Trennungen

Die Art, wie wir uns von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen, spiegelt immer unser Selbstverständnis, unsere Kultur und unsere Weise, wie wir mit Menschen umgehen. Harte, den einzelnen schmerzende, Entscheidungen mitzuteilen, sind das eine. Der offene, faire und mitarbeiterorientierte Trennungsprozess ist das andere. Jeder Dienstgeber, jeder Dienstgebervertreter, hat eine unmittelbare Verantwortung dafür, dass dieser Prozess gelingend gestaltet wird.

Zunächst geht es dabei um die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter. Es geht aber auch immer um diejenigen, mit denen wir weiter zusammen arbeiten: Sie werden sehr aufmerksam registrieren, wie sorgfältig und behutsam, wie mitmenschlich und eingefühlt wir die Trennung gestalten. Sie werden daraus ablesen, wie wichtig jeder Einzelne oder im schlimmen Fall wie unwichtig der Einzelne ist. Dienstgeber und Dienstgebervertreter sind verantwortlich für die Härte der Entscheidung. Sie tragen deshalb die erste Verantwortung für eine gelingende Umsetzung. Trennungsprozesse eignen sich nicht für offene Rechnungen, aggressive Töne oder gedankenloses Exerzieren.

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