  Prior der Benediktinerabtei Sant’Anselmo in Rom wird während des Godehardjahres einmal monatlich, jeweils an einem Sonntagabend von 19 bis 20 Uhr, eine ZOOM-Sitzung mit Impuls und Dialog zu einem bestimmten Thema anbieten. Los geht es am kommenden Sonntag, 15. Mai 2022. 

Wer mag, kann teilnehmen und sich selbst einbringen oder nur zuzuhören. Im Gespräch mit Pater Wilde bringen monastisch-lebende Menschen aus dem Bistum Hildesheim ihre ganz individuelle Idee des Monastischen (einer mönchischen Lebensform entsprechend) und ihren persönlichen Erfahrungsschatz mit. Als Gesprächspartner*innen sind ihnen unterschiedliche Personen des gesellschaftlichen Lebens zugeordnet, die aus ihrer ganz eigenen Erfahrungswelt auf diese Themen blicken.

Es geht darum, wie eine monastisch-genährte Grundhaltung heute dabei unterstützen kann, den Alltag in einem guten Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aufbruch zu gestalten. Wie gelingt es, der eigenen Work-Life-Balance eine spirituelle Dimension zu verleihen? Die Impulse und Gespräche bieten dazu Inspiration und laden zugleich ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Auftakt am kommenden Sonntag geht es um das Singen. Der Heilige Benedikt empfiehlt in seiner Regel den täglichen Chorgesang. Wenn wir unsere Stimmen erheben – so der Ordensvater – dann verbinden sich unsere Stimmen mit denen der Engel. Das Singen gibt uns die Möglichkeit, sich in anderer, tieferer Weise auszudrücken.

Im Gespräch mit Pater Mauritus Wilde OSB sind die Benediktinerin Sr. Debora Decker OSB und als weltlicher Gesprächspartner der Schauspieler, Sprecher und Sprechtrainer Sebastian Dunkelberg. Der Teilnahme-Link für das Zoom-Meeting sowie alle weiteren Termine und Informationen sind online unter www.godehardjahr.de/inmitten zu finden.

Das Projekt wird gefördert durch die Klosterkammer Hannover.

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news-30493 Tue, 10 May 2022 10:31:03 +0200 "Es werde Frieden" https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/es-werde-frieden-30469/ Zu einem Benefizorgelkonzert mit Dariia Lytvishko aus der Ukraine und Olga Zhukova aus Russland lädt die Katholische Kirche in der Region Hannover für Freitag, 13. Mai, in die Basilika St. Clemens ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. news-30476 Sun, 08 May 2022 13:21:53 +0200 Glauben geht auch heute https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/glauben-geht-auch-heute-30476/ Nach dem Auftakt des Godehardjahres am Donnerstag in Hildesheim wurden am Wochenende nun an sechs Orten quer durch das Bistum dezentrale Eröffnungsgottesdienste gefeiert.  Einer der dezentralen Eröffnungsgottesdienste zum Godehardjahr im Bistum Hildesheim fand in Hildesheimer St. Godehard-Kirche statt. Dabei segnete Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ die restaurierte Orgel.

„Gott ist der Organist, wir sind sein Orgelwerk“, zitierte Bischof Wilmer den schlesischen Lyriker Angelus Silesius. Es komme auf jede und jeden an, um das Gesamtkunstwerk zum Klingen zu bringen. Hier finde sich auch der rote Faden zum Godehardjahr: „Godehard verweist uns darauf, dass wir uns auf Gott verlassen dürfen, dass wir uns von seiner Melodie ins Schwingen versetzen lassen dürfen.“

Jeder wisse, dass es dabei auch Disharmonien gibt: „Wir erleben Chaos und furchtbaren Krach“, sagte Wilmer mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Doch Gott bleibe auch im Chaos treu und stehe zu seiner Verheißung, alle Tränen abzuwischen. Er führe durch diese Erfahrungen hindurch: „Er setzt einen Schlussakkord, der jede Sehnsucht stillt."

Besondere Bedeutung für Göttingen

„Für Göttingen hat der Heilige Godehard eine besondere Bedeutung, denn vor genau 1000 Jahren wurde er nur etwa 1000 Meter von dieser Kirche entfernt zum Bischof von Hildesheim geweiht. Daher haben wir noch heute eine Schule, einen Kindergarten, eine Straße und diese Kirche, die nach ihm benannt sind“, betont Wigbert Schwarze. Die Möglichkeit, das Godehardjahr neben Hildesheim auch in Göttingen zu eröffnen, bedeute ihm daher sehr viel. Gemeinsam mit Weihbischof Heinz-Günter Bongartz hat Schwarze den Eröffnungsgottesdienst in der Kirche St. Godehard gefeiert. 

