Ein Gebäude des Gymnasiums Mariano-Josephinum in Hildesheim wird zurückgebaut

Sperrung der Straße Brühl aufgrund von Abrissarbeiten beginnt am 2. Juli 2026

In Kürze beginnt der Rückbau eines Gebäudes des katholischen Gymnasiums Mariano-Josephinum in Hildesheim. Dafür wird ab dem kommenden Donnerstag, 2. Juli 2026, die Straße Brühl für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Der Abriss soll bis zum Ende der niedersächsischen Sommerferien am 12. August 2026 abgeschlossen sein.

Der Rückbau betrifft das Gebäude Mechthildenheim am Standort Brühl des Mariano-Josephinums und gehört zu einem über mehrere Jahre angelegten Bauvorhaben, das die drei weiterführenden Schulen in katholischer Trägerschaft in Hildesheim umfasst.

Um den Abriss vorzubereiten, ist das Gebäude rechts neben der Turnhalle bereits seit Anfang Mai entkernt worden. Ebenso wurden belastete Baustoffe im Gebäudeinneren entfernt. Nun folgen zunächst die Vorarbeiten für den Rückbau: Ein Gerüst wird aufgestellt, damit anschließend die Fenster ausgebaut und das Dach abgedeckt werden können. Dafür sind etwa eineinhalb bis zwei Wochen vorgesehen. Der Abriss bis zur Herstellung von Bodengleichheit dauert dann etwa zwei bis drei Wochen.

Die Fassade des Mechthildenheims ist im vergangenen Dezember zum Start des großen Bauvorhabens am katholischen Schulstandort Hildesheim im Streetart-Stil verschönert worden. Der Hildesheimer Graffiti-Künstler Ole Görgens hatte dafür gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 d des Mariano-Josephinums mehrere Wandbilder gestaltet, die den Bauprozess thematisieren.

Vor dem anstehenden Abriss des Gebäudes werden diese Wandbilder nun abgehängt. Sie sollen während der einzelnen Bauphasen des auf mehrere Jahre angelegten Bauvorhabens an unterschiedlichen Orten an und innerhalb der Schule zu sehen sein. Zu dem umfangreichen Projekt gehört, dass anstelle des Mechthildenheims nebst Anbau ein Neubau für die Jahrgangsstufen des Mariano-Josephinums errichtet wird.