#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auch und gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich.

Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden.

Mit dem Beginn des Jahres 2021 startet das Jubiläumsjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Einen Beitrag zu diesem Jubiläum stellt die Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ dar. Die Kampagne, die ökumenisch verantwortet und bundesweit mitgetragen wird, besteht im Kern aus 13 verschiedenen Plakatmotiven, die die Nähe von Christentum und Judentum anhand geprägter Zeiten und Feste thematisieren. So wird in jedem Monat von Januar 2021 bis Januar 2022 je ein Leitgedanke genutzt, um die beiden Religionen miteinander in Beziehung zu setzen. In Niedersachsen beteiligen sich alle katholischen Bistümer und evangelisch-lutherischen Landeskirchen sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen (ACKN) an der Kampagne.

Im Bistum Hildesheim sind alle Pfarreien, Kirchorte und Schulen aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Die Plakate sollen in Schaukästen, Fenstern, Pfarrbriefen und Social-Media-Kanälen zu sehen sein. Sie können auf dieser Seite heruntergeladen und eigens im gewünschten Format ausgedruckt werden.

Auf der Homepage der Kampagne gibt es ergänzende Materialien für die Sozialen Medien oder den Gemeindebrief, Veranstaltungshinweise und vertiefende Texte zu den Plakatmotiven. Religionslehrerinnen und Religionslehrer finden dort zudem religionspädagogische Materialien für den Unterricht.

Ansprechpartner für die Kampagne im Bistum:

Johannes Ebbersmeyer
Leiter der Diözesanstelle Ökumene und Interreligiöser Dialog
Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim
Domhof 18-21
31134 Hildesheim
Tel.: 05121 – 307 310
johannes.ebbersmeyer(ät)bistum-hildesheim.de

Dr. Ulrike Offenberg (Rabbinerin Liberale Jüdische Gemeinde Hameln) äußert sich zum Christentum

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode über Wurzeln von Christen- und Judentum

Materialien für das Bistum Hildesheim