Beratung bei Missbrauch

Ansprechpersonen für Verdachtsfälle sexualisierter Gewalt

durch Kleriker und sonstige Beschäftigte im Bistum Hildesheim gemäß der Ordnung für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und schutz- oder hilfebedürftiger Erwachsener durch Kleriker und sonstige Beschäftigte im kirchl. Dienst vom 25.04.2020

Wenn Sie selbst Betroffene oder Betroffener von sexualisierter Gewalt durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter des Bistums Hildesheim (hauptberuflich oder ehrenamtlich) sind oder früher waren, wenn Sie ein Angehöriger oder eine Angehörige sind oder Kenntnis von einem Vorfall erlangen, wenden Sie sich bitte an eine der vier vom Bischof beauftragten Ansprechpersonen.

Dr. Angelika Kramer
Fachärztin für Anästhesie und Spezielle Schmerztherapie
Domhof 10-11 
31134 Hildesheim
Tel. 05121 35567
Mobil 0162 9633391
dr.a.kramer(ät)web.de

Dr. Helmut Munkel
Arzt für Anästhesie und Intensivmedizin
(Ameos Klinikum Mitte)
Wiener Str. 1
27568 Bremerhaven
Tel. 0471 41879577
hemunk(ät)t-online.de

 

Anna-Maria Muschik
Diplom-Pädagogin, Supervisorin DGSv und Mediatorin
Hustedter Str. 6
27299 Langwedel
Tel.: 04235/ 2419
anna.muschik(ät)klaerhaus.de

Michaela Siano
Diplom-Psychologin
Beratungsstelle Rückenwind - gegen sexuellen Missbrauch
Kirchstr. 2
38350 Helmstedt
Tel. 05351 424398
rueckenwind-he(ät)t-online.de

Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen

Seit dem 1. Januar 2021 gilt im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz das erweiterte Verfahren auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Betroffenen sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde. Es ist möglich, Erstanträge sowie erneute Anträge zu stellen. Die neu eingerichtete Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) nimmt die Anträge der Betroffenen über die Ansprechperson des Bistums entgegen, legt eine Leistungshöhe fest und weist die Auszahlung an Betroffene an.

Das jeweilige Antragsformular können Sie sich selbst ausdrucken oder telefonisch anfordern unter: 05121-1748266.

Weitere Informationen und Antragsformulare

Wie funktioniert das Verfahren zur Anerkennung des Leids?

  1. Personen, die als minderjährige oder erwachsene Schutzbefohlene sexuellen Missbrauch erlebt haben, wenden sich an die unabhängigen Ansprechpersonen einer (Erz-)Diözese.
  2. Die unabhängigen Ansprechpersonen führen ein Gespräch und können beim Ausfüllen des Antragsformulars unterstützen.
  3. Der Antrag wird von der Ansprechperson oder der Diözese an die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) weitergeleitet.
  4. Die Unabhängige Kommission legt eine Leistungshöhe fest und weist die Auszahlung an Betroffene an.
  5. Die Geschäftsstelle der Unabhängigen Kommission informiert die betroffene Person sowie die zuständige Diözese und zahlt die festgelegte Summe direkt aus.

Zentrale Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen

Eine zentrale Anlaufstelle für Frauen, die als Erwachsene Gewalt im kirchlichen Raum erfahren haben, bietet die Deutsche Bischofskonferenz an. Sie ermöglicht betroffenen Frauen kostenlose und anonyme Beratung nach geistlichem und/oder sexuellem Missbrauch in kirchlichen Kontexten einschließlich der Orden. Getragen wird die Anlaufstelle von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz.

WWW.GEGENGEWALT-ANFRAUEN-INKIRCHE.DE

 

Betroffeneninitiative im Bistum Hildesheim

Die Betroffeneninitiative setzt sich für die Interessen von Betroffenen sexueller sowie körperlicher Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Kontext der Katholischen Kirche ein. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt darin, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren sowie die Bistümer und die Politik in die Verantwortung zu nehmen. 

www.betroffeneninitiative-hildesheim.de