Energiecontrolling

Daten erfassen und bewerten - Schwachstellen beheben

 1. Alle relevante Daten zusammentragen und erfassen - Verbauchserfassung:

Anhand der Jahresrechnungen der Energieversorger lassen sich die Verbräuche der Gebäude feststellen und zuordnen. Um eine aussagekräftige Zahlenbasis zu haben sollten mindestens die Werte der vergangenen drei Jahre ermittelt werden. Zur Erleichterung bieten wir verschiedene Instrumente an:

  • Energieordner zum Sammeln aller wichtigen Unterlagen an einem Ort.
    Damit behalten Sie den Überblick.
  • Zählererfassungsbogen zur Ersterfassung der Zähler.
    Diesen Bogen benötigt die Klimaschutzinitiative um die Zählerstruktur in der Energiedatenbank anzulegen.
  • Für die künftige Verbrauchsdatenerfassung sollten Sie die Energiedatenerfassung verwenden. Das erleichtert uns die Datenverarbeitung und Sie behalten den Überblick.

Energieordner zum Sammeln aller wichtigen Unterlagen an einem Ort.                    

Zählererfassungsbogen zur Ersterfassung der Zählerstruktur und Verbräuche.                          

Erläuterung zur Eingabe des Zählererfassungsbogens.                               

2. Verbräuche im Blick behalten

Damit Sie auch zukünftig die Übersicht über den jährlichen Energieverbrauch in Ihrer Gemeinde behalten bieten wir Ihnen unsere Energiedatenerfassung an.

  • Sie können Ihre jährlichen Energierechnung eingeben. Diese dienen als Grundlage für die Energieberichte.
  • Sie erhalten eine erste Übersicht über den Verbrauch Ihrer Abnahmestellen und können die Energieberichte downloaden.
  • Sie können Zählerstände monatlich erfassten, eingeben und erhalten einen Tendenz über den unterjährlichen Verbrauch. 

Um Ihnen zukünftig einen jährlichen Energiebericht erstellen zu können, benötigen wir auch für die Folgejahre die Energieverbräuche. Deshalb bitten wir um die Angaben zum Verbrauch und die jeweiligen Kosten, sobald die Rechnungen der Energieversorger eintreffen bzw. wenn Sie neues Heizöl tanken

Für zukünftige Energieverbräuche verwenden Sie das WEB-TOOL "Energiedatenerfassung".

Beispiel: Auswertung nach Gebäuden                                                                                                                                                                                                                                     .

                                                                                                                                                                                                                   

3. Entscheidungen treffen

Im dritten Schritt sollten die Kirchengremien einen aktuellen Überblick über die Energieverbräuche erhalten, um über mögliche Investitionen zu entscheiden.

Der jährliche Energiebericht des Bistums soll diesen Überblick über die Verbrauchs- und Kostenentwicklung geben.

Im Energiebericht werden die abgelesenen Verbrauchswerte mit Hilfe der Gradtagzahlen auf den Jahresverbrauch umgerechnet und witterungsbereinigt dargestellt. Kennwerte und Vergleiche mit ähnlich genutzen Gebäuden lassen eine  Beurteilung darüber zu, ob die betrachteten Gebäude einen ehr geringen oder erhöhten Energiebedarf aufweisen.   

 

Energiebericht

Witterungsbereinigung

Kennwerte

4. Schwachstellen ermitteln und beheben.

Mit dem jährlichen Gebäuderundgang kann man Energieschwachstellen erkennen, sichtbar machen, gegensteuern und teilweise sofort beheben.

Begehen Sie -am besten in einer Gruppe- die Gebäude und markieren Sie die Schwachstellen in der Grundriss-Skizze. Nehmen Sie als „roten Faden“ die Checkliste Gebäudebegehung mit. Diskutieren sie nach der Begehung die Ergebnisse im Energieteam od. Bauauschuss und legen sie einen Maßnahmenkatalog zur Beseitigung der gefundenen Schwachstellen fest.

Veröffentlichen Sie Ihr Ergebnis in der Gemeinde und bringen Sie Ihre Erkenntnisse in die Gemeindegremien ein.

Checkliste Gebäuderundgang