Werkwoche für Liturgie und Kirchenmusik

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die traditionelle "Werkwoche für Liturgie und Kirchenmusik", die der Fachbereich Liturgie des Bischöflichen Generalvikariates seit 1976 jährlich durchführt, in diesem Jahr (16.-22. Juli) ausfallen. Das ist zum ersten Mal der Fall, seit diese Fortbildungsveranstaltung, an der jedes Mal etwa 50 Personen teilnehmen, ins Leben gerufen wurde.
Sich einmal im Jahr mit gleichgesinnten Menschen zu treffen, Musik zu machen, Gottesdienst zu feiern und Gemeinschaft zu erleben ist wichtig für die Motivation zum Musizieren in der eigenen Kirchengemeinde! Dies zu erreichen ist eines der Ziele der wichtigsten Fortbildungsveranstaltung des Fachbereichs Liturgie. 
Wie das Leben im Allgemeinen derzeit nur sehr eingeschränkt möglich ist, so ist eine Fortbildungsveranstaltung mit Chorsingen in einem geschlossenen Umfeld - die Teilnehmenden wären für eine Woche im St. Jakobushaus Goslar untergebracht - nicht möglich.
Somit entfällt für die Teilnehmenden die Fortbildung in den Bereichen Orgelspiel, Chorleitung, Chorsingen, Kantorengesang, Gregorianischer Choral und Neues Geistliches Lied.
Dommusikdirektor Thomas Viezens, Leiter der größten kirchenmusikalischen Fortbildung des Bistums Hildesheim: "Es ist sehr bedauerlich, dass wir die Schulung in diesem Jahr nicht durchführen können. Für viele entfällt damit die Möglichkeit des gemeinschaftlichen Musizierens in einer Größenordnung, das in der eigenen Gemeinde zumeist nicht möglich ist. Auch haben die musikalisch in besonders ausgeprägter Form gestalteten Gottesdienste jeweils einen eigenen Charakter. Durch tägliches Stundengebet wächst jährlich eine Gemeinschaft zusammen. Viele der Teilnehmenden nehmen am Ende der Werkwoche Anregungen in die eigene Gemeinde mit, die dort häufig umgesetzt wurden. All dies wird in diesem Jahr nicht möglich sein."

Die Fortbildung wird nicht verschoben, sondern entfällt in diesem Jahr komplett.
Für nächsten Jahr ist sie mit den ersten Tagen der schulischen Sommerferien wieder terminiert:
22.-28. Juli 2021, St. Jakobushaus, Goslar.