13.02.2026, Wochentag (5. Woche)

Tagesevangelium

In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis.
Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen.
Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;
danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich!
Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.
Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es.
Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

Mk 7,31-37

Lesung 1

Als in jener Zeit Jeróbeam einmal aus Jerusalem herauskam, begegnete ihm auf dem Weg der Prophet Ahíja aus Schilo. Dieser war mit einem neuen Mantel bekleidet. Während nun beide allein auf freiem Feld waren,
   fasste Ahíja den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf Stücke
und sagte zu Jeróbeam: Nimm dir zehn Stücke; denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Ich nehme Sálomo das Königtum weg und gebe dir zehn Stämme.
Nur ein Stamm soll ihm verbleiben wegen meines Knechtes David und wegen Jerusalem, der Stadt, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe.
So überwarf sich Israel mit dem Haus David bis zum heutigen Tag.

1 Kön 11,29-32; 12,19