Perspektiven für einen klimaangepassten Ackerbau (ImPuls 7.2)

Dr. Ernst Kürsten (3N Kompetenzzentrum/ DeFAF – Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft)

Das Hildesheimer Bodenbündnis lädt in Kooperation mit der Dombibliothek in der Reihe "ImPuls - Gespräche am Domhof" unter dem Motto "Boden braucht Schutz" zu drei Vortrags- und Diskussionsabenden im März 2026 ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für die endliche Ressource Boden zu fördern und mit Expert*innen konkrete Beispiele des Bodenschutzes zu diskutieren.

 

10.03.2026, 18 Uhr:
Perspektiven für einen klimaangepassten Ackerbau

Referent und Impulsvortrag:
Dr. Ernst Kürsten (3N Kompetenzzentrum/ DeFAF – Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft): Perspektiven eines klimaangepassten Ackerbaus

 

Das Hildesheimer Bodenbündnis lädt in Kooperation mit der Dombibliothek unter dem Motto "Boden braucht Schutz" zu drei Vortrags- und Diskussionsabenden im März 2026 ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für die endliche Ressource Boden zu fördern und mit Expert*innen konkrete Beispiele des Bodenschutzes zu diskutieren.

Der Boden ist nicht nur Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen – als wichtiger C0₂-Speicher auf der Erde schützt er auch das Klima. Doch Böden sind bedroht. Pro Tag werden in Niedersachsen ca. 5,8 ha Fläche und damit Boden „verbraucht“, hauptsächlich durch die Versiegelung für den Bau von Wohn- und Gewerbegebieten sowie Verkehrsinfrastruktur. Diese Böden sind für den Naturhaushalt unwiderruflich verloren. Die Landwirtschaft steht vor den Herausforderungen des Klimawandels und muss Wege finden, um langfristig und nachhaltig Erträge erwirtschaften zu können. Insbesondere im Bereich der vom Ackerbau dominierten Bördelandschaften ist die Entscheidung für die Bewirtschaftungsform essentiell für die Landwirte. Schließlich sind Böden Archive unserer Natur- und Kulturgeschichte und beherbergen Zeugnisse vergangener Nutzungen. Diesem Spannungsfeld möchten sich die Abende widmen und aufzeigen, wie ein nachhaltiger Umgang mit unseren Böden aussehen könnte.

 

Eingeladen ist die interessierte Öffentlichkeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.