Hochzeits-Symbole und ihre Bedeutung

Vom Brautkleid über den Ehering bis zur Hochzeitskerze: Diese und viele andere traditionellen Symbole der Hochzeit kennt jeder - doch woher kommen sie und was ist ihre Bedeutung?

Der Brautstrauß

Blumen und Kräuter sind seit jeher ein Symbol des Lebens, der Heilung und der Liebe. So steht auch der Brautstrauß für Leben, Liebe und gute Wünsche. Mit ihm verbunden ist auch der Brauch des Brautstraußwerfens: Dazu dreht sich die Braut mit dem Rücken zu den Hochzeitsgästen und wirft den Strauß hinter sich. Wer ihn fängt, heiratet als nächstes - behauptet zumindest der Aberglaube.

Der Ehering

Der Ehering ist ein Symbol der Unendlichkeit: So wie er keinen Anfang und kein Ende hat, so soll auch die Liebe des Hochzeitspaares und der Bund Gottes mit den Menschen ewig andauern. Bekannt waren Eheringe bereits in der Antike. Seine sakrale Bedeutung in der christlichen Kirche hat er seit Papst Nikolaus I. im 9. Jahrhundert, seit dem 13. Jahrhundert gehört er zum kirchlichen Trauritus.

Das Weihwasser

Wasser gilt gemeinhin als Zeichen des Lebens. Wenn die Eheringe des Brautpaares während der Trauung mit Weihwasser besprengt werden, hat dies aber noch eine tiefergehende Bedeutung: Dieser Handlung gilt als eine Erinnerung an die Taufe. In der Taufe hat Gott seinen ewigen Bund mit den Menschen geschlossen, dieser wird in der Ehe fortgesetzt.

Die Hochzeitskerze

Seit dem Mittelalter gehört die Kerze zur Traufeier. Entzündet wird sie an der Osterkerze, die in jeder katholische Kirche steht. Die Osterkerze erinnert an Christi Auferstehung und seinen Dienst für die Menschen.

Handreichung mit Stola

Wenn sich Braut und Bräutigam während der Trauung die Hände reichen, drückt dies die Bestätigung des Ehebundes aus, den beide miteinander schließen. Der Priester legt zur Bekräftigung dieses Bundes die Stola um die Hände des Paares und bestätigt die Ehe somit vor Gott.

Der Segen

Der Schutz Gottes wird beim Segen auf die Neuvermählten herab gerufen. Für das Brautpaar signalisiert der Segen, dass sie auf dem Eheweg nicht allein unterwegs sind, sondern dass Gott sie auch auf diesem Wege begleitet.

Das Brautkleid

In der westlichen Welt hat sich bei Brautkleid die Farbe weiß durchgesetzt. Diese Farbe signalisiert Reinheit, Festlichkeit, Vollkommenheit und Ehrlichkeit. Seit urchristlicher Zeit ist diese Farbe mit dem Glauben verbunden, sie signalisiert oft den Anbeginn eines neuen Lebensabschnitts, sei es als Farbe des Taufkleides, des Erstkommunionskleides - oder eben das Brautkleides.

Handreichung mit Stola

Wenn sich Braut und Bräutigam während der Trauung die Hände reichen, drückt dies die Bestätigung des Ehebundes aus, den beide miteinander schließen. Der Priester legt zur Bekräftigung dieses Bundes die Stola um die Hände des Paares und bestätigt die Ehe somit vor Gott.