Mittendrin: Das Dialogforum im Bistum Hildesheim

Auf dem Weg zur Kirche der Zukunft

Im Dialogforum Mittendrin, wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen: Wie sieht Kirche in Zukunft aus? Im Augenblick zwingt uns die Corona-Pandemie, alte Gewohnheiten und Traditionen neu zu überdenken, neue Formate der Verkündigung und des Glaubenlebens zu entwickeln und neue Wege in der Kommunikation zu beschreiten.

  • Welche guten Erfahrungen machen wir in dieser Zeit, die wir künftig beibehalten möchten?
  • Was vermissen wir aus der Zeit vor Corona und hätten es in Zukunft gerne wieder?
  • Was dagegen fehlt uns kaum, so dass wir es künftig reduzieren können?

Diesen Fragen wollen wir im Blick auf unterschiedliche Bereiche unseres täglichen Lebens nachgehen, unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsame Ideen entwickeln.

Eingeleitet werden die Foren jeweils durch kurze Schlaglichter auf Erfahrungen, die Menschen aus dem Bistum zum jeweiligen Thema gemacht haben. Dem schließt sich dann direkt der Austausch an. Mit dabei sind Dr. Christian Hennecke und der jeweilige Fachreferent / die jeweilige Fachreferentin aus dem Bischöflichen Generalvikariat bzw. des Caritasverbands, die für Fragen zur Verfügung stehen und Ihre Anregungen in ihre weitere Arbeit mit hineinnehmen.

Verantwortet wird das Dialogforum Mittendrin ab April von der Hauptabteilung Pastoral.

                                      Wenn doch mal jemand käme!

                        Seelsorge für ältere Menschen in und nach Corona

                                                          Dialogforum Mittendrin

Marcus Scheiermann (Pfarrer in Bremerhaven): Wie können wir als Seelsorger*innen einsame Menschen in ihren Wohnungen erreichen?

Michael Sackmann (Leiter des Magdalenen- und Teresienhofes, Hildesheim), 
Eva-Maria Palt (Seelsorgebeauftragte im Magdalenenhof, Hildesheim): Hygienevorschriften in Alteneinrichtungen und der Kampf gegen die Einsamkeit 

Beatrix Michels (Altenheimseelsorgerin i.R., Göttingen): 
Altenheimseelsorge unter Corona-Bedingungen – Geht das und wenn ja: wie? 

Corona und Einsamkeit – vielen von uns sind noch die Bilder von Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Erinnerung, die wegen Corona nicht mehr besucht werden durften und schwer unter der Trennung von Familie und Freund*innen litten. Eine Belastung für alle: Betroffene, Familien und Freund*innen, Heimleitung, Pflegepersonal, Seelsorger*innen und Besuchsdienste. Aber auch außerhalb von Alteneinrichtungen hat Corona vor allem ältere Menschen in Einsamkeit und Isolation geführt. Denn vor Corona haben sich gerade viele alleinstehende (ältere) Menschen in kirchlichen und nichtkirchlichen Verbänden, Vereinen und Gruppierungen engagiert, um Gemeinschaft zu erfahren. Die vielfältigen sozialen Kontakte sind mit einem Mal weggebrochen. 

Das Thema Einsamkeit im Alter trat zu Beginn der Corona-Pandemie in den Fokus der Aufmerksamkeit. Doch es ist ein allgegenwärtiges Thema, das aber bisher nur wenig Beachtung fand. Denn zunehmende Immobilität im Alter und weite Entfernung von Familie und Freund*innen zwingen vielfach in die Einsamkeit – tagtäglich, in Privatwohnungen ebenso wie in Alten- und Pflegeeinrichtungen. 

Daher wollen wir im Dialogforum Mittendrin den Fragen nachgehen: Wie hat Seelsorge in der Pfarrei und in den Einrichtungen auf die durch Besuchs- und Kontaktverbote entstandene Einsamkeit reagiert? Welche neuen Wege wurden beschritten? Was davon ist für die Zukunft und weit über Corona hinaus tragfähig und eine gute Ergänzung zu bisherigen Angeboten und Kontaktmöglichkeiten? 

Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Erfahrungen einzubringen, mitzudiskutieren und neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln am 

Dienstag, den 4. Mai 2021, 19.30-21.00 Uhr (Zoom) 

Sie können sich einwählen über: zoom.us/j/95554150575 
Telefonische Einwahl: 069 / 38 07 98 83 
Meeting-ID: 955 5415 0575 Kenncode: 269583