Gesundheitsförderung

Struktur und Organisation der Arbeitswelt haben sich stark gewandelt - auch im Bistum Hildesheim. Neue Arbeitsstrukturen, gestiegene Arbeitsanforderungen, veränderte Arbeitsabläufe, zunehmende Arbeitsverdichtung, gestiegenes Durchschnittalter - vielfältige Belastungen fordern höchste Einsatzbereitschaft und Beanspruchungsfähigkeit und uneingeschränkte Motivation. Familienarbeit bspw. durch Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen können die Arbeitsfähigkeit zusätzlich beeinträchtigen. Krankheitsanfälligkeit, Ermüdungserscheinungen, Ausgebranntsein oder Sinnkrisen können die Folge sein und nehmen auch im kirchlichen Bereich zu.

Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit, der Motivation und der Arbeitskraft der Beschäftigten gehören damit zu den grundlegenden Aufgaben des Dienstgebers. Eine besondere Bedeutung kommt deshalb der Gesundheitsförderung, dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und der Personalentwicklung im Blick auf persönliche Gesundheitskompetenz sowie im Blick auf „gesunde“ Organisationsstrukturen zu. Gesundheitsförderung ist im Bistum Hildesheim ein Arbeitsfeld im Bereich kirchliche Personal- und Organisationsentwicklung. Für kirchliche Einrichtungen werden Maßnahmen entwickelt und vor Ort durchgeführt, die sich am jeweils aktuellen Bedarf orientieren. Zusätzlich werden Seminare für besondere Zielgruppen (z.B. Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende, Hausmeister, Küster, Hauswirtschaftskräfte).

Betriebliche Gesundheitsförderung will

  • die persönliche Gesundheitskompetenz der Beschäftigen durch aktivierende und informierende Angebote stärken,
  • das persönliche Arbeitsumfeld und den Arbeitsplatz durch gesundheitsfördernde und arbeitsergonomische Maßnahmen optimieren,
  • gesundheitsfördernde Faktoren in der Organisation durch strukturverändernde, kulturfördernde und identitätsstiftende Maßnahmen ausbauen,
  • Instrumente zur Umsetzung Betrieblicher Gesundheitsförderung entwickeln und bereitstellen. 

Maßnahmen Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz

  • Im Bischöflichen Generalvikariat und seinen Einrichtungen, in Pfarreien und Schulen werden für Beschäftigte Gesundheitswochen und -tage regelmäßig oder auf Nachfrage durchgeführt. Diese Trainings ermöglichen das Ausprobieren hilfreicher Maßnahmen für den Arbeitsalltag in den Schwerpunktbereichen Stressbewältigung, Entspannung, Ernährung und Bewegung (z.B. Nacken-Rücken-Training, Entspannungsübungen, Sprach- und Stimmtraining, Augen- und Sehtraining, physiotherapeutisches Angebot „Verspannungen lösen“).
  • Individuelle Vorsorgeuntersuchungen werden in betriebsärztlicher Betreuung (Meditüv) im Rahmen von Gesundheitswochen durchgeführt (z.B. Augenuntersuchung für Bildschirmarbeitsplätze, Wirbelsäulencheck, Lungenfunktionstest etc.).
  • Angebote zu Resilienz und Achtsamkeit (Seminare der Personalentwicklung) unterstützen bei der Entdeckung und Nutzung vorhandener eigener Ressourcen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit und zur Problembewältigung (z.B. kollegiale Beratung).
  • Beratung bei systemisch bedingten Fragestellungen zur (Arbeits-)Gesundheit (Gesundheitscoaching; keine medizinische Beratung!) 

Weitere Partner bieten im Rahmen von gesonderten Maßnahme oder Kooperationsverträgen ergänzend gesundheitsfördernde und -schützende Maßnahmen an:

Hände halten einen Schössling

Maßnahmen zur Stärkung gesundheitsfördernder Faktoren in der Organisation

  • Fortbildungsmaßnahmen, Beratung, Coaching durch die Personal- und Organisationsentwicklung in der Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung
  • Angebote und Unterstützung im Rahmen des zertifizierten Programms „Beruf und Familie“ und der Arbeitssicherheit sowie der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung
  • Angebot von Maßnahmen für einen gesunden und gerüsteten Übergang von der Erwerbsarbeit in den beruflichen Ruhestand

Weiteres Material:

Ansprechpartner

Schneider-Blanc Gregor Portrait

Gregor Schneider-Blanc

Tel. 05121 1791556
gregor.schneider-blanc@bistum-hildesheim.de

Lebenslauf