Allianz für die Schöpfung

Gemeinsam unterwegs zu einem guten Leben für alle

Solange wir uns dem aktuell gegebenen Konsumdruck beugen, so Papst Franziskus, werden wir weiter den neuen Götzen dienen, die wir uns heute allzu oft in Form von Geld, Besitz und Macht geschaffen haben. Damit unterstützen wir ein Produktionssystem, das die „Interessen des vergöttlichten Marktes ... zur absoluten Regel“ und Menschen zur Wegwerfware werden lässt. Eine Abkehr vom Tanz um das goldene Kalb wird deshalb nur möglich sein, wenn wir ganz „neu denken und Veränderung wagen“.

Dazu braucht es einerseits den Mut der Einzelnen, andererseits aber auch die Gemeinschaft derer, die daran glauben, dass das Reich Gottes bereits auf dieser Erde angebrochen ist. Als Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg versteht, laden wir alle ein, die diese Vision von Gerechtigkeit und einem Leben in Würde für alle auf diesem Planeten teilen, unserer Allianz für die Schöpfung beizutreten.

Ihre Mitglieder verpflichten sich, persönlich und/oder als Institution

  • durch eine veränderte Lebensweise zur Senkung der Emission von Treibhausgasen beizutragen
  • durch intelligentes Handeln den Verbrauch von Ressourcen zu reduzieren
  • durch Wahrnehmung geeigneter politischer Maßnahmen die Fortsetzung der Energiewende in Deutschland zu unterstützen
  • verpflichtende internationale Vereinbarungen zu fordern, um die Erderwärmung auf 2 °C zu begrenzen.
  • für die Bewahrung der Schöpfung zu beten, insbesondere auch am Weltgebetstag am 1. September

Der Mensch als Teil der Natur

Was  die Kirche von den Menschen in den Anden Boliviens lernen kann
Pachamama, Mutter Erde, nennen die Völker in den Anden Boliviens ehrfürchtig und liebevoll ihren Lebensraum. Sie bringen damit die göttliche Dimension der Schöpfung zum Ausdruck. Im Westen scheint die Heiligkeit der Natur weithin in Vergessenheit geraten zu sein. Die christliche Theologie könnte diese Sicht von den indigenen Völkern der Anden neu lernen.
www.forum-weltkirche.de, 30. Juni 2016, Autor Dietmar Müßig

Botschaft von Papst Franziskus zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung   

Erweisen wir unserem gemeinsamen Haus Barmherzigkeit
w2.vatican.va, 31. August 2016

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Ansprechpartner

Umweltbeauftragter für das Bistum Hildesheim
Jürgen Franz Selke-Witzel
Dipl.-Theol., Pastoralreferent
Diözesanreferent für Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1a
38300 Wolfenbüttel
umwelt(ät)bistum-hildesheim.de
Tel. 0170/615 20 27

Dietmar Müßig
Diözesanstelle Weltkirche
dietmar.mueszig(ät)bistum-hildesheim.de
Tel. (051 21) 3 07-3 36