Plakat des Dommuseums Hildesheim gewinnt Preis
Im Wettbewerb ‚100 beste Plakate 25‘ wurde das Plakat zur Ausstellung ‚Die Zirkulation von Arbeit, Kapital und Leben als Lieferkette‘ ausgezeichnet
Das aktuelle Ausstellungsplakat des Dommuseums Hildesheim ist ausgezeichnet worden. Der Grafikdesigner Yannick Nuss hatte es zur Ausstellung ‚Die Zirkulation von Arbeit, Kapital und Leben als Lieferkette‘ gestaltet. Eine internationale Jury hat das Plakat in einem Wettbewerb aus über 2.500 eingereichten Plakaten zu den Gewinnern gewählt.
Das Plakatmotiv ist auf einem goldenen Grund angelegt, die Basis bildet unten der Schriftzug ‚Dommuseum Hildesheim‘. Darüber sind die Themenfelder der Ausstellung über verschiedene Motive in den Farben Orange und Schwarz entwickelt. Mittig ist das Gemälde des Wrisberg-Epitaphs von 1590 zu sehen, das durch Kunstwerke und historische Bilder zu den Themen Kolonialisierung, Mission und Ökonomie kontextualisiert wird. Für jedes Motiv wird die Drucktechnik in ihren spezifischen Qualitäten genutzt.
Der Direktor des Dommuseums Hildesheim, Dr. Felix Prinz, sagt: „Das Plakat ist sowohl inhaltlich als auch in der medialen Gestaltung bestens durchdacht. Wir gratulieren Yannick Nuss zu diesem Erfolg und freuen uns, dass das Dommuseum mit diesem zeitgenössischen und innovativen Design so erfolgreich ist.“
Mit dem Preis verbunden ist die Präsentation des Plakates in der gleichnamigen Ausstellung, die ab dem 12. Juni 2026 im Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin zu sehen sein wird und die anschließend auf Tournee in weitere Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht. Zudem erscheint ein Jahrbuch, in dem die prämierten Plakate vorgestellt werden.
Das Plakat ist zum Preis von fünf Euro im Shop des Dommuseums erhältlich – solange der Vorrat reicht. Die Ausstellung ‚Die Zirkulation von Arbeit, Kapital und Leben als Lieferkette‘ ist noch bis zum 6. April im Dommuseum Hildesheim zu sehen.
Über Yannick Nuss:
Über den Wettbewerb:
Der Wettbewerb »100 beste Plakate des Jahres«, in seinen Ursprüngen Mitte der 60er Jahre in der DDR ins Leben gerufen, wurde seit 1991 vom Verband der Grafik-Designer e. V. (VGD) im geeinten Deutschland fortgesetzt und seit dem Jahrgang 2001 in der Trägerschaft des 100 Beste Plakate e. V. für den deutschsprachigen Raum in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, aus allen Einreichungen die 100 besten zu ermitteln und gleichberechtigt – ohne Rangfolge, ohne Preise – in mehreren Ausstellungen und einem Jahrbuch zu präsentieren. Weitere Informationen sind hier zu finden: www.100-beste-plakate.de

