Rentenmodell der kath. Verbände

Cappuccino gefällig?

Aufgrund der Herausforderung, dass die Rente in Zukunft keinesfalls als sicher gilt, haben die Katholische Arbeitnehmerbewegung, der Katholische Frauengemeinschaft, die Katholische Landvolkbewegung, das Kolingwerk und der Familienbund ein eigenes, dreistufiges Modell entwickelt. Informationen zum Modell gibt es unter: www.buendnis-sockelrente.de

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Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)

Die kfd setzt sich für die bessere Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der Rente ein. 2014 beschloss die Bundesregierung, dass Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zwei Rentenpunkte mehr bekommen. Diesen Erfolg können sich kfd und KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) zuschreiben, die dazu mehr als 200.000 Unterschriften gesammelt hatten . Aktuell läuft eine Unterschriftenaktion, um den dritten Reetenpunkt einzufordern.

Die kfd hat gemeinsam mit dem Familienbund der Katholiken, der KAB, der kfd, KLB und dem Kolpingwerk das solidarische und gerechte „Rentenmodell der katholischen Verbände“ entwickelt. Es besteht aus drei Stufen: Sockelrente, Arbeitnehmerpflichtversicherung und private und betriebliche Altersvorsorge.

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Die gesetzliche Rente ist für die Mehrheit der Bevölkerung das wichtigste Alterssicherungssystem. Die Höhe der Rente ist abhängig von der Anzahl und Höhe der eingezahlten Beiträge (Äquivalenzprinzip). Voraussetzung für eine existenzsichernde und ausreichende Rente ist eine kontinuierliche Normalerwerbsbiografie mit durchschnittlichem Einkommen. Die Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen, die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse hat zugenommen, die Rentenreformen bewirken langfristig ein sinkendes Rentenniveau, das Risiko der Altersarmut steigt. Bislang gibt es seitens der Politik keine schlüssigen Konzepte zur Verhinderung von Altersarmut. Das Rentenmodell der katholischen Verbände ist aber gerade eine Antwort auf das beschriebene Phänomen. Wir brauchen mehr Sicherheit und solidarischen Ausgleich in der Gesellschaft und in der Rentenversicherung und eine Rente, die ein menschenwürdiges Leben im Alter garantiert.