„Das Besondere am Heiligen Godehard ist, wie er seine Sendung verstand. Er war mit ganzem Herzen ein Seelsorger, der stets nah bei den Menschen. Aus dieser Nähe heraus erkannte er, dass die Kirche seiner Zeit einer Erneuerung bedurfte. Sein Mut zur Veränderung kann uns heute mehr denn je eine Inspiration sein“, erklärt Weihbischof Heinz-Günter Bongartz zur Bedeutung des Heiligen Godehard.

Einen besonderen Moment eröffneten im Gottesdienst die Schüler*innen der Godehard Grundschule Göttingen, die unter der Anleitung der Religions- und Musiklehrerin Diane Wrede-Ebel den Song „Aufbruch“ vortrugen. Das Lied war im Rahmen der St.-Godehard-AG der Göttinger Schule erarbeitet worden. Der Text greift die Bedeutung des Heiligen für die heutige Zeit auf und ermutigt, eigene und neue Wege im Glauben zu gehen.

Gottesdienste auch in Braunschweig, Bremerhaven, Hannover und Amelinghausen

Ein weiterer Gottesdienst fand in der Braunschweiger Kirche St. Aegidien statt. Hier entzündete der Braunschweiger Propst, Domkapitular Reinhard Heine, die Kerze zum Godehardjahr. "Wenn wir im Bistum jetzt mit dem Namen des Hl. Godehard ein Jubiläumsjahr verbinden, dann soll das nicht bei der Person und seinem Wirken vor 1000 Jahren stehen bleiben. Nein, ich bin sicher, Glauben geht auch heute, auch wenn unsere Wirklichkeit anders aussieht als vor 1000 Jahren", sagte Heine.

Auch in Bremerhaven-Lehe wurde ein Eröffnungsgottesdienst zum Godehardjahr gefeiert. Pfarrer Markus Scheiermann konnte dazu neben zahlreichen Gläubigen auch Generalvikar Domkapitular Martin Wilk begrüßen. "Aus der Berufung des Hl. Godehard ist vieles an Gutem erwachsen, was bis heute ausstrahlt. Und das ist für uns ein Grund zum Feiern, damit wir uns erinnern, wie wichtig es ist, der eigenen Berufung zu folgen", betont Wilk. 

Im hannoverschen Stadtteil Linden befindet sich eine der vier Kirchen im Bistum, die den Hl. Godehard als Patron hat. Hier hat Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger den Eröffnungsgottesdienst zum Godehardjahr mit der Gemeinde gefeiert. Das Godehardjahr dient der Erneuerung im Glauben. Für einige Anwesende war die Feier selbst ein wichtiger Schritt in ihrem Glaubensleben, denn sie haben darin das Sakrament der Firmung durch den Weihbischof erhalten.    

Bereits am Samstag, 7. Mai 2022, wurde in Amelinghausen gefeiert - und das gleich aus mehreren Gründen: Das Gotteshaus hat nicht nur den Heiligen Godehard als Patron, sondern wurde auch vor genau 60 Jahren geweiht und stand zuletzt aufgrund von Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung. Der Eröffnungsgottesdienst zum Godehardjahr war eingebunden in ein Kirchweihfest im Pfarrgarten. Dort begann auch der Gottesdienst, in dem unter anderem ein neu gepflanzter Rosenstock an der Kirche gesegnet wurde. Im Gottesdienst mit Domkapitular Martin Tenge aus Hildesheim hielt die Gemeinde dann wieder Einzug in das frisch renovierte Gotteshaus. 

 

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news-30474 Sat, 07 May 2022 12:07:15 +0200 Benediktinisches Erbe für die Erneuerung der Kirche https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/benediktinisches-erbe-fuer-die-erneuerung-der-kirche-30474/ Wie kann die Zukunft der Kirche in Hildesheim aussehen? Welchen Einfluss können benediktinische Impulse haben? Anlässlich des Jahres zum Heiligen Godehard, selbst ein Benediktiner-Mönch, trafen sich am Freitag in Hildesheim katholische und evangelische Ordensleute, um nach Antworten zu suchen. „Kirche atmet Vergangenheit ein, ja, aber sie atmet Zukunft aus“, betonte Pater Abraham Fischer OSB aus der Abtei Königsmünster in Meschede bei seiner Führung durch den Hildesheimer Dom. Als gebürtiger Hildesheimer kennt er das Gebäude gut und weiß um seine wechselvolle Geschichte, mit Zerstörung und Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Dom zeige beispielhaft, wie in der Kirche Altes und Neues miteinander verbunden werde: Einige der Säulen sind sehr alt, anderen sieht man deutlich an, dass sie jüngeren Datums sind.

„Das Alte ohne das Neue ist nicht lebendig“, bestätigte Pater Dr. Mauritius Wilde OSB, Prior der Benediktiner-Abtei St. Anselmo in Rom, in seinem Vortrag. Es lohne sich, das Erbe der Väter und Mütter zu entdecken. Aber: „Gleichzeitig gilt es, dies im Heute zu leben und es vom Heute neu beleben, herausfordern und befruchten zu lassen.“ Er erwarte eine bescheidenere Kirche, die aber „ohne Angst zu haben vor den kleineren Zahlen“ weiter ihrem Auftrag nachkommen könne, nämlich Salz der Erde zu sein. Auf die Qualität komme es an, nicht auf die Quantität, Jesus habe nicht gesagt: „Ihr seid die Suppe.“ Im Mittelpunkt allen Handelns müsse immer Christus stehen, betonte Sr. Christiana Reemts OSB, Äbtissin von Mariadonk bei Kempen.

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag im Hildesheimer Novotel verglich Teresa Schubert vom Diözesanrat der Katholik*innen ihre Idee für die Entwicklung und Veränderung von Kirche mit dem Hildesheimer Rosenstock: „Er wirft jedes Jahr seine Blätter ab und wächst dabei in die Höhe und in die Tiefe. Wir müssen an die Quelle gehen, mit dem Blick nach oben.“ Eckhard Gorka, evangelischer Abt des Klosters Amelungsborn bei Stadtoldendorf und ehemaliger Regionalbischof des Sprengels Hildesheim-Göttingen, berichtete von den Erfahrungen in seiner Kirche: „Wir sind methodenstark, aber zielschwach. Das Ziel zu beschreiben, fällt uns schwer.“

Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hob am Ende des Tages zur Zukunft der Kirche eine Erkenntnis hervor: „Das Wort Ökumene tauchte heute kaum auf, weil sie so selbstverständlich ist.“

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news-30459 Thu, 05 May 2022 17:12:45 +0200 Godehardjahr ist eröffnet https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/godehardjahr-ist-eroeffnet-30459/ Während eines feierlichen Gottesdienstes im Hildesheimer Dom hat Bischof Dr. Heiner Wilmer heute Abend das Godehardjahr zur inneren Erneuerung im Bistum Hildesheim eröffnet. Papst Franziskus hatte dazu eigens eine Botschaft an die Gläubigen in der Diözese gerichtet, die der Apostolische Nuntius in... Bischof Wilmer beschrieb in seiner Predigt das Anliegen des Godehardjahres. Es gehe um eine innere Wandlung und Verwandlung in Christus. Dabei setze man drei Schwerpunkte: jesuanisch, benediktinisch, menschlich.

„Jesuanisch unterwegs sein, ganz im Sinne Jesu, das heißt, in seiner Haltung leben, seinen Herzschlag spüren, Jesu Denken zu unserem Denken machen“, sagte der Bischof. Er charakterisierte Jesus als Hörenden. Dementsprechend gehe es darum, sich auf den Weg zu machen, um Orte der Stille zu suchen, und um „das Beten wieder neu zu lernen“. Wilmer kündigte an, Gebetschulen zu gründen und Menschen zu helfen, „sich konkret in den Lobpreis einzuüben, in die Anbetung, in die Zurücknahme des eigenen selbst vor dem immer Größeren“.

In Bezug auf die benediktinische Erneuerung des Bistums Hildesheim betonte Bischof Wilmer die Wichtigkeit, nach Bündnispartnern zu suchen, wie einst die Mönche, die nach den Ausführungen des Bischofs Niedersachsen kulturell tief geprägt haben. Konkrete Fragen dabei könnten sein: „Wo sind wir bei den Menschen? Wo engagieren wir uns für die Gesellschaft? Wie begleiten wir die Menschen auf ihrem Weg durch das Leben? Wie finden wir im Dienst an den Menschen Bündnispartner in den anderen Kirchen und Religionen, in der Politik und in der Wirtschaft, die uns unterstützen in unserer gemeinsamen Verantwortung für die Menschen, für diese Erde und die gesamte Schöpfung?“

Drittens kam Wilmer auf die Menschlichkeit Godehards zu sprechen, der einen besonderen Blick für jene Menschen gehabt habe, die in Not gewesen seien: „Das soll auch unser Blick sein. Unser caritatives und diakonisches Herz stärker schlagen lassen. Wie können wir noch solidarischer für jene Menschen sein, die es alles andere als leicht im Leben haben?“

In der Botschaft von Papst Franziskus hieß es, die Bischofsweihe Godehards vor tausend Jahren sei „ein willkommener Anlass, uns einem herausragenden Hirten zuzuwenden, welcher der Kirche von Hildesheim in einer Zeit missionarischen Aufbruchs gedient hat und auch heute Vorbild und Fürsprecher auf dem Weg des Volkes Gottes in eine friedvolle und gedeihliche Zukunft sein will“.

Nuntius Eterović zitierte den Papst mit den Worten: „Die Tage Godehards liegen nicht in einer grauen Vorzeit, die uns nichts zu sagen hätte. Im Gegenteil, sein Beispiel und sein Leben geben das ermutigende Zeugnis eines eifrigen, menschenfreundlichen Hirten. Er lebte aus dem Hören auf die Botschaft, die er zu verkündigen hatte; er liebte Christus und seine Kirche und war nahe bei den Menschen.“

Papst Franziskus erteilte in seiner Botschaft dem Bischof und den Gläubigen im Bistum Hildesheim seinen Segen. Den Gottesdienst im Dom feierten unter anderen Erzbischof Dr. Stefan Heße aus Hamburg, Bischof Dr. Franz-Josef Bode aus Osnabrück sowie die evangelisch-lutherischen Landesbischöfe aus Hannover, Braunschweig und Bückeburg und Vertreterinnen und Vertreter weiterer Religionsgemeinschaften aus Niedersachsen mit.

Aus Bolivien, dem Partnerland des Bistums Hildesheim, war der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Bischof Aurelio Pesoa, nach Hildesheim gekommen. Unter den Gästen in der Bischofskirche waren der stellvertretende niedersächsische Ministerpräsident Dr. Bernd Althusmann und der Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

Mit den Mitgliedern des Diözesanrates der Katholik*innen im Bistum Hildesheim, den Dechanten und weiteren Vertretern aus den Dekanaten sowie einer internationalen Caritasdelegation hat Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger den Gottesdienst in der Basilika St. Godehard gefeiert. „Es braucht Mut und Entschlossenheit, ein Glaubender zu werden, als Volk Gottes unterwegs zu sein und die Kirche zu erneuern“, betonte Schwerdtfeger in seiner Predigt. Doch der Heilige Godehard ermutige alle, „die glühenden Kohlen des Glaubens zu den Menschen zu tragen“. Das Wachsen und Werden der Kirche gehe nicht ohne Gottes Feuer.

Weihbischof Heinz-Günter Bongartz feierte zusammen mit Ordensleuten den Eröffnungsgottesdienst in der Klosterkirche von Marienrode bei Hildesheim, wo ebenfalls eine Godehard-Kerze geweiht wurde. „Der Glaube ist nichts Statisches, er war immer Veränderung, Bewegung und Dynamik“, verwies der Weihbischof auf das Motto des Godehardjahres. „Das Evangelium bedeutet immer Sendung, wer die Kirche erneuern will, muss sich senden lassen“, betonte Bongartz.

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news-30481 Wed, 04 May 2022 12:00:00 +0200 Musik- und Videoprojekt „1000 Jahre Godehard“ https://www.katholische-kirche-goettingen.de/ueber-uns/nachrichten/artikel/news-title/1000-jahre-godehard-godehard-grundschule-goettingen-veroeffentlicht-video-und-musikprojekt-30444/ Die Godehard Grundschule Göttingen beteiligt sich mit einer Video- und Musikproduktion am Godehardjahr im Bistum Hildesheim. Im Kurzfilm „1000 Jahre Godehard“ stellen Schüler*innen der Grundschule Szenen aus dem Leben des Heiligen Godehard dar und erkunden seine Bedeutung für die heutige Zeit. news-30429 Mon, 02 May 2022 13:49:03 +0200 Bolivia – quo vadis? https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bolivia-quo-vadis-30429/ Unter dem Motto „Bolivia – quo vadis“ gibt es am Mittwoch, 4. Mai 2022, um 17 Uhr ein Fachgespräch zwischen dem Vorsitzenden der bolivianischen Bischofskonferenz, Bischof Aurelio Pesoa, und Katharina Bode aus der Bolivienkommission des Bistums Hildesheim. Das Gespräch können Interessierte digital... Bischof Aurelio Pesoa ist anlässlich des am 5. Mai beginnenden Godehardjahres zu Gast im Bistum Hildesheim und wird über die aktuelle Situation in Bolivien berichten. Gesprächsthemen werden daher unter anderem die politische und wirtschaftliche Lage, die Corona-Pandemie und das Verhältnis von Kirche und Staat sein. Darüber hinaus wird es im Gespräch auch um die im vergangenen Jahr beschlossenen Leitlinien und das zukünftige Engagement im Rahmen der seit über 30 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der Kirche von Bolivien und dem Bistum Hildesheim gehen.

Die Talkrunde, moderiert von Dr. Dietmar Müßig, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche, wird simultan gedolmetscht. Angemeldete Personen bekommen einen Link für die Zoom-Veranstaltung zugeschickt.

Eine Anmeldung ist möglich über die Katholische Erwachsenenbildung: https://www.wolke-b.de/Veranstaltungen/Detail.aspx?id=374859

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news-30409 Fri, 29 Apr 2022 12:37:15 +0200 Großes Auftaktwochenende vom 5. bis 8. Mai für das Godehardjahr im Bistum Hildesheim https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/grosses-auftaktwochenende-vom-5-bis-8-mai-fuer-das-godehardjahr-im-bistum-hildesheim-30409/ Auftakt für das große Festjahr der inneren Erneuerung im Bistum Hildesheim: Vom 5. bis 8. Mai 2022 beginnt mit einem feierlichen Eröffnungswochenende das Godehardjahr. Es wird in Hildesheim und an weiteren Orten des Bistums mehrere Eröffnungsgottesdienste geben. Am 5. Mai, dem Gedenktag des heiligen Bischof Godehard, wird das Godehardjahr zeitgleich in drei Hildesheimer Kirchen eröffnet. Im Mariendom feiert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ um 18.00 Uhr die Heilige Messe. Zeitgleich feiert Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger eine Heilige Messe in St. Godehard und Weihbischof Heinz-Günter Bongartz eine Heilige Messe in der Klosterkirche in Marienrode. Für alle drei Gottesdienste sind keine Anmeldungen mehr erforderlich, zahlenmäßige Beschränkungen sind aufgehoben. Es besteht allerdings die Pflicht, während der Gottesdienste eine FFP2-Maske zu tragen. Einen Livestream der Gottesdienste im Internet wird es nicht geben.

An den Gottesdiensten werden auch Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Ökumene, anderen Religionen, Gesellschaft und Politik teilnehmen. Zu den Gästen zählen etwa Repräsentanten aus den Dekanaten und Vertreterinnen und Vertreter der Orden aus ganz Deutschland, der kirchlichen Verbände, des Diözesanrates der Katholiken und des Priesterrates. Vonseiten der Politik hat sich Niedersachsens stellvertretender Ministerpräsident Dr. Bernd Althusmann angekündigt.

Für Samstag und Sonntag sind Eröffnungsgottesdienste an verschiedenen Orten des Bistums geplant:

7. Mai 2022

  • Amelinghausen, St. Godehard, 18.00 Uhr 

8. Mai 2022

  • Hildesheim, St. Godehard, 10.30 Uhr
  • Hannover, St. Godehard, 10.30 Uhr
  • Göttingen, St. Godehard, 11.00 Uhr
  • Bremerhaven-Lehe, Hl. Herz Jesu, 11.00 Uhr
  • Braunschweig, St. Aegidien, 11.30 Uhr

Bischof Dr. Heiner Wilmer SJC wendet sich in einer Botschaft zur Eröffnung an alle Gläubigen des Bistums: „Im Godehardjahr werden wir aufbrechen, pilgern und uns von der freimachenden Botschaft Jesu Christi erzählen und davon, was uns berührt, begeistert. Wie geht die tiefe innere Erneuerung unseres Bistums, wie geht eine Umwandlung so, dass wir im Geiste Gottes noch näher bei den Menschen sind? Es wird uns im Godehardjahr darum gehen, die benediktinische Spiritualität neu zu entdecken – vor allem jene Impulse, die damals schon den heiligen Godehard getragen und unserem Bistum ein Gesicht gegeben haben.“

Weitere Informationen zum Programm des Godehardjahres gibt es auf www.godehardjahr.de.

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news-30400 Fri, 29 Apr 2022 10:25:41 +0200 Ökumenisches Kirchenzelt zum 1. Mai https://www.kath-kirche-hannover.de/aktuelles/nachrichten/artikel/news-title/oekumenisches-kirchenzelt-zum-1-mai-30394/ Ökumene zum Tag der Arbeit in Hannover: Die Themen „Frieden und Gerechtigkeit“ stehen im Fokus des Talks an der Weltkugel am Sonntag, 1. Mai, um 12.30 Uhr im Ökumenischen Kirchenzelt